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Interne Evaluation als Strategie zur Unterrichts- und Schulentwicklung in Verbindung mit dem EPIK-Domänenkonzept

Título: Interne Evaluation als Strategie  zur Unterrichts- und Schulentwicklung  in Verbindung mit dem EPIK-Domänenkonzept

Trabajo Escrito , 2012 , 11 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Marc Schubert (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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Schulinterne Evaluationen wie Vergleichsarbeiten oder Hospitationen durch die Schulleitung sind neben anderen Bundesländern beispielsweise bereits im Hamburgischen Schulgesetz fest verankert (BSB 2009: 74f.). Dabei steht Evaluation in einem ständigen Spannungsfeld zwischen dieser Art der Qualitätsprüfung sowie der Idee, Unterricht und Schule weiterzuentwickeln (vgl. Maritzen 1996: 28). Sie ist insbesondere für Lehrkräfte relevant, weil sie „komplexe[n] Tätigkeiten“ (Altrichter/Messner/Posch 2004: 14) nachgehen, für die keine starren und gleichbleibenden „Routinen“ (ebd.) vorgesehen sind: Im Gegensatz zu FabrikarbeiterInnen, die zur Herstellung eines Autos immer dieselben Handgriffe benutzen und bestimmten Schemata folgen, variieren die soziale Kontexte und damit die Handlungsmöglichkeiten von Menschen, die mit Kindern arbeiten, ständig. Auf Grund dieser ständig wechselnden Ansprüche an LehrerInnen und die Organisation Schule ist eine kontinuierliche professionelle Entwicklung unerlässlich. Die Strategie der Evaluation kann bei dieser Weiterbildung helfen, indem sie Stärken dokumentiert sowie Potenzial zur Verbesserung aufzeigt. Damit ist besonders die schulinterne Evaluation überaus relevant für die spätere Berufspraxis von LehrerInnen, denn sie kann wichtige Impulse für die Schul- und Unterrichtsentwicklung liefern.
Zunächst wird die Strategie im folgenden Abschnitt kurz theoretisch fundiert vorgestellt. Dann folgt der Fokus dieser Arbeit, bei dem sie auf das Domänenkonzept der Arbeitsgruppe Entwicklung von Professionalität im internationalen Kontext (EPIK) bezogen wird, um notwendige Voraussetzungen und Gelingensbedingungen sowohl auf der individuellen als auch auf der strukturellen Ebene herauszuarbeiten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Erläuterung der Strategie

2. Verknüpfung der Strategie mit dem Domänenkonzept nach EPIK

2.1 Differenzfähigkeit

2.2 Kollegialität und Kooperation

2.3 Reflexions- und Diskursfähigkeit

2.4 Professionsbewusstsein

2.5 Personal Mastery

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der internen Evaluation als strategisches Instrument zur Förderung der Unterrichts- und Schulentwicklung. Das primäre Ziel ist es, die Verbindung zwischen evaluativen Prozessen und dem Domänenkonzept der Arbeitsgruppe EPIK aufzuzeigen, um notwendige Voraussetzungen und Gelingensbedingungen für eine nachhaltige Lehrerprofessionalisierung zu identifizieren.

  • Grundlagen und theoretische Fundierung der Strategie der internen Evaluation
  • Analyse des Domänenkonzepts nach EPIK im Kontext schulischer Qualitätsentwicklung
  • Bedeutung von Differenzfähigkeit und kollegialer Kooperation für den Schulentwicklungsprozess
  • Herausforderungen und Rahmenbedingungen der professionsorientierten Evaluation

Auszug aus dem Buch

2.2 Kollegialität und Kooperation

Diese Kompetenz basiert auf einer „Vergemeinschaftung“ (EPIK 2012b) der KollegInnen einer Schule. Lehrkräfte sähen sich als „Lerngemeinschaft“ (ebd.), in der sie gemeinsam vom Wissen und den Ideen der anderen profitieren. Dies könne jedoch nur funktionieren, wenn die Beteiligten sich gegenseitig vertrauen und dadurch auch Schwächen und Probleme zugeben können. Außerdem sei eine Metareflexion dieser community erwünscht, bei der die Lehrkräfte die Gruppe und ihre Rolle darin reflektieren können (vgl. ebd.). Neben bestimmten Charaktereigenschaften wie Offenheit, Zuverlässigkeit, Diskretion, aber auch Neugierde und Hilfsbereitschaft, müssen auch bestimmte institutionelle Voraussetzungen geschaffen werden: Zum einen ist es notwendig, dass die Lehrkräfte über ausreichend Zeit für diesen offenen Austausch verfügen, da dies nicht in einer 15-minütigen Pause gelingen kann. Nach der Schule fehlt jedoch häufig auf Grund der hohen Arbeitsbelastung die Motivation, sich zusätzlich zu engagieren. Idealerweise könnte durch eine Reduzierung des Stundenkontingentes oder die Anrechnung der Mitarbeit in der community als Arbeitszeit ein zusätzlicher Anreiz geschaffen werden und durch Fortbildungen Kooperation im Lehrerzimmer thematisiert und somit verbessert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung verortet die schulinterne Evaluation im rechtlichen und pädagogischen Spannungsfeld zwischen Qualitätsprüfung und kontinuierlicher Weiterentwicklung von Unterricht und Schule.

