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Asperger-Syndrom: Inklusive Beschulung für Kinder und Jugendliche

Titre: Asperger-Syndrom: Inklusive Beschulung für Kinder und Jugendliche

Dossier / Travail , 2012 , 35 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée
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Résumé Extrait Résumé des informations

„Asperger: Syndrom zwischen Autismus und Normalität“, "Oops-Wrong-Planet-Syndrom". Beide Bezeichnungen beschreiben dasselbe Syndrom: Die betroffenen Kinder bewegen sich zwischen den Polen Normalität und Andersartigkeit und versuchen, auf ihre Weise und mit ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten einen Platz in der Gesellschaft zu finden.

Ihr intellektuelles Potential macht es ihnen oftmals möglich, eine Regelschule zu besuchen – ihr besonderes Sozial- und Kommunikationsverhalten erschwert hingegen den Umgang mit anderen: Als Folge ist für viele Kinder der schulische Alltag mit Belastungen und Misserfolgen verbunden. Es kommt vor, dass sie sozial ausgegrenzt und nicht angemessen gefördert werden, so dass sie weder ihre Begabungen entfalten können noch die Schulzeit in guter Erinnerung behalten.

Die künftige inklusive Schule hat die Aufgabe, alle Kinder ohne Hierarchisierung anzunehmen und sich ihren individuellen Bedürfnissen anzupassen. Doch wie kann die inklusive Schule ein angenehmer und mit Erfolg verbundener Ort für diese Kinder sein? Unter welchen Bedingungen ist sie in der Lage, ihrer Besonderheit zu entsprechen und sie Gewinn bringend zu fördern?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen: Was ist das Asperger Syndrom?

3. Merkmale des Asperger Syndroms

3.1 Kommunikation, Interaktion und Empathie

3.2 Sprache und Körpersprache

3.3 Interessen und Aktivitäten

3.4 Wahrnehmungen und Reizüberflutung

3.5 Begabungen und schulischer Alltag

4. Kinder mit Asperger Syndrom in der Schule

4.1 Empfehlungen der Kultusministerkonferenz

4.2 Die Gestaltung des Lern- und Lebensraumes Schule

4.2.1 Organisation

4.2.2 Unterricht

4.2.3 Arbeitsverhalten

4.2.4 Soziale Beziehungen

4.2.5 Zusätzliche Unterstützung in der Schule

4.2.5.1 Alternative Angebote

4.2.5.2 Schulbegleitung

5. Die inklusive Schule: Bausteine für gelingendes Lernen aller Kinder

6. Kommentar

7. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert den schulischen Alltag von Kindern mit Asperger-Syndrom, um Bedingungen für adäquate Lernangebote und eine gelingende Schulerfahrung zu identifizieren. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie eine inklusive Schule so gestaltet werden kann, dass sie den besonderen Bedürfnissen dieser Kinder entspricht und ihre Teilhabe erfolgreich ermöglicht.

  • Diagnostische Einordnung und Merkmale des Asperger-Syndroms
  • Herausforderungen in Kommunikation, Wahrnehmung und Sozialverhalten
  • Gestaltung von Lern- und Lebensräumen im Schulalltag
  • Pädagogische Maßnahmen und Nachteilsausgleiche
  • Die Rolle des Lehrers und der sozialen Einbindung

Auszug aus dem Buch

3.1 Kommunikation, Interaktion und Empathie

Das Asperger Syndrom ist im Wesentlichen von einer umfassenden „Kontakt- bzw. Kommunikationsstörung“ (Remschmidt/Kamp-Becker 2007, S. 874) gekennzeichnet: Die betroffenen Kinder sind nur eingeschränkt in der Lage, Gefühle bzw. Absichten anderer wahrzunehmen, und darauf angemessen zu reagieren. Diese unzureichende Empathie verhindert es, dass sie die Perspektive eines anderen einnehmen und die Gründe für sein Handeln verstehen lernen. So können sie die Wünsche bzw. Kenntnisse anderer nur schlecht einschätzen und kaum vorhersagen, was diese als nächstes tun werden (vgl. Schirmer 2011b, S. 47 f.).

Diese Beeinträchtigung zeigt sich u. a. beim Erlernen sozialer Regeln und bei der täglichen Begegnung mit anderen (vgl. ebd.): Da es außerhalb ihrer Vorstellungskraft liegt, dass andere Menschen andere Dinge wissen oder können als sie, kommt es ihnen z. B. nicht in den Sinn, diese Menschen um Hilfe zu bitten. Eine Lüge gezielt einzusetzen, ist für sie in der Regel unmöglich (vgl. Schuster/Matzies-Köhler 2011, S. 14).

