Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Pedagogía - Teoría de la sciencia, Antropología

Hermeneutisches Denken

Eduard Spranger. Vordenker der modernen Jugendpsychologie?

Título: Hermeneutisches Denken

Trabajo Escrito , 2011 , 20 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Svenja Pfeifer (Autor)

Pedagogía - Teoría de la sciencia, Antropología
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Die heutige Jugendpsychologie beruht ebenso wie andere Denkströmungen auf Vorüberlegungen anderer Denker. Doch in wie weit hat Eduard Spranger mit seiner Veröffentlichung „Psychologie des Jugendalters“ die heutige Psychologie beeinflusst? Welche Ansätze sind übernommen worden oder wurden geändert? Und in wie weit bezieht sich die heutige Psychologie eigentlich noch auf Eduard Spranger? Was wurde Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts als relevant für die Entwicklung in der Jugendzeit angesehen und welche Aspekte werden heutzutage als prägend bezeichnet? Eine Antwort soll diese Hausarbeit liefern.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Eduard Spranger

2.1 Biografie & Denken

2.2 Psychologie des Jugendalters – Wesentliche Aspekte

2.3 Die Rolle des Erziehers

3 Jugendpsychologie heute

3.1 Definition

3.2 Wesentliche Aspekte

3.3 Die Rolle des Erziehers

4 Vergleich

4.1 „Psychologie des Jugendalters“ vs. Psychologie heute

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Werkes „Psychologie des Jugendalters“ von Eduard Spranger auf die moderne Jugendpsychologie. Dabei wird analysiert, inwieweit Sprangers Ansätze zur Charakterisierung der Jugendphase und die Rolle des Erziehers noch heute Gültigkeit besitzen, welche Aspekte übernommen oder modifiziert wurden und ob Spranger als Vordenker der zeitgenössischen Jugendforschung betrachtet werden kann.

  • Biografie und pädagogisches Denken von Eduard Spranger
  • Analyse der zentralen Aspekte von Sprangers „Psychologie des Jugendalters“
  • Vergleich zwischen historischer Jugendpsychologie und aktuellen entwicklungspsychologischen Ansätzen
  • Die Rolle des Erziehers und des Elternhauses im Wandel der Zeit
  • Kritische Reflexion über die Bedeutung der Identitätsfindung und der Adoleszenz

Auszug aus dem Buch

2.2 Psychologie des Jugendalters – Wesentliche Aspekte

Spranger versucht in seinem Werk "Psychologie des Jugendalters" eine verstehende Psychologie dessen zu liefern (vgl. Spranger, 1927: 2). Er bezieht sich dabei jedoch nicht auf die beiden Geschlechter der Jugend sondern lediglich auf den männlichen Jugendlichen, den er zu verstehen und zu beschreiben sucht. Genauer gesagt bezieht er sich auf das Leitbild des norddeutschen, männlichen Jugendlichen an einem städtischen Gymnasium. Grund hierfür ist, dass Spranger selbst der Meinung ist, dass die Beschreibung des weiblichen Jugendlichen auch eher ein Thema für eine Frau darstelle, welches Charlotte Bühler ja auch umsetzte. Er habe die Zeit selbst nicht miterlebt und könne nur aus der Erfahrung eines männlichen Jugendlichen sprechen, weshalb Spranger sich davor scheut, über den weiblichen Jugendlichen sich ein Urteil zu erlauben. (vgl. Spranger, 1927: 1) Sein Blick richtet sich ausschließlich auf den gebildeten Jugendlichen, da er der Auffassung war, dass dieser weniger durch Umgebungseinflüsse abgelenkt oder unterdrückt wird, als Jugendliche aus einer niedrigeren Schicht (vgl. Spranger, 1927: 28).

Laut Spranger gäbe es keine Zeit in der ein Mensch sich so sehr verschließt und so sehr das Bedürfnis nach Verstanden werden hegt, wie in der Jugendphase. Doch um diesen verstehen zu können, müsse vorerst geklärt werden, was "verstehen" bedeute: „Zum echten Verstehen ist ein über den Standpunkt des unmittelbaren Lebensbewußtseins [sic] hinausgehendes Wissen um objektiv-geistige Zusammenhänge der verschiedensten Art erforderlich" (Spranger, 1927: 3). Verstehen sei jedoch nicht gleichbedeutend mit einem bloßen Nacherleben des subjektiven Seins, Erlebens und Verhaltens einer Einzelseele. Vielmehr sei es hoch komplex zu begreifen, das „verstehen“ „geistige Zusammenhänge in der Form objektiv gültiger Erkenntnisse als sinnvoll“ (Spranger, 1927: 3) aufzufassen bedeute. Ganz könne man den Jugendlichen ohne hin nicht verstehen, da es nur möglich sei, jemanden zu verstehen, dessen Wesen bereits einigermaßen gefestigt sei, was bei dem Jugendlichen, der sich selbst nicht versteht, nicht der Fall sei.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Die Einleitung erläutert das Interesse der Autorin am Thema und formuliert die leitende Forschungsfrage bezüglich der Bedeutung von Eduard Spranger für die heutige Jugendpsychologie.

