Die vorliegende Arbeit analysiert die Leistungsmöglichkeiten und Einsatzoptionen von Mobile Devices in der Aus- und Weiterbildung. Dabei legt sie insbesondere ein Augenmerkt auf die berufliche Weiterbildung.
Nach einer Beschreibung der technischen Grundlagen in Kapitel zwei, erfolgt in Abschnitt drei eine Analyse der Rahmenbedingungen und der zu erfüllenden Kriterien um Mobile Devices in der unternehmerischen Aus- und Weiterbildung nutzen zu können. Es wird sich zeigen, dass Mobile Devices mehr und mehr Akzeptanz erfahren.
Im Anschluss daran stellt die Arbeit ein Pilotprojekt mit einer Gruppe von Berufskraftfahrern vor und zeigt mögliche Einsatzoption auf- Dabei beleuchtet sie näher, inwiefern der Einsatz von Mobile Devices in der beruflichen Weiterbildung praktisch umsetzbar ist. In Kapitel vier werden die Chancen und Herausforderungen für den Einsatz von Mobile Devices dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Definition Mobile Devices
2.2 Gerätetypen
2.3 Betriebssysteme
3 Einsatzoptionen für Mobile Devices in Aus- und Weiterbildung
3.1 Akzeptanz und Zielgruppen
3.2 Notwendige Rahmenbedingungen
3.3 Wirtschaftlichkeit
3.4 Praxisbeispiel „Mobile Learning für Berufskraftfahrer“
4 Leistungsmöglichkeiten
4.1 Chancen durch den Einsatz von Mobile Devices
4.1.1 Effektives Zeitmanagement
4.1.2 Individuelle Lernförderung
4.1.3 Ressourcenschonendes Lernmedium
4.1.4 Marketinginstrument für das Recruiting
4.2 Grenzen für den Einsatz von Mobile Devices
4.2.1 Aufwändige Konzeption
4.2.2 Unzureichende Lernmethode bei komplexen Inhalten
4.2.3 Fehlende Medienkompetenz
4.2.4 Uneinheitliche Betriebssysteme
5 Schlussbetrachtung und kritische Würdigung
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit analysiert die Leistungsmöglichkeiten und Einsatzoptionen von mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Ziel ist es, den Nutzen sowie die Rahmenbedingungen dieser Technologien zu untersuchen und zu bewerten, ob sie eine sinnvolle Ergänzung zu konventionellen Lernmethoden darstellen.
- Technische Grundlagen und Klassifizierung mobiler Endgeräte
- Akzeptanz mobiler Lerntechnologien bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern
- Praxisbeispiel: Mobiles Lernen in der Weiterbildung von Berufskraftfahrern
- Wirtschaftliche Aspekte und notwendige Rahmenbedingungen
- Chancen und Grenzen beim Einsatz von Mobile Devices in Unternehmen
Auszug aus dem Buch
3.4 Praxisbeispiel „Mobile Learning für Berufskraftfahrer“
Ein Beispiel aus der Praxis soll nun die oben erläuterten Kriterien veranschaulichen und eine Einsatzoption für portable Endgeräte in der beruflichen Qualifizierung aufzeigen. In einem von der FernUniversität in Hagen, der Daimler AG, dem Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und Handylearn Projects H2H gemeinsam durchgeführten Forschungsprojekt wurde mobiles Lernen im Arbeitsprozess analysiert. Dabei wurde die Entwicklung von Lernsoftware zur beruflichen Weiterqualifizierung im Bereich Arbeit und Gesundheit an einer Gruppe von 27 Berufskraftfahrern im Zeitraum Mai 2011 bis Januar 2012 untersucht. Die erforschte Zielgruppe umfasste männliche LKW-Fahrer, die im Durchschnitt 43 Jahre alt waren, ein mittleres Bildungsniveau aufwiesen sowie durchschnittlich 60 Stunden pro Woche arbeiteten. Die Berufserfahrung lag im Durchschnitt bei 19 Jahren.
Die Probanden sollten im Rahmen der Untersuchung Inhalte aus den Bereichen Unfallverhütung, Technik und Kommunikation erlernen. Das didaktische Design der mobilen Lernszenarien sah für die LKW-Fahrer das Lernen in Pausen- und Wartezeiten, ein videobasiertes Lernkonzept mit tutorieller Begleitung in Foren sowie Podcasts und Lerntexte vor. Außerdem bestand die Möglichkeit, vorbereitende Tests und Prüfungen zur Erlangung eines Zertifikats zu absolvieren und sich mit Kollegen auszutauschen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Einführung in die Relevanz mobiler Endgeräte in einer digitalisierten Arbeitswelt und Zielsetzung der Untersuchung.
2 Grundlagen: Erläuterung der technischen Basis, Definition von Mobile Devices sowie eine Übersicht zu Gerätetypen und Betriebssystemen.
3 Einsatzoptionen für Mobile Devices in Aus- und Weiterbildung: Untersuchung der Akzeptanz, notwendiger Rahmenbedingungen sowie der Wirtschaftlichkeit, ergänzt durch ein Praxisbeispiel.
4 Leistungsmöglichkeiten: Detaillierte Analyse der Chancen sowie der Grenzen und Herausforderungen beim Einsatz von mobilen Lerntechnologien.
5 Schlussbetrachtung und kritische Würdigung: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung mobiler Lernmethoden.
Schlüsselwörter
Mobile Devices, Mobile Learning, berufliche Weiterbildung, digitale Lernmedien, Tablet-Computer, Smartphone, betriebliche Qualifizierung, E-Learning, Lernsoftware, Medienkompetenz, Personalentwicklung, Wirtschaftlichkeit, LKW-Fahrer, Didaktik, Prozessintegration
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration mobiler Endgeräte in die betriebliche Aus- und Weiterbildung und deren Eignung als modernes Lernwerkzeug.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Kernbereichen zählen die technische Klassifizierung der Geräte, die Akzeptanz bei den Beteiligten, die Wirtschaftlichkeit sowie die Chancen und Grenzen beim praktischen Einsatz.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die Potenziale von Mobile Learning zu analysieren und zu klären, inwieweit diese konventionelle Lernmethoden in Unternehmen ergänzen oder ersetzen können.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung eines konkreten Forschungsprojekts zur Qualifizierung von Berufskraftfahrern.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil erörtert die notwendigen technischen Rahmenbedingungen, analysiert die Akzeptanz anhand von Umfragen und beleuchtet die Vor- und Nachteile von Mobile Devices in einem Praxisbeispiel.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Mobile Devices, berufliche Weiterbildung, Mobile Learning, Wirtschaftlichkeit und Medienkompetenz.
Welche Rolle spielen Betriebssysteme für den Erfolg?
Die Heterogenität der Betriebssysteme stellt eine Hürde dar, da Kompatibilitätsprobleme zwischen Geräten und Lernanwendungen den administrativen Aufwand erhöhen können.
Können Mobile Devices den klassischen Unterricht vollständig ersetzen?
Nach Ansicht des Autors sind sie derzeit kein vollständiger Ersatz, sondern eine sinnvolle, moderne Ergänzung, insbesondere bei theoretischen Inhalten und für Wiederholungen.
- Citation du texte
- Rene Forster (Auteur), 2013, Lernen mit Mobile Devices, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/306971