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Erfolgskontrolle regionalpolitischer Maßnahmen - Konzepte, Ergebnisse und Probleme

Titre: Erfolgskontrolle regionalpolitischer Maßnahmen - Konzepte, Ergebnisse und Probleme

Dossier / Travail de Séminaire , 2004 , 19 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Björn Mokwinski (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Géographie Economique
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„Gemäß Artikel 274 des Vertrages zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft führt die Kommission den Haushaltsplan entsprechend den Grundsätzen der wirtschaftlichen Haushaltführung aus.“ In einem betriebswirtschaftlichen Ablaufprozess ist nun die Kontrolle der letzte Schritt eines (Produktions-) Prozesses, der aus Planung, Realisation, Ergebnis und Ergebniskontrolle besteht. So sollte nach diesen Grundsätzen, die Wirkung einer regionalpolitischen Maßnahme, sich in einer Erfolgskontrolle messen lassen.

Es wurden bis dato viele Arbeiten über die Erfolgskontrolle regionalpolitischer Maßnahmen geschrieben, zum einen weil die betroffenen Institutionen und Organisationen Rechenschaft ablegen müssen, zum anderen ist die Regionalpolitik seit ca. den 1940er Jahren eine umfangreiche Themenstellung für Wissenschaftler. Aber bis jetzt sind nicht alle Wirkungen der Regionalpolitik geklärt.

Ich möchte in dieser Arbeit einen Überblick über die Konzepte der regionalpolitischen Erfolgskontrolle geben, ihre Ergebnisse und Probleme herausarbeiten und kritisch betrachten. Dieses möchte ich speziell an der für Deutschland wichtigen Bund- Länder- Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ verdeutlichen. Auch werde ich auf die theoretischen Modelle nach Frey und Grüske eingehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Warum eine Erfolgskontrolle der Regionalpolitik?

2.1. Wirksamkeitsbestimmung

2.2. Einführung von Verantwortung

3. Konzepte der Erfolgskontrolle in Regionalpolitik

3.1. Erfolgskontrolle nach Frey

3.2. Effizienzstufen nach Grüske

3.3. Erfolgskontrolle in der deutschen Regionalpolitik: der Bund – Länder Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“

3.3.1. Vollzugskontrolle

3.3.1.1. Prüfung der Bewilligungsbescheide

3.3.1.2. Prüfung der Verwendungsnachweise

3.3.1.3. Prüfung durch die Rechnungshöfe

3.3.1.4. Ergebnisse der Vollzugskontrolle

3.3.2. Zielerreichungskontrolle

3.3.2.1. Neuabgrenzung der Fördergebiete

3.2.2.2. Explizite Zielerreichungsanalysen

3.3.2.3. Ergebnisse der Zielerreichungskontrolle

3.3.3. Wirkungskontrolle

3.3.3.1. Einzelbetriebliche Wirkungsanalyse

3.3.3.2. Partialanalytische Wirkungskontrolle

3.3.3.3. Ergebnisse Wirkungskontrolle

3.3.4. Probleme der Kontrolle

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themenbereiche

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die theoretischen Konzepte und praktischen Probleme der Erfolgskontrolle innerhalb regionalpolitischer Maßnahmen, mit einem spezifischen Fokus auf die deutsche Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW). Ziel ist es, die Effektivität und den Mitteleinsatz kritisch zu hinterfragen und bestehende methodische Ansätze zur Evaluation zu beleuchten.

  • Grundlagen der regionalpolitischen Erfolgskontrolle nach Frey und Grüske
  • Strukturen und Prüfverfahren der Gemeinschaftsaufgabe (GRW)
  • Methoden der Vollzugs-, Zielerreichungs- und Wirkungskontrolle
  • Probleme bei der Datenerhebung und Quantifizierung regionalpolitischer Wirkungen

