Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Problem, Lehrmaterialien über das WWW zu publizieren. Die Materialien stammen aus den Bereichen Mathematik, Informatik und Kunst. Die Materialsammlung besteht bereits in Form eines statischen Webangebotes, das im Rahmen dieser Arbeit als Grundlage dient. Eine Dynamisierung soll den weiteren Ausbau der Sammlung erleichtern. Mittels Datenbankanbindung und Web Application Server wird eine dynamische Website erreicht. Die Besucher sollen Inhalte einfach und schnell finden. Einige komfortable Zusatzfunktionen können die Akzeptanz der Website erhöhen. Um ein Bild möglicher Funktionen zu erhalten, werden zunächst die Geschichte des World Wide Web und einige Websites dargestellt.
Das World Wide Web ist mittlerweile selbstverständlich Teil unseres Lebens geworden. Es verbindet die ganze Welt miteinander und macht den Austausch von Informationen zu einem Kinderspiel. Die über das WWW bequem erreichbaren Informationen erleichtern das tägliche Leben. Zum Beispiel spart man durch Routenplanung, Fahrplaninformationen, den Online-Service von Bibliotheken und anderes wirklich viel Zeit. Kurz und gut: Die Vorzüge des WWW sind nicht mehr wegzudenken, schon gar nicht aus der Wissenschaft.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Motivation
1.1.1 Geschichte des WWW
1.1.2 Schlechte und gute Beispiele für Websites
1.2 Vorgehensweise
1.3 Problembeschreibung
2. Anforderungen
2.1 Anforderungen und Skalierbarkeit
2.1.1 Templates
2.1.2 Flexibel erweiterbare Struktur
2.1.3 Erstellung und Pflege
2.2 Analyse
2.2.1 Übersicht über die Bereiche
2.2.2 Übersicht über die Fachgebiete
2.2.3 Übersicht über die Dateien
2.3 Theoretische Grundlage: UML
3. Funktionalität
3.1 UML-Diagramme
3.1.1 Welche Funktionen können mit welchen Diagrammen dargestellt werden?
3.1.2 Use-Case-Diagramme
3.1.3 Klassendiagramme
3.1.4 Sequenzdiagramme
3.1.5 Zustandsdiagramm
3.1.6 Bewertung und Begründung der Auswahl
3.2 Metadaten – Möglichkeiten des Findens
3.2.1 Dublin-Core-Standard und Metadatenklassifizierung
3.2.2 XMI – XML Metadata Interchange
3.2.3 Metatags in HTML
3.2.4 Weitere Formate
3.2.5 Bewertung und Auswahl
3.3 Datenbank und Web Application Server
3.3.1 DB-Anbindung
3.3.2 Ausgabeinterface
3.3.3 Admininterface: Änderungs- und Eingabeinterface
3.3.4 Siteadmininterface
3.3.5 Siteweites Suchen und Finden
3.3.6 Suchergebnisse sammeln
3.4 Machbarkeit
4. Konzept und Umsetzung
4.1 Szenarien
4.2 Strukturierungsmöglichkeiten
4.2.1 Indexierung
4.2.2 Suche
4.3 Basissoftware
4.3.1 Software für Redakteure
4.3.2 Software für Webdesigner
4.3.3 Software für Entwickler und Programmierer
4.3.4 Software für den Besucher
4.4 Dateiformate und ihre Aufgaben
4.4.1 Design, Entwicklung und Realisierung
4.4.2 Redaktion
4.5 Layout und Design
5. Realisierung und Dokumentation
5.1 Sitestruktur und Inhaltsübersicht
5.2 Datenbankstruktur
5.3 Funktion und Besonderheiten des Web Application Servers
5.4 Styleguide
5.5 HTML-Seiten
5.6 Datenimport
5.6.1 Zugriff gewähren
5.6.2 Konvertierung der vorhandenen Materialien
6. Fazit
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick
6.3 Zukunftstrends
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit befasst sich mit der Transformation einer statischen Materialsammlung aus den Fachbereichen Mathematik, Informatik und Kunst in eine dynamische, datenbankgestützte Website, um die Pflege zu vereinfachen und die Auffindbarkeit der Inhalte für die Nutzer zu optimieren.
- Entwicklung eines skalierbaren Web-Konzepts auf Basis von UML-Modellen.
- Implementierung eines datenbankgestützten Web-Application-Servers für dynamische Inhalte.
- Optimierung der Benutzerfreundlichkeit durch Suchfunktionen und Metadaten-Klassifizierung.
- Erstellung eines browserunabhängigen Layout- und Designkonzepts.
- Automatisierung der Inhaltsverwaltung und des Datenimports.
Auszug aus dem Buch
1.1.1 Geschichte des WWW
Das World Wide Web ist mittlerweile selbstverständlich Teil unseres Lebens geworden. Es verbindet die ganze Welt miteinander und macht den Austausch von Informationen zu einem Kinderspiel. Die über das WWW bequem erreichbaren Informationen erleichtern das tägliche Leben. Zum Beispiel spart man durch Routenplanung, Fahrplaninformationen, den Online-Service von Bibliotheken und anderes wirklich viel Zeit. Kurz und gut: Die Vorzüge des WWW sind nicht mehr wegzudenken, schon gar nicht aus der Wissenschaft.
