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Delta-Hedge. Absicherung mit dem Einsatz von Derivaten

Titel: Delta-Hedge. Absicherung mit dem Einsatz von Derivaten

Seminararbeit , 2015 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Julian Heuser (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der geschichtlichen Entwicklung der Derivate ist eine Vielzahl von verschiedenen Absicherungsstrategien entwickelt worden. Das Hauptaugenmerk der vorliegenden Arbeit beschränkt sich daher auf die Strategie des statischen sowie des dynamischen Hedging unter Berücksichtigung des Delta-Faktors, einer Sensitivitätskennzahl von Optionen.

Um die einzelnen Komponenten dieser Strategien verstehen zu können, wird in Kapitel 2 neben der Einordnung der Portfolioabsicherung, zunächst das Absicherungsvehikel, sowie die zur Umsetzung benötigte Kennzahl, das Delta, beleuchtet. In Kapitel 3 sollen dann die schon angesprochenen und in der Arbeit thematisierten Strategien erläutert werden, ehe in Kapitel 4 konkrete Beispiele der genannten Strategien anhand eines fiktiven Aktienportfolios folgen.
Den Abschluss bildet das Kapitel 5, welches die behandelten Absicherungsstrategien kritisch gegenüberstellt und die Sinnhaftigkeit eines Einsatzes solcher Strategien im Ausblick darstellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Zielsetzung und Gang der Arbeit

2. Begriffe und Definitionen

2.1. Portfolioabsicherung

2.2. Put-Option

2.3. Delta

3. Delta-Absicherungsverfahren

3.1. Statischer Delta-Hedge

3.2. Dynamischer Delta-Hedge

4. Praktische Umsetzung des statischen und dynamischen Hedges

4.1. Umsetzung der Verfahren anhand eines fiktiven Aktienportfolios

4.1.1.Statischer Hedge

4.1.2.Dynamischer Delta-Hedge

4.2. Vor- und Nachteile der jeweiligen Absicherungsform

5. Kritische Würdigung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Effektivität von statischen und dynamischen Absicherungsstrategien für Aktienportfolios unter Verwendung des Delta-Faktors. Ziel ist es, die Vor- und Nachteile dieser Strategien gegenüber klassischen Verfahren sowie deren praktische Anwendbarkeit und Kosteneffizienz zu analysieren.

  • Portfolioabsicherung mittels derivativer Finanzinstrumente
  • Die Rolle der Sensitivitätskennzahl Delta bei der Risikominimierung
  • Methodischer Vergleich zwischen statischem und dynamischem Delta-Hedging
  • Analyse der Kostenauswirkungen bei laufender Portfolioanpassung

Auszug aus dem Buch

2.2. Put-Option

Optionen zählen unter den derivativen Finanzprodukten zu den bedingten Termingeschäften. Anders als bei Futures und Swaps, die den unbedingten Termingeschäften zuzuordnen sind, erwirbt der Inhaber einer Option bestimmte Wahlrechte. So beinhaltet eine Option das Recht für den Inhaber gegen Zahlung der Optionsprämie den zugrunde liegenden Basiswert in einer bestimmten Menge oder bis zu einem bestimmten Zeitpunkt (Fälligkeit), zu einem bestimmten Preis, zu kaufen oder verkaufen zu dürfen. Bezüglich der Ausübung wird zwischen zwei Arten unterschieden. Europäische Optionen können nur zum Fälligkeitsdatum ausgeübt oder verfallen gelassen werden, während Optionen der amerikanischen Variante jederzeit ausgeübt werden können. Je nach Bedarf und Zweck wird der Anleger dann zwischen der Kaufoption (Call) und der Verkaufsoption (Put) wählen. Ob die entsprechende Option zu einem späteren Zeitpunkt vom Inhaber ausgeübt wird, ist abhängig von der Vorteilhaftigkeit der Ausübung, welche aus der Entwicklung des Basiswertes resultiert.

