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Kindheit und Jugend in der "Risikogesellschaft"

Chancen der Individualisierung und jugendliche Individualisierungsverlierer in der „Zweiten Moderne“

Titel: Kindheit und Jugend in der "Risikogesellschaft"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Ingo Harmrolfs (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Soziologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Auch Kinder und Jugendliche erleben eine Globalisierung der Kommunikation, der Wirtschaft, der Umweltprobleme und werden mit flexibleren Ausbildungs- und Beschäftigungsverhältnissen, mit Gefahren für den Wohlstand und die soziale Sicherheit konfrontiert. Sie passen ihre Lebensgewohnheiten und -ziele an, nutzen neue Gestaltungschancen, müssen eine zunehmende Komplexität durch technischen Fortschritt bewältigen sowie auf Unsicherheiten und steigende Leistungsanforderungen reagieren. Dies impliziert zweifellos, dass es Gewinner und Verlierer der Modernisierung gibt. Doch welchen Chancen und welchen Risiken der Individualisierung sind Kinder und Jugendliche ausgesetzt?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Kindheit und Jugend in der „Risikogesellschaft“
  • „Riskanter werdende Chancen für Kinder und Jugendliche“ (H. Keupp): Einleitung in das Thema
  • Gesellschaftlich-strukturelle Transformation: Von der Industrie- zur „Risikogesellschaft“
    • Zum Begriff der „Risikogesellschaft“ von Ulrich Beck
    • „Individualisierungsschübe“: Aufforderungen, den persönlichen Lebensweg selbst zu finden
    • „Entstrukturierung des Jugendalters“ (T. Olk): Von altbewährten Ablaufmustern zu vielfältigen Lebensstilen
  • Der Strukturwandel der Jugendphase
    • Verlängerung der Jugendphase
    • Verunsicherung der Jugendlichen
    • Vervielfachung des Erwachsenwerdens
    • Individualisierungschancen und -risiken Jugendlicher
  • Wandel von Kindheit und Kinderalltag in der „Risikogesellschaft“
    • Zwei gegenwärtig konkurrierende Kindheitsmuster
    • Kinder und Jugendliche als Individualisierungsverlierer
  • Resümee

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der Transformation von der Industrie- zur Risikogesellschaft auf Kinder und Jugendliche. Sie beleuchtet die Chancen und Risiken der Individualisierung in dieser Phase des Lebens und analysiert den Strukturwandel der Jugendphase im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen.

  • Transformation zur Risikogesellschaft nach Ulrich Beck
  • Individualisierungsprozesse und deren Auswirkungen auf Jugendliche
  • Strukturwandel der Jugendphase: Verlängerung, Verunsicherung und Vervielfachung des Erwachsenwerdens
  • Konkurrierende Kindheitsmuster in der Risikogesellschaft
  • Kinder und Jugendliche als Individualisierungsverlierer

Zusammenfassung der Kapitel

Das erste Kapitel führt in die Thematik ein und beschreibt den gesellschaftlichen Wandel im Kontext der „zweiten Moderne“. Kapitel 2 skizziert Becks Begriff der „Risikogesellschaft“ und beleuchtet die „Individualisierungsschübe“ als Aufforderung zur Selbstfindung des persönlichen Lebenswegs. Kapitel 3 thematisiert den Strukturwandel der Jugendphase, einschließlich Verlängerung, Verunsicherung und Vervielfachung des Erwachsenwerdens. Kapitel 4 befasst sich mit dem Wandel von Kindheit und Kinderalltag in der Risikogesellschaft und den damit verbundenen Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Risikogesellschaft, Individualisierung, Jugendphase, Strukturwandel, Kindheit, Individualisierungsverlierer, Zweite Moderne, Ulrich Beck, Sozialisation.

Häufig gestellte Fragen

Was versteht Ulrich Beck unter der „Risikogesellschaft“?

Die Risikogesellschaft beschreibt eine Phase der Moderne, in der gesellschaftliche Risiken (ökonomisch, ökologisch, sozial) globaler und unvorhersehbarer werden und Individuen gezwungen sind, ihren Lebensweg ohne feste traditionelle Vorgaben selbst zu gestalten.

Wie wirkt sich die Individualisierung auf Jugendliche aus?

Individualisierung bietet Chancen zur Selbstverwirklichung, erzeugt aber auch Druck. Jugendliche müssen ihren Lebenslauf aktiv planen und tragen das Risiko für Scheitern zunehmend allein („Individualisierungsschübe“).

Was bedeutet „Entstrukturierung des Jugendalters“?

Traditionelle Abläufe (Schule, Ausbildung, Beruf, Heirat) lösen sich auf. Die Jugendphase verlängert sich, wird unsicherer und vervielfacht sich in unterschiedlichen Lebensstilen.

Wer sind die „Individualisierungsverlierer“?

Kinder und Jugendliche, die aufgrund fehlender Ressourcen (Bildung, soziales Netz) die komplexen Anforderungen der Risikogesellschaft nicht bewältigen können und von Modernisierungsrisiken stärker betroffen sind.

Wie hat sich der Kinderalltag in der Risikogesellschaft verändert?

Kinder erleben eine Globalisierung der Kommunikation und Wirtschaft. Sie müssen früher lernen, mit Unsicherheiten und steigenden Leistungsanforderungen in einer komplexen Welt umzugehen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kindheit und Jugend in der "Risikogesellschaft"
Untertitel
Chancen der Individualisierung und jugendliche Individualisierungsverlierer in der „Zweiten Moderne“
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Note
1,0
Autor
Ingo Harmrolfs (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
15
Katalognummer
V186964
ISBN (eBook)
9783656103493
ISBN (Buch)
9783656103202
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kindheit jugend risikogesellschaft chancen individualisierung individualisierungsverlierer zweiten moderne
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ingo Harmrolfs (Autor:in), 2010, Kindheit und Jugend in der "Risikogesellschaft", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186964
Blick ins Buch
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