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Der Ursprung der Kunst. Eine These über die Evolution des menschlichen Schönheitssinnes

Título: Der Ursprung der Kunst. Eine These über die Evolution des menschlichen Schönheitssinnes

Libro Especializado , 2009 , 319 Páginas

Autor:in: Peter Huch (Autor)

Ciencias Culturales - Otros
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Der Schönheitssinn ist den Menschen angeboren, wenn auch in unterschiedlichem Maß. Also ist er ein Ergebnis der Evolution. Er muß seinen frühesten Trägern einen Fortpflanzungsvorteil gewährt haben.
Das Buch geht (nach Geoffrey F. Miller) von der altsteinzeitlichen Rangordnung innerhalb der Populationen aus und stellt die Entwicklung von animalischen zu mentalen Rangmerkmalen dar. Der Sinn für Schönheit gewann maßgebliche Bedeutung, weil Schönheit ein komplexes Phänomen ist und hoher mentale Fähigkeiten zur Wahrnehmung bedarf. So wurde der Schönheitssinn und dementsprechend die ästhetische Ausstattung zum Merkmal einer Führungselite. Mit der Seßhaftigkeit der Menschen seit der Jungsteinzeit und dem Anwachsen der Populationen zu Völkern und Königreichen gewann die Kunst der ästhetischen Ausstattung der Fürsten und Priester die ungeheure Ausdehnung, die wir aus der Kunstgeschichte bis in die Neuzeit kennen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Erster Teil: Essay - Kurzfassung des Themas

Zweiter Teil: Ausführliche Fassung

Kapitel 1 - Worum es in diesem Buche geht

1.1 Wie kam der Mensch zur Kunst?

1.2 Ein fruchtbares Gespräch

Kapitel 2 - Die sexuelle Evolution

2.1 Evolution

2.2 Die sexuelle Evolution in der Darstellung von Geoffrey Miller

2.3 Die Rolle der Kunst als Fitness-Indikator in Millers Modell der sexuellen Evolution

Kapitel 3 - Was ist Schönheit?

