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Der Einsatz von Derivaten im Bondportfoliomanagement

Title: Der Einsatz von Derivaten im Bondportfoliomanagement

Seminar Paper , 2001 , 25 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Benjamin Wolf (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

Diese Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Der Einsatz von Derivaten im Bondportfoliomanagement“. Hierzu möchte ich den Begriff Derivate zunächst erläutern. Derivate werden von den elementaren Anlageformen Aktien und Zinsinstrumente ab-geleitet. Sie sind Instrumente, die zum Absichern und Spekulieren geeignet sind. Sie werden an Terminbörsen und außerbörslich (OTC -Markt) gehandelt. Diese Arbeit bezieht sich dabei nur auf die Derivate, die beim Management von Portfolios mit fest-verzinslichen Wertpapieren zum Einsatz kommen. In den folgenden Kapiteln werden die „klassischen“ Derivate erklärt und deren Anwendungsmöglichkeiten dargestellt. In Kapitel 4 gehe ich dann auf moderne Ausprägungen der Derivate ein. Auf Grund der Vielzahl an verschiedenen Derivaten werden lediglich die wichtigsten ihrer Art angesprochen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Charakterisierung klassischer Derivate

2.1 Börsengehandelte Derivate

2.1.1 Zins-Futures

2.1.2 Optionen auf Zins-Futures

2.2 Außerbörslich gehandelte Derivate

2.2.1 Swaps

2.2.2 Forward Rate Agreements und Forwards

2.2.3 Caps, Floors, Collars

3. Anwendungsmöglichkeiten von Derivaten im Bondportfoliomanagement

3.1 Absicherung (Hedging)

3.1.1 Einführung

3.1.2 Verfahren zur Hedge Ratio Bestimmung

3.2 Trading (Spekulation)

3.3 Arbitrage

4. Moderne Derivate und deren Einsatzmöglichkeiten

4.1 Exotische Optionen

4.2 Asset Swaps, Liability-Swaps und andere Swaps

4.3 Kreditderivate

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Einsatz derivativer Finanzinstrumente im Management von Anleiheportfolios. Ziel ist es, die Charakteristika klassischer und moderner Derivate zu erläutern und ihre Anwendungsmöglichkeiten zur Steuerung von Zinsänderungsrisiken sowie zur Ertragsoptimierung aufzuzeigen.

  • Klassifizierung und Funktionsweise von Zins-Futures und Optionen
  • Einsatz von Swaps, FRAs und weiteren OTC-Derivaten
  • Methoden zur quantitativen Bestimmung von Hedge Ratios
  • Strategien zur Spekulation und Arbitrage am Terminmarkt
  • Eigenschaften und Nutzen exotischer Optionen und Kreditderivate

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Zins-Futures

Ein Zins-Futures (Zinsterminkontrakt) ist die vertragliche Verpflichtung einen standardisierten Zinstitel (Basiswert) an einem bestimmten, zukünftigen Zeitpunkt (Fälligkeitstermin) zu einem bei Geschäftsabschluss vereinbarten Kurs (Basispreis) abzunehmen (Kauf eines Futures) bzw. zu liefern (Verkauf eines Futures). Die Standardisierung des Basiswertes erfolgt im Hinblick auf den Nominalwert, die Laufzeit, den Basispreis und den Schuldner des Zinstitels. Die Position eines Futures-Käufers wird Long-Position und die eines Futures-Verkäufers Short-Position genannt.

Da ein Futures-Kontrakt ein verpflichtendes Geschäft ist, ergibt sich der Gewinn oder Verlust eines Futures aus dem Kurs des Basiswertes am Verfalltag. Liegt dieser Kurs zur Kontraktfälligkeit bei einer Long-Position (Short-Position) über dem Basispreis, so erzielt der Futures-Inhaber einen Gewinn (Verlust), anderenfalls ergibt sich ein Verlust (Gewinn). Das Gewinn- und Verlustdiagramm (Payoff-Profil) der beiden Futures-Grundpositionen hat somit einen symmetrischen Verlauf.

