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Überprüfung der Wirksamkeit des Trainingsprogramms „Wir werden Lesedetektive“ von Katja Rühl und Elmar Souvignier zur Förderung von Lesestrategien an der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen

Titre: Überprüfung der Wirksamkeit des Trainingsprogramms „Wir werden Lesedetektive“ von Katja Rühl und Elmar Souvignier zur Förderung von Lesestrategien an der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen

Thèse de Master , 2015 , 100 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Naile Hanoglu (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée
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Résumé Extrait Résumé des informations

Bei dieser Untersuchung wurde die Fragestellung geklärt, wie wirksam die Lesestrategien durch das Unterrichtsprogramm bei der Stichprobe im Vergleich zur Kontrollgruppe gefördert werden. Die große Bedeutung der Lesefähigkeit in der Vergangenheit und heute wird zu Beginn dieser Arbeit dargestellt. Dabei werden die Begriffe Lesen und Lesekompetenz definiert. Danach werden die drei Schulleistungsstudien PISA, IGLU und DESI vorgestellt. Bei diesen drei Studien spielt der Begriff Lesekompetenz eine wichtige Rolle. Dabei wird auf die Kompetenzdebatte eingegangen. Außerdem werden Lesestrategien und –methoden beschrieben. Zum Abschluss des Theorieteils wird die Leseförderung vorgestellt. Bei der Untersuchung wurde das Trainingsprogramm „Wir werden Lesedetektive“ von Rühl und Souvignier mit der Experimentalgruppe aus der 6. Klasse an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen durchgeführt. Vor und nach der Durchführung des Programms wurde mit der gesamten Klasse der Leseverständnistest ELFE 1-6 durchgeführt. Dabei wurde der Rest der Klasse als Kontrollgruppe angesehen. Mit der Experimentalgruppe wurde vor der Durchführung des Trainingsprogramms eine Kurzform des Grundintelligenztests CFT 2 Skala 2 erarbeitet. Bei den Ergebnissen der Untersuchung wurde sichtbar, dass das Unterrichtsprogramm bei der Experimentalgruppe insgesamt beim Leseverständnis effektiv war. Vor allem zeigte sich bei den Ergebnissen, dass sich die Schüler/innen aus der Experimentalgruppe im Bereich Wortverstehen stark verbessert haben. Auch im Satzverstehen verbesserte sich die Experimentalgruppe, wohingegen bei der Kontrollgruppe im Laufe der Zeit ein negativer Effekt auftrat. Im Bereich Textverstehen haben sich beide Gruppen gleichmäßig verbessert. Der Effekt beim Text-verstehen ist nicht signifikant.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