1989 hat Tim Berners-Lee den ersten Plan für ein Informationsnetz. Wissenschaftliche Dokumente sollen online sichtbar sein, d. h. Texte müssen formatiert und Grafiken eingebunden werden können. Darüber hinaus möchte Berners-Lee Hypertextfunktionalität haben, eine tatsächliche Vernetzung der Daten. So entsteht der Name WWW – World Wide Web. Die Grundsteine des Projekts werden das Dateiformat HTML (Hypertext Markup Language) und das neue Internet-Protokoll HTTP (HyperText Transfer Protocol). Berners-Lee ersinnt auch das Konzept des URL [dfn-expo 2001]. Er ist zu dieser Zeit Informatiker am CERN (Europäisches Kernforschungszentrum). Der Brite verfeinert das WWW 1990 zusammen mit Robert Cailliau. Im November beginnt Nicola Pellow, eine Studentin am Leicester Polytechnic in Großbritannien, ihre Arbeit am textbasierten Browser [CERN 2001]. Neu bei Berners-Lees System ist, dass Dokumente plattformunabhängig, d. h. unabhängig von verschiedenen Computersystemen und unterschiedlicher Hardware, geöffnet werden können. Online-Betrachtung und Surfen [Ruflin u. a. 2000] machen heute einen wesentlichen Teil des WWW aus.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Arbeit durch die Notwendigkeit einer dynamischen Website für Lehrmaterialien und gibt einen historischen Überblick über das World Wide Web.
2. Anforderungen: Hier werden die technischen Anforderungen, die Skalierbarkeit der Struktur und die Notwendigkeit von Templates sowie die Analyse der vorhandenen Inhalte dargelegt.
3. Funktionalität: Dieses Kapitel erläutert den Einsatz von UML-Diagrammen, die Bedeutung von Metadaten und die Architektur des Web Application Servers.
4. Konzept und Umsetzung: Hier werden Szenarien, Strukturierungsmöglichkeiten der Suche, die verwendete Basissoftware sowie das Design und die Dateiformate besprochen.
5. Realisierung und Dokumentation: Das Kapitel beschreibt die praktische Umsetzung, die Sitestruktur, das Datenbank-Schema und die Prozesse zur Datenverwaltung und Berechtigungsvergabe.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, gibt einen Ausblick auf die zukünftige Pflege und Erweiterung des Projekts und diskutiert Trends im Bereich mobiler Redaktionssysteme.
Schlüsselwörter
UML, Datenbanken, Web Application Server, HTML, Dynamische Website, Metadaten, Dublin-Core, Content-Management, Browserunabhängigkeit, XML, Skalierbarkeit, Lehrmaterialien, Software-Engineering, Information Retrieval, Datentypen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Neukonzeption und technischen Umsetzung einer statischen Materialsammlung aus den Bereichen Informatik und Mathematik in eine dynamische, verwaltbare Website.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Web-Entwicklung mittels Datenbankanbindung, dem Einsatz von UML zur Modellierung, der Erstellung von Metadaten für die Suchmaschinenoptimierung und der barrierefreien Gestaltung für unterschiedliche Browser.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Erreichung einer hohen Benutzerfreundlichkeit und Wartbarkeit der Materialsammlung durch eine dynamische Struktur, die einfache Updates und Erweiterungen ermöglicht.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein systematischer Software-Entwicklungsprozess genutzt, der mit der Anforderungsanalyse beginnt, über die UML-Modellierung führt und in einer praktischen Implementierung mittels Web-Application-Servern mündet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Anforderungsanalyse, theoretische Grundlagen der Modellierung, Konzepte für Datenbanken und Metadaten sowie die konkrete Realisierung inklusive Designentscheidungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist primär durch Begriffe wie Web-Entwicklung, UML, Datenbankstruktur, Metadaten, Skalierbarkeit und Content-Management geprägt.
Warum wurde das UML-Modell als Basis gewählt?
UML dient als Kommunikationsmittel und Planungsstandard, um komplexe Zusammenhänge zwischen Daten, Benutzern und Systemkomponenten übersichtlich darzustellen und als Basis für die Datenbankstruktur zu verwenden.
Wie wurde das Problem der Browser-Inkompatibilität gelöst?
Durch konsequente browserunabhängige Gestaltung und wiederholte Tests in verschiedenen Browsern, unterstützt durch den Einsatz von CSS und standardkonformen HTML-Strukturen, wurde eine hohe Kompatibilität erreicht.
Welche Rolle spielt der Web Application Server Dado?
Dado übernimmt die dynamische Generierung der Inhalte, trennt die Anwendungslogik von der Benutzeroberfläche und ermöglicht eine effiziente Verwaltung von Rechten und Inhalten durch ein webbasiertes Admininterface.
- Citar trabajo
- Maria Oelinger (Autor), 2002, Realisierung einer Website auf der Basis eines UML-Entwurfes am Beispiel einer Materialsammlung aus Informatik und Mathematik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/185775