Aus dem Diagramm wird deutlich, dass der Gewinn und der Verlust einer Futures-Position unbegrenzt ist. Am Ende der Laufzeit des Futures muß der Futures-Verkäufer den Basiswert liefern, der Futures-Käufer muß den Basiswert abnehmen und bezahlen. Beide haben somit eine Verpflichtung, weshalb Futures-Geschäfte unbedingte Termingeschäfte genannt werden. In der Regel werden Futures-Kontrakte aber nicht durch die Lieferung des Basiswertes erfüllt, sondern durch ein Gegengeschäft glattgestellt. Ist also ein Investor eine Long-Position in einem Futures eingegangen, dann kann er durch den Verkauf des Futures (Short-Position) seine Position auflösen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Der Autor führt in die Thematik ein und definiert Derivate als von Basiswerten abgeleitete Instrumente für das Bondportfoliomanagement.

2. Charakterisierung klassischer Derivate: Es werden börsengehandelte Zins-Futures und Optionen sowie außerbörslich gehandelte Instrumente wie Swaps und Forward Rate Agreements detailliert beschrieben.

3. Anwendungsmöglichkeiten von Derivaten im Bondportfoliomanagement: Dieses Kapitel behandelt die strategische Nutzung von Derivaten für Hedging, Spekulation und Arbitrage, inklusive mathematischer Methoden zur Hedge-Ratio-Bestimmung.

4. Moderne Derivate und deren Einsatzmöglichkeiten: Der Fokus liegt hier auf exotischen Optionen, speziellen Swap-Formen und Kreditderivaten als Instrumente für fortgeschrittene Anleger.

5. Zusammenfassung: Die wichtigsten Ergebnisse zur Risikoerkennung und zum Einsatz derivativer Produkte bei der Zinsrisikoabsicherung werden abschließend zusammengefasst.

Schlüsselwörter

Derivate, Bondportfoliomanagement, Zins-Futures, Optionen, Hedging, Hedge Ratio, Swaps, Zinssänderungsrisiko, Spekulation, Arbitrage, Exotische Optionen, Kreditderivate, Duration, Basiswert, Terminmarkt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Charakterisierung und den praktischen Anwendungsmöglichkeiten derivativer Finanzinstrumente innerhalb des Managements von Anleiheportfolios (Bondportfoliomanagement).

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Funktionsweise von Zins-Futures und Optionen, verschiedene OTC-Derivate wie Swaps, sowie deren Nutzung zur Risikominimierung, Ertragssteigerung und Marktneutralisierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Investoren ein Verständnis für die Funktionsweise und Risiken von Derivaten zu vermitteln, insbesondere im Kontext der Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Der Autor nutzt vorwiegend deskriptive und analytische Methoden, ergänzt durch mathematische Berechnungsansätze wie die Nominalwertmethode, Laufzeitäquivalenz und Duration zur Bestimmung optimaler Hedge Ratios.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition klassischer Instrumente, die praktische Anwendung zur Absicherung (Hedging), Spekulation und Arbitrage sowie eine detaillierte Erläuterung moderner Instrumente wie exotischer Optionen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Fachbegriffe sind Hedging, Zinsänderungsrisiko, Kontraktanzahl, Hedge Ratio, Basispreis, Swaps, Long- und Short-Positionen sowie verschiedene Optionen-Strategien.

Was unterscheidet Futures von Optionen laut dieser Arbeit?

Futures sind bedingungslose Termingeschäfte mit beiderseitiger Erfüllungsverpflichtung, während Optionen den Käufer zur Ausübung berechtigen, aber nicht verpflichten, was ein asymmetrisches Payoff-Profil zur Folge hat.

Warum sind Regressionskoeffizienten für das Hedging wichtig?

Sie dienen dazu, den Grad des Zusammenhangs zwischen Kursveränderungen von Derivaten und den abzusichernden Positionen zu ermitteln und so die Zinssensitivitäten präziser zu berücksichtigen.

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Details

Title
Der Einsatz von Derivaten im Bondportfoliomanagement
College
University of Frankfurt (Main)  (Lehrstuhl für Investment, Portfolio Management und Alterssicherung)
Course
Seminar im Vertiefungsstudium: Investment
Grade
2,3
Author
Benjamin Wolf (Author)
Publication Year
2001
Pages
25
Catalog Number
V2426
ISBN (eBook)
9783638114707
ISBN (Book)
9783656854715
Language
German
Tags
Einsatz Derivaten Bondportfoliomanagement Seminar Vertiefungsstudium Investment
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Benjamin Wolf (Author), 2001, Der Einsatz von Derivaten im Bondportfoliomanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2426
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