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Mediation an Schulen. Kommunikationsmodelle, Konflikte und Konfliktlösung

Titre: Mediation an Schulen. Kommunikationsmodelle, Konflikte und Konfliktlösung

Dossier / Travail , 2015 , 20 Pages

Autor:in: Bachelor Thomas Bode (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée
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Kommunikation ist integraler Bestandteil jeglichen Zusammenlebens. Kommunikationsmodelle untersuchen hauptsächlich Kommunikationsstrukturen und schlussfolgern auf die Ursachen von Konflikten. Da Konflikte häufig als Kampfsituationen wahrgenommen werden, entfaltet sich leicht eine innere Konfliktdynamik, die eine friedliche, konstruktive und gewaltfreie Regelung nicht mehr möglich macht. Dabei ist es die Einstellung, dass der eigene Gewinn nur durch den Verlust des Gegners zu erzielen sei. Im sozialen Zusammenleben, insbesondere in der Arbeitswelt und in der Schule wird ein Hauptaugenmerk auf die Suche nach Lösungsstrategien gelegt.

Hauptziel dieser Hausarbeit ist es, beginnend mit der Grundlagenerarbeitung anhand von Kommunikationsmodellen nach Schulz von Thun und Berne, Ursachen von Konflikten auf der Kommunikationsebene aufzuzeigen. Weiterführend werden spezielle Konfliktursachen an Schulen aufgezeigt. Automatismen der Psyche, bei der Konfliktbewältigung, sogenannte Abwehrmechanismen, werden beschrieben. Mögliche Konfliktlösungsansätze, wie Mediationsverfahren und deren Durchführung werden ausführlich erläutert. Bei der Mediation wird besonderer Wert auf die Vorgehensweise im Schulalltag gelegt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Ausgangslage, Zielsetzung, und Motivation der Arbeit

1.1. Ausgangslage

1.2. Zielsetzung

1.3. Motivation

2. Kommunikationsmodelle

2.1 Kommunikationsquadrat von Friedemann Schulz von Thun

2.2 Transaktionsanalyse nach Eric Berne

2.3. Transaktionen

3. Konflikte

3.1 Konflikte an Schulen

3.1.1 Konfliktreaktionen (Abwehrmechanismen)

3.1.2 Aggression

3.1.3 Verdrängung - unbewusste Aufgabe des Ziels/ Interesse

3.1.4 Rationalisierung (Abwertung)

3.1.5 Verschiebung

3.1.6 Sublimierung

4. Konfliktlösung

4.1 Klassische Mediationstechnik

4.1.1 Aktives Zuhören

4.1.2. Spiegeln

4.1.3. Zuhören

4.1.4. Nachfragen

4.1.5 Zusammenfassen

4.2 Mediation an der Schule

5. Fazit

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, theoretische Grundlagen der Kommunikationsmodelle (Schulz von Thun und Berne) zu nutzen, um die Ursachen von Konflikten, insbesondere im schulischen Kontext, zu analysieren und entsprechende Lösungsansätze wie die Mediation vorzustellen.

  • Kommunikationspsychologische Grundlagen
  • Dynamiken und Ursachen von Konflikten an Schulen
  • Psychologische Abwehrmechanismen in Konfliktsituationen
  • Methodik und Durchführung der Mediation im Schulalltag

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Aktives Zuhören

Grundlage des aktiven Zuhörens ist eine echte Einfühlung und Akzeptanz. Ruhe und Präsenz sind während der Mediation auch bei Störungen einzuhalten.

Verstehen heißt nicht einverstanden sein. Medianten wollen nicht nur gehört, sondern vor allem verstanden werden. Das aktive Zuhören ist ein Begleiten. In der Gesprächsführung sollte der Mediator immer einen Schritt hinter dem Sprechenden sein und ihn führen und nicht „schieben“ oder „ziehen“. Auch das Zeigen der Bereitschaft, auf den anderen einzugehen, äußert sich in der Aufnahmen nonverbaler Signale (Kopfnicken, Blickkontakt, bestätigende Laute wie Hm, ja).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ausgangslage, Zielsetzung, und Motivation der Arbeit: Einführung in die Thematik der Konflikte als Bestandteil menschlicher Kommunikation und Definition der Zielsetzung der Arbeit.

2. Kommunikationsmodelle: Vorstellung theoretischer Modelle zur Analyse von Kommunikation, namentlich das Kommunikationsquadrat und die Transaktionsanalyse.

3. Konflikte: Untersuchung der Natur von Konflikten sowie spezifische Konflikttypen an Schulen und psychologische Abwehrmechanismen.

4. Konfliktlösung: Detaillierte Erläuterung der Mediationsmethode und deren Anwendungsmöglichkeiten sowie Besonderheiten im schulischen Bereich.

5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Konfliktdynamik und Empfehlung der Mediation als wirkungsvolle Bewältigungsstrategie.

6. Ausblick: Diskussion über die Notwendigkeit, Konfliktlösung als Standard in der Lehrerbildung und im Schulalltag zu verankern.

Schlüsselwörter

Kommunikation, Konflikt, Mediation, Schulz von Thun, Transaktionsanalyse, Abwehrmechanismen, Schule, Konfliktlösung, Aktives Zuhören, Psychologie, Gewaltprävention, Schulalltag, Gesprächsführung, Interaktion, Sozialkonflikt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Kommunikation im zwischenmenschlichen Bereich und untersucht, wie Kommunikationsmodelle helfen können, Konflikte – insbesondere im schulischen Umfeld – besser zu verstehen und zu lösen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Kommunikationstheorien, die Entstehung von Konflikten, die Rolle psychologischer Abwehrmechanismen sowie praktische Methoden zur Konfliktmediation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Ursachen für Konflikte auf der Kommunikationsebene aufzuzeigen und Mediationsverfahren als konstruktiven Lösungsansatz für den Schulalltag zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Analyse psychologischer Modelle und fachwissenschaftlicher Literatur zur Konfliktforschung und Mediation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden das Kommunikationsquadrat, die Transaktionsanalyse, spezifische Schulkonflikte, Abwehrmechanismen wie Aggression oder Verdrängung sowie die Phasen und Techniken der klassischen Mediation beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Mediation, Kommunikation, Konfliktpotenzial, Schulalltag, Abwehrmechanismen und Gesprächsführung geprägt.

Warum ist die Mediation an Schulen besonders herausfordernd?

Die Herausforderung liegt unter anderem im Machtungleichgewicht zwischen den Beteiligten (z. B. Lehrer und Schüler) und der Schwierigkeit für Erwachsene, in der Rolle als Mediator neutral zu bleiben, statt erzieherisch einzugreifen.

Welche Rolle spielen Abwehrmechanismen bei der Konfliktbewältigung?

Sie dienen der Psyche als Schutz vor bedrohlichen Einflüssen oder Frustration, erschweren aber oft die rationale Aufarbeitung von Konflikten, da sie für Außenstehende schwer nachvollziehbar sind.

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Résumé des informations

Titre
Mediation an Schulen. Kommunikationsmodelle, Konflikte und Konfliktlösung
Université
Humboldt-University of Berlin  (Rehabilitationswissenschaften)
Auteur
Bachelor Thomas Bode (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
20
N° de catalogue
V288678
ISBN (ebook)
9783656891208
ISBN (Livre)
9783656891215
Langue
allemand
mots-clé
mediation schulen kommunikationsmodelle konflikte konfliktlösung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Bachelor Thomas Bode (Auteur), 2015, Mediation an Schulen. Kommunikationsmodelle, Konflikte und Konfliktlösung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/288678
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Extrait de  20  pages
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