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Gründe zur Human Capital Bewertung in Österreichischen Unternehmen: Anspruch und Wirklichkeit

Title: Gründe zur Human Capital Bewertung in Österreichischen Unternehmen: Anspruch und Wirklichkeit

Diploma Thesis , 2006 , 140 Pages , Grade: 1

Autor:in: Ing. Karim Ernst Karman (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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In vielen Unternehmen übersteigen die immateriellen Vermögenswerte die materiellen um ein Vielfaches. Das Wissen der Mitarbeiter ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für Unternehmen. Die Literatur, als auch die Wirtschaft, im speziellen die Personalisten, beschäftigen sich verstärkt mit dem Thema. Gerade auf den heutigen umkämpften Märkten, den immer geringer werdenden Vorsprung und der immer kürzer werdenden Produktlebensdauer, ist es geradezu ein strategisches Muss, sich von dem Mitbewerb zu differenzieren.
Die Problematik liegt, einerseits in der Entwicklung von Personalstrategien und Personalentwicklungsplänen mit einer anschließenden Bewertung des Human Capital um den Wert des Menschen abzubilden. Nachhaltig ausgerichtete Rating Agenturen haben diesen Trend längst erkannt und beziehen diese Softfaktoren bei ihrer Shareholder-Value-Bewertung mit ein.
Anleger wissen bereits, dass Unternehmen die Human Capital schätzen und fördern zu den Outperformern gehören. Auch Banken beginnen bereits diesen Softfaktor bei Unternehmensanalysen heranzuziehen. Gerade hier ist ein einheitliches Bewertungssystem von großer Bedeutung um ein Benchmarking zu gewährleisten.
Die Gegner des Human Capital sehen in der Bewertung des Wissens eine Degradierung des Menschen zu einer rein ökonomischen Größe und zu einer austauschbaren Ware. Der Faktor Mensch kann sowohl einen großen Anteil am Unternehmenserfolg haben, aber er kann auch durch Managementfehlentscheidungen ganze Firmen in den Ruin treiben.
Was bewegt die österreichischen Unternehmen eine Human Capital Bewertung durchzuführen und welchen Vorteil haben diese davon?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. THEORETISCHER TEIL

