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Die Gestalt am Rubikon - Gestaltarbeit im Selbstmanagement

Titel: Die Gestalt am Rubikon - Gestaltarbeit im Selbstmanagement

Hausarbeit , 2012 , 24 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Ann-Christin Schubert (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit sollen Aspekte der Selbstmanagement-Therapie nach Frederick Kanfer aus der Verhaltenstherapie mit Methoden und Techniken der Gestalttherapie, gegründet von Fritz und Lore Perls und Weiteren, in Zusammenhang gebracht werden. Weiter wird dies am sogenannten „Rubikon-Prozess“ des Züricher Ressourcenmodells (ZRM) von Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause dargestellt. Beide arbeiten an der Universität Zürich in der wissenschaftlichen Leitung des Instituts für Selbstmanagement und Motivation. Dieses Modell beeindruckt deswegen sehr, da hier das individuelle Empfinden und das Achten auf Körpersignale sehr im Vordergrund stehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Selbstmanagement und Gestaltarbeit

2.1 Einordnung der Verhaltenstherapie

2.1.1 Selbstmanagementtherapie

2.1.2 Sechs Grundlagen für erfolgreiches Selbstmanagement

2.2 Einordnung der Gestalttherapie

2.2.1 Welt- und Menschenbild der Gestaltherapie

3 Selbstmanagement nach dem Züricher Ressourcenmodell

3.1 Der Rubikonprozess

3.1.1 DasBedürfnis

3.1.2 Das Motiv

3.1.3 Der Rubikon

3.1.4 Die Intention

3.1.5 Die Präaktionale Vorbereitung

3.1.6 Die Handlung

4 Wie das Gehirn arbeitet - neuronale Netze und psychisches Geschehen

5 Somatische Marker

6 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die methodischen Ansätze der Selbstmanagement-Therapie nach Frederick Kanfer mit den Techniken der Gestalttherapie zu verknüpfen und deren Vereinbarkeit im Kontext des Züricher Ressourcenmodells (ZRM) zu untersuchen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie ein tieferes Verständnis für psychische Prozesse und Körperempfindungen die Effektivität von Selbstmanagement-Strategien steigern kann.

  • Verknüpfung von Selbstmanagement-Therapie und Gestaltarbeit
  • Analyse des "Rubikon-Prozesses" zur Handlungssteuerung
  • Bedeutung von somatischen Markern für die Motivationsfindung
  • Methoden der Gestalttherapie zur Ressourcenaktivierung
  • Reflexion über neuronale Grundlagen und psychisches Geschehen

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Das Bedürfnis

Das ursprüngliche vierphasige Rubikon-Modell wurde, laut Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause, nachträglich um die „Bedürfnis- Phase“ ergänzt. Diese Phase ist aus meiner Sicht bedeutsam, denn hier liegt meines Erachtens der eigentliche Kern des Erfolgs.

Aus der Gestalthaltung heraus, genauer noch aus dem Fundament der Grundaussagen des Humanismus, der Mensch sei „sein eigener Experte“, kann so daraus erschlossen werden, dass der Mensch seine eigenen, die für sich individuell richtigen Antworten, in sich trägt, auch wenn sie vielleicht nicht gleich bewusst wahrgenommen werden.

Hier sehe ich den Zusammenhang zum „emotionalen Erfahrungsgedächtnis“. Mit dem Unbewussten arbeiten bedeutet, auch den Fokus stark auf das Körperempfinden und auf unser „emotionales Erfahrungsgedächtnis“ zu lenken. Dr. Maja Storch arbeitet hier mit den „somatischen Markern“. Das bedeutet. in Kürze, ein Bedürfnis oder ein Wunsch muss nicht nur logisch nachvollziehbar sein, sondern sich vor allem richtig anfühlen. Das „emotionale Bewertungsgedächtnis“ drückt sich über das „Bauchgefühl“ aus. So wird ein Wunsch solange gesucht und geformt, bis er sich richtig anfühlt.

