Im Rahmen eines Personaltrainings wird die Selbstregulationsfähigkeit ermittelt. Zu Beginn wird der Begriff Selbstregulation definiert. Auf Grundlage dieser Definition erfolgt eine Liste mit Merkmalen, anhand derer die Ausprägung der Selbstregulation bei Klienten beurteilt werden kann. Anhand eines Fragebogens wird dann die spezifische Kompetenzerwartung (auch Selbstwirksamkeitserwartung) erfasst und erprobt. In einem zweiten Schritt erfolgt dann die Konzentration auf die Intentionsphase bis zur Zielbildung eines Programms zur Ernährungsumstellung. Hierbei werden die wesentlichen Aufgaben der Intentionsphase erfasst sowie eine Checkliste mit konkreten Fragen erstellt, anhand derer die persönlichen Beweggründe der geplanten Verhaltensänderung hinterfragt werden können. Hierbei wird auf die methodische Vorgehensweise sowie das Kosten-Nutzen-Verhältnis im Rahmen der Beratung eingegangen. Am Schluß wird am Beispiel einer übergewichtigen Person das Transtheoretische Modell (TTM) zur Verhaltensänderung beschrieben.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Aufgabe 1.1
1.2 Aufgabe 1.2
1.3 Aufgabe 1.3
1.4 Aufgabe 1.4
2. Hauptteil
2.1 Aufgabe 2.1
2.2 Aufgabe 2.2
2.3 Aufgabe 2.3
2.4 Aufgabe 2.4
2.5 Aufgabe 2.5
3. Fallbeispiel
3.1 Aufgabe 3.1
3.2 Aufgabe 3.2
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, die theoretischen Konzepte der Selbstregulation und Verhaltensänderung praktisch anzuwenden. Dabei wird untersucht, wie Klienten bei einer Ernährungsumstellung unterstützt werden können, indem individuelle Barrieren identifiziert und durch psychologische Modelle überwunden werden.
- Grundlagen der Selbstregulationsfähigkeit
- Erfassung der Selbstwirksamkeitserwartung
- Methoden zur Motivationsklärung und Zielbildung
- Anwendung des Transtheoretischen Modells (TTM)
Auszug aus dem Buch
Aufgabe 2.3)
Eine Verhaltensänderung, die sich vielleicht über Jahre etabliert hat, stellt an eine Person eine große Herausforderung dar. Um einen Überblick über die vielfältigen Aufgaben und Anforderungen plastisch darstellen zu können, hat sich die Möglichkeit des Mind-Mapping bewährt. Hierbei werden mit dem Kunden zusammen wie bei einem Brainstorming/einer Ideensammlung auf der Grundlage einer Baumstruktur alle Handlungsfelder (wie z. B. Beruf, Kinder, Hausarbeit, etc.) mit einem dafür benötigten zeitlichen Rahmen belegt. Das neue Handlungsfeld „Ernährungsumstellung“ wird hier ebenfalls berücksichtigt. Hierdurch kann der Kunde erkennen, welchen Zeitrahmen er zur Verfügung hat und wie er mit realistischen Schritten die gewünschte Verhaltensänderung in seinen Alltag integriert. Oft wird hier erst erkannt, welche Dimension die Umstellung des Verhaltens hat. Für den Berater ergeben sich hier viele Anknüpfungspunkte für die gemeinsame Erarbeitung von Prioritäten und die frühzeitige Erkenntnis von eventuellen Barrieren und deren Gegensteuerung und Kompensation.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe der Selbstregulation definiert und Methoden zu deren Beurteilung bei Klienten eingeführt.
2. Hauptteil: Hier werden praxisorientierte Werkzeuge wie Checklisten, Mind-Mapping und Kosten-Nutzen-Waagen zur Unterstützung der Verhaltensänderung vorgestellt.
3. Fallbeispiel: Dieses Kapitel erläutert anhand einer konkreten Person die Anwendung der fünf Stufen des Transtheoretischen Modells (TTM) zur Verhaltensänderung.
Schlüsselwörter
Selbstregulation, Selbstwirksamkeit, Verhaltensänderung, Ernährungsumstellung, Intensionsphase, Zielbildung, Mind-Mapping, Kosten-Nutzen-Analyse, TTM, Transtheoretisches Modell, Gesundheitsverhalten, Beratung, Coaching, Gesundheitsmanagement, Motivationspsychologie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der praktischen Anwendung psychologischer Konzepte zur Unterstützung von Klienten bei einer dauerhaften Verhaltensänderung, insbesondere im Bereich der Ernährung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Selbstregulationsfähigkeit, die Selbstwirksamkeitserwartung sowie der strukturierte Prozess einer Ernährungsumstellung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, Methoden zu erarbeiten und zu erproben, mit denen Klienten ihre Motive klären, Ziele SMART formulieren und Barrieren im Alltag erfolgreich bewältigen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt evaluative Fragebögen, das Mind-Mapping-Verfahren, Kosten-Nutzen-Analysen sowie das Transtheoretische Modell (TTM) als theoretische Grundlage.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Intensionsphase, die Erstellung von Checklisten für Beweggründe, sowie die methodische Planung von Veränderungen mittels Flipchart und Analyse-Modellen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Selbstregulation, Selbstwirksamkeit, Verhaltensänderung, Ernährungsumstellung und das Transtheoretische Modell sind die prägendsten Begriffe.
Warum ist das Einzelgespräch laut der Autorin bei der Zielplanung effektiver?
In einer Gruppe können persönliche oder schambehaftete Themen wie familiäre Prioritäten oder berufliche Belastungen nur schwer offen thematisiert werden, weshalb der Einzelrahmen mehr Ehrlichkeit ermöglicht.
Wie hilft die Kosten-Nutzen-Waage bei der Ernährungsumstellung?
Sie visualisiert die Vor- und Nachteile durch eine Gewichtung, was dem Klienten hilft, bewusste Entscheidungen zu treffen und mögliche Hindernisse proaktiv zu identifizieren.
Welche Funktion hat das „STOPP-Schild“ im mentalen Training?
Es dient als Trigger zur Unterbrechung alter, ungünstiger Verhaltensmuster und zur automatisierten Initiierung des neuen, gesunden Verhaltens.
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- Bärbel Oppermann (Autor), 2013, Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Die Ermittlung der Selbstregulationsfähigkeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/293513