2 Eduard Spranger: Dieses Kapitel stellt die Biografie des Autors vor und erläutert sein pädagogisches Verständnis sowie die zentralen Aspekte seines Werkes „Psychologie des Jugendalters“ und seine Auffassung zur Rolle des Erziehers.

3 Jugendpsychologie heute: Der Abschnitt definiert die moderne Jugendpsychologie als Teilgebiet der Entwicklungspsychologie und behandelt aktuelle Konzepte wie die Adoleszenz als Transitionsphase sowie die Bedeutung von Peergruppen und Eltern.

4 Vergleich: Hier findet die Gegenüberstellung von Sprangers historischer Perspektive und heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen statt, wobei Gemeinsamkeiten und signifikante Unterschiede herausgearbeitet werden.

5 Fazit: Die abschließende Betrachtung kommt zu dem Ergebnis, dass Spranger zwar nicht eindeutig als „der“ Vordenker bezeichnet werden kann, seine Werke jedoch als wesentliche historische Fundamente der heutigen Jugendpsychologie weiterhin relevant sind.

Schlüsselwörter

Eduard Spranger, Jugendpsychologie, Adoleszenz, pädagogische Psychologie, Entwicklungspsychologie, Identitätsfindung, Kulturpädagogik, Pubertät, Erziehungsstile, Übergangsphase, Jugendtypen, hermeneutisches Denken, psychologische Entwicklung, Subjekt, Sozialisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den historischen und theoretischen Einfluss des Werkes „Psychologie des Jugendalters“ von Eduard Spranger auf das heutige Verständnis von Adoleszenz und Jugendpsychologie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Schwerpunkten gehören das Bild des männlichen Jugendlichen bei Spranger, die kultur-pädagogischen Ansätze, die heutige entwicklungspsychologische Sichtweise sowie die veränderte Rolle von Eltern und Lehrern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu klären, inwieweit Eduard Spranger als Vordenker der modernen Jugendpsychologie gelten kann und welche Elemente seines Werkes bis heute in der aktuellen Forschung weiterbestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer hermeneutischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie einem systematischen Vergleich zwischen den historischen Theorien Sprangers und aktuellen wissenschaftlichen Werken der Entwicklungspsychologie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung von Sprangers Denkweise, eine Übersicht aktueller psychologischer Ansätze zur Jugendphase und einen direkten Vergleich zwischen der historischen und der heutigen Perspektive.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Publikation?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Jugendpsychologie, Adoleszenz, Identitätsfindung, Kulturpädagogik und Entwicklungsaufgaben beschreiben.

Warum schließt Spranger in seinem Werk weibliche Jugendliche aus?

Spranger begründet dies damit, dass er als Mann die Erfahrung des weiblichen Jugendalters nicht selbst miterlebt habe und er diese Beschreibung für eine weibliche Autorin, wie beispielsweise Charlotte Bühler, als angemessener empfand.

Welchen Unterschied sieht die Autorin zwischen Sprangers Kulturverständnis und der heutigen Psychologie?

Während Spranger das Hineinwachsen des Jugendlichen in die Kultur betonte, ordnet sich die heutige Jugendpsychologie stärker einer naturwissenschaftlich geprägten Entwicklungspsychologie zu.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Hermeneutisches Denken
Subtítulo
Eduard Spranger. Vordenker der modernen Jugendpsychologie?
Universidad
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Calificación
1,3
Autor
Svenja Pfeifer (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
20
No. de catálogo
V272152
ISBN (Ebook)
9783656636274
ISBN (Libro)
9783656636243
Idioma
Alemán
Etiqueta
hermeneutisches denken eduard spranger vordenker jugendpsychologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Svenja Pfeifer (Autor), 2011, Hermeneutisches Denken, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272152
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  20  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint