Die Hausarbeit Underachivement von Jungen diskutiert die Frage, warum die Jungen als Bildungsverlierer gelten und ob dies überhaupt den Tatsachen entspricht (pro und contra).
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Aktuelle Befunde und Zahlen
- Aktuelle Debatten über die Ursachen des Underachivements der Jungen
- Die Bedeutung biologischer Unterschiede
- Die Bedeutung des Frauenüberschusses im Lehrerberuf
- Die Bedeutung der Koedukation
- Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit untersucht die aktuelle Bildungslandschaft in Deutschland und analysiert das Phänomen des Underachievements von Jungen in der Schule. Dabei werden die Unterschiede in der Schulleistung zwischen Jungen und Mädchen beleuchtet und verschiedene Erklärungsansätze für die beobachteten Leistungsunterschiede diskutiert.
- Der aktuelle Leistungsstand von Jungen und Mädchen in der Schule
- Die Ursachen des Underachievements von Jungen
- Die Rolle von biologischen Unterschieden, dem Lehrerberuf und der Koedukation
- Die Bedeutung von Stereotypen und Geschlechterrollen
- Die Auswirkungen auf die Bildungslandschaft und die Zukunft der Jungen
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Seminararbeit befasst sich mit dem Thema Underachievement von Jungen in der Schule und untersucht die kontroversen Meinungen und Erklärungsansätze für die Bildungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen. Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein differenziertes Bild der aktuellen Bildungs- und Diskurslage zu schaffen.
Aktuelle Befunde und Zahlen
Die Arbeit präsentiert aktuelle Zahlen und Studien, die die Leistungssituation von Jungen und Mädchen in Deutschland im internationalen Vergleich und im Hinblick auf die Pisa-Studien beleuchten. Die Ergebnisse zeigen, dass Mädchen in den meisten Bereichen bessere Leistungen erbringen, insbesondere im Lesen, während Jungen im mathematischen Bereich schlechter abschneiden. Die Arbeit weist auf die Zunahme des Jungenanteils an Haupt- und Sonderschulen hin und stellt die Frage, ob diese Ergebnisse ausreichen, um Jungen als Bildungsverlierer zu bezeichnen.
Aktuelle Debatten über die Ursache des Underachivments der Jungen
Die Arbeit beleuchtet verschiedene Erklärungsansätze für das Underachievement von Jungen. Dabei werden drei Hauptansätze betrachtet: die Bedeutung biologischer Unterschiede, der Einfluss des Frauenüberschusses im Lehrerberuf und die Auswirkungen der Koedukation. Die Arbeit geht auf die Argumente der verschiedenen Ansätze ein und diskutiert deren Plausibilität.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Underachievement von Jungen, der Bildungslücke zwischen Jungen und Mädchen, den Ursachen des Leistungsabfalls, dem Einfluss von biologischen Faktoren, dem Lehrerberuf, der Koedukation, der Bedeutung von Stereotypen und Geschlechterrollen in der Schule, der Bildungslandschaft in Deutschland und den Auswirkungen auf die Zukunft der Jungen.
Häufig gestellte Fragen
Sind Jungen tatsächlich die „Verlierer“ des Bildungssystems?
Die Arbeit diskutiert aktuelle Befunde, nach denen Jungen häufiger auf Hauptschulen vertreten sind und schlechtere Leseleistungen erbringen als Mädchen.
Welche Rolle spielt der Frauenüberschuss im Lehrerberuf?
Es wird debattiert, ob der Mangel an männlichen Bezugspersonen in der Schule zu einer Benachteiligung von Jungen führt.
Haben biologische Unterschiede Einfluss auf die Schulleistung?
Die Arbeit beleuchtet Ansätze, die biologische Faktoren als Ursache für unterschiedliche Lernwege und Leistungen von Jungen und Mädchen heranziehen.
Was ist das Problem mit der Koedukation?
In der Debatte wird hinterfragt, ob das gemeinsame Lernen beider Geschlechter den spezifischen Bedürfnissen von Jungen weniger gerecht wird.
Wie wirken sich Stereotype auf Jungen aus?
Geschlechterrollen können dazu führen, dass schulisches Engagement von Jungen als „unmännlich“ wahrgenommen wird, was zu Underachievement führen kann.
- Quote paper
- Denise Jung (Author), 2010, Underachievement von Jungen in der Schule - Sind Jungen die Verlierer des deutschen Bildungssystems?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/176885