1. Einleitung

1.1. Problemstellung/Ausgangslage

1.2. Forschungsfragen

1.3. Zielsetzung der Arbeit

1.4. Methodik und Aufbau der Arbeit

2. Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen

2.1. Der Begriff „Wissen“

2.1.1. Halbwertszeit des Wissens

2.1.2. Arten von Wissen

2.1.3. Paradigmenwechsel

2.1.4. Bausteine des Wissens

2.1.5. Die organisationale Wissensbasis

2.1.6. Wissen als strategischer Wettbewerbsfaktor

2.1.7. Wissensorientierte Unternehmensführung

2.1.8. Das Wissensunternehmen

2.2. Der Begriff „immaterielle Vermögenswerte“

2.2.1. Wertetreiber

2.3. Der Begriff „Humankapital“

2.3.1. Historische Entwicklung des Humankapitals

2.3.2. Adressaten des Humankapitals

2.3.3. Der vierte Produktionsfaktor

2.3.4. Humankapital als Wettbewerbsfaktor und Standortentscheidung

2.3.5. Humankapital und Beschäftigung

2.3.6. Human Capital aus Sicht des Unternehmens und Strategie

2.3.7. Einfluss des Humankapitals auf den Shareholder Value

2.3.8. Humankapital und Basel II

2.3.9. Investition in Humankapital und Absicherung erwarteter Erträge

3. Wissensbilanzierung

3.1. Wissensmanagement

3.2. Wissensbilanz

3.3. Ziele von Wissensbilanzen

4. Messmethoden des Human Capital

4.1. Marktwertorientierte Ansätze

4.1.1. Markt-/Buchwert-Relation

4.1.2. Markt-/Buchwert-Differenz

4.1.3. Tobin´s q

4.2. Accounting-orientierte Ansätze

4.2.1. Accounting For The Future (AFTF)

4.2.2. Human Resource Accounting (HRA)

4.2.3. Lernzeitbasierte Wissensbilanz

4.3. Indikatorbasierte Ansätze

4.3.1. Skandia Navigator

4.3.2. Balanced Scorecard (BSC)

4.3.3. Kennzahlenbasierte Wissensbilanz

4.4. Value Added Ansätze

4.4.1. Market Value Added (MVA)

4.4.2. Human Economic Value Added (HEVA)

4.4.3. Total Value Creation (TVC)

4.5. Ertragsorientierte Ansätze

4.5.1. Calculated Intangible Value (CIV)

4.5.2. Human Capital Pricing Model (HCPM)

4.5.3. ROI of Human Capital (HCROI)

II. Exkurs: Wissensbilanz Universitäten

III. EMPIRISCHER TEIL

5. Untersuchungsmethode

5.1. Erhebungsmethode, methodischer Steckbrief

5.1.1. Qualitative Forschung

5.1.2. Probandenauswahl

5.1.3. Leitfadeninterview

5.1.4. Interview

5.1.5. Aufbereitung

6. Ergebnisse

6.1. Interviewpartner

6.1.1. Europäische Reiseversicherung AG

6.1.2. Alcatel Austria AG

6.1.3. AMS Österreich, öffentliches Unternehmen auf eigener gesetzlicher Grundlage

6.1.4. Andritz AG

6.1.5. Post AG

6.1.6. VAMED-KMB Krankenhausmanagement & BetriebsführungsgmbH

6.1.7. KA Sanatorium Hera, Unternehmen der KFA Versicherung

6.1.8. Raiffeisen Leasing GmbH

6.1.9. Österreichische Nationalbank

6.1.10. Fachhochschule des bfi Wien Gesellschaft m.b.H.

6.1.11. Borealis AG

6.1.12. ARC – Austrian Research Centers GmbH

6.1.13. Hewlett-Packard AG

6.1.14. Österreichischer Genossenschaftsverband (Schulze-Delitzsch)

6.2. Reflexion der Forschungsfragen

7. Abschließende Diskussion

7.1. Erkenntnisse aus Literatur und empirischer Forschung

7.2. Ansatzpunkte für weitere Forschung

7.3. Schlussbetrachtung

8. Anhang

8.1. Interviewleitfaden

8.2. Wissensbilanzen Beispiele

8.2.1. Beispiel: Österreichische Nationalbank – OeNB 2004

8.2.2. Beispiel: Fachhochschule des bfi Wien Gesellschaft m.b.H. 2004

8.2.3. Beispiel: Austrian Research Centers – ARC 2004

9. Quellenverzeichnis

9.1. Bücher

9.2. e-Book

9.3. Zeitschriften

9.4. Internet

9.5. Vorträge

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Untersuchung der Gründe für die Bewertung von Human Capital in österreichischen Unternehmen sowie der Identifikation des Nutzens, der diesen Unternehmen durch eine solche Bewertung erwächst. Zudem werden die gängigen Methoden zur Erfassung und Bewertung von Human Capital dargestellt und einer kritischen Prüfung hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit und Aussagekraft unterzogen.

  • Gründe und Motive österreichischer Unternehmen für eine Human Capital Bewertung
  • Analyse von Vorteilen und Nachteilen der Einführung von Wissensbewertungssystemen
  • Überblick über gängige Messmethoden (u.a. marktwert- und indikatorbasierte Ansätze)
  • Diskussion der Bedeutung immaterieller Vermögenswerte und Wissensmanagement
  • Empirische Untersuchung mittels leitfadengestützter Experteninterviews

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Halbwertszeit des Wissens

In der heutigen Zeit haben Internet und die damit verbundenen Technologien, wie zum Beispiel Suchmaschinen (Yahoo, Google) einen ungeheuren Impuls auf die Verfügbarkeit von Wissen. So spricht die Literatur von einer Verdoppelung des Wissens innerhalb weniger Jahre.

Gleichzeitig schwinden Aktualität und Relevanz von Wissen im Laufe der Jahre im Sinne einer Halbwertszeit (vgl. Abbildung 2).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel legt die Basis für die Arbeit, indem es die Problemstellung, die Forschungsfragen und die Zielsetzung im Kontext der Bedeutung von Humankapital als Wettbewerbsfaktor erläutert.

2. Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen: Hier erfolgt eine Definition und Abgrenzung wesentlicher Begriffe wie „Wissen“, „immaterielle Vermögenswerte“ und „Humankapital“, inklusive einer historischen Einordnung.

3. Wissensbilanzierung: Dieses Kapitel beschreibt das Wissensmanagement als Vorstufe zur Wissensbilanz, thematisiert die Ziele und Funktionen von Wissensbilanzen und erläutert die Unterschiede zwischen HGB und IFRS.

4. Messmethoden des Human Capital: Hier werden verschiedene Kategorien von Bewertungsmethoden wie marktwertorientierte, accounting-orientierte und indikatorbasierte Ansätze detailliert vorgestellt und hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit analysiert.

5. Untersuchungsmethode: Dieser Abschnitt legt das qualitative Forschungsparadigma offen, beschreibt die Stichprobenwahl und erläutert den Aufbau sowie die Durchführung der leitfadengestützten Interviews.

6. Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die aus den Experteninterviews gewonnenen Erkenntnisse präsentiert, Trends gefiltert und die unterschiedlichen Ansätze der befragten österreichischen Unternehmen gegenübergestellt.

7. Abschließende Diskussion: Hier findet die Zusammenführung von Theorie und empirischen Ergebnissen statt, ergänzt um die Reflexion der Forschungsfragen und die Erarbeitung von Ansatzpunkten für zukünftige Forschung.

Schlüsselwörter

Human Capital, Wissensbilanz, Wissensmanagement, Immaterielle Vermögenswerte, Intellektuelles Kapital, Wissensbewertung, Wettbewerbsvorteil, Humankapitaltheorie, Wissensorientierte Unternehmensführung, Personalcontrolling, Wissensbilanzierung, Unternehmensstrategie, Basel II, Kompetenzmanagement, Qualitative Forschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, warum und wie österreichische Unternehmen ihr „Human Capital“ (Humankapital) bewerten und welchen Nutzen sie daraus ziehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Bedeutung von Wissen als strategischer Wettbewerbsfaktor, der Einsatz von Wissensbilanzen und die Methoden zur Bewertung immaterieller Vermögenswerte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Beweggründe für eine Human Capital Bewertung in der österreichischen Praxis aufzuzeigen und die damit verbundenen Vor- und Nachteile sowie die gängigsten Messmethoden darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein qualitatives Forschungsparadigma genutzt, welches auf einer Dokumentenanalyse und leitfadengestützten Experteninterviews basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Wissen und Humankapital, die Erläuterung von Messmethoden und eine empirische Analyse basierend auf 14 Interviews mit verschiedenen österreichischen Organisationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Human Capital, Wissensbilanz, Wissensmanagement, Intellektuelles Kapital und Wettbewerbsvorteil sind die prägenden Begriffe.

Welche Rolle spielt "Basel II" für die Human Capital Bewertung laut der Arbeit?

Basel II wird als ein indirekter Faktor gesehen, da es die Wichtigkeit von Transparenz und „Softfacts“ bei der Kreditvergabe unterstreicht, auch wenn es für die befragten Firmen selbst kein direkter Einführungsgrund für eine Wissensbilanz war.

Was ist das Hauptergebnis bezüglich des Anspruchs und der Wirklichkeit?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Anspruch, Human Capital systematisch zu bewerten, in der Unternehmenswirklichkeit oft nicht erreicht wird und die erarbeiteten Modelle häufig zu komplex oder in der Anwendung zu unkonkret sind.

Excerpt out of 140 pages  - scroll top

Details

Title
Gründe zur Human Capital Bewertung in Österreichischen Unternehmen: Anspruch und Wirklichkeit
College
FH Vienna
Grade
1
Author
Ing. Karim Ernst Karman (Author)
Publication Year
2006
Pages
140
Catalog Number
V186209
ISBN (eBook)
9783656999027
ISBN (Book)
9783867469289
Language
German
Tags
gründe human capital bewertung österreichischen unternehmen anspruch wirklichkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ing. Karim Ernst Karman (Author), 2006, Gründe zur Human Capital Bewertung in Österreichischen Unternehmen: Anspruch und Wirklichkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186209
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