Wer über Methoden des Lernens verfügt, verfügt gleichzeitig über einen wichtigen Teil der Methodenkompetenzen. Berufliche Handlungskompetenzen ermöglichen einen schnellen aufschließenden Zugang zu neu aufkommenden Inhalten. Methoden des Lernens ermöglichen dem Inhaber, bestimmte Lernprozesse effizienter und aktiver selbst zu gestalten. Diese Lernmethoden sind zunächst nicht fachgebunden, sie können universell genutzt werden (vgl. Arnold & Krämer-Stürzl, 1999, S. 218). „ Der Wandel in der Arbeitswelt führt in vielen Bereichen dazu, dass Mitarbeiter mit immer komplexeren Aufgabenstellungen konfrontiert werden. …. Voraussetzung ist jedoch, dass ihn die Ausbildung auf diese Aufgaben vorbereitet, in dem sie seine `berufliche Handlungskompetenz` im Rahmen einer geeigneten Ausbildungsdidaktik fördert.“ (Arnold & Krämer-Stürzl, 1999, S. 223) Die berufliche Handlungskompetenz umfasst die die Bündelung verschiedener Kompetenzen, sie unterteilen sich in:
• Fachkompetenz
• Sozialkompetenz
• Individual- oder Personalkompetenz
• Methodenkompetenz
Lerntechniken und Lernstrategien lassen sich der Methodenkompetenz zuordnen (vgl. Arnold & Krämer-Stürzl, 1999, S. 224). Wer also berufliche Handlungskompetenz erwerben oder vermitteln will, kann die Methoden des Lernens nicht außer Acht lassen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Vorstellung der Einrichtung
1.2 Ziel- und Aufgabenstellung
1.3 Vorgehensweise
2. Bedingungsebene
2.1 Bedingungen der Lernenden
2.2 Arbeitsverhalten, Auffälligkeiten und Lerngewohnheiten
2.2.1 Bereits ausgebildete Kompetenzen
2.3 Zu fördernde Kompetenzen
3. Curriculare Einbindung der Inhalte
4. Übergeordnete Handlungsstruktur
5. Didaktische Reduktion
6. Unterricht durchführen
7. Reflexion der Betrieblichen Praxisstudien
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit zielt auf die Konstruktion einer fächerintegrativen Lernsituation zum Thema "Lernen zu lernen" ab, um Lernende an einem Berufskolleg durch die Vermittlung übergreifender Kompetenzen auf zukünftige berufliche und schulische Herausforderungen vorzubereiten.
- Methoden des Lernens als Bestandteil der Methodenkompetenz
- Analyse der Bedingungsebene und Lernvoraussetzungen
- Didaktische Reduktion und Planung von Lernsituationen
- Förderung von Selbstmanagement, Lernmotivation und Strukturierungstechniken
Auszug aus dem Buch
1.2 Ziel- und Aufgabenstellung
Wer über Methoden des Lernens verfügt, verfügt gleichzeitig über einen wichtigen Teil der Methodenkompetenzen. Berufliche Handlungskompetenzen ermöglichen einen schnellen aufschließenden Zugang zu neu aufkommenden Inhalten. Methoden des Lernens ermöglichen dem Inhaber, bestimmte Lernprozesse effizienter und aktiver selbst zu gestalten. Diese Lernmethoden sind zunächst nicht fachgebunden, sie können universell genutzt werden (vgl. Arnold & Krämer-Stürzl, 1999, S. 218). „Der Wandel in der Arbeitswelt führt in vielen Bereichen dazu, dass Mitarbeiter mit immer komplexeren Aufgabenstellungen konfrontiert werden. Voraussetzung ist jedoch, dass ihn die Ausbildung auf diese Aufgaben vorbereitet, in dem sie seine `berufliche Handlungskompetenz` im Rahmen einer geeigneten Ausbildungsdidaktik fördert.“ (Arnold & Krämer-Stürzl, 1999, S. 223) Die berufliche Handlungskompetenz umfasst die die Bündelung verschiedener Kompetenzen, sie unterteilen sich in:
• Fachkompetenz
• Sozialkompetenz
• Individual- oder Personalkompetenz
• Methodenkompetenz
Lerntechniken und Lernstrategien lassen sich der Methodenkompetenz zuordnen (vgl. Arnold & Krämer-Stürzl, 1999, S. 224). Wer also berufliche Handlungskompetenz erwerben oder vermitteln will, kann die Methoden des Lernens nicht außer Acht lassen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Einrichtung vor, erläutert die Zielsetzung der Arbeit und beschreibt die methodische Vorgehensweise bei der Konstruktion der Lernsituation.
