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Konfliktmanagement und Wirtschaftsmediation in modernen Unternehmen

Title: Konfliktmanagement und Wirtschaftsmediation in modernen Unternehmen

Term Paper , 2004 , 32 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Susanne Irrgang (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Konflikte sind Element allen Lebens und besitzen eine „hervorragende schöpferische Kraft“, sind sie doch ein natürliches und zutiefst notwendiges Phänomen im zwischenmenschlichen Miteinander. Wo sie fehlen, unterdrückt oder nur scheinbar gelöst werden, halten sie den Wandel auf bzw. reduzieren ihn. Werden sie stattdessen akzeptiert und konstruktiv verarbeitet, bleibt der Prozess stetigen Wandels sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung erhalten. Gerade weil es ihnen gelingt über den Status quo hinauszuweisen, sind Konflikte ein essentielles Lebenselement der Gesellschaft: Konflikt ist Leben.
Mediation ist ein Verfahren des modernen Konfliktmanagements, wenngleich der Mediationsgedanke an sich, eine sehr alte Methode der Konfliktlösung – insbesondere in China und Japan - darstellt. Speziell in China wird es als Schande angesehen, Gerichte zur Klärung persönlicher Belange in Anspruch nehmen zu müssen. In der chinesischen Volksrepublik leben derzeit fünfmal so viele Menschen wie in den Vereinigten Staaten, dennoch genügen 5% der Rechtsanwälte, die in den USA erforderlich sind.
im ersten Abschnitt dieser Arbeit werden grundlegende Aspekte, auf denen die Arbeit aufbaut, vorab abgehandelt und erläutert. Dazu zählt zunächst die Definition des Begriffs „Mediation“. Ferner soll die Rolle des Mediators aufgegriffen & die dafür erforderlichen Kompetenzen aufgezeigt werden. Da die Mediation ein Instrument zur Konfliktlösung ist, komplettiert die Darstellung dieser Konfliktproblematik den ersten Abschnitt. Im zweiten Gliederungskomplex stehen Fragen der Implementierung von Mediationsverfahren in modernen Unternehmen im Fokus. Es wird geschildert in welchen Anwendungsfeldern ein solches Verfahren empfehlenswert ist und welche Gestaltungsprinzipien das Unternehmen berücksichtigen sollte. Darüber hinaus sollen die Vorteile die der Unternehmung durch die Implementierung von Mediation erwachsen, aber auch die Nachteile und Grenzen, auf welche ein Unternehmen stoßen kann, aufgeführt werden.

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Inhaltsverzeichnis

1 Grundlegung

1.1 Einleitung

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

1.3 Charakteristika der Mediation

1.4 Konfliktdimensionen

2 Konfliktmanagement im modernen Unternehmen

2.1 Bedeutung der Wirtschaftsmediation

2.2 Prinzipien und deren Grenzen in der wirtschaftlichen Mediation

2.3 Anwendungsfelder der Wirtschaftsmediation

2.4 Gestaltungsprinzipien für Konfliktmanagementsysteme

2.5 Mediation als Komponente des betrieblichen Konfliktmanagements

2.6 Vorteile und Nachteile von Wirtschaftsmediation

2.7 Fazit und Ausblick

3 Selbstreflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Bedeutung und praktische Anwendung der Wirtschaftsmediation als Instrument des modernen Konfliktmanagements, analysiert die Rahmenbedingungen sowie Grenzen in Unternehmen und reflektiert die persönlichen Lernerfahrungen der Autorin im Umgang mit Konfliktsituationen.

  • Grundlagen und theoretische Einordnung des Konfliktbegriffs und der Mediation
  • Anforderungen an Mediatoren und deren Rolle in Unternehmen
  • Gestaltungsprinzipien für professionelle Konfliktmanagementsysteme
  • Vor- und Nachteile sowie ökonomische Effizienz der Wirtschaftsmediation
  • Selbstreflexion der persönlichen Kompetenzentwicklung im Mediationsprozess

Auszug aus dem Buch

1.1 Einleitung

„Je mehr wir vor Konflikten davonlaufen, desto mehr meistern sie uns. Je mehr wir sie zu vermeiden versuchen, desto mehr kontrollieren sie uns. Je weniger wir Konflikte fürchten, desto weniger verwirren sie uns. Je weniger wir unsere Differenzen verleugnen, desto weniger teilen sie uns.“

Nicht ohne Grund bezeichnet Dahrendorf Konflikte als Element allen Lebens und schreibt ihnen eine „hervorragende schöpferische Kraft“ zu, sind sie doch ein sehr typisches natürliches und zutiefst notwendiges Phänomen im zwischenmenschlichen Miteinander. Wo sie fehlen, unterdrückt oder nur scheinbar gelöst werden, halten sie den Wandel auf bzw. reduzieren ihn. Werden sie stattdessen akzeptiert und konstruktiv verarbeitet, bleibt der Prozess stetigen Wandels sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung erhalten. Gerade weil es ihnen gelingt über den Status quo hinauszuweisen, sind Konflikte ein essentielles Lebenselement der Gesellschaft: Konflikt = Leben.

