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Wie integrieren Lehrer männliche und weibliche Schüler in der Schule und im Unterricht?“

Ein Praktikumsbericht

Title: Wie integrieren Lehrer männliche und weibliche Schüler  in der Schule und im Unterricht?“

Internship Report (Pre-University) , 2010 , 12 Pages

Autor:in: Felix Eibenstein (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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Dieser Bericht erörtert die Frage nach den geschlechterspezifischen Unterschieden im Unterricht und wie Lehrer mit selbigen umgehen. Die Erkenntnisse aus 4 Wochen Praktikum fließen hier vollkommen ein.

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Inhaltsverzeichnis

1. Die Kurfürst-Moritz-Schule Boxdorf

2. Ziele und methodische Vorgehensweise

3. Integration im Unterricht

3.1. Beteiligung am Frontalunterricht

3.2. Partner- und Gruppenarbeit

3.3. Projekt „Rock Challenge“

4. Umgang mit den Schülern außerhalb des Unterrichts

5. Ergebnisreflexion

6. Fazit und Schlussbemerkungen

7. Anhang

Zielsetzung & Themen

Ziel dieses Praktikumsberichts ist es, das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern unterschiedlichen Geschlechts zu untersuchen und zu analysieren, wie Jungen und Mädchen in den Schulalltag und den Unterricht integriert werden.

  • Analyse der geschlechterspezifischen Schülerbeteiligung im Frontalunterricht.
  • Untersuchung der Sozialformen Partner- und Gruppenarbeit als Instrumente der Integration.
  • Bewertung von außerunterrichtlichen Projekten wie der „Rock Challenge“.
  • Reflektion über den Umgang von Lehrkräften mit Unterrichtsstörungen bei verschiedenen Geschlechtern.
  • Diskussion über das Prinzip der Gleichbehandlung versus individueller Förderung von Heterogenität.

Auszug aus dem Buch

3.2. Partner- und Gruppenarbeit

Partner- oder Gruppenarbeit ist die Erarbeitung eines Themas/ einer Aufgabe durch zwei oder mehrere Personen. Diese Sozialform bietet dem Lehrer die Option soziale Kompetenzen der Schüler zu fördern und Mädchen und Jungen auf andere Art zu beteiligen. Im Physikunterricht wurde zur Zeit meiner Hospitation ein Experiment durchgeführt, bei welchem der Fachlehrer die Klasse in Gruppen aufteilte. Interessant war dabei festzustellen, dass in den Gruppen sowohl Jungen als auch Mädchen vorhanden waren. Im Gespräch mit dem Fachlehrer bestätigte sich die These, dass Jungen eher zu den Naturwissenschaften neigen, als Mädchen. Die Aufteilung der Gruppen folgte indirekt dem Ziel, Mädchen mittels der Jungen an das Experiment heranzuführen und ihnen bei Problemen zu helfen. Dieses Phänomen zeigte sich auch im Deutschunterricht. Hier jedoch mit vertauschten Rollen. Es oblag den Mädchen die Jungen zu integrieren und mit dem Thema vertraut zu machen, da von deren Seite ein besseres Verständnis zu erwarten war.

Die Partnerarbeit, bei welcher eben zwei Schüler an einer Aufgabe arbeiten, ist auf Grund der Verteilungsverhältnisse und der Gemüter der Schüler schwer in Hinblick auf einen Geschlechterausgleich zu realisieren. Da an dieser Schule die Klassen nicht gleichverteilt sind, sprich Jungen und Mädchen jeweils 50% ausmachen, ist es nicht selten zu vermeiden, dass zwei Jungen oder zwei Mädchen ein Team bilden. Außerdem kommt es vor, dass eine Abneigung vor der Vorstellung seitens der Schüler herrscht, die es für unmöglich erklärt, dass ein Junge mit einem Mädchen zusammen arbeitet. Diese Meinung ist stärker in den jüngeren Klassen vertreten. Der Lehrer setzt sich jedoch in den häufigsten Fällen über diese Ansichten hinweg und begründet seine Entscheidung durch einen meist humorhaften Kommentar. Er hält mit klarer Zielorientierung an der Förderung der sozialen Kompetenzen fest, die eine der wichtigen Fähigkeiten bildet, welche ein Schüler nach Absolvierung seiner Schullaufbahn aufweisen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Kurfürst-Moritz-Schule Boxdorf: Vorstellung der Gemeinschaftsschule in Boxdorf inklusive ihrer baulichen Gegebenheiten und des pädagogischen Konzepts der Kooperation mit dem Gymnasium „Luisenstift“.