Auszug aus dem Buch

3.3.1.4. Ergebnisse der Vollzugskontrolle

Es kann generell festegestellt werden, dass das BMWT nur wenige Förderfälle beanstandet. Im Jahre 1995 wurden in den alten Bundesländern nur 21 Förderanträge beanstandet, dieses sind ungefähr 3 % der Förderanträge, die die Bundesländer bewilligt haben. Förderprojekte werden mit einer sehr großen Häufigkeit nach einer Begründung durch die Länder akzeptiert, und es kommt nur in den wenigsten Fällen zu einer Rückforderung der Bundesmittel. Wie aus den nachfolgenden Tabellen zu entnehmen ist, liegt die Zahl der beanstandeten Bewilligungsbescheide in den neuen Bundesländern deutlich über den beanstandeten Bewilligungsbescheiden der alten Bundesländer. Diese Zahl ist aber in Relation zu den bewilligten Anträgen zu sehen und somit immer noch niedrig.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Hinführung zum Thema der Erfolgskontrolle als notwendigem Abschluss eines betriebswirtschaftlichen Prozesses und Definition des Untersuchungsgegenstands.

2. Warum eine Erfolgskontrolle der Regionalpolitik?: Begründung der Notwendigkeit von Erfolgskontrollen zur Wirksamkeitsbestimmung und zur Einführung von Verantwortung im öffentlichen Mitteleinsatz.

3. Konzepte der Erfolgskontrolle in Regionalpolitik: Theoretische Einordnung der Konzepte von Frey und Grüske sowie detaillierte Untersuchung der Vollzugs-, Zielerreichungs- und Wirkungskontrolle in der GRW.

4. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der regionalpolitischen Erfolgskontrolle und Identifikation von notwendigen Weiterentwicklungen, um die Ziele der GRW messbarer zu gestalten.

Schlüsselwörter

Erfolgskontrolle, Regionalpolitik, Gemeinschaftsaufgabe, GRW, Vollzugskontrolle, Zielerreichungskontrolle, Wirkungskontrolle, Strukturwandel, Wirtschaftsstruktur, Evaluation, Bund-Länder-Kooperation, Fördergebiete, ökonomisches Prinzip.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Erfolgskontrolle regionalpolitischer Maßnahmen in Deutschland, wobei der Schwerpunkt auf der "Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Modelle von Frey und Grüske, die verschiedenen Ebenen der Kontrolle (Vollzug, Zielerreichung, Wirkung) sowie die praktische Umsetzung und Probleme dieser Instrumente.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, einen Überblick über existierende Konzepte der Erfolgskontrolle zu geben, deren Ergebnisse kritisch zu hinterfragen und die Herausforderungen bei der Messung von Regionalpolitik aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die auf theoretischen Modellen der Ökonomie sowie auf Berichten und statistischen Auswertungen zur regionalpolitischen Förderung basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Unterteilung der Kontrolle (Frey, Grüske) und die praktische Anwendung dieser drei Bereiche (Vollzugs-, Zielerreichungs- und Wirkungskontrolle) innerhalb der GRW.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Erfolgskontrolle, Regionalpolitik, Gemeinschaftsaufgabe, GRW, Vollzugskontrolle, Wirkungskontrolle und Wirtschaftsstruktur.

Welche Rolle spielt der Rechnungshof bei der Vollzugskontrolle?

Der Rechnungshof führt eine externe, prozessunabhängige Ordnungsmäßigkeitsprüfung durch, hat jedoch keinen direkten Einfluss auf die Förderempfänger, da diese Prüfung den jeweiligen Landesrechnungshöfen obliegt.

Warum ist die Abgrenzung von Fördergebieten problematisch?

Die ständige Neuabgrenzung und die wechselnde Verwendung von Indikatoren führen zu einer mangelnden Vergleichbarkeit über die Zeit und erschweren die exakte Messung, ob die gesetzten Ziele tatsächlich erreicht wurden.

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Résumé des informations

Titre
Erfolgskontrolle regionalpolitischer Maßnahmen - Konzepte, Ergebnisse und Probleme
Université
Christian-Albrechts-University of Kiel
Cours
Mittelseminar
Note
1,7
Auteur
Björn Mokwinski (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
19
N° de catalogue
V30720
ISBN (ebook)
9783638319171
ISBN (Livre)
9783638748629
Langue
allemand
mots-clé
Erfolgskontrolle Maßnahmen Konzepte Ergebnisse Probleme Mittelseminar
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Björn Mokwinski (Auteur), 2004, Erfolgskontrolle regionalpolitischer Maßnahmen - Konzepte, Ergebnisse und Probleme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/30720
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