Die somatischen Marker werden im letzten Kapitel ausführlicher erklärt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Autorin legt den Grundstein der Arbeit durch eine Einordnung der relevanten Therapieformen und begründet ihre Motivation zur Zusammenführung von Selbstmanagement und Gestaltarbeit.

2 Selbstmanagement und Gestaltarbeit: Es werden die theoretischen Grundlagen der Verhaltenstherapie nach Kanfer sowie der Gestalttherapie dargestellt und deren jeweilige Menschenbilder gegenübergestellt.

3 Selbstmanagement nach dem Züricher Ressourcenmodell: Dieses Hauptkapitel erläutert detailliert den Rubikonprozess und zeigt auf, wie durch die Integration gestalttherapeutischer Methoden der Prozess vom Bedürfnis bis zur Handlung optimiert werden kann.

4 Wie das Gehirn arbeitet - neuronale Netze und psychisches Geschehen: Die Autorin beleuchtet die neurobiologischen Zusammenhänge der Konditionierung und erklärt die Bedeutung neuronaler Netzwerke für die Entstehung individueller Assoziationen.

5 Somatische Marker: Dieses Kapitel vertieft die Bedeutung körperbasierter Signale als neurologische Basis des Motivationssystems und deren Rolle als Wegweiser im therapeutischen Prozess.

6 Schlusswort: Die Autorin reflektiert die Erkenntnisse der Arbeit und zieht ein positives Fazit über die synergetische Ergänzung von Selbstmanagement und Gestalttherapie für die Praxis.

Schlüsselwörter

Selbstmanagement, Gestalttherapie, Züricher Ressourcenmodell, Rubikonprozess, Somatische Marker, Bedürfnis, Motivation, Handlung, Verhaltenstherapie, Neurobiologie, Ganzheitlichkeit, Ressourcenorientierung, Selbsterfahrung, Körperprozesse, Psychotherapie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Verbindung von Selbstmanagement-Ansätzen und Methoden der Gestalttherapie, um individuelle Veränderungsprozesse effektiver zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind der Rubikonprozess des Züricher Ressourcenmodells, das Verständnis von somatischen Markern sowie die Anwendung gestalttherapeutischer Techniken zur Ressourcenaktivierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch die Einbeziehung des "wahren Kerns" eines Bedürfnisses und die Arbeit mit Körperempfindungen die Umsetzung von Zielen im Selbstmanagement nachhaltiger erreicht werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie eine vergleichende Reflexion basierend auf verhaltenstherapeutischen und humanistischen Ansätzen, ergänzt durch neurowissenschaftliche Erkenntnisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich entlang der Phasen des Rubikonprozesses, wobei jede Phase (Bedürfnis, Motiv, Intention, Vorbereitung, Handlung) mit spezifischen gestalttherapeutischen Methoden verknüpft wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Selbstmanagement, Gestalttherapie, Rubikonprozess, somatische Marker und Ressourcenorientierung.

Wie unterscheidet sich die Arbeit von rein verhaltenstherapeutischen Ansätzen?

Im Gegensatz zur oft rein zielorientierten Verhaltenstherapie legt diese Arbeit einen stärkeren Fokus auf die vorangehende Bedürfnisklärung und die Einbeziehung unbewusster, körperbasierter Signale.

Welche Rolle spielen "somatische Marker" in den Modellen der Autorin?

Sie dienen als wichtige intuitive Wegweiser, die dem Klienten signalisieren, ob ein angestrebtes Ziel tatsächlich im Einklang mit seinem inneren Erleben steht.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Gestalt am Rubikon - Gestaltarbeit im Selbstmanagement
Hochschule
Hochschule Ravensburg-Weingarten  (Soziale Arbeit)
Note
1,0
Autor
Ann-Christin Schubert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
24
Katalognummer
V200925
ISBN (eBook)
9783656280095
ISBN (Buch)
9783656281054
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gestalttherapie Gestaltarbeit Selbstmanagement Rubikonmodell Ressourcenmodell
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ann-Christin Schubert (Autor:in), 2012, Die Gestalt am Rubikon - Gestaltarbeit im Selbstmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/200925
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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