Diese Arbeit enthält Durchführung eines Testtrainings und die Erstellung eines Trainingsplans für eine weibliche Kundin: Belastungsgefüge, Dehnübungen für das Beweglichkeitstraining; Koorinationsübungen für das Koordinationstraining; sowie eine kurze Literaturrecherche mit dem Vergleich zweier Studien zu diesem Thema.
Inhaltsverzeichnis
EA 1) Personendaten
EA 2) Beweglichkeitstestung
EA 3) Trainingsplanung Beweglichkeitstraining
EA 4) Trainingsplanung Koordinationstraining
EA 5) Literaturrecherche
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein individuelles Trainingsprogramm zur Verbesserung der Beweglichkeit sowie der koordinativen Fähigkeiten zu erstellen, um spezifische muskuläre Dysbalancen und körperliche Beschwerden, insbesondere im Bereich der Lendenwirbelsäule und der Nackenmuskulatur, effektiv zu behandeln.
- Analyse des allgemeinen Gesundheitszustands und biometrischer Daten
- Durchführung manueller Beweglichkeitstests zur Identifikation von Defiziten
- Erstellung eines systematischen Dehnungsprogramms
- Planung und Detaillierung koordinativ anspruchsvoller Übungen
- Evidenzbasierte Literaturrecherche zur Wirksamkeit unterschiedlicher Dehnintensitäten
Auszug aus dem Buch
1. Testübung: Beweglichkeit der Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
Die Kundin legt sich in Rückenlage auf eine erhöhte Liegefläche, wie bspw. eine Behandlungsliege oder einen Tisch. Die Füße werden angewinkelt aufgestellt (Flexion im Hüft- und Kniegelenk). Die Kundin wird so positioniert, dass die Außenseite mit dem Rand der Liegefläche abschließt. Der Oberkörper wird durch den Trainer fixiert und der getestete Arm wird diagonal weggerichtet. Dieser wird nun im Schultergelenk abduziert und außenrotiert, sodass der Ellenbogen sich in einem 90 Grad Winkel befindet und die Handfläche geöffnet nach oben zeigt. Das Becken und die Lendenwirbelsäule bleiben fixiert. Die horizontale Position des Oberarms dient als Messbereich.
Zusammenfassung der Kapitel
EA 1) Personendaten: Erfassung der persönlichen Parameter, Trainingsmotive und Anamnese der Kundin zur Grundlage der weiteren Trainingsplanung.
EA 2) Beweglichkeitstestung: Durchführung standardisierter manueller Beweglichkeitstests nach Janda zur Bestimmung des aktuellen Mobilitätsstatus der wichtigsten Muskelgruppen.
EA 3) Trainingsplanung Beweglichkeitstraining: Entwicklung eines spezifischen, zehn Übungen umfassenden Dehnungsprogramms unter Berücksichtigung der Testergebnisse zur Schmerzreduktion und Bewegungsverbesserung.
EA 4) Trainingsplanung Koordinationstraining: Erarbeitung eines strukturierten Koordinationsprogramms, das von einfachen propriozeptiven Übungen bis hin zu hochkomplexen Bewegungsabläufen reicht.
EA 5) Literaturrecherche: Wissenschaftlicher Vergleich zweier Studien zu Effekten unterschiedlicher Dehnintensitäten auf die Bewegungsreichweite und Muskelaktivität.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Muskeldehnung, Janda, Lendenwirbelsäule, Nackenverspannungen, Propriozeption, Rumpfstabilität, Flexi-Bar, TRX, Biometrische Daten, Bewegungsreichweite, Schmerztherapie, Haltungsschulung, Trainingsplanung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung und Begründung eines individuellen Trainingsplans für eine Kundin zur Verbesserung der Beweglichkeit und Koordination.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Beweglichkeitsanalyse, der gezielten Dehnung der Muskulatur sowie dem Training der koordinativen Fähigkeiten und der Rumpfstabilität.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Reduktion körperlicher Beschwerden im HWS- und LWS-Bereich durch eine optimierte muskuläre Beweglichkeit und ein verbessertes Haltungsbewusstsein.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es kommen manuelle Beweglichkeitstests nach Janda sowie evidenzbasierte Methoden zur Trainingsplanung und eine vergleichende Literaturrecherche zum Einsatz.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung eines 10-stufigen Dehnungsprogramms und eines 10-stufigen Koordinationsprogramms inklusive methodischer Erläuterungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Lendenwirbelsäule, Propriozeption, Rumpfstabilität und Schmerztherapie.
Warum spielt die Rumpfstabilität eine so große Rolle für die Kundin?
Die Kundin klagt über gelegentliche LWS-Beschwerden; eine verbesserte Rumpfstabilität unterstützt die Wirbelsäule und kann diese Beschwerden lindern.
Welchen Zweck erfüllt der "kurze Fuß nach Janda" im Koordinationstraining?
Er dient als Grundvoraussetzung für ein effektives propriozeptives Training, um fehlerhafte Haltungsbilder im Bereich der Knie und Füße zu korrigieren.
- Citation du texte
- Aspasia Hermes (Auteur), 2013, Trainingslehre III. Beweglichkeit und Koordination, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270893