2. Ziele und methodische Vorgehensweise: Darstellung der Forschungsfrage zur Geschlechterdifferenzierung und Erläuterung der empirischen Erhebungsmethode mittels Strichlisten und Lehrergesprächen.

3. Integration im Unterricht: Analyse der Beteiligung im Frontalunterricht, der Dynamik in Partner- und Gruppenarbeit sowie der integrativen Wirkung des Musikprojekts „Rock Challenge“.

4. Umgang mit den Schülern außerhalb des Unterrichts: Beobachtung des Lehrerverhaltens während Pausen und bei Unterrichtsstörungen unter dem Fokus geschlechterspezifischer Differenzierung.

5. Ergebnisreflexion: Zusammenführende Diskussion über die Gleichbehandlung im Schulalltag und die Erkenntnis, dass Integration primär auf die Förderung heterogener Kompetenzen zielt.

6. Fazit und Schlussbemerkungen: Zusammenfassende Bewertung der eigenen Erfahrungen, die belegen, dass Lehrer keine systematischen Abstriche zwischen den Geschlechtern machen.

7. Anhang: Grafische Aufbereitung der Klassenstärken und der Unterrichtsstatistik zur Veranschaulichung der Geschlechterverteilung.

Schlüsselwörter

Heterogenität, Integration, Geschlechterdifferenzierung, Schulpraxis, Unterrichtsmethoden, Gemeinschaftsschule, Frontalunterricht, Gruppenarbeit, Sozialkompetenz, Lehrerverhalten, Geschlechtergerechtigkeit, Schülerbeteiligung, empirische Beobachtung, Unterrichtsstörungen, Schulentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Der Bericht widmet sich der Frage, wie Lehrer männliche und weibliche Schüler in den Unterricht integrieren und ob dabei eine geschlechterspezifische Differenzierung stattfindet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Umgang mit Heterogenität, die methodische Gestaltung von Unterricht sowie das soziale Miteinander von Mädchen und Jungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu ergründen, ob eine Schülergruppe aufgrund ihrer Dominanz bevorzugt beteiligt wird und ob Lehrer die Geschlechter in der Schule ungleich behandeln.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine empirische Erhebung in Form von Strichlisten zur Unterrichtsbeteiligung durchgeführt, ergänzt durch Gedankenprotokolle aus Gesprächen mit Lehrkräften.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Beteiligung im Frontalunterricht, die Gruppendynamik bei Partner- und Gruppenarbeit sowie den Umgang der Lehrer mit Störungen im Unterricht und in den Pausen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Integration, Heterogenität, Geschlechterdifferenzierung, Unterrichtsmethodik und soziale Kompetenz sind die prägenden Begriffe des Berichts.

Wie bewerten die Lehrer das Projekt „Rock Challenge“?

Die Lehrkräfte sehen das Projekt sehr positiv, da es allen Schülern ungeachtet ihres Geschlechts die Möglichkeit bietet, ihre individuellen Stärken in einem gemeinsamen Rahmen zu beweisen.

Spielt das Geschlecht bei der Bewältigung von Unterrichtsstörungen eine Rolle?

Nein, die Beobachtung ergab, dass Lehrer Unterrichtsstörungen ungeachtet des Geschlechts der Verursacher meist auf gleiche Weise unterbinden.

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Details

Title
Wie integrieren Lehrer männliche und weibliche Schüler in der Schule und im Unterricht?“
Subtitle
Ein Praktikumsbericht
College
Dresden Technical University
Author
Felix Eibenstein (Author)
Publication Year
2010
Pages
12
Catalog Number
V181780
ISBN (eBook)
9783656049890
ISBN (Book)
9783656050117
Language
German
Tags
lehrer schüler schule unterricht praktikumsbericht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Felix Eibenstein (Author), 2010, Wie integrieren Lehrer männliche und weibliche Schüler in der Schule und im Unterricht?“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181780
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