Die vorliegende Arbeit soll sowohl einen theoriebezogenen als auch einen praxisorientierten Beitrag zur Erforschung der Reaktionen mittlerer Führungskräfte in Restrukturierungsprozessen leisten. Deshalb werden im folgenden Abschnitt zunächst die theoretischen Grundlagenkonzepte organisatorischer Restrukturierungen dargestellt. Im Zuge der Identifikation wichtiger Akteure sind hierbei auch die Aufgaben des mittleren Managements in Restrukturierungssituationen zu erläutern, um dessen zentrale Position im Rahmen tief greifender Veränderungen der Strukturen und Prozesse einer Unternehmung zu verdeutlichen und anschließend auf die Dilemmasituation hinzuweisen, in der sich die Manager dabei befinden.
Das wesentliche Ziel dieser Arbeit besteht darin, ein auf die verschiedenen Phasen eines Restrukturierungsprozesses bezogenes theoretisches Erklärungskonzept für die Reaktionen von mittleren Führungskräften auf die Veränderungen zu entwickeln. Zu diesem Zweck werden im dritten Abschnitt zunächst das Spektrum denkbarer Reaktionsweisen des mittleren Managements dargestellt und erläutert sowie die Hintergründe ihrer Entstehung aufgezeigt. Anschließend sind mögliche Entwicklungen dieser unterschiedlichen Reaktionen im Verlauf eines Restrukturierungsprozesses zu betrachten und zu erklären.
Als Vergleichsobjekt zum theoretischen Konzept wird im vierten Abschnitt mit der Einführung von Team-Strukturen bei den VGH Versicherungen eine in der Praxis durchgeführte Restrukturierung näher betrachtet. Zur Erforschung der Einstellungen des mittleren Managements und seiner Reaktionen auf die Durchführung einer solchen Maßnahme erfolgte zudem eine Befragung von mittleren Führungskräften und Mitarbeitern der VGH. Die Ergebnisse dieser Gespräche werden ebenfalls im vierten Abschnitt dargestellt. Aufbauend auf den Erkenntnissen aus den Abschnitten drei und vier besteht ein weiteres, praxisnahes Ziel darin, phasenbezogene und phasenübergreifende Gestaltungsempfehlungen zum Umgang mit und zur Beeinflussung von Reaktionen der mittleren Führungsebene in Restrukturierungsprozessen abzuleiten. Dies beinhaltet neben der Darstellung von Instrumenten zur Förderung der Wandlungsbereitschaft insbesondere die Entwicklung eines Konzeptes zur Überwindung von Widerständen in Restrukturierungssituationen.[...]
Inhaltsverzeichnis
1 Unterstützung und Widerstand als zentrale Reaktionen von Führungskräften auf Restrukturierungen in Unternehmungen
1.1 Reaktionen des mittleren Managements als Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Durchführung von Restrukturierungsmaßnahmen
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit: Erklärung des Reaktionsspektrums mittlerer Führungskräfte in Restrukturierungssituationen sowie Entwicklung eines Konzeptes zum Umgang mit Widerständen
2 Organisatorische Restrukturierungen in Unternehmungen: Erschließung zentraler Grundlagenkonzepte
2.1 Restrukturierungen als eine Ausprägung des geplanten organisatorischen Wandels
2.1.1 Organisationsbegriffe sowie zentrale Formen des organisatorischen Wandels
2.1.2 Charakteristika sowie Ziele restrukturierungsbezogener Veränderungen
2.1.3 Notwendigkeit eines Managements von Restrukturierungsprozessen
2.1.4 Einführung von Team-Strukturen als Ausprägungsform einer Restrukturierung
2.2 Akteure und Betroffene in Restrukturierungsprozessen: Eine Übersicht sowie Charakterisierung
2.2.1 Grundlegender Überblick der an Restrukturierungen beteiligten Organisationsmitglieder
2.2.2 Das mittlere Management als Träger und Fokusgruppe von Restrukturierungsprozessen
2.2.2.1 Aufgabenkanon der mittleren Führungsebene im Rahmen von Struktur- und Prozessveränderungen
2.2.2.2 Dilemmasituation: Der mittlere Manager als Initiator und Opfer von Restrukturierungsprozessen
2.3 Zwischenfazit: Die Schlüsselposition des mittleren Managements bei der Durchführung von Restrukturierungsmaßnahmen
3 Genese eines phasenbezogenen Erklärungskonzeptes zur Reaktion von mittleren Führungskräften in Restrukturierungsprozessen