2 Einleitung

3 Theoretische Grundlegung

3.1 Lesen – Was ist das eigentlich?

3.1.1 Definition Lesen

3.1.2 Lesen im Unterricht

3.2 Geschichte des Lesens

3.2.1 Lesebezogene Bildungsnormen von B. Hurrelmann

3.3 Lesekompetenz

3.3.1 Definition Lesekompetenz

3.3.2 Was wird durch den Erwerb der Lesekompetenz gewonnen?

3.3.3 Wie entwickelt sich die Lesekompetenz?

3.4 Die Kompetenzdebatte in der aktuellen Bildungspolitik

3.4.1 Das Konzept von Lesekompetenz in der PISA-Studie 2000

3.4.2 Das Konzept von Lesekompetenz in der IGLU-Studie 2001

3.4.3 Das Konzept von Lesekompetenz in der DESI-Studie 2003/2004

3.5 Textverstehen

3.5.1 Sozio-kognitiver Ansatz von Ruddell und Unrau zum Textverstehen

3.6 Lesestrategien und –methoden

3.6.1 Die Lesestrategien

3.6.1.1 Was sind Lesestrategien?

3.6.1.2 Für welche Schüler/innen sind Lesestrategien angebracht?

3.6.1.3 Welche Lesestrategien gibt es?

3.6.1.4 Wie werden Lesestrategien vermittelt?

3.6.2 Die Lesemethoden

3.7 Ergebnisse aus der Leseforschung

3.8 Leseförderung und Förderung der Lesekompetenz

3.8.1 Was ist Leseförderung?

3.8.2 Leseförderung „nach PISA“

3.8.3 Systemische und systematische Leseförderung

4 Das Trainingsprogramm „Wir werden Lesedetektive“

4.1 Ziele und Aufbau des Trainingsprogramms

4.2 Durchführung der Maßnahme

4.3 Befunde zur Wirksamkeit

5 Fragestellung und Hypothesen der Arbeit

6 Methoden

6.1 Stichprobe

6.2 Durchführung der Untersuchung

6.3 Erhebungsinstrumente

6.4 Datenauswertung

7 Ergebnisse

7.1 Stichprobe

7.2 Leseverständnis vor Beginn des Trainings

7.3 Wirkung des Trainingsprogramms

8 Hypothesenüberprüfung

9 Diskussion der Ergebnisse und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Wirksamkeit des Trainingsprogramms „Wir werden Lesedetektive“ zur Förderung von Lesestrategien bei Schülern einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf den Leistungszuwachs in verschiedenen Bereichen des Leseverständnisses im Vergleich zu einer Kontrollgruppe.

  • Definition und theoretische Grundlagen von Lesen und Lesekompetenz
  • Analyse internationaler Schulleistungsstudien (PISA, IGLU, DESI)
  • Struktur und didaktische Konzeption des Förderprogramms „Wir werden Lesedetektive“
  • Methodisches Vorgehen bei der empirischen Wirksamkeitsüberprüfung
  • Auswertung und Diskussion der Ergebnisse hinsichtlich des Leseverständnisses

Auszug aus dem Buch

3.6.1.1 Was sind Lesestrategien?

Lesestrategien sind „mentale Werkzeuge“, die beim Lesen von Texten angewendet werden. Sie müssen nach Streblow folgende Kriterien erfüllen. „Sie müssen instrumentell und operational auf ein bestimmtes Lernziel hinaus gerichtet sein.“ Außerdem sollten die Lesestrategien zusammen in einem systemischen Verbund mit anderen Lesestrategien gelehrt und angewendet werden. Bei guten Lesern sind die Lesestrategien automatisiert. So werden sie unbewusst regelmäßig beim Lesen angewendet. Aber sie können bei Bedarf ins Bewusstsein gerückt werden.

Bimmel definiert Lesestrategien als „ein Plan mentaler Lesehandlungen […], die vom Leser/ von der Leserin in einer bestimmten Lesesituation zur Erreichung eines bestimmten Leseziels eingesetzt wird.“ Der Besitz von Strategiewissen bedeutet, dass der Leser einen „mentalen Werkzeugkasten“ zur Verfügung hat. In dem „mentalen Werkzeugkasten“ sind unterschiedliche „Leseinstrumente“ für verschiedene Lesesituationen und –ziele vorhanden.

Das Leseziel beim Einsatz von Lesestrategien im Unterricht ist unter anderem die Informationsentnahme aus Texten, die Identifizierung von Hauptgedanken in Texten und das Verständnis der Textintention. Der idealer Umgang mit Lesestrategien wäre nach Rosebrock & Nix, dass der strategische Leser flexibel aus seinem „mentalen Werkzeugkasten“ für die Textarbeit passende „Instrumente“ auswählen und anwenden kann, um das Ziel des Unterrichts zu erreichen. Anschließend ist er in der Lage diese Ausführung reflexiv zu kontrollieren.

Zusammenfassung der Kapitel

2 Einleitung: Definiert Lesefähigkeit, erläutert die Bedeutung des Lesens im modernen Medienzeitalter und führt in das Förderprogramm „Wir werden Lesedetektive“ für Förderschulen ein.

3 Theoretische Grundlegung: Bietet einen umfassenden Überblick über Lesetheorien, aktuelle Studien wie PISA und IGLU sowie Modelle zur Leseförderung und Systematik von Lesestrategien.

4 Das Trainingsprogramm „Wir werden Lesedetektive“: Detaillierte Vorstellung der Programmziele, des Aufbaus, der Durchführung in kleinen Schritten und der wissenschaftlichen Befunde zur Effektivität.

