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Psychische Bedingungen und Prozesse in Bildung und Erziehung

Drei Essays zu den Grundlagen der Erziehungswissenschaft

Titre: Psychische Bedingungen und Prozesse in Bildung und Erziehung

Dossier / Travail de Séminaire , 2015 , 14 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Dirk Kopplin (Auteur)

Pédagogie - Théorie de la science, Anthropologie
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Diese Modulabschlussprüfung enthält drei wissenschaftliche Essays, die sich mit Grundlagen der Erziehungswissenschaft befassen und in erster Linie für werdende Lehrerinnen und Lehrer von Interesse sein dürften. Gleichzeitig enthält die Arbeit einen reflexiven Charakter, der sie, neben dem wissenschaftlichen Gehalt, insbesondere für Studienanfänger, hinsichtlich der Entwicklung einer eigenen Lehrerpersönlichkeit, interessant macht.

Die drei Essays behandeln die Themen "Anthropologische Grundorientierungen - Kognitivistische Ansätze", "Psychologie des Lehrens und Lernens" und "Psychologie der Entwicklung". In der Auseinandersetzung werden Thesen diskutiert, die sich mit Aspekten wie 'Problemlösen', 'Motivation' und 'unterrichtliches Handeln' befassen. Die Ausführungen münden in einer reflexiven Positionsbestimmung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Essays

a) Essay I: Anthropologische Grundorientierungen – Kognitivistische Ansätze

b) Essay II: Psychologie des Lehrens und Lernens

c) Essay III: Psychologie der Entwicklung

3. Positionsbestimmung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Modulabschlussprüfung ist die kritische Reflexion der im Basismodul „Grundlagen der Erziehungswissenschaft“ vermittelten Seminarinhalte. Die Arbeit verknüpft dabei theoretische Konzepte der Wissenspsychologie, Motivationspsychologie und Entwicklungspsychologie mit der eigenen Lehrerpersönlichkeit und der angestrebten Rolle im Schulalltag.

  • Bedeutung von prozeduralem Wissen und aktivem Problemlösen im Unterricht
  • Differenzierung zwischen intrinsischer und extrinsischer Lernmotivation
  • Rolle des Lehrers bei der Interessenförderung und Unterrichtsgestaltung
  • Reflexion des Entwicklungsstandes von Schülern für ein angemessenes pädagogisches Handeln
  • Kontