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Das 4C/ID Modell am Beispiel Bildungswissenschaftler/ -in im Bereich der Lehre (Universität)

Título: Das 4C/ID Modell am Beispiel Bildungswissenschaftler/ -in im Bereich der Lehre (Universität)

Trabajo de Seminario , 2011 , 24 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Pascal Gries (Autor)

Didáctica - Didáctica general, objetivos de la educación, métodos
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Der Arbeitsmarkt bewegt sich in einem Umfeld stetig wachsender Anforderungen an die Arbeitnehmer, aufgrund des technologischen Fortschritts. Dies verlangt die permanente Aneignung neuer Qualifikationen und eine Weiterbildung für die Ausführung komplexer Fertigkeiten (van Merrienboer & Kirschner, 2007, S.4).
Um dies zu erreichen wandeln sich die Lehrmethoden der Vergangenheit, welche einen Fokus auf der Vermittlung von klassischem Faktenwissen hatten, hin zur Vermittlung von Kompetenz. Dabei müssen vornehmlich Studenten in die Lage versetzt werden komplexe Probleme zu lösen, mit denen sie in Zukunft konfrontiert werden (Gulikers, Bastiaens, & Martens, 2005, S. 510).
Neben dem erhöhten Anspruch der Kompetenzvermittlung, nehmen sowohl Anzahl, als auch der im Bildungssystem verweilenden Teilnehmer zu. Hier spricht man von der Bildungsexpansion. Dies äußert sich sowohl in einem Anstieg der Abiturienten, als auch der Studierenden (Hadjar, Becker, 2006, S.11 f.). Grund für die längere Verweildauer ist neben den Unternehmensanforderungen die Tatsache, dass Karrierechancen und die Vergabe gesellschaftlicher Positionen abhängig sind von der Anzahl der Bildungsabschlüsse. Hier spricht man vom bildungsmeritokratischem Prinzip (Faulstich, 2003, S.35).
Erhöhte Kompetenzanforderungen und steigende Studentenzahlen erhöhen letztlich die Anforderung an die Universitäten, welche ihre Lerninhalte so aufbereiten müssen, dass die gewandelten Rahmenbedingungen erfüllt werden. Dies hat Auswirkung auf die Gestaltung der Vorlesungen oder diverser Kurse. Um eine optimal Durchführung zu gewährleisten, beschäftigt sich die vorliegende Arbeit im ersten Teil mit dem fiktiven Beispiel der Qualifizierung eines Bildungswissen-schaftlers an einer Universität mit Hilfe eines Blueprints . Konkret geht es dabei um die Kompetenz Seminare an der Universität durchführen zu können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DAS 4C/ID MODELL AM BEISPIEL BILDUNGSWISSENSCHAFTLER IM BEREICH DER LEHRE (UNIVERSITÄT)

2.1. Hierarchie der Fertigkeiten

2.2. Definition von Aufgabenklassen

2.3. Definition von Lernaufgaben

2.4. Unterstützende und just – in –time Informationen

3. THEORETISCHE BETRACHTUNG DES 4C/ID MODELLS

3.1. Lerntheoretische Überlegungen und Aspekte des situierten Lernens

3.2 Zur Integration in das 4C/ID Modell geeignete didaktische Szenarien

3.3. Unterstützende Medien für einen Blueprint

4. FAZIT UND REFLEXION EINER SITUIERTEN LERNUMGEBUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Anwendung des 4C/ID-Modells (Four Components / Instructional Design) zur praxisnahen Qualifizierung von Bildungswissenschaftlern für die Durchführung von Universitätsseminaren, wobei der Fokus auf der Strukturierung komplexer Lerninhalte und der Förderung von Handlungskompetenz liegt.

  • Vergleich didaktischer Ansätze mit Instructional Design
  • Kompetenzanalyse und Aufbau einer Fertigkeitenhierarchie
  • Sequenzierung von Aufgabenklassen nach dem 4C/ID-Modell
  • Integration lerntheoretischer Grundlagen und situiertes Lernen
  • Einsatz primärer und sekundärer Medien im Instructional Design