2. Bedingungsebene: Hier werden die Lernausgangslage, das Verhalten, die Lerngewohnheiten sowie die bereits vorhandenen und zu fördernden Kompetenzen der Zielgruppe analysiert.
3. Curriculare Einbindung der Inhalte: Dieses Kapitel verortet das Thema "Lernen zu lernen" im Lehrplan und begründet die inhaltliche Auswahl für die spezifische Zielgruppe.
4. Übergeordnete Handlungsstruktur: Hier wird die Entscheidung für den Handlungszyklus nach Schneider und Depping als strukturgebendes Modell begründet.
5. Didaktische Reduktion: Das Kapitel beschreibt den Prozess der inhaltlichen Auswahl und didaktischen Aufbereitung für den Unterricht.
6. Unterricht durchführen: Hier wird auf die Umsetzung der Planung und die Bedeutung der Artikulationsschemata für den Unterrichtsprozess eingegangen.
7. Reflexion der Betrieblichen Praxisstudien: Das abschließende Kapitel reflektiert die persönlichen Erfahrungen, die Herausforderungen bei der Konstruktion und Durchführung sowie die Rückmeldungen der Beteiligten.
Schlüsselwörter
Lernen zu lernen, Berufskolleg, Methodenkompetenz, Handlungszyklus, fächerintegrative Lernsituation, Lernmotivation, berufliche Handlungskompetenz, didaktische Reduktion, Unterrichtsplanung, Lernstrategien, Selbstmanagement, Gesundheitswesen, Sozialwissenschaften, Kompetenzförderung, Praxisstudien.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und Durchführung einer fächerübergreifenden Unterrichtseinheit zum Thema "Lernen zu lernen" an einem Berufskolleg.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Fokus stehen Methoden des Lernens, die Förderung beruflicher Handlungskompetenzen, Zeitmanagement, Lernmotivation sowie die Strukturierung von Lernprozessen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, Lernende durch die Vermittlung universell einsetzbarer Lerntechniken besser auf die Anforderungen der Ausbildung und die zukünftige Arbeitswelt vorzubereiten.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Der Autor führt eine Literaturrecherche und 360°-Analyse durch, kombiniert mit einer praxisorientierten Unterrichtsplanung basierend auf dem Handlungszyklus nach Schneider und Depping.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der Lerngruppe, der curricular-inhaltlichen Einbindung, der didaktischen Reduktion sowie der praktischen Umsetzung und Reflexion der Unterrichtstage.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Lernkompetenz, Methodenkompetenz, Handlungszyklus, fächerintegrativer Unterricht und berufliche Handlungskompetenz.
Welche Rolle spielt der Handlungszyklus für das Projekt?
Der Handlungszyklus dient als strukturgebendes Element für die Lernsituation, um das Lernen als ganzheitlichen Prozess abzubilden, der Informieren, Planen, Entscheiden, Durchführen, Kontrollieren und Bewerten umfasst.
Wie wurde die Zielgruppe hinsichtlich ihrer Motivation eingeschätzt?
Die Lernmotivation wird als sehr heterogen beschrieben, wobei die Lernenden ihre eigenen Defizite in den Bereichen Konzentration und Zeitmanagement erkennen und ein hohes Interesse an Strategien zur Prüfungsvorbereitung zeigen.
- Citar trabajo
- Bachelor Bettina Schmidt (Autor), 2010, Konstruktion einer fächerintegrativen Lernsituation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/192246