In der heutigen Informationsgesellschaft wird es für die Unternehmen immer notwendiger ihr Wissenspotential zu strukturieren und somit in vollem Umfang auszuschöpfen. Gründe dafür sind unter anderem , das die Ressource Wissen im Konkurrenzkampf der Unternehmen einen immer höheren Stellenwert einnimmt. Ziel dieser Hausarbeit ist es, die Bedeutung des Wissensmanagements zu erläutern und dabei insbesondere auf das webbasierte WM und seine Werkzeuge einzugehen. Dabei soll zunächst der Begriff Wissen näher bestimmt werden, um die Notwendigkeit des Managens von Wissen im Unternehmen deutlich zu machen. Aus diesem Grund erfolgt eine Einteilung in verschiedene Wissensarten. Um ein erfolgreiches WM zu betreiben, sind informationstechnische Werkzeuge, wie z.B. Intranet und Data Warehouse, notwendig, auf welche in der Hausarbeit besonders eingegangen wird. Ein Fallbeispiel für webbasiertes WM, bei dem mit Hilfe von Projektdatenbanken bei Beratungsgesellschaften Informationen, und somit Wissen, den gesamten Mitarbeitern des Unternehmens weltweit zugänglich gemacht wird, wird am Ende angeführt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Erklärung des Begriffes Wissen
2.1. Explizites und Implizites Wissen
2.2. Vielfältiges Wissen
3. Wissensmanagement
3.1. Wissensmanagement und seine Notwendigkeit für das Unternehmen
4. Webbasiertes Wissensmanagement
4.1. Vorteile und Nutzen für das Unternehmen
4.2. Internetdienste und ihr Nutzen
5. IT- Tools bzw. IT- Konzepte des webbasierten Wissens managements
5.1. Data Repository
5.2. Unternehmensportale
5.3. Customer Relations Management
5.4. Data Warehouse
5.5. Intranet
5.6. Suchmaschinen
6. Fallbeispiel: webbasiertes Wissensmanagement mit Hilfe von Projektdatenbanken bei Beratungsgesellschaften
7. Zusammenfassung
Zielsetzung und Themen
Diese Hausarbeit analysiert die zunehmende Bedeutung von Wissensmanagement in der heutigen Informationsgesellschaft und untersucht speziell, wie webbasierte Werkzeuge und IT-Konzepte dazu beitragen können, das Wissenspotenzial in Unternehmen strukturiert zu erschließen und als Wettbewerbsvorteil zu nutzen.
- Grundlagen und Definitionen von Wissen und Wissensmanagement
- Nutzen webbasierter Wissensmanagement-Systeme für Unternehmen
- IT-Werkzeuge zur Wissensspeicherung und -verarbeitung (Data Warehouse, Intranet, CRM, etc.)
- Praktische Anwendung von Projektdatenbanken in Beratungsunternehmen
Auszug aus dem Buch
5.4. Data Warehouse
Data Warehouse ist ein leistungsfähiges Datenbanksystem, in dem Daten aus unterschiedlichsten operativen Systemen, abteilungsübergreifend gespeichert und bereitgestellt werden. Diese dienen der Durchführung von Auswertungen und Analysen in entscheidungsunterstützenden Prozessen. Die Ablage kann nach häufigen Ereignissen vorstrukturiert werden.
Z.B. können alle Transaktionen, Vorgänge und Dokumente unterschiedlichster Datenformate, die einen bestimmten Kunden betreffen, fortlaufend verschiedenen Ereignissen zugeordnet, abgelegt, oder auch eingescannt werden. Somit ist gewährleistet, das diese Daten regional-, kunden-, problem oder anwendungsbezogen und bereichsübergreifend ausgewertet werden können.
Notwendigkeiten zur Einrichtung von Data Warehouse resultieren aus den gestiegenen Erfordernissen einer stabilen Kundenbeziehung. Anwendungsbereiche sind die Dokumentenverwaltung, die Auswertung von massenhaften Transaktionen (Buchungen) und die Zielgruppenanalysen für Zwecke des Marketings. Ebenso wichtig sind die Data Warehouses zur Pflege der Kundenbeziehungen für den Kundendienst und den Service.
Die intelligente Nutzung der im Data Warehouse gespeicherten Daten erfolgt mit Hilfe von Data Mining- Systemen. Diese Systeme werden durch die zunehmende Größe und Komplexität der Daten nötig, das es schwierig ist sie manuell in den vorhandenen Datenbestand zu integrieren.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Stellt die Relevanz von Wissensmanagement als Wettbewerbsfaktor dar und führt in die Thematik der webbasierten IT-Werkzeuge ein.
2. Erklärung des Begriffes Wissen: Differenziert zwischen Daten, Informationen und Wissen sowie zwischen expliziten, impliziten und strukturellen Wissensarten.
3. Wissensmanagement: Erläutert die Notwendigkeit von systematischem Wissensmanagement für moderne Unternehmen als strategische Aufgabe.
4. Webbasiertes Wissensmanagement: Analysiert die Vorteile des webbasierten Ansatzes sowie den Nutzen verschiedener Internetdienste.
5. IT- Tools bzw. IT- Konzepte des webbasierten Wissens managements: Beschreibt zentrale technologische Konzepte wie Data Repository, Portale, CRM und Intranet.
6. Fallbeispiel: webbasiertes Wissensmanagement mit Hilfe von Projektdatenbanken bei Beratungsgesellschaften: Zeigt die praktische Anwendung von Wissensdatenbanken in einem realen Beratungsumfeld.
7. Zusammenfassung: Resümiert die Bedeutung des webbasierten Wissensmanagements für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.
Schlüsselwörter
Wissensmanagement, webbasiertes Wissensmanagement, Informationstechnologie, Wissenstransfer, Data Warehouse, Intranet, Data Repository, Unternehmensportale, Kundenbeziehungsmanagement, Wettbewerbsfähigkeit, Wissenspotenzial, Datenbanken, Wissensarten, Wissenslogistik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die systematische Verwaltung und Nutzung von Wissen in Unternehmen unter Einsatz moderner, webbasierter Informationstechnologien.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den zentralen Themen gehören die Grundlagen des Wissensbegriffs, der strategische Nutzen von Wissensmanagement sowie die konkrete Anwendung von IT-Tools wie Data Warehouse und Intranet-Lösungen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Bedeutung von Wissensmanagement zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie IT-Werkzeuge dabei helfen, das interne Wissenspotenzial zu strukturieren und für unternehmerische Ziele nutzbar zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung der Thematik durch Literaturrecherche sowie der Darstellung eines Fallbeispiels aus der Beratungsbranche.
Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung von Wissen, die Herausforderungen des Managements von Wissen, die Vorteile webbasierter Systeme und eine detaillierte Auflistung relevanter IT-Konzepte.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wissensmanagement, Webbasiertes Management, Informationstechnologie, Data Warehouse, Intranet, Unternehmensportale und Wettbewerbsfähigkeit.
Wie unterscheidet die Arbeit zwischen explizitem und implizitem Wissen?
Explizites Wissen wird als beschreibbar und in Datenbanken speicherbar definiert, während implizites Wissen auf persönlichen Erfahrungen und Intuition basiert und schwerer formal zu erfassen ist.
Welche Rolle spielt ein Data Warehouse in diesem Kontext?
Ein Data Warehouse dient als leistungsfähiges System, um Daten aus verschiedenen Quellen abteilungsübergreifend zu speichern und für Analysen zur Entscheidungsunterstützung aufzubereiten.
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- Nico Piontek (Autor), 2002, Webbasiertes Wissensmanagement, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/29008