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Der Einflussgewinn der EU-Kommission im Bologna-Prozess.

Eine Untersuchung der Ursachen

Titre: Der Einflussgewinn der EU-Kommission im Bologna-Prozess.

Dossier / Travail de Séminaire , 2011 , 22 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Sebastian Libront (Auteur)

Politique - Sujet: Union européenne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Geeignet für Masterstudiengänge Governace und Regieren im Mehrebensystem. Theoretischer Hintergrund: Akteurszentrierter Institutionalismus.

Beantwortet wird die Frage nach den Ursachen für den Einflussgewinn der EU-Kommission im Bologna-Prozess. Beantwortung der Frage erfolgt mittles Analyse des institutionellen Kontext, der Akteure, der Akteurskonstellation sowie der Interaktionsformen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Teil

2.1 Grundannahmen des akteurszentrierten Institutionalismus

2.1.1 Institutioneller Kontext

2.1.2 Akteure

2.1.3 Akteurskonstellation

2.1.4 Interaktionsformen

2.2 Hypothese

3. Empirischer Teil

3.1 Institutioneller Kontext

3.2 Akteure

3.3 Akteurskonstellationen

3.4 Interaktionsformen

3.4.1 Konferenz in Paris (1998)

3.4.2 Konferenz in Bologna (1999)

3.4.3 Europäischer Frühjahrsrat in Lissabon (2000)

3.4.4 Konferenz in Prag (2001)

3.4.5 Konferenz in Berlin (2003)

3.4.6 Konferenz in Bergen (2005)

3.4.7 Konferenz in London (2007)

3.4.8 Konferenz in Leuven (2009)

3.4.9 Konferenz in Budapest/Wien (2010)

4. Zusammenfassung und Überprüfung der Hypothese

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Gründe für den wachsenden Einfluss der EU-Kommission im Bologna-Prozess, trotz dessen primär intergouvernementalen Charakters. Dabei wird analysiert, wie die Kommission ihre Rolle als „Policy-Entrepreneur“ ausgestaltet und welche Faktoren ihren Einflusszuwachs begünstigen.

  • Analyse des Einflusses der EU-Kommission auf den Bologna-Prozess
  • Anwendung des akteurszentrierten Institutionalismus
  • Untersuchung der Interaktion zwischen EU-Kommission und Mitgliedstaaten
  • Rolle der Lissabon-Strategie als Verbindung zum Bologna-Prozess
  • Fallstudien zu den Konferenzen von 1998 bis 2010

Auszug aus dem Buch

3.4.5 Konferenz in Berlin (2003)

Die Anzahl der Teilnehmerländer ist durch die Aufnahme sieben neuer Staaten auf 40 Mitgliedstaaten gestiegen. Die Vorbereitung der Berlin-Konferenz erfolgte unter Beteiligung der Europäischen Kommission. Insbesondere durch in Auftrag gegebene Berichte, die dann als Diskussionsgrundlage auf der Konferenz in Berlin dienten, prägte die Europäische Kommission den Diskurs bereits im Vorfeld. Die Erklärung zur Berlin-Konferenz stellt ganz deutlich Bezug auf die inhaltliche Konvergenz zwischen dem Bologna-Prozess und der Lissabon-Strategie. Dabei wurde auf die verstärkte Zusammenarbeit zur erfolgreichen Umsetzung der Ziele der Lissabon-Strategie verwiesen. Die Folgeprozess-Struktur wurde durch ein Sekretariat und einen Bologna-Ausschuss ergänzt. In diesem Ausschuss arbeiten Kommission, teilnehmende Staaten, Europarat, sowie die verschiedenen Organisationen als beratende Mitglieder zusammen. Dadurch wurde der Supranationalisierung und der Ausweitung des Prozesses Rechnung getragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Fragestellung ein, warum die EU-Kommission im Bologna-Prozess an Einfluss gewonnen hat, und legt das methodische Vorgehen dar.

2. Theoretischer Teil: Es werden die Grundlagen des akteurszentrierten Institutionalismus erläutert und die Hypothese zum Einflussgewinn der EU-Kommission formuliert.

3. Empirischer Teil: Die Entwicklung des Bologna-Prozesses wird anhand der verschiedenen Konferenzen von 1998 bis 2010 unter Anwendung der theoretischen Analysevariablen detailliert nachgezeichnet.

4. Zusammenfassung und Überprüfung der Hypothese: Die Ergebnisse werden synthetisiert und die Ausgangshypothese vor dem Hintergrund der Analyse des institutionellen Kontextes und der Akteurskonstellationen bestätigt.

Schlüsselwörter

Bologna-Prozess, EU-Kommission, akteurszentrierter Institutionalismus, Lissabon-Strategie, Hochschulpolitik, Supranationalisierung, Policy-Entrepreneur, europäischer Hochschulraum, Interaktionsformen, Governance, Bildungsreform, institutioneller Kontext, Akteurskonstellation, Koordination, politische Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht den Einflusszuwachs der Europäischen Kommission im Rahmen des Bologna-Prozesses, der ursprünglich als rein intergouvernementales Abkommen begann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die europäische Hochschulpolitik, das Verhältnis zwischen intergouvernementalen Prozessen und supranationalen Akteuren sowie die Rolle der EU-Kommission bei der Gestaltung europäischer Integrationsprozesse.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, zu erklären, weshalb und durch welche Mechanismen die EU-Kommission im Bologna-Prozess an Bedeutung und Einfluss gewinnen konnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin oder der Autor verwendet einen qualitativ-interpretativen Ansatz und nutzt die Analysedimensionen des akteurszentrierten Institutionalismus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert schrittweise die verschiedenen Bologna-Konferenzen von 1998 in Paris bis 2010 in Budapest/Wien und beleuchtet dabei den institutionellen Kontext und die Akteurskonstellationen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Bologna-Prozess, EU-Kommission, akteurszentrierter Institutionalismus, Lissabon-Strategie und Policy-Entrepreneur geprägt.

Warum war die Lissabon-Strategie für den Einfluss der Kommission wichtig?

Die Lissabon-Strategie diente als Hebel, um Themen der Hochschulbildung mit wirtschaftlichen Zielen zu verknüpfen, wodurch die Kommission durch das Instrument der „Offenen Methode der Koordinierung“ aktiver steuernd eingreifen konnte.

Welche Rolle spielten die Konferenzen in Prag und Berlin?

Diese Konferenzen waren entscheidend für die formelle Aufnahme der EU-Kommission als Vollmitglied bzw. die Etablierung beratender Strukturen, was den Einfluss der Kommission institutionell festigte.

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Résumé des informations

Titre
Der Einflussgewinn der EU-Kommission im Bologna-Prozess.
Sous-titre
Eine Untersuchung der Ursachen
Université
University of Hagen
Cours
Governace und Regieren im Mehrebensystem
Note
1,0
Auteur
Sebastian Libront (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
22
N° de catalogue
V210071
ISBN (ebook)
9783656382461
ISBN (Livre)
9783656385189
Langue
allemand
mots-clé
ursachen einflussgewinn eu-kommission bologna-prozess
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sebastian Libront (Auteur), 2011, Der Einflussgewinn der EU-Kommission im Bologna-Prozess., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/210071
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Extrait de  22  pages
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