Mediation ist ein Verfahren des modernen Konfliktmanagements, wenngleich der Mediationsgedanke an sich, eine sehr alte Methode der Konfliktlösung – insbesondere in China und Japan - darstellt. Speziell in China wird es als Schande angesehen, Gerichte zur Klärung persönlicher Belange in Anspruch nehmen zu müssen. In der chinesischen Volksrepublik leben derzeit fünfmal so viele Menschen wie in den Vereinigten Staaten, dennoch genügen 5% der Rechtsanwälte, die in den USA erforderlich sind. Möglich ist dies durch den Einsatz von Mediation, wodurch in China die Justiz nahezu ersetzt werden kann.

Während in den USA bereits seit über drei Jahrzehnten Mediation erfolgreich zur Konfliktlösung eingesetzt wird, findet dieses Konzept in Deutschland erst seit Ende der 80er Jahre zunehmende Beachtung. In Zeiten rückläufiger Rekrutierungsquoten im Justizwesen, zunehmender Fallzahlen und komplexeren Sachverhalten zeigt die Mediation nicht nur einen Weg zur Entlastung der Gerichte auf, sondern birgt vielmehr ein noch weit unterschätztes Zukunftspotential in diversen Einsatzfeldern in sich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Grundlegung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Mediation, beleuchtet die Rolle des Mediators sowie dessen notwendige Kompetenzen und setzt sich mit der Dynamik von Konflikten auseinander.

2 Konfliktmanagement im modernen Unternehmen: Hier werden die Bedeutung der Wirtschaftsmediation, deren Prinzipien, Anwendungsfelder sowie die strategische Implementierung in Unternehmen und deren Vor- und Nachteile detailliert erörtert.

3 Selbstreflexion: Die Autorin reflektiert ihre persönliche Entwicklung im Rahmen des Mediationskurses, ihre veränderte Konfliktwahrnehmung und die Erfahrungen in praktischen Rollenspielen.

Schlüsselwörter

Wirtschaftsmediation, Konfliktmanagement, Konfliktlösung, Mediation, Wirtschaftsleben, Win-Win-Lösung, Konfliktdimensionen, Selbstreflexion, Soziale Kompetenz, Unternehmen, Konfliktprophylaxe, Interaktion, Unternehmenskommunikation, Allparteilichkeit, Streitkultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Relevanz von Wirtschaftsmediation als konstruktive Methode zur Bewältigung von Konflikten innerhalb und zwischen Unternehmen.

Welche Themenfelder sind zentral?

Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen der Mediation, deren Integration in betriebliche Abläufe, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der praktische Nutzen für das Unternehmensumfeld.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Mediation als Instrument die Konfliktfähigkeit in Unternehmen stärken und zu nachhaltigen, beziehungserhaltenden Lösungen beitragen kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt eine umfassende Literaturanalyse sowie eine begleitende Selbstreflexion ihrer eigenen Lernergebnisse aus Mediations-Workshops.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Bedeutung der Mediation im modernen Unternehmen, skizziert Gestaltungsprinzipien für Konfliktmanagementsysteme und diskutiert Vor- und Nachteile sowie konkrete Anwendungsbeispiele.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Wirtschaftsmediation, Konfliktmanagement, Win-Win-Lösung, Soziale Kompetenz und Unternehmensstreitkultur.

Was ist das „Orangenbeispiel“ und wozu dient es?

Es dient als Rollenspielbeispiel, um zu verdeutlichen, dass durch das Offenlegen von tatsächlichen Interessen (statt bloßer Forderungen) eine Win-Win-Lösung erreicht werden kann, bei der alle Parteien vollkommen zufrieden sind.

Welche Rolle spielt die „Allparteilichkeit“ bei der Mediation?

Die Allparteilichkeit fordert den Mediator auf, absolut neutral zu bleiben und den Prozess lediglich zu unterstützen, ohne inhaltlich Partei für eine Seite zu ergreifen oder eigene Urteile einfließen zu lassen.

Wie bewertet die Autorin die Anwendung von Mediation in der Praxis?

Sie betont, dass sie die Komplexität des Verfahrens anfänglich unterschätzt hat und insbesondere das aktive Zuhören sowie die bedürfnisorientierte Gesprächsführung als anspruchsvoll, aber notwendig erachtet.

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Details

Title
Konfliktmanagement und Wirtschaftsmediation in modernen Unternehmen
College
University of Applied Sciences Jena  (Betriebswirtschaft)
Course
Mediation
Grade
1,0
Author
Susanne Irrgang (Author)
Publication Year
2004
Pages
32
Catalog Number
V280980
ISBN (eBook)
9783656755760
ISBN (Book)
9783656755777
Language
German
Tags
Wirtschaftsmediation Mediation Konfliktmanagementsysteme Konflikt Konfliktmanagement Konfliktbeilegung Mediator Konfliktdimensionen Konfliktarten ADR Alternative Dispute Resolution innerbetriebliche Konflikte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susanne Irrgang (Author), 2004, Konfliktmanagement und Wirtschaftsmediation in modernen Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280980
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