Anders als bei dem Käufer einer Option hat der Verkäufer, auch als Stillhalter bezeichnet, keine Wahlrechte. Er erhält vom Käufer eine Optionsprämie und verpflichtet sich im Gegenzug die Rechte des Käufers zu erfüllen. Die Optionsprämie einer Option oder auch der später handelbare Kurs setzt sich aus zwei Komponenten zusammen. Diese Komponenten sind zum einen der Zeitwert und zum anderen der innere Wert. Beide Werte sind dabei meistens größer bzw. gleich null. Der innere Wert stellt die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswertes (Underlying) und dem Basispreis der Option dar. Er ist somit der Preis der bezahlt werden müsste, um eine Option am Fälligkeitstag zu erwerben. Der Zeitwert hingegen wird vom Käufer für die Möglichkeit der Kursveränderung bis zum Laufzeitende bezahlt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert die Problemstellung der Portfolioabsicherung mittels Derivaten und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Begriffe und Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Konzepte wie die Portfolioabsicherung, die Funktionsweise von Put-Optionen und die Bedeutung des Delta-Wertes als Sensitivitätskennzahl erläutert.

3. Delta-Absicherungsverfahren: Das Kapitel differenziert zwischen dem statischen Delta-Hedge, bei dem die Absicherung einmalig erfolgt, und dem dynamischen Delta-Hedge, der eine kontinuierliche Anpassung vorsieht.

4. Praktische Umsetzung des statischen und dynamischen Hedges: Hier werden beide Strategien anhand eines fiktiven Aktienportfolios modelliert, die Ergebnisse tabellarisch dargestellt und die Vor- und Nachteile insbesondere hinsichtlich der Transaktionskosten diskutiert.

5. Kritische Würdigung und Ausblick: Der abschließende Teil bewertet die praktische Anwendbarkeit des Delta-Hedgings und erörtert, warum der Einsatz in der Praxis stark von der Portfoliogröße abhängt.

Schlüsselwörter

Portfolioabsicherung, Derivate, Put-Option, Delta, Delta-Hedge, Statischer Hedge, Dynamischer Hedge, Sensitivitätskennzahl, Black-Scholes-Modell, Transaktionskosten, Risikomanagement, Aktienportfolio, Optionsprämie, Stillhalter, Basiswert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Absicherung von Aktienportfolios gegen Kursverluste durch den Einsatz von Derivaten, insbesondere Put-Optionen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Einsatz von Sensitivitätskennzahlen (Delta), die Unterscheidung zwischen statischem und dynamischem Hedging und die Analyse der damit verbundenen Kosten und Erfolge.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie mithilfe des Delta-Faktors eine Portfolioabsicherung gestaltet werden kann und wo die Grenzen und Kostenintensitäten dieser Strategien liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine modelltheoretische Analyse durchgeführt, ergänzt durch eine beispielhafte mathematische Berechnung der Absicherung an einem fiktiven Aktienportfolio unter Nutzung des Black-Scholes-Modells.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition von Absicherungsbegriffen, die methodische Herleitung der Hedge-Verfahren und die praktische Simulation dieser Verfahren mit tabellarischer Auswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Portfolioabsicherung, Delta-Hedge, Derivate, Sensitivitätskennzahl, Black-Scholes und Transaktionskosten.

Warum ist der dynamische Delta-Hedge kostspieliger als der statische?

Der dynamische Delta-Hedge erfordert eine laufende Umschichtung und Anpassung der Optionsposition an sich ändernde Kurse, was bei jedem Schritt Transaktionskosten verursacht.

Kann Delta-Hedging Verluste vollständig verhindern?

Nein, Delta-Hedging schützt zwar gegen Preisänderungen des Basiswerts, kann aber keinen Schutz gegen Einflüsse durch Zeitwertverlust oder Volatilitätsveränderungen bieten.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Delta-Hedge. Absicherung mit dem Einsatz von Derivaten
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule
Note
1,3
Autor
Julian Heuser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
17
Katalognummer
V303680
ISBN (eBook)
9783668053359
ISBN (Buch)
9783668053366
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Investment Delta Hedge Absicherung Portfolio Black-Scholes Optionen Portfolioabsicherung praktische Umsetzung Seminararbeit Delta-Hedging 2015 dynamisch statisch fixed-hedge Call Put
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julian Heuser (Autor:in), 2015, Delta-Hedge. Absicherung mit dem Einsatz von Derivaten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/303680
Blick ins Buch
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