5 Fragestellung und Hypothesen der Arbeit: Leitet die zentrale Hypothese ab, dass die Experimentalgruppe durch das Training einen stärkeren Lesefähigkeitszuwachs zeigt als die Kontrollgruppe.

6 Methoden: Beschreibt das Untersuchungsdesign an einer Förderschule, die Stichprobenauswahl, die eingesetzten Tests (ELFE 1-6, CFT 2 Skala 2) und die statistischen Auswertungsverfahren.

7 Ergebnisse: Präsentiert die deskriptiven Statistiken und die Ergebnisse der Varianzanalyse zur Wirksamkeit des Trainings für Wort-, Satz- und Textverstehen.

8 Hypothesenüberprüfung: Vergleicht die empirischen Ergebnisse mit der aufgestellten Hypothese und bewertet die Bestätigung der Annahmen.

9 Diskussion der Ergebnisse und Ausblick: Kritische Reflexion der Untersuchungsergebnisse, Interpretation der Effekte und Vorschläge für zukünftige Forschung und Anwendung.

Schlüsselwörter

Lesekompetenz, Lesestrategien, Leseförderung, Förderschule, Textverstehen, PISA, IGLU, ELFE 1-6, Wir werden Lesedetektive, Lesesozialisation, Wortverstehen, Satzverstehen, Lesemotivation, Diagnostik, empirische Studie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Masterarbeit befasst sich mit der empirischen Überprüfung der Wirksamkeit eines speziellen Trainingsprogramms zur Förderung von Lesestrategien an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Lesens, die aktuelle Kompetenzdebatte, die Didaktik der Leseförderung und die praktische Erprobung des Programms „Wir werden Lesedetektive“.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Hauptfrage ist, ob durch das gezielte Training „Wir werden Lesedetektive“ die Lesefähigkeit der Experimentalgruppe signifikant stärker gefördert werden kann als bei einer unbehandelten Kontrollgruppe.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative Untersuchung mit einem Pre-Post-Test-Design, bei der die Daten mittels zweifaktorieller Varianzanalyse mit Messwiederholung (SPSS) ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung des Themas, die detaillierte Beschreibung des Trainingsmaterials sowie eine umfangreiche methodische Darstellung der Untersuchung inklusive Ergebnisanalyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Lesekompetenz, Lesestrategien, Förderschule, Textverstehen, empirische Wirksamkeitsprüfung und Lesedidaktik.

Inwiefern unterscheidet sich das Training von anderen Ansätzen?

Das Training ist spezifisch auf die Bedürfnisse leistungsschwacher Schüler abgestimmt, nutzt eine kriminalistische Rahmenhandlung zur Motivation und vermittelt Strategien in kleinen, schrittweisen Einheiten.

Warum wurde das Programm „Wir werden Lesedetektive“ gewählt?

Das Programm ist explizit für Förderschulen konzipiert worden, um auch bei geringem Wortschatz und langsamer Lesegeschwindigkeit Fortschritte im Textverstehen durch metakognitive Strategien zu erzielen.

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Résumé des informations

Titre
Überprüfung der Wirksamkeit des Trainingsprogramms „Wir werden Lesedetektive“ von Katja Rühl und Elmar Souvignier zur Förderung von Lesestrategien an der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen
Université
University of Koblenz-Landau  (Campus Landau)
Cours
Förderschwerpunkt Lernen
Note
1,7
Auteur
Naile Hanoglu (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
100
N° de catalogue
V302719
ISBN (ebook)
9783668006867
ISBN (Livre)
9783668006874
Langue
allemand
mots-clé
überprüfung wirksamkeit trainingsprogramms lesedetektive katja rühl elmar souvignier förderung lesestrategien schule förderschwerpunkt lernen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Naile Hanoglu (Auteur), 2015, Überprüfung der Wirksamkeit des Trainingsprogramms „Wir werden Lesedetektive“ von Katja Rühl und Elmar Souvignier zur Förderung von Lesestrategien an der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/302719
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