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Planung, Durchführung und Evaluation des Projektes ‚Skulptur und Körperwahrnehmung’ an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

Reflektierende Dokumentation

Title: Planung, Durchführung und Evaluation des Projektes ‚Skulptur und Körperwahrnehmung’ an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen

Term Paper , 2013 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Meike Schuster (Author)

Pedagogy - Art education
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Summary Excerpt Details

Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Dokumentation und Reflexion des Projektes, die
Darlegung seiner Planung, Durchführung und Evaluation sowie der Verknüpfung von
bildungswissenschaftlicher Theorie und musealer Praxis. Diese Reflektierende Dokumentation
soll ferner verdeutlichen, inwiefern museumspädagogische Arbeit die Förderung
von „Bildung im Sinne einer Mensch-Welt-Beziehung“ (Bachmair, 2011, S. 61)
verfolgt.
Im Anschluss an die Einleitung erfolgt eine Beschreibung der Praktikumsstelle einschließlich
der auftraggebenden Institution und der Rahmenbedingungen des Praktikums,
der projektbezogenen Analyse der Zielgruppen sowie des Aufgabenfeldes des
Projektes.
Die folgenden Aspekte zu Bildungstheoretischer Rahmung und Handlungsablauf des Projektes
umfassen die Darlegung der Planung, Durchführung und Auswertung des Projektes
vor bildungswissenschaftlichem Hintergrund. Anschließend wird die Relevanz reflektiert,
die Projektmanagement für das Projekt hatte. Der Beschreibungen der Maßnahmen
zu Qualitätssicherung, die im Projekt zur Anwendung kamen, folgt die Darlegung
der im Projekt stattgefundenen Evaluation. Abschließend wenden sich Fazit und
Ausblick über das Projekt hinausgehenden Überlegungen zum Lerngewinn in der professionellen
Praxis sowie den Wechselwirkungen von Theorie und Praxis in Bildungsmaßnahmen
zu.
Um dem Anspruch gerecht zu werden, „Frauen und Männer gleich zu behandeln und
eine veränderte Sicht des Geschlechterverhältnisses auch sprachlich sichtbar zu
machen“ (Ministerium für Justiz, Frauen, Jugend und Familie des Landes Schleswig-Holstein, 2000, S.8), werden in dieser Arbeit Formen gendergerechter Sprache
verwendet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Praktikumsstelle Projekt „Skulptur und Körperwahrnehmung“

2.1 Auftraggebende Institution und Rahmenbedingungen des Praktikums

2.2 Zielgruppen und Aufgabenfeld des Projektes

2.2.1 Primäre Zielgruppe Kinder

2.2.2 Sekundäre Zielgruppe Lehrerinnen

2.2.3 Beziehungen und Interaktionen der Zielgruppen

2.2.4 Aufgabenfeld des Projekts

3 Bildungstheoretische Rahmung und Handlungsablauf

3.1 Welt-Mensch-Beziehung und konstruktivistische Lerntheorie

3.2 Projektplanung

3.3 Durchführung

3.4 Auswertung

4 Projektmanagement

5 Qualitätssicherung

6 Evaluation

7 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Dokumentation und Reflexion des museumspädagogischen Projektes „Skulptur und Körperwahrnehmung“, um die theoretische Fundierung und die praktische Umsetzung in einem bildungswissenschaftlichen Kontext aufzuarbeiten. Dabei wird untersucht, inwiefern durch museumspädagogische Arbeit die Bildung im Sinne einer Mensch-Welt-Beziehung gefördert werden kann.

  • Reflektion der Planung, Durchführung und Evaluation eines museumspädagogischen Projektes.
  • Verknüpfung von bildungswissenschaftlicher Theorie (konstruktivistische Lerntheorie) und musealer Praxis.
  • Analyse der Arbeit mit speziellen Zielgruppen unter Berücksichtigung soziokultureller Voraussetzungen.
  • Diskussion von Projektmanagement und Qualitätssicherung im musealen Bildungsbereich.
  • Untersuchung des Wechselverhältnisses von Theorie und Praxis in Bildungsvorhaben.

Auszug aus dem Buch

3.1 Welt-Mensch-Beziehung und konstruktivistische Lerntheorie

Nach Bachmair (2011) kommt Medien in der „Subjekt-Objekt-Beziehung von Mensch und Welt“ (Bachmair, 2011, S. 60) besondere Bedeutung zu. Menschen eignen sich über Medien ihre Umwelt aktiv an und sind somit selbst-bildend tätig: „Bildung im Sinne einer Mensch-Welt-Beziehung richtet sich auch auf die Art und Weise, wie Menschen mit Medien umgehen.“ (Bachmair, 2011, S. 61).

Die konstruktivistische Lerntheorie gesteht Lernenden Selbständigkeit beim Aufbau der Welt-Mensch-Beziehung zu und sieht in Lehrenden Beratende und Gestaltende von Lernumgebungen. (Terhart, 2006, S. 21-24; Jank & Meyer, 2002, S. 293-301).

