Diese Recherche gibt Auskunft über die Sinnhaftigkeit von Make - or - Buy - Entscheidungen für den Bereich der externen Personalbeschaffung. Nach einer kurzen Themeneinführung aus aktuellem Anlass, wurden die Begriffe „externe Personalbeschaffung“ und „Make - or - Buy“ - Entscheidungen definiert, erläutert und in einem Kriterienkatalog miteinander verknüpft. Danach wurden die qualitativen und quantitativen Kriterien untersucht, die bei einer Make - or - Buy - Entscheidung entscheidend sind. Ein wichtiger Aspekt galt dem Kostenvergleich zwischen der Fremdvergabe und der Eigenleistung bei der Personalbeschaffung. Es wurde auf die Methode der Nutzwertanalyse eingegangen, die den Kostenvergleich monetärer und nicht-monetärer Art ermöglicht. Schließlich wurden die jeweiligen Kriterien für die beiden Entscheidungen bewertet und dazu kritisch Stellung genommen.
Inhaltsverzeichnis
1. Kurze Einleitung und Hinführung zum Thema
2. Die Abgrenzung der Begriffe „Make - or - Buy“ - Entscheidung und Personalbeschaffung
2.1 Definition des Begriffs „externe Personalbeschaffung“
2.2 Einordnung des Begriffs in den Themenbereich des Personalmanagements
2.3 Definition des Begriffs „Make - or - Buy“ - Entscheidung und Abgrenzung zum Begriff des Outsourcings
3. Die Kriterien für die „Make - or - Buy“ - Entscheidung bei der Personalbeschaffung
3.1 Die Kostensenkungs- oder -optimierungsziele
3.2 Die Transaktionskosten
3.3 Die Konzentration auf das Kerngeschäft im Rahmen der Aufgabenkritik am öffentlichen Dienst
3.4 Die potentielle Qualitätsverbesserung durch größeres Know - how der externen Personalexperten
3.5 Die Nutzwertanalyse als eine Möglichkeit zur besseren Entscheidungsfindung
4. Kritische Stellungnahme und eigene Meinung
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht die ökonomische und strategische Sinnhaftigkeit von „Make-or-Buy“-Entscheidungen im Bereich der externen Personalbeschaffung, insbesondere vor dem Hintergrund der Aufgabenkritik im öffentlichen Dienst. Dabei soll geklärt werden, unter welchen Voraussetzungen die Auslagerung dieser Dienstleistung an externe Anbieter vorteilhaft gegenüber der internen Durchführung ist.
- Definition und begriffliche Abgrenzung von Personalbeschaffung und „Make-or-Buy“-Entscheidungen.
- Analyse quantitativer Kriterien mittels Kostenvergleichsrechnung.
- Untersuchung qualitativer Faktoren wie Kernkompetenzkonzentration und Know-how-Zugewinn.
- Methodische Anwendung der Nutzwertanalyse als Instrument zur Entscheidungsunterstützung.
- Kritische Reflexion der Auswirkungen auf Personalstruktur, Kostenrisiken und betriebliche Akzeptanz.
Auszug aus dem Buch
3. Die Kriterien für die „Make - or - Buy“ - Entscheidung bei der Pesonalbeschaffung
Die Entscheidung der Unternehmensführung, ob deren Mitarbeiter die externe Personalbeschaffung selbst durchführen (Make) oder diese Dienstleistung von externen Anbietern durchführen lassen sollen (Buy), hängt von verschiedenen Kriterien ab. Der Unternehmensführung sollte auf jeden Fall bewusst sein, dass sich ein möglicher Fremdbezug (Buy) der externen Personalbeschaffung auf langfristige Sicht hinaus hinsichtlich vieler Faktoren, z. B. des Know - hows oder des eigenen Personalbestands, auswirkt und meist nur sehr kostspielig äußerst schnell wieder rückgängig gemacht werden kann. Deshalb sollten sich die langfristigen Unternehmensziele mit der Buy - Entscheidung ziemlich decken. Die Ziele einer Unternehmung bei der Inanspruchnahme der Dienstleistung der externen Personalbeschaffung könnten sein: Die Kostensenkung oder -optimierung, die Konzentration der Unternehmung auf das Kerngeschäft und das größeres Know - how der externen Experten durch Spezialisierungs- und Lerneffekte, und dadurch eine höher erziel und erreichbare Qualität.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Kurze Einleitung und Hinführung zum Thema: Einleitung in die unternehmerische Notwendigkeit der Aufgabenkritik und des „Markttests“ zur Effizienzsteigerung unter Berücksichtigung von New Public Management.
2. Die Abgrenzung der Begriffe „Make - or - Buy“ - Entscheidung und Personalbeschaffung: Definition der zentralen Begriffe und Einordnung der Personalbeschaffung innerhalb des Personalmanagements sowie die Abgrenzung zum Outsourcing.
3. Die Kriterien für die „Make - or - Buy“ - Entscheidung bei der Personalbeschaffung: Eingehende Analyse qualitativer und quantitativer Entscheidungskriterien, inklusive Kostenvergleichsrechnung, Transaktionskosten und der Nutzwertanalyse als Bewertungsinstrument.
4. Kritische Stellungnahme und eigene Meinung: Zusammenfassende Bewertung der Thematik mit Fokus auf die Risiken von Leistungsabhängigkeit und die Notwendigkeit von Fingerspitzengefühl bei personellen Auswirkungen.
Schlüsselwörter
Make-or-Buy, Personalbeschaffung, Outsourcing, Kostenvergleichsrechnung, Nutzwertanalyse, Public Management, Kostenoptimierung, Kernkompetenz, Transaktionskosten, Aufgabenkritik, Personalkosten, Entscheidungsprozess, Personalmarketing, Effizienzsteigerung, Qualitätsverbesserung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert, ob die externe Personalbeschaffung intern durch das Unternehmen selbst oder durch externe Dienstleister (Make-or-Buy) erfolgen sollte.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf der betriebswirtschaftlichen Kostenrechnung, der strategischen Ausrichtung (Kernkompetenzen) und der Nutzwertanalyse als Entscheidungsinstrument.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Bereitstellung eines Bewertungsrahmens, um eine fundierte Entscheidung über die Fremd- oder Eigenleistung der Personalbeschaffung zu ermöglichen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?
Neben einer theoretischen Definition der Begriffe wird vor allem die Methode der Nutzwertanalyse zur strukturierten Bewertung monetärer und nichtmonetärer Faktoren eingesetzt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit den Kriterien für die Entscheidung, insbesondere Kostenvergleich, Transaktionskosten, Qualitätsaspekte und die Konzentration auf das Kerngeschäft.
Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?
Zentrale Begriffe sind Make-or-Buy, Personalbeschaffung, Nutzwertanalyse, Kostenoptimierung und New Public Management.
Warum spielt das New Public Management in dieser Recherche eine Rolle?
Das NPM dient als moderner Rahmen für öffentliche Verwaltungen, um durch Aufgabenkritik und Markttests die Effizienz zu steigern und kameralistische Strukturen zu hinterfragen.
Welche Herausforderung sieht der Autor bei einer "Buy"-Entscheidung?
Der Autor warnt vor einer drohenden Leistungsabhängigkeit vom externen Anbieter sowie vor potenziellen Unruhen innerhalb der Belegschaft durch Sorgen um Arbeitsplatzverluste.
- Citar trabajo
- Master of Public Administration Harald Seitz (Autor), 2009, Organisation und Finanzierung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190928