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Die Rolle des Lehrers in der systemisch-konstruktivistischen Pädagogik

Título: Die Rolle des Lehrers in der systemisch-konstruktivistischen Pädagogik

Trabajo Escrito , 2009 , 14 Páginas

Autor:in: Dipl. Päd. Lisa Frommer (Autor)

Pedagogía - General
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Was ist Wirklichkeit?
In der systemisch-konstruktivistischen Sichtweise sind Subjekt (Beobachter) und Objekt (die beobachtete Wirklichkeit) untrennbar miteinander verbunden. Es gibt keine Wirklichkeit, die unabhängig vom Beobachter ist. Stattdessen gibt es so viele Wirklichkeiten (Multi-versen) wie es Beobachter gibt...daraus ergeben sich Konsequenzen für die Rolle des Lehrers. Im Verlauf dieser Arbeit werden somit Verhaltensweisen des systemisch-konstruktivistisch orientieren Lehrers erörtert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Wirklichkeit aus naturwissenschaftlicher Sicht

1.2. Wirklichkeit aus systemisch-konstruktivistischer Sicht

2. Systemisch-konstruktivistische Didaktik

3. Die Rolle des Lehrers

3.1. Konstruktivistische Unterrichtsmethoden

3.2. Systemische Arbeitstechniken im Kontext Schule

3.3. Umgang mit Lernproblemen

3.4. Verhaltensweisen und Handlungen des systemisch-konstruktivistisch orientierten Lehrers

4. Abschluss: 11 goldene Regeln

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Lehrers innerhalb der systemisch-konstruktivistischen Pädagogik, um ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie Lehrkräfte durch neue Beobachterperspektiven und systemische Techniken Lernprozesse und Beziehungsgestaltung im Unterricht konstruktiv beeinflussen können.

  • Gegenüberstellung von naturwissenschaftlichen und systemisch-konstruktivistischen Wirklichkeitskonstruktionen
  • Analyse didaktischer Ansätze im systemisch-konstruktivistischen Kontext
  • Vorstellung praktischer systemischer Arbeitstechniken für den Schulalltag
  • Neubewertung des Umgangs mit Lernproblemen und Schülerschwierigkeiten
  • Definition des Rollenverständnisses einer Lehrkraft als Co-Produzent von Wissen

Auszug aus dem Buch

1.1. Wirklichkeit aus naturwissenschaftlicher Sicht

Die empirische Sichtweise geht davon aus, dass „unabhängig von unseren Beobachtungen eine uns allen gemeinsame Wirklichkeit existiert, die wir wahrnehmen können, wie sie wirklich ist, um uns dann gemäß diesen Erkenntnissen richtig verhalten zu können“ (Balgo/Voß, 1999, S. 57). Die Welt sagt uns, wie wir uns verhalten müssen und wir verhalten uns dem entsprechend, „weil die Dinge nun einmal so sind, wie sie sind“ (Balgo/Voß, 1999, S. 58). Diese Annahme von Objektivität führt zu einer Welt voller Dualismen mit weitreichenden Konsequenzen: Es entsteht „zwangsläufig die Auffassung von „wahr und falsch“, „normal und verrückt“, „krank und gesund“, „böse und gut“, „schlau und dumm“ sowie in deren Folge „reich und arm“, „Freund und Feind“ und somit der Kampf der Gegensätze“ (Balgo/Voß, 1999, S. 58).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel legt die theoretischen Grundlagen dar, indem es die klassische naturwissenschaftliche Vorstellung einer objektiven Welt dem systemisch-konstruktivistischen Ansatz gegenüberstellt.

2. Systemisch-konstruktivistische Didaktik: Hier wird Didaktik als konstruktiver Raum definiert, der die Beobachtervielfalt fördert und den Fokus weg von festen Curricula hin zur Reflexion von Beziehungsebenen verschiebt.

3. Die Rolle des Lehrers: Das Kapitel erörtert konkrete methodische und systemische Werkzeuge, mit denen Lehrkräfte den Unterricht gestalten, Lernprobleme neu interpretieren und ihre eigene Rolle als Begleiter statt als Wissensvermittler definieren.

4. Abschluss: 11 goldene Regeln: Eine kompakte Zusammenstellung von Grundsätzen für die pädagogische Praxis, die die systemisch-konstruktivistische Haltung in den Arbeitsalltag transferiert.

Schlüsselwörter

Systemisch-konstruktivistische Pädagogik, Lehrerrolle, Konstruktivismus, Didaktik, Beobachterperspektive, Wirklichkeitskonstruktion, Zirkuläre Fragen, Refraiming, Schülerorientierung, Beziehungsebene, Lernprozess, Systemtheorie, Selbstbestimmung, Unterrichtsmethoden, Ko-Produktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der systemisch-konstruktivistischen Pädagogik auf den Schulalltag und beleuchtet insbesondere, wie sich die Rolle der Lehrkraft verändert, wenn man die Welt als Konstruktion betrachtet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören der Begriff der Wirklichkeit, die Gestaltung von Unterricht durch systemische Techniken, der Umgang mit Lernstörungen sowie die Neudefinition der Lehrer-Schüler-Beziehung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es, Handlungsalternativen für Lehrkräfte aufzuzeigen, um Schüler als aktive Mitgestalter ihrer Wirklichkeit zu unterstützen und den Blick weg von defizitorientierten Zuschreibungen hin zu einem wertschätzenden, systemischen Ansatz zu lenken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit systemisch-konstruktivistischen Ansätzen, insbesondere basierend auf der Fachliteratur von Autoren wie Reich, Balgo und Voß.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Didaktik sowie die praktische Anwendung von Methoden wie zirkulären Fragen, Skulpturen und Refraiming zur Bearbeitung von Beziehungsproblemen und Lernschwierigkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie systemische Didaktik, Konstruktivismus, Selbstbestimmung, Beobachtervielfalt und Beziehungsreflexion charakterisiert.

Warum sollte ein Lehrer "zirkuläre Fragen" im Unterricht einsetzen?

Zirkuläre Fragen helfen dabei, den Beobachterstandpunkt zu wechseln, Kontexte miteinander zu verbinden und das Verständnis für die unterschiedlichen Wahrnehmungen innerhalb eines Systems zu fördern.

Was bedeutet der Ansatz, dass "Fehler" aus systemischer Sicht nicht existieren?

Aus dieser Perspektive werden Fehler nicht als defizitäres Verhalten, sondern als Indikator für eine spezielle, individuelle Konstruktion der Welt betrachtet, die es zu verstehen gilt, statt sie mit objektiven Kriterien zu bewerten.

Welche Bedeutung hat das "Refraiming" für Elterngespräche?

Refraiming ermöglicht es, den Kontext einer Problemsituation zu verändern, indem negative Etikettierungen (wie „das Kind versagt“) in einen neuen, positiven oder ressourcenorientierten Rahmen gestellt werden, um neue Lösungswege zu eröffnen.

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Detalles

Título
Die Rolle des Lehrers in der systemisch-konstruktivistischen Pädagogik
Universidad
University of Education Heidelberg
Autor
Dipl. Päd. Lisa Frommer (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
14
No. de catálogo
V192163
ISBN (Ebook)
9783656170174
ISBN (Libro)
9783656170181
Idioma
Alemán
Etiqueta
Lehrer Lehrerrolle Konstruktivismus systemisch systemische Beratung systemische Pädagogik konstruktivistische Pädagogik Rolle des Lehrers Schule Didaktik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dipl. Päd. Lisa Frommer (Autor), 2009, Die Rolle des Lehrers in der systemisch-konstruktivistischen Pädagogik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192163
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