Menschen mit Asperger Syndrom besitzen zudem eine eingeschränkte Ausdrucksfähigkeit ihrer eigenen Emotionen sowie ein begrenztes, intellektualisiertes Vokabular zur Beschreibung ihrer Befindlichkeiten. Da sie Gefühle wie z. B. Angst, Verwirrung etc. auf diese Weise nicht effektiv mitteilen können, stauen diese sich häufig als Spannungen an und brechen verzögert - z. T. erst Tage später - hervor. Oft zeigen diese Kinder auch scheinbar unangemessene Reaktionen auf das Verhalten anderer, z. B. durch Kichern in einer ernsten Situation. Es kann vorkommen, dass sie sich mit emotionalen Manierismen (z. B. „Händeflattern“) zu beruhigen versuchen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen von Kindern mit Asperger-Syndrom im Schulalltag und formuliert die Forschungsfrage bezüglich inklusiver Lernbedingungen.

2. Definitionen: Was ist das Asperger Syndrom?: Dieses Kapitel gibt einen historischen Abriss der Begriffsfindung und ordnet das Syndrom in das autistische Spektrum ein.

3. Merkmale des Asperger Syndroms: Es werden die zentralen Auffälligkeiten in den Bereichen soziale Kommunikation, Sprache, Interessen sowie Wahrnehmung detailliert erläutert.

4. Kinder mit Asperger Syndrom in der Schule: Das Kapitel bietet konkrete Empfehlungen für die Gestaltung des Unterrichts, des Arbeitsverhaltens und sozialer Beziehungen im schulischen Kontext.

5. Die inklusive Schule: Bausteine für gelingendes Lernen aller Kinder: Hier werden übergeordnete pädagogische Bausteine, insbesondere die Rolle der Lehrkraft und der multiprofessionellen Zusammenarbeit, diskutiert.

6. Kommentar: Die Autorin reflektiert ihre persönliche Perspektive als Lehrerin und betont die Notwendigkeit praktischer Erfahrung und stetiger Fortbildung.

7. Literatur: Verzeichnis der verwendeten Quellen und weiterführenden Literatur.

Schlüsselwörter

Asperger-Syndrom, Autismus-Spektrum-Störung, inklusive Schule, soziale Kommunikation, Wahrnehmungsbesonderheiten, Förderbedarf, Nachteilsausgleich, Schulbegleitung, Unterrichtsgestaltung, Empathie, Sonderinteressen, Lernumwelt, Pädagogik der Vielfalt, Strukturierung, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den schulischen Bedingungen für Kinder mit Asperger-Syndrom im Rahmen der inklusiven Beschulung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Diagnosemerkmalen, den Herausforderungen im schulischen Alltag und der Entwicklung pädagogischer Unterstützungsmaßnahmen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie eine inklusive Schule ein angenehmer und erfolgreicher Ort für Kinder mit Asperger-Syndrom sein kann und welche Bedingungen für eine gelingende Schulerfahrung erforderlich sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der aktuellen Fachliteratur, pädagogischen Empfehlungen und diagnostischen Klassifikationssysteme.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Merkmale des Syndroms und leitet daraus konkrete Anforderungen an Organisation, Unterricht, Arbeitsverhalten und soziale Interaktion ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Asperger-Syndrom, inklusive Bildung, Nachteilsausgleich und pädagogische Förderstrategien.

Warum ist die Gestaltung des Klassenraums für betroffene Kinder so wichtig?

Aufgrund von Reizüberempfindlichkeit benötigen diese Kinder eine strukturierte, reizarme Umgebung, um sich konzentrieren zu können und Stress zu vermeiden.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei der sozialen Integration?

Der Lehrer ist maßgeblich dafür verantwortlich, durch empathisches Verständnis, gezielte Moderation und eine wertschätzende Klassengemeinschaft die soziale Teilhabe zu fördern.

Warum wird im Text die Bedeutung des "aspergischen" Kommunikationsstils hervorgehoben?

Da betroffene Kinder oft bildlich und direkt denken, müssen Lehrer ihre Kommunikation anpassen und auf Metaphern verzichten, um Missverständnisse zu vermeiden.

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Résumé des informations

Titre
Asperger-Syndrom: Inklusive Beschulung für Kinder und Jugendliche
Université
Bielefeld University
Cours
Vertiefung zu Methoden der sonderpädagogischen Diagnostik und Förderplanung
Note
1,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
35
N° de catalogue
V204988
ISBN (ebook)
9783656323129
ISBN (Livre)
9783656325857
Langue
allemand
mots-clé
Asperger Syndrom Inklusion
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2012, Asperger-Syndrom: Inklusive Beschulung für Kinder und Jugendliche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/204988
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Extrait de  35  pages
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