1. Erläuterung der Strategie: Dieses Kapitel definiert Evaluation als datengestützte Analyse und Beurteilung unter Anwendung des „Reflektions-Aktionskreislaufs“ zur Verbesserung schulischer Qualität.

2. Verknüpfung der Strategie mit dem Domänenkonzept nach EPIK: Hier werden persönliche Voraussetzungen und strukturelle Bedingungen untersucht, die für eine erfolgreiche Lehrerprofessionalisierung durch Evaluation entscheidend sind.

2.1 Differenzfähigkeit: Das Kapitel thematisiert die Fähigkeit zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern sowie die Notwendigkeit von Empathie und konstruktivem Feedback im Evaluationsprozess.

2.2 Kollegialität und Kooperation: Der Fokus liegt auf der Etablierung von Lerngemeinschaften, die auf gegenseitigem Vertrauen, institutioneller Unterstützung und einer offenen Reflexionskultur basieren.

2.3 Reflexions- und Diskursfähigkeit: Es wird die Kompetenz beschrieben, den eigenen Unterricht aus einer Außenperspektive zu betrachten, fachsprachlich zu kommunizieren und durch gegenseitige Hospitation die eigene Lehrtätigkeit weiterzuentwickeln.

2.4 Professionsbewusstsein: Dieses Kapitel erläutert die bewusste Wahrnehmung des eigenen professionellen Wissens und Könnens als Basis für eine erfolgreiche, innovationsbereite Schulentwicklung.

2.5 Personal Mastery: Der Begriff beschreibt die kontinuierliche Weiterentwicklung der eigenen Lehrerpersönlichkeit durch die Anwendung theoretischer und praktischer Erkenntnisse in sozialen Situationen.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine gelingende Schulentwicklung sowohl auf der Ebene der individuellen Kompetenzen als auch auf der strukturellen Ebene demokratische und transparente Rahmenbedingungen erfordert.

Schlüsselwörter

Interne Evaluation, Schulentwicklung, Unterrichtsentwicklung, EPIK-Domänenkonzept, Lehrerprofessionalisierung, Kollegialität, Kooperation, Reflexionsfähigkeit, Professionsbewusstsein, Personal Mastery, Lerngemeinschaft, Qualitätssicherung, Schulleitung, Selbst- und Fremdevaluation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der internen Evaluation als strategischem Instrument zur Weiterentwicklung von Schule und Unterricht unter Berücksichtigung professioneller Standards.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Felder sind die theoretische Fundierung von Evaluationsprozessen, die Bedeutung kollegialer Zusammenarbeit sowie die Entwicklung professioneller Kompetenzen im Lehrberuf.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Lehrerprofessionalisierung durch Evaluation herauszuarbeiten, indem das EPIK-Domänenkonzept analysiert und auf die Schulpraxis bezogen wird.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch-konzeptionelle Analyse, in der existierende Konzepte der Schulentwicklung und der Lehrerprofessionalisierung (insb. EPIK) mit der Strategie der internen Evaluation verknüpft werden.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Evaluationsstrategie und deren Anwendung auf fünf spezifische EPIK-Domänen: Differenzfähigkeit, Kollegialität, Reflexionsfähigkeit, Professionsbewusstsein und Personal Mastery.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Schulentwicklung, Interne Evaluation, Professionalisierung und die fünf Domänen des EPIK-Konzepts charakterisiert.

Warum ist das Domänenkonzept nach EPIK für die Evaluation relevant?

EPIK bietet einen strukturierten Rahmen, um notwendige persönliche Charakteristika und organisatorische Voraussetzungen zu identifizieren, ohne die eine Evaluation ihre volle Wirkung zur Professionalisierung nicht entfalten kann.

Welche Rolle spielt die Schulleitung laut der Arbeit?

Die Schulleitung trägt die Verantwortung, durch transparente und demokratische Strukturen, wie etwa Coachingangebote oder zeitliche Ressourcen, ein Umfeld zu schaffen, das Evaluation fördert und nicht bloß diktatorisch einfordert.

Wie unterscheidet sich die Arbeit von einem reinen Input-Modell?

Die Arbeit folgt dem modernen Output-Orientierungs-Paradigma, bei dem nicht mehr nur die bloße Einhaltung von Vorschriften zählt, sondern die tatsächliche Wirkung und Qualität der Prozesse und Ergebnisse im Zentrum steht.

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Detalles

Título
Interne Evaluation als Strategie zur Unterrichts- und Schulentwicklung in Verbindung mit dem EPIK-Domänenkonzept
Universidad
University of Hamburg
Calificación
1,7
Autor
Marc Schubert (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
11
No. de catálogo
V201636
ISBN (Ebook)
9783656277699
ISBN (Libro)
9783656278108
Idioma
Alemán
Etiqueta
interne evaluation strategie unterrichts- schulentwicklung verbindung epik-domänenkonzept
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marc Schubert (Autor), 2012, Interne Evaluation als Strategie zur Unterrichts- und Schulentwicklung in Verbindung mit dem EPIK-Domänenkonzept , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/201636
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