3.1 Der philosophische Schönheitsbegriff

3.2 Schönheit, informationstheoretisch

3.3 Schönheit zwischen Ordnung und Chaos

3.4 Geschaute Schönheit

3.5 Erhabene Schönheit

3.6 Kostbare Schönheit

3.7 Harmonische Schönheit

Kapitel 4 - Über den Umgang mit dem Schönen

4.1 Das Normalmaß des Ästhetischen

4.2 Die zweistufige Partnerwahl

4.3 Persönliches Rangempfinden

4.4 Geschmack als Rangmerkmal

4.5 Gesellschaftsklassen

4.6 Die bürgerliche Gesellschaft

4.7 Narzissmus ?

Kapitel 5 - Die Lust am Schönen

5.1 Adaptiver Schönheitssinn

5.2 Der menschliche Geist als Gehirnfunktion

5.3 Instinkt und Gefühl

5.4 Kunst und Künstler

5.5 Naturschönheiten

Kapitel 6 - Rangordnungen in tierischen und menschlichen Gesellschaften

6.1 Tierische Rangordnungen

6.2 Menschliche Rangordnungen

6.3 Die oberste Stufe der Rangleiter

6.4 Schönheit und Geist

6.5 Das Prinzip der Einehe in der hierarchischen Gesellschaft

6.6 Die Ausbeutergesellschaft

Kapitel 7 - Die Evolution des menschlichen Schönheitssinnes

7.1 Der Aufbruch zur Menschheit

7.2 Die Evolution der Würdezeichen

7.3 Vom auffälligen zum schönen Würdezeichen: Die Erfindung der Kunst

7.4 Die Erfindung der schönen Zeichen in der Evolutionstheorie

7.5 Die Kunst des Abbildes

7.6 Kunsterfindungen

7.7 Frühe Kulturgesellschaften

Kapitel 8 - Schubkräfte der Evolution

8.1 Soziale Rituale

8.2 Transzendente Rituale

Kapitel 9 - Die Entfaltung des Schönheitssinnes

9.1 Die frühe Altsteinzeit

9.2 Die späte Altsteinzeit

9.3 Kultische Tierbilder

Kapitel 10 - Der Sündenfall - Die Entstehung der ständischen Gesellschaften

10.1 Die neolithische Revolution

10.2 Königreiche und Hochkulturen

Kapitel 11 - Die Krise der schönen Kunst

11.1 Die Ungleichheit unter den Menschen

11.2 Der Umbruch der Gesellschaftsordnung

11.3 Das Zeitalter der Sezessionen

11.4 Kulturelle Strömungen der Gegenwart

Zielsetzung und Themenfelder

Die Arbeit untersucht den Ursprung der Kunst als evolutionäres Phänomen, indem sie die These aufstellt, dass der menschliche Sinn für Schönheit eng mit sozialen Rangordnungen und der Partnerwahl verknüpft ist. Sie hinterfragt die traditionelle ästhetische Betrachtung und verankert die Entstehung der Kunst in biologischen und evolutionären Notwendigkeiten.

  • Evolutionäre Ästhetik und die Rolle von Schönheit als Fitness-Indikator.
  • Die Entstehung des menschlichen Schönheitssinnes im Kontext der Altsteinzeit.
  • Die Funktion von Kunst und Schmuck als Statussymbole und Mittel der Machtdemonstration.
  • Der Zusammenhang zwischen sozialen Schichtungen und ästhetischen Vorlieben.
  • Die neolithische Revolution und ihr Einfluss auf die gesellschaftliche Organisation und Kunst.

Auszug aus dem Buch

Die Erfindung der Kunst

Die Kunst gilt als die edelste Leistung der Menschheit. Zuweilen hat sie einen Nimbus wie einstmals nur die Religion. Die größten Künstler, wie etwa Leonardo da Vinci oder Ludwig van Beethoven, stehen wie Sterne am Himmel und genießen eine Verehrung, auf die die früheren Götter neidisch sein könnten. Über die Musik Mozarts sagte man, sie komme direkt von Gott.

Doch die positivistische Weltsicht kennt keinen Gott. Darum kann die Kunst nicht einfach vom Himmel gefallen sein. Geht man der Frage nach, warum es überhaupt Kunst gibt, warum den Menschen die Freude daran gegeben ist, so gelangt man zu einer schockierenden Erkenntnis: Ihre Wurzeln liegen weder bei den ewigen Idealen, noch in der Religiosität, noch in der einfachen Freude am Schönen, sondern in dem Drang der Menschen, sich übereinander zu erheben, die Gesellschaft in Herren und Knechte zu scheiden. Schmuck und Kunst hatten von Beginn an keinen anderen Zweck als den der Selbstdarstellung und Machtdemonstration. Erst seit dem Zeitalter der Aufklärung lernen wir die Kunst als eigen-ständigen Wert zu schätzen. Der Prestigewert von Kunst ist dadurch nicht verloren gegangen. Zugleich erleben wir, wie ihr ohne die Funktion als Standesmerkmal die innere Kraft ausgeht, wie sie zur Spielwiese eines intellektuellen Hedonismus verkommt. Auch wenn sich diese Behauptungen nicht unwiderleglich beweisen lassen, gibt es doch überzeugende Gründe für ihre Berechtigung. Davon soll hier die Rede sein.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 - Worum es in diesem Buche geht: Der Autor führt in das Thema ein und stellt die grundlegende Frage nach dem Ursprung des ästhetischen Empfindens, wobei er die Kunst als tief verwurzelt im menschlichen Wesen beschreibt.

Kapitel 2 - Die sexuelle Evolution: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Evolutionstheorie und deren Anwendung auf menschliche Verhaltensweisen durch Geoffrey F. Miller, insbesondere im Kontext der Partnerwahl.

Kapitel 3 - Was ist Schönheit?: Hier wird der philosophische Schönheitsbegriff durchleuchtet und mit informationstheoretischen sowie evolutionären Ansätzen konfrontiert, um die Komplexität der ästhetischen Wahrnehmung zu erfassen.

Kapitel 4 - Über den Umgang mit dem Schönen: Der Autor untersucht, wie soziale Schichtungen und das Streben nach Standesmerkmalen den Geschmack und die ästhetische Selbstdarstellung der Menschen prägen.

Kapitel 5 - Die Lust am Schönen: Es wird die Verbindung zwischen dem adaptiven Schönheitssinn und der biologischen Gehirnfunktion beleuchtet, wobei Kunst als Resultat evolutionär gewachsener Instinkte interpretiert wird.