Die konstruktivistische Vorstellung, dass Lernen nicht erzeugt, sondern nur angeregt werden kann und deshalb in richtig oder falsch kategorisierende Beurteilungen von Lernergebnissen unangemessen sind (Terhart, 2006, S. 36), deckt sich mit der museumspädagogischen Praxis. Eben weil es beim Umgang mit Kunstobjekten als Medien offensichtlich kein objektiv richtiges oder falsches Wissen gibt, bedeutet in der museumspädagogischen Vermittlung die Anwendung konstruktivistischer Lerntheorie primär die Anregung zur Auseinandersetzung mit künstlerischen Prozessen und Objekten einschließlich der dazugehörigen Gestaltung der musealen Lernumgebung. In die Bildung von Welt-Mensch-Beziehungen wird nicht belehrend eingegriffen; vielmehr kommt es zum Vergleich gleichwertiger individueller Eindrücke und Positionen, der eigenen mit denen anderer, auch mit denen der Künstlerinnen und Künstler, sofern sie bekannt sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert den Zweck des Praktikums als Teil des Studiums der Bildungswissenschaft und stellt das Ziel der vorliegenden reflektierenden Dokumentation dar.

2 Praktikumsstelle Projekt „Skulptur und Körperwahrnehmung“: Dieses Kapitel beschreibt die Institution, die Zielgruppen sowie das Aufgabenfeld und die spezifischen Herausforderungen bei der Umsetzung des Projektes.

3 Bildungstheoretische Rahmung und Handlungsablauf: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Projektes, insbesondere die konstruktivistische Lerntheorie, erläutert und der konkrete Ablauf von Planung bis Auswertung dargelegt.

4 Projektmanagement: In diesem Abschnitt wird das Projekt an theoretischen Modellen des Projektmanagements gespiegelt und die Anwendbarkeit auf pädagogische Vorhaben kritisch diskutiert.

5 Qualitätssicherung: Das Kapitel befasst sich mit dem Qualitätsbegriff im Bildungskontext und den angewandten Maßnahmen zur Qualitätssicherung während des Museumsprojektes.

6 Evaluation: Es werden die verschiedenen Ansätze der Evaluation (formativ/summativ) erläutert und die spezifische methodische Vorgehensweise innerhalb des Projektes beschrieben.

7 Fazit und Ausblick: Das Fazit zieht eine Bilanz der Projekterfahrungen und betont das notwendige, zyklische Verhältnis von Theorie und Praxis in der Bildungsarbeit.

Schlüsselwörter

Museumspädagogik, Bildungswissenschaft, Konstruktivismus, Mensch-Welt-Beziehung, Projektmanagement, Qualitätssicherung, Evaluation, Körperwahrnehmung, Kunstdidaktik, Praxisreflexion, Bildungsmaßnahme, Soziokulturelle Voraussetzungen, Lernumgebung, Vermittlung, Professionalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Hausarbeit im Kern?

Die Hausarbeit ist eine reflektierende Dokumentation eines museumspädagogischen Projektes namens „Skulptur und Körperwahrnehmung“, das von der Verfasserin im Rahmen ihres Studiums der Bildungswissenschaft an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen durchgeführt wurde.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Planung, Durchführung und Evaluation eines Bildungsprojektes, die Anwendung konstruktivistischer Lerntheorien im Museumskontext, sowie Fragen des Projektmanagements und der Qualitätssicherung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Verknüpfung von bildungswissenschaftlicher Theorie mit der praktischen museumspädagogischen Arbeit zu reflektieren und zu zeigen, wie ein solches Projekt zur Förderung der „Bildung im Sinne einer Mensch-Welt-Beziehung“ beitragen kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Dokumentation und reflektierende Auswertung des Projektverlaufs unter Rückgriff auf didaktische Modelle (z.B. nach Heimann) und evaluationspädagogische Ansätze, wobei Beobachtung und Befragung als zentrale Datenerhebungsmethoden dienten.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Planung und Durchführung des Projektes mit einer vierten Grundschulklasse sowie die anschließende Auswertung und Evaluation der gemachten Erfahrungen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Museumspädagogik, Bildungswissenschaft, konstruktivistische Lerntheorie, Projektmanagement und Reflexion.

Wie ging die Autorin mit den sprachlichen und kulturellen Barrieren der Kinder um?

Die Projektleitung setzte auf methodische Offenheit, nonverbale Kommunikation und die Einbeziehung der Kinder in die Gestaltung, um Verunsicherungen zu minimieren und einen geschützten Raum für ästhetische Erfahrungen zu schaffen.

Inwiefern beeinflussten die Rahmenbedingungen des Museums die Projektplanung?

Die zeitlichen und räumlichen Vorgaben des Museums sowie die Notwendigkeit, das Projekt in den laufenden Schulbetrieb zu integrieren, erforderten ein hohes Maß an Flexibilität und prozessbegleitende Anpassungen am ursprünglichen Konzept.

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Details

Title
Planung, Durchführung und Evaluation des Projektes ‚Skulptur und Körperwahrnehmung’ an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
Subtitle
Reflektierende Dokumentation
College
University of Hagen  (Kultur- und Sozialwissenschaften)
Course
Modul 3B
Grade
1,0
Author
Meike Schuster (Author)
Publication Year
2013
Pages
21
Catalog Number
V233222
ISBN (eBook)
9783656503552
ISBN (Book)
9783656503361
Language
German
Tags
planung durchführung evaluation projektes körperwahrnehmung’ kunstsammlung nordrhein-westfalen reflektierende dokumentation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Meike Schuster (Author), 2013, Planung, Durchführung und Evaluation des Projektes ‚Skulptur und Körperwahrnehmung’ an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/233222
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