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Neuübersetzungen von T.S. Eliots "The Waste Land" im Vergleich

Titel: Neuübersetzungen von T.S. Eliots "The Waste Land" im Vergleich

Hausarbeit , 2012 , 18 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Matthias Jessen (Autor:in)

Anglistik - Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit untersucht zwei deutsche Übersetzungen des epischen Langgedichts von T. S. Eliot und stellt diese in den Vergleich mit dem Original. Untersucht werden unterschiedliche Ansätze der Übersetzungswissenschaften und des Modernitätsanspruchs.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung - The Waste Land (1922)

1.1 Einleitende Worte

1.2 T.S. Eliot als Verfasser

1.3 Widmung, Hintergrund und Entstehungsgeschichte

1.4 These der Hausarbeit

2. Deutsche Übersetzungen

2.1 Ernst Robert Curtius als Übersetzer (Das wüste Land, 1927)

2.1.1 Zur Person

2.1.2 Bezug zu T. S. Eliot und The Waste Land

2.2 Norbert Hummelt als Übersetzer (Das öde Land, 2008)

2.2.1 Zur Person

2.2.2 Werk und bisherige Übersetzungen

3. Vergleichende Analyse der Neuübersetzung durch Norbert Hummelt

3.1 Entstehung der Übersetzung

3.2 Interpretationsansatz des Übersetzers

3.3 Titel

3.4 Analyse der Unterschiede und Auffälligkeiten anhand theoretischer Modelle

3.4.1 Equivalence

3.4.2 Skopos

4. Abschließende Beurteilung und persönliche Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Neuübersetzung von T.S. Eliots „The Waste Land“ durch den Berliner Lyriker Norbert Hummelt. Dabei wird analysiert, inwieweit diese moderne Fassung den Anforderungen der Übersetzungswissenschaften gerecht wird und wie sie sich im Vergleich zur klassischen Übersetzung von Ernst Robert Curtius positioniert.

  • Vergleich zweier deutscher Übersetzungen von Eliots „The Waste Land“
  • Anwendung übersetzungswissenschaftlicher Theorien (Equivalence und Skopos)
  • Untersuchung von Modernisierungstendenzen in der Lyrikübersetzung
  • Analyse des Einflusses von Zitaten und popkulturellen Referenzen
  • Beurteilung der ästhetischen Wirkung von Klang und Rhythmus im Vergleich

Auszug aus dem Buch

3.3 Titel

Hummelt übersetzte den Titel mit „Das öde Land“, wohingegen Curtius sich für „Das wüste Land“ entschied, eine Übersetzung, die auf dem ersten Blick näher am Originaltitel sein mag. Doch Eliot ging es in seinem Gedicht nicht um die Erkundung des räumlichen Zerfalls, sondern um das geistige Dilemma. Und so kann man Hummelt verstehen, wenn er in der Neuübersetzung, die bankrotten seelischen Zustände anspricht, zumal die sozialökonomischen Umstände in diesen Tagen durchaus vergleichbar mit Eliots Umgebung sind. Durch die Wahl des Titels klagt Hummelt den Verlust der Innenwelt des modernen Menschen eher an, als es noch Curtius tat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung - The Waste Land (1922): Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Langgedichts ein und skizziert die wissenschaftliche Zielsetzung der Arbeit.

2. Deutsche Übersetzungen: Hier werden die Biografien und Arbeitsweisen der beiden Übersetzer Ernst Robert Curtius und Norbert Hummelt gegenübergestellt.

3. Vergleichende Analyse der Neuübersetzung durch Norbert Hummelt: In diesem Hauptteil findet die eigentliche Untersuchung der Übersetzung anhand von spezifischen Textbeispielen und theoretischen Modellen statt.

4. Abschließende Beurteilung und persönliche Stellungnahme: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Qualität der beiden Übersetzungen aus subjektiver Sicht.

Schlüsselwörter

T.S. Eliot, The Waste Land, Norbert Hummelt, Ernst Robert Curtius, Literaturübersetzung, Übersetzungswissenschaft, Equivalence, Skopos-Theorie, Moderne, Lyrik, Sinnsuche, Kulturtradition, Neuübersetzung, Literaturkritik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert und vergleicht die zwei deutschen Übersetzungen von T.S. Eliots berühmtem Gedicht „The Waste Land“ durch die Übersetzer Norbert Hummelt und Ernst Robert Curtius.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung literarischer Übersetzungen, der Umgang mit Intertextualität sowie die Modernisierung lyrischer Texte für ein zeitgenössisches Publikum.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Prüfung der These, dass Hummelts Neuübersetzung die theoretischen Ansprüche der Übersetzungswissenschaften erfüllt und eine adäquate Übertragung darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden primär die übersetzungswissenschaftlichen Paradigmen „Equivalence“ (Äquivalenz) und „Skopos“ (Zweck/Ziel) zur Analyse der Übersetzungsstrategien herangezogen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden konkrete Textstellen aus dem Gedicht sowie die Titelwahl und der Umgang mit Zitaten anhand der gewählten theoretischen Modelle kritisch untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Übersetzungswissenschaft, Lyrikübersetzung, T.S. Eliot, Äquivalenz, Skopos-Theorie und intertextuelle Bezüge.

Warum wählte Hummelt den Titel „Das öde Land“ anstelle von „Das wüste Land“?

Hummelt wollte laut Arbeit stärker den Fokus auf das geistige Dilemma und die soziale Entleerung der Moderne legen, anstatt nur räumliche Aspekte des Zerfalls zu betonen.

Wie bewertet der Autor Hummelts Entscheidung, „Tippse“ zu verwenden?

Der Autor stellt fest, dass dies eine bewusste Modernisierung darstellt, die jedoch im Vergleich zur neutraleren Bezeichnung bei Curtius vom Leser als geringschätzend wahrgenommen werden kann.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Neuübersetzungen von T.S. Eliots "The Waste Land" im Vergleich
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg  (Kulturwissenschaften)
Veranstaltung
Literature and Translation
Note
3,0
Autor
Matthias Jessen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
18
Katalognummer
V273748
ISBN (eBook)
9783656662716
ISBN (Buch)
9783656662723
Sprache
Deutsch
Schlagworte
T.S. Eliot Eliot Poetry Gedicht Translation Übersetzung Kulturwissenschaften The Waste Land Das wüste Land
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Jessen (Autor:in), 2012, Neuübersetzungen von T.S. Eliots "The Waste Land" im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273748
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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