Kapitel 6 - Rangordnungen in tierischen und menschlichen Gesellschaften: Dieses Kapitel vergleicht tierisches Imponierverhalten mit menschlichen sozialen Hierarchien und arbeitet deren gemeinsame evolutionäre Wurzeln heraus.

Kapitel 7 - Die Evolution des menschlichen Schönheitssinnes: Der Prozess der Menschwerdung wird nachgezeichnet, wobei Schönheit als Mittel zur Etablierung von Rang und sozialen Signalen in den Fokus rückt.

Kapitel 8 - Schubkräfte der Evolution: Hier werden soziale und transzendente Rituale als treibende Kräfte identifiziert, die die Entwicklung von Kultur und Kunst maßgeblich beschleunigt haben.

Kapitel 9 - Die Entfaltung des Schönheitssinnes: Der Autor beschreibt die Entwicklung von den ersten Schmuckformen der Altsteinzeit hin zur komplexen bildlichen Darstellung und rituellen Kunst.

Kapitel 10 - Der Sündenfall - Die Entstehung der ständischen Gesellschaften: Die neolithische Revolution und die damit verbundene Sesshaftigkeit werden als Wendepunkt analysiert, der zu ständischen Gesellschaften und prachtvoller Selbstdarstellung führte.

Kapitel 11 - Die Krise der schönen Kunst: Zum Abschluss reflektiert der Autor über das schwindende Verständnis von Schönheit in der modernen Gesellschaft und die zunehmende Trennung von Kunst und ästhetischem Anspruch.

Schlüsselwörter

Evolution, Schönheitssinn, Kunst, Partnerwahl, Handicap-Prinzip, Standesmerkmal, Rangordnung, Ästhetik, Informationsverdichtung, Neolithische Revolution, Selektion, Selbstdarstellung, Kulturgeschichte, Machtdemonstration, menschliche Evolution.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den evolutionären Ursprung des menschlichen Schönheitssinns und der Kunst, weg von einer rein idealistischen hin zu einer biologisch-sozialen Betrachtungsweise.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die evolutionäre Ästhetik, die Theorie der sexuellen Selektion (nach Geoffrey Miller), die Entstehung sozialer Hierarchien und deren Ausdruck in Kunst und ästhetischer Repräsentation.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, dass Kunst und Schönheit ursprünglich keine reinen Selbstzwecke waren, sondern essenzielle Werkzeuge der evolutionären Fitness, der Partnerwahl und der Machtdemonstration innerhalb sozialer Rangordnungen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor verwendet eine interdisziplinäre Methode, die Erkenntnisse der Evolutionsbiologie, der Anthropologie und der Philosophie der Ästhetik miteinander verknüpft, um historische und prähistorische kulturelle Phänomene zu deuten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der sexuellen Evolution, die Evolution von Würdezeichen, die Rolle von Ritualen als Schubkraft der kulturellen Entwicklung sowie die historische Transformation von Kunst in ständischen Gesellschaften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Evolution, Schönheitssinn, Rangordnung, Handicap-Prinzip, Standesmerkmal und Ästhetik.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "schöner Kunst" und allgemeiner Kunst so zentral für den Autor?

Der Autor argumentiert, dass der Begriff der "schönen Kunst" eine historische Entwicklung darstellt, die eng an die Bedürfnisse einer privilegierten Oberschicht gebunden war, während heute diese enge Bindung verloren gegangen ist und zu einer Krise des Kunstverständnisses geführt hat.

Welche Rolle spielt das "Handicap-Prinzip" in der Argumentation?

Das Handicap-Prinzip dient als theoretisches Fundament, um zu erklären, warum Menschen kostbare und oft aufwendige Kunstwerke oder Schmuckstücke produzieren: Es signalisiert dem Gegenüber eine hohe Fitness, da man sich den Aufwand für "unnötigen" Luxus leisten kann.

Final del extracto de 319 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Ursprung der Kunst. Eine These über die Evolution des menschlichen Schönheitssinnes
Autor
Peter Huch (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
319
No. de catálogo
V288564
ISBN (Ebook)
9783656931041
ISBN (Libro)
9783656931058
Idioma
Alemán
Etiqueta
ursprung kunst eine these evolution schönheitssinnes
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Peter Huch (Autor), 2009, Der Ursprung der Kunst. Eine These über die Evolution des menschlichen Schönheitssinnes, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288564
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