3.1 Mögliche Reaktionen des mittleren Managements in Restrukturierungssituationen: Entwicklung eines Handlungskontinuums zwischen uneingeschränkter Unterstützung und destruktivem Widerstand
3.1.1 Darstellung des Reaktionsspektrums mittlerer Manager in Restrukturierungsprozessen
3.1.2 Unterstützung restrukturierungsbezogener Veränderungen: Führungskräfte als Promotoren von Veränderungen
3.1.3 Mittlere Manager als Opponenten in Restrukturierungsprozessen: Charakteristische Formen sowie Merkmale des Widerstandes
3.1.4 Zwischen Unterstützung und Widerstand: Das Phänomen ambivalenter Reaktionen in Restrukturierungssituationen
3.2 Erklärungsansätze für das Zustandekommen von Verhalten sowie Darstellung reaktionsdeterminierender Faktoren in Restrukturierungsprozessen
3.2.1 Umgang von Individuen mit Umweltveränderungen: Eine grundlegende Übersicht zur Entstehung von Verhalten
3.2.2 Kognitive Prozesse als zentrale reaktionsbeeinflussende Determinantengruppe
3.2.3 Emotionen und ihre Einflussnahme auf die Reaktionen in Restrukturierungssituationen
3.2.4 Synthese von Kognitionen und Emotionen zu einem mehrdimensionalen Erklärungsansatz sowie Erläuterung der Entstehung ambivalenter Reaktionen
3.3 Phasenorientierte Betrachtung der Reaktionen mittlerer Führungskräfte in Restrukturierungsprozessen
3.3.1 Entwicklung eines dreistufigen Phasenmodells für Restrukturierungsprozesse
3.3.2 Dynamische Promotorenkonstellationen in Restrukturierungsprozessen
3.3.2.1 Problembereiche des „klassischen“ Promotorenmodells sowie Notwendigkeit einer Erweiterung des Modells um dynamische Elemente
3.3.2.2 Veränderung von Promotorenrollen im Verlauf von Restrukturierungsprozessen
3.3.3 Dynamische Widerstandsreaktionen von Opponenten in Restrukturierungsprozessen
3.3.3.1 Verlusterfahrung und die Stadien der Trauer: Konzepte zur Bewältigung von Tod und Verlust aus der Sterbeforschung
3.3.3.2 Übertragung der Erkenntnisse aus der Sterbeforschung auf die Widerstandsreaktionen des mittleren Managements in Restrukturierungsprozessen
3.4 Ambivalente Führungskräftereaktionen in Restrukturierungsprozessen
3.5 Zwischenfazit: Heterogene sowie dynamische Reaktionen mittlerer Manager im Verlauf restrukturierungsbezogener Veränderungen
4 Reaktionen mittlerer Führungskräfte auf Restrukturierungsprozesse in der Praxis: Ergebnisse einer Befragung zur Einführung von Team-Strukturen bei den VGH Versicherungen
4.1 Darstellung der Unternehmung sowie Charakterisierung der Team-Strukturen
4.1.1 Kurzporträt des Untersuchungsobjektes: Die VGH Versicherungen als führender regionaler Versicherer in Niedersachsen
4.1.2 Einführung von Team-Strukturen bei den VGH Versicherungen
4.1.2.1 Ziele sowie Grundsätze der Team-Organisation bei den VGH Versicherungen
4.1.2.2 Vorgehensweise bei der Einführung und Weiterentwicklung von Team-Strukturen
4.2 Empirische Untersuchungsmethodik: Interviews mit mittleren Führungskräften und Mitarbeitern der VGH als zentrales Erhebungsinstrument
4.3 Ergebnisse der Befragung zu den Reaktionen des mittleren Managements im Verlauf des Restrukturierungsprozesses
4.3.1 Veränderung des Aufgabenspektrums der mittleren Manager durch die Implementierung von Team-Strukturen
4.3.2 Grad der Akzeptanz gegenüber der Einführung von Team-Strukturen während der Vorbereitungsphase des Restrukturierungsprozesses
4.3.3 Reaktionen der Führungskräfte während der Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahme
4.3.4 Beurteilung der Einführung von Team-Strukturen durch die mittlere Managementebene in der Verstetigungsphase des Restrukturierungsprozesses
4.4 Zusammenfassung der wesentlichen Befragungsergebnisse: Das mittlere Management als Promotor und Opponent der Restrukturierung
5 Phasenorientierte Gestaltungsempfehlungen zum Umgang mit heterogenen sowie dynamischen Reaktionen des mittleren Managements im Verlauf von Restrukturierungsprozessen
5.1 Zentrale Handlungsfelder zur Verbesserung der Erfolgsaussichten restrukturierungsbezogener Veränderungsmaßnahmen
5.2 Phasenbezogene Maßnahmen zur Unterstützung von Promotorentätigkeiten in Restrukturierungssituationen
5.2.1 Führungskräfte-Coaching als Instrument zum Ausbau bestehender Wandlungsbereitschaft innerhalb des mittleren Managements
5.2.2 Einsatz eines strategischen Anreizsystems zur Förderung der Promotorentätigkeiten in Restrukturierungssituationen
5.3 Phasenbezogene Methoden zur Überwindung von Widerständen mittlerer Führungskräfte in Restrukturierungsprozessen
5.3.1 Überzeugung der Wandlungsgegner durch eine adäquate Informationspolitik
5.3.2 Partizipation der Opponenten als Maßnahme zur Verringerung von Widerständen durch das mittlere Management
5.4 Phasenübergreifende Instrumente in Restrukturierungsprozessen
5.4.1 Die zentrale Bedeutung der Kommunikation als phasenübergreifendes Instrument
5.4.2 Notwendigkeit sowie Ziele eines prozessorientierten Controllings in Restrukturierungssituationen
5.5 Maßnahmen zum Umgang mit ambivalenten Reaktionen mittlerer Manager
5.6 Zusammenfassender Überblick über die Gestaltungsempfehlungen
5.7 Grenzen bei der Beeinflussung von Führungskräftereaktionen in Restrukturierungssituationen
6 Fazit und Ausblick: Opponentenzentrierter Umgang mit den dynamischen sowie heterogenen Reaktionen mittlerer Manager als bedeutender Erfolgsfaktor in Restrukturierungsprozessen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der zentralen Rolle des mittleren Managements während organisationaler Restrukturierungsprozesse. Ziel der Arbeit ist es, die vielfältigen Reaktionen dieser Führungskräfte – von aktiver Unterstützung bis hin zu destruktivem Widerstand – theoretisch zu erklären und anhand eines Praxisbeispiels bei den VGH Versicherungen zu untersuchen. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden Gestaltungsempfehlungen entwickelt, um den Umgang mit heterogenen Reaktionen mittlerer Manager in Restrukturierungssituationen zu optimieren.
- Analyse des Reaktionsspektrums des mittleren Managements bei Restrukturierungen
- Untersuchung der psychologischen und kognitiven Determinanten von Widerstand und Unterstützung
- Entwicklung eines phasenbezogenen Modells zur Erklärung von Führungskräftereaktionen
- Fallstudie zur Einführung von Team-Strukturen bei den VGH Versicherungen
- Ableitung von Gestaltungsempfehlungen für Führungskräfte-Coaching, Anreizsysteme und Informationspolitik
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Darstellung des Reaktionsspektrums mittlerer Manager in Restrukturierungsprozessen
Im Verlauf von Restrukturierungsprozessen ist ein breites Spektrum an Reaktionen durch das mittlere Management möglich. Dieses Spektrum reicht von uneingeschränkter Unterstützung bis hin zu destruktivem Widerstand. Die Unterscheidung zwischen Unterstützung und Widerstand wird bereits im Jahr 1933 von Sandig diskutiert, der von Treibern und Bremsern als prozessgestaltende Figuren in der Unternehmung spricht. Auch Lewin unterscheidet treibende und hemmende Kräfte. Weit verbreitet und anerkannt ist zudem das Promotorenmodell von Witte, der in einer empirischen Untersuchung Promotoren und Opponenten herausstellt.
Neben den beiden extremen Reaktionsweisen Unterstützung und Widerstand können nach Ansicht von Gabele ferner neutrale Reaktionen auftreten. Andere Autoren sprechen im Hinblick auf diese Mittelposition zwischen Befürwortern und Gegnern des Wandels hingegen nicht von Neutralität, sondern von noch nicht festgelegten Einstellungen. Dies impliziert, dass sich Personen mit einer anfänglich indifferenten Haltung im Laufe des Restrukturierungsprozesses entweder zu Anhängern oder Ablehnern des Wandels entwickeln. Bei Führungskräften, deren Reaktionen sich zu verschiedenen Teilen aus förderlichen und blockierenden Elementen hinsichtlich des Wandels zusammensetzen, wird von ambivalenten Reaktionen gesprochen. Dieses Reaktionsspektrum des mittleren Managements in Restrukturierungsprozessen verdeutlicht die folgende Abb.