Auszug aus dem Buch

2.2. Definition von Aufgabenklassen

Zentraler Bestandteil des 4C/ID Modells ist das Lernen in praktischen, authentischen Lernumgebungen. Grund dafür ist die erhöhte Chance das zu erlernende Wissen besser in der Praxis anwenden zu können. Allerdings bringt dies eine enorme Komplexität mit sich (Van Merrienboer et al., 2003, S. 2). Auch hier gilt es einen cognitive- overload zu vermeiden, weswegen nun für die später folgenden Lernaufgaben verschiedene Aufgabenklassen kreiert werden. Dabei definieren diese den Schwierigkeitsgrad der Lernaufgaben, wobei die sich in der ersten Klasse befindlichen Lernaufgaben den geringsten Schwierigkeitsgrad darstellen (Bastiaens et al., 2011, S.96). Der erhöhte Schwierigkeitsgrad resultiert daraus, dass sich sowohl die Bedingungen unter der die ganzheitliche Aufgabe gelöst werden soll erschweren, als auch die Komplexität der Ausführungen zunimmt. Innerhalb einer Klasse, bleibt die Komplexität hingegen möglichst konstant (Niegemann, Hessel, Hochscheid- Mauel & Aslanski, 2004, S.104 f.). Da der Schwierigkeitsgrad hier parallel zur Kompetenz des Lernenden steigt, spricht man auch von einer „Sequenzierung der Aufgabenklassen“ (Bastiaens et al., 2011, S.96 ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet den steigenden Bedarf an Kompetenzvermittlung im Zuge der Bildungsexpansion und führt das 4C/ID-Modell als Lösungsansatz ein.

2. DAS 4C/ID MODELL AM BEISPIEL BILDUNGSWISSENSCHAFTLER IM BEREICH DER LEHRE (UNIVERSITÄT): Dieses Kapitel erläutert die praktische Anwendung des Modells, von der Fertigkeitenhierarchie bis zur Definition von Aufgabenklassen und unterstützenden Informationen.

3. THEORETISCHE BETRACHTUNG DES 4C/ID MODELLS: Hier werden die lerntheoretischen Hintergründe, insbesondere das situierte Lernen, sowie geeignete didaktische Szenarien und Medieneinsatz diskutiert.

4. FAZIT UND REFLEXION EINER SITUIERTEN LERNUMGEBUNG: Das Fazit reflektiert die Vorteile der Modellstruktur hinsichtlich Praxisnähe und Flexibilität, weist aber auch auf die Komplexität und den Implementierungsaufwand hin.

Schlüsselwörter

4C/ID Modell, Instructional Design, Didaktik, Kompetenzvermittlung, Bildungswissenschaft, Lernaufgaben, Aufgabenklassen, Situiertes Lernen, Handlungswissen, Fertigkeitenhierarchie, Blended Learning, Blueprint, Scaffolding, Kognitive Belastung, Mediendidaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des Instructional-Design-Modells 4C/ID zur didaktischen Gestaltung der Qualifizierung von Bildungswissenschaftlern für die Lehre an Universitäten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Strukturierung von Lehrkompetenzen, die Gestaltung von Aufgabenklassen, die Rolle des situierten Lernens und den gezielten Einsatz von Medien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines Blueprints für eine Lehrmaßnahme, die komplexe Handlungskompetenz praxisnah und unter Vermeidung einer kognitiven Überlastung vermittelt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung durch das 4C/ID-Modell, kombiniert mit einer strukturellen Analyse zur Entwicklung eines didaktischen Konzepts (Blueprint).

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die praktische Umsetzung des 4C/ID-Modells für eine Zielgruppe sowie die theoretische Einbettung in didaktische Modelle und lerntheoretische Strömungen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie 4C/ID Modell, Aufgabenklassen, Handlungs- und Kompetenzorientierung sowie Mediendidaktik geprägt.

Wie unterscheidet das 4C/ID-Modell zwischen Aufgabenarten?

Es unterscheidet zwischen wiederkehrenden Routineaufgaben, die zur Automatisierung dienen, und nicht-wiederkehrenden Aufgaben, die Problemlösungsprozesse erfordern.

Welche Bedeutung hat das situierte Lernen in diesem Kontext?

Es bildet die Basis für die Authentizität der Lernumgebung, indem es Wissenserwerb und Anwendung in realitätsnahe Kontexte verknüpft.

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Detalles

Título
Das 4C/ID Modell am Beispiel Bildungswissenschaftler/ -in im Bereich der Lehre (Universität)
Universidad
University of Hagen
Curso
Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik
Calificación
1,3
Autor
Pascal Gries (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
24
No. de catálogo
V177601
ISBN (Ebook)
9783640993956
ISBN (Libro)
9783640995516
Idioma
Alemán
Etiqueta
modell beispiel bildungswissenschaftler/ bereich lehre
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Pascal Gries (Autor), 2011, Das 4C/ID Modell am Beispiel Bildungswissenschaftler/ -in im Bereich der Lehre (Universität), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/177601
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