Diese Arbeit beschäftigt sich in einer zehnseitigen Fassung mit dem Phänomen des gemeinsamen Formbildens zwischen Mutter und Säugling. Dieser Prozess ist enorm wichtig, um dem Kind zum sprechen zu verhelfen. Es wird anhand von Beispielen analysiert, welche Vorgänge und Arten von Formbildung bei diesem Phänomen auftreten.
Inhaltsverzeichnis
- Spiel und Form für Sprache und Lernen
- Gemeinsame Formbildung beim Spiel zwischen Mutter und Kind
- Form und Ablauf des Spiels
- Die Fallstudie „Jonathan"
- Veränderungen und Entwicklungen
- Ergebnisse und Bemerkungen
- Die Fallstudie „Richard"
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Jonathan
- Verlauf und Beobachtungen zu Spiel und Verhalten von Richard
- Schlussgedanke
- Ziele und Erkenntnisse des gemeinsamen Formschaffens
- Formatbildung, -überschneidung und -austreten im Alltag
- Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit „Wie das Kind sprechen lernt“ von Jakob-Benjamin Hafner analysiert die Rolle der Sprache bei der gemeinsamen Formbildung zwischen Mutter und Kind, insbesondere im Kontext des Spiels. Die Arbeit stützt sich auf die Interaktionstheorie von Jerome Bruner und untersucht, wie Sprache und Spiel zur Entwicklung von Sprachkompetenz und sozialer Interaktion bei Kindern beitragen.
- Die Bedeutung des Spiels für die Entwicklung von Sprache und Lernen
- Die Rolle der Sprache bei der gemeinsamen Formbildung im Spiel
- Die Analyse von Fallstudien zur Erforschung des Spielverhaltens von Kindern
- Die Bedeutung von Formaten und Protokonversationen für die Sprachentwicklung
- Die Erkenntnisse über die Entwicklung von Sprachkompetenz und sozialer Interaktion durch das gemeinsame Spiel
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik des Spiels und der Sprache als wichtige Elemente der Entwicklung von Kindern. Sie stellt die Interaktionstheorie von Bruner vor und erklärt, wie Sprache und Spiel eine wichtige Rolle bei der gemeinsamen Formbildung spielen.
Im zweiten Kapitel werden die Fallstudien „Jonathan“ und „Richard“ vorgestellt. Die Arbeit beschreibt die Spielformen, die Interaktionen zwischen Mutter und Kind und die Entwicklung des Sprachgebrauchs der Kinder im Laufe der Zeit.
Das dritte Kapitel fasst die Erkenntnisse der Arbeit zusammen und beleuchtet die Bedeutung des gemeinsamen Formschaffens für die Entwicklung von Sprache und sozialer Interaktion. Es wird auch auf die Bedeutung von Formaten und Protokonversationen für die Sprachentwicklung eingegangen.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Interaktionstheorie, die gemeinsame Formbildung, das Spiel zwischen Mutter und Kind, die Rolle der Sprache, die Entwicklung von Sprachkompetenz, die Analyse von Fallstudien, Formatbildung, Protokonversationen und die Bedeutung des gemeinsamen Formschaffens für die Entwicklung von Sprache und sozialer Interaktion.
Häufig gestellte Fragen
Wie hilft das Spiel dem Kind beim Sprechenlernen?
Durch die "gemeinsame Formbildung" im Spiel entstehen Formate und Protokonversationen, die dem Kind helfen, Sprachkompetenz und soziale Interaktion zu entwickeln.
Auf welche Theorie stützt sich die Arbeit?
Die Arbeit basiert maßgeblich auf der Interaktionstheorie von Jerome Bruner.
Welche Fallstudien werden in der Arbeit analysiert?
Es werden die Fallstudien der Kinder "Jonathan" und "Richard" herangezogen, um unterschiedliche Entwicklungsverläufe im Spiel zu zeigen.
Was versteht man unter "Formatbildung"?
Formate sind wiederkehrende Interaktionsmuster zwischen Bezugsperson und Kind, die einen sicheren Rahmen für das Erlernen sprachlicher Regeln bieten.
Was sind die zentralen Erkenntnisse des gemeinsamen Formschaffens?
Spracherwerb ist kein isolierter Prozess, sondern tief in der sozialen Interaktion und dem gemeinsamen Handeln verwurzelt.
- Quote paper
- Jakob-Benjamin Hafner (Author), 2013, Wie das Kind sprechen lernt. Die Rolle der Sprache bei der gemeinsamen Formbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277354