Die Unterteilung in Befürworter und Gegner von Restrukturierungsmaßnahmen wird gerade in den letzten Jahren insofern differenziert, als dass eine uneingeschränkte Unterstützung des Restrukturierungsprozesses durch Promotoren nur dann zu erwarten ist, wenn sowohl die Einstellung gegenüber Wandel im Allgemeinen als auch die Beurteilung der spezifischen Restrukturierung positiv ausfallen. Auf der Seite der Gegner von Restrukturierungsmaßnahmen wird zudem auf die möglichen Vorteile und den Nutzen durch Widerstand hingewiesen, was zu einer Differenzierung zwischen positivem konstruktiven Widerstand auf der einen sowie negativem destruktiven Widerstand auf der anderen Seite führt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Unterstützung und Widerstand als zentrale Reaktionen von Führungskräften auf Restrukturierungen in Unternehmungen: Einleitung in die Problematik der Restrukturierung und die zentrale Bedeutung der Führungskräfte für den Unternehmenserfolg.
2 Organisatorische Restrukturierungen in Unternehmungen: Erschließung zentraler Grundlagenkonzepte: Erläuterung theoretischer Organisationsbegriffe und die Einordnung der Restrukturierung als geplanter Wandel.
3 Genese eines phasenbezogenen Erklärungskonzeptes zur Reaktion von mittleren Führungskräften in Restrukturierungsprozessen: Herleitung theoretischer Modelle, um Verhaltensweisen wie Widerstand, Unterstützung und Ambivalenz bei Managern in Veränderungssituationen zu verstehen.
4 Reaktionen mittlerer Führungskräfte auf Restrukturierungsprozesse in der Praxis: Ergebnisse einer Befragung zur Einführung von Team-Strukturen bei den VGH Versicherungen: Analyse der empirischen Daten zur Transformation von klassischen Abteilungsstrukturen in moderne Team-Organisationen bei den VGH Versicherungen.
5 Phasenorientierte Gestaltungsempfehlungen zum Umgang mit heterogenen sowie dynamischen Reaktionen des mittleren Managements im Verlauf von Restrukturierungsprozessen: Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen wie Coaching und Anreizsysteme, um Akzeptanz zu fördern und Widerstände produktiv zu überwinden.
6 Fazit und Ausblick: Opponentenzentrierter Umgang mit den dynamischen sowie heterogenen Reaktionen mittlerer Manager als bedeutender Erfolgsfaktor in Restrukturierungsprozessen: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die steigende Bedeutung von Change Management für zukünftige Restrukturierungen.
Schlüsselwörter
Mittleres Management, Restrukturierungsprozesse, Change Management, Widerstand, Unterstützung, Ambivalenz, Team-Strukturen, Promotoren, Opponenten, Führungskräfte-Coaching, Wandlungsbereitschaft, Organisationsentwicklung, VGH Versicherungen, Change Agents, Erfolgsfaktor
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Diplomarbeit untersucht das Verhalten und die Reaktionen von mittleren Führungskräften in Unternehmen, die sich in tiefgreifenden Restrukturierungsprozessen befinden.
Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?
Die zentralen Themen sind das Reaktionsspektrum (Widerstand, Unterstützung, Ambivalenz), die psychologischen Erklärungsansätze für dieses Verhalten und die Ableitung von Gestaltungsempfehlungen für das Change Management.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Entwicklung eines phasenbezogenen Erklärungskonzepts für Führungskräftereaktionen, um Unternehmen dabei zu unterstützen, Restrukturierungen durch einen besseren Umgang mit ihren Managern erfolgreicher umzusetzen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit kombiniert eine tiefgehende Literaturanalyse zu theoretischen Grundlagen mit einer empirischen Untersuchung. Konkret wurden Interviews mit Führungskräften und Prozessbegleitern der VGH Versicherungen geführt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Verhaltensweisen von Führungskräften (Kapitel 3) und die praktische Analyse der Team-Struktur-Einführung bei den VGH Versicherungen (Kapitel 4).
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind das mittlere Management, Restrukturierung, Promotorenmodell nach Witte, Widerstandsmanagement und der Umgang mit ambivalenten Emotionen.
Was unterscheidet das Modell der Arbeit von traditionellen Ansätzen?
Die Arbeit integriert kognitive und emotionale Komponenten (mehrdimensionales Konzept) und betrachtet die Dynamik der Führungskräftereaktionen über verschiedene Phasen hinweg, statt nur statische Momentaufnahmen zu liefern.
Welche Rolle spielen die VGH Versicherungen in der Arbeit?
Die VGH Versicherungen dienen als konkretes Untersuchungsobjekt, an dem die Transformation zu Team-Strukturen und die begleitende Befragung der Führungskräfte exemplarisch analysiert wird.
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- Holger Ladenthin (Autor), 2005, Reaktionen von Führungskräften in Restrukturierungsprozessen - Phänomenerschließung sowie Konzept zum Umgang mit Widerständen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186159