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Die Verknüpfung von Situationsorientierung und E-Learning in der Pflegeausbildung und im Pflegestudium

Eine Übersicht über nationale und internationale Projekte und Evaluationsergebnisse

Título: Die Verknüpfung von Situationsorientierung und E-Learning in der Pflegeausbildung und im Pflegestudium

Trabajo Escrito , 2013 , 20 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Mario Schröder (Autor)

Ciencias de la enfermería - Otros
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Veränderte Anforderungen in der Berufswirklichkeit, die zunehmende Selbstverständlichkeit der Nutzung von Social Media und Internet für kommende Auszubildendengenerationen und veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen für die Ausbildung haben einen spürbaren Einfluss auf die Pflegeausbildung. Der Einsatz von neuen Informations- und Kommunikations-Technologien im Berufsfeld Pflege, die Forderung nach lebenslangen und selbstgesteuertem Lernen sowie die Verknüpfung mehrerer Lernorte durch die neuen dualen primärqualifizierenden Pflegestudiengänge erfordern ein Umdenken bei der Verwendung von Ausbildungs- und Methodenkonzepten. Als Reaktion darauf sind in den letzten Jahren neue Lernformen wie das E-Learning immer mehr in den Fokus gerückt. Mittels des Einsatzes neuer Medien und des Internets sind interaktive, vernetzte und von zeitlichen und räumlichen Bedingungen unabhängige Lernangebote möglich geworden. E-Learning-Konzepte etablieren sich daher, neben anderen Zweigen in der Berufspädagogik, zunehmend auch in der Pflegeausbildung. Gleichzeitig sind die Orientierung am fallbasierten Problemlösen und die Ausrichtung von Unterricht an Modellen situierten Lernens in der Pflegeausbildung zu zunehmender Bedeutung gekommen. Mittels konkreten, kontextbezogenen Fallbeispielen aus der pflegerischen Praxis sollen zum einen die Analyse- und Synthesefähigkeiten der Pflegenden verbessert werden, zum anderen ein Bezug zum Lernstoff hergestellt und zugleich der Theorie-Praxis-Transfer erleichtert werden. Im Rahmen des Seminars „Planung und Durchführung von Modellen situierten Lernens“ im Masterstudium Berufspädagogik Pflegewissenschaft wurde im Wintersemester 2012/2013 eine Verknüpfung beider Schwerpunkte in einer Sitzung beleuchtet. In dieser Hausarbeit soll, daran anknüpfend, untersucht werden, inwiefern in der pflegerischen Ausbildung oder im Pflegestudium E-Learning-Konzepte mit dem Ansatz des situierten Lernens verbunden werden und wie etwaige Evaluationsergebnisse solcher Lehr-Lernarrangements ausgefallen sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methode

3. Begriffsabgrenzung

3.1. E-Learning

3.2. Blended Learning

3.3. Situiertes Lernen

4. Ergebnisse der Literatursuche

4.1. Die Virtuelle Medienwerkstatt Meducare der Charité Berlin

4.2. Situationsorientiertes E-Learning an einer irischen Universität

4.3. Situationsorientiertes E-Learning an einer australischen Universität

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Verknüpfung von E-Learning-Konzepten mit dem pädagogischen Ansatz des situierten Lernens innerhalb der Pflegeausbildung und des Pflegestudiums, wobei der Fokus auf der Analyse nationaler und internationaler Projekte sowie deren Evaluationsergebnissen liegt.

  • Integration von E-Learning in die pflegerische Ausbildung
  • Anwendung von Modellen des situierten Lernens und fallbasiertem Problemlösen
  • Analyse und kritische Würdigung bestehender Praxisprojekte
  • Bedeutung der Authentizität und Kontextualisierung in digitalen Lernumgebungen
  • Diskussion technischer Anforderungen und didaktischer Grenzen

Auszug aus dem Buch

4.1. Die Virtuelle Medienwerkstatt Meducare der Charité Berlin

In zwei gefundenen Fachartikeln wurde das Projekt „Virtuelle Medienwerkstatt – Meducare“ vorgestellt (Bergjan 2006; Bergjan & Beier 2005). Dieses wurde am Institut für Medizin-/Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft der Charité – Universitätsmedizin Berlin konzipiert und verfolgte das Ziel, mit Hilfe von digitalisierten fallgestützten Medienelementen die Integration von problemorientierten Lernen in der Pflegeausbildungspraxis zu fördern. Das Projekt lief von 2004 bis 2006. Beteiligte Partnereinrichtungen waren eine Berufliche Schule in Rostock und Einrichtungen der Akademie der Gesundheit Berlin/Brandenburg.

Für die Konstruktion der Lernfälle wurden Narrative aus der pflegerischen Praxis verwendet. Leitendes Prinzip für die Fallentwicklung war dabei die Situationsorientierung (Bergjan 2006: 273). Die Fälle sollten so beschaffen sein, dass sie zum einen Authentizität und Exemplarität gewährleisten können und zum anderen sollte in ihnen das Zusammenwirken verschiedener Experten zum Vorschein kommen. Dadurch konnten verschiede Sichtweisen abgebildet werden (Patienten, Pflegende, Auszubildende, Angehörige anderer Berufsgruppen) und zugleich die Subjektorientierung und die Multiperspektivität von Pflegesituationen berücksichtigt werden. Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Fallkonstruktion war die Integration von Problemen aus der pflegerischen Praxis (Bergjan 2006: 273).

Die Fälle wurden didaktisch aufgearbeitet, so dass sie mit Hilfe der Methode des problemorientierten Lernens (POL) bearbeitet werden können. Die pflegerischen Situationen wurden hinsichtlich ihres Problemgehalts analysiert und die Probleme, mögliche Fragestellungen, Themen und potenzielle Lernziele wurden formuliert. Zusätzlich wurde eine thematische Einordnung in das Curriculum und in die Stundenpläne vorgenommen. Die Situationsbeschreibungen und Aufgabenformulierungen wurden in die Programmiersprache HTML übertragen und auf einem Server abgelegt, auf den über das Internet zugegriffen werden kann. Der Aufbau der Lernplattform beinhaltet eine Website mit den digitalisierten Fällen, die mit passenden Bildern unterlegt ist und Hyperlinks aufweist, mit denen der Nutzer zu anderen Perspektiven auf die Situation wechseln kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtet die veränderten Anforderungen in der Pflegeausbildung und die zunehmende Relevanz von E-Learning sowie situiertem Lernen zur Förderung des Theorie-Praxis-Transfers.

2. Methode: Beschreibt das systematische Vorgehen bei der Literatursuche in diversen Datenbanken zur Identifikation relevanter Projekte für die Forschungsfrage.

3. Begriffsabgrenzung: Definiert die zentralen Konzepte E-Learning, Blended Learning und Situiertes Lernen als theoretische Basis der Untersuchung.

4. Ergebnisse der Literatursuche: Stellt drei spezifische Fallbeispiele (Meducare, irische und australische Projekte) vor und würdigt diese hinsichtlich ihrer didaktischen Umsetzung und Evaluationsergebnisse kritisch.

5. Fazit: Führt die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Möglichkeiten sowie Grenzen der Kombination von elektronischem Lernen und situierten Ansätzen unter Berücksichtigung technischer und leiblicher Aspekte.

Schlüsselwörter

Pflegeausbildung, Pflegestudium, E-Learning, Situiertes Lernen, Blended Learning, problemorientiertes Lernen, Fallbasiertes Lernen, Meducare, digitale Lernplattform, klinische Urteilskraft, Theorie-Praxis-Transfer, Authentizität, Evaluationsergebnisse, Medizinpädagogik, Narrative.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht, wie digitale Lernformen (E-Learning) mit dem didaktischen Ansatz des situierten Lernens in der Ausbildung von Pflegekräften effektiv verknüpft werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Verbindung von Medientechnologie, Fallbeispielen aus der Praxis und der Förderung von Handlungskompetenzen in der Pflege.

Was ist die Forschungsfrage dieser Hausarbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern E-Learning-Konzepte in der pflegerischen Ausbildung mit dem Ansatz des situierten Lernens verbunden werden können und welche Evaluationsergebnisse dazu vorliegen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde eine systematische Literaturrecherche in verschiedenen Fachdatenbanken durchgeführt, um existierende Projekte und Evaluationsstudien zum Thema zu identifizieren und kritisch zu diskutieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Klärung der Begriffe sowie der detaillierten Vorstellung und kritischen Würdigung von drei konkreten E-Learning-Projekten aus Deutschland, Irland und Australien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Pflegestudium, E-Learning, situiertes Lernen, Authentizität und klinische Urteilskraft geprägt.

Welche Rolle spielen "Narrative" bei der Gestaltung der Lernplattformen?

Narrative (erlebte Geschichten aus der Praxis) dienen als Basis für die Lernfälle, um die Authentizität zu erhöhen und das situative Wissen für die Lernenden besser erlebbar zu machen.

Warum wird der "cognitive overload" bei E-Learning-Angeboten diskutiert?

Der Begriff beschreibt die Gefahr einer kognitiven Überforderung, wenn Lernende neben dem fachlichen Inhalt gleichzeitig komplexe technische Navigationen bewältigen müssen; die Lösung liegt in einer sequentiellen Aufbereitung der Lerninhalte.

Welche Kritik äußert der Autor an rein digitalen Lernumgebungen?

Es besteht die Gefahr der "Entsinnlichung" (Hülsken-Gieseler), da bei digitalen Modellen oft nur die Fernsinne (Sehen/Hören) angesprochen werden, während für die Pflege essentielle Nahsinne und physische Erfahrungen vernachlässigt werden.

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Detalles

Título
Die Verknüpfung von Situationsorientierung und E-Learning in der Pflegeausbildung und im Pflegestudium
Subtítulo
Eine Übersicht über nationale und internationale Projekte und Evaluationsergebnisse
Universidad
University of Bremen
Curso
Planung und Durchführung von Modellen situierten Lernens
Calificación
1,0
Autor
Mario Schröder (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
20
No. de catálogo
V284004
ISBN (Ebook)
9783656840183
ISBN (Libro)
9783656840190
Idioma
Alemán
Etiqueta
verknüpfung situationsorientierung e-learning pflegeausbildung pflegestudium eine übersicht projekte evaluationsergebnisse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mario Schröder (Autor), 2013, Die Verknüpfung von Situationsorientierung und E-Learning in der Pflegeausbildung und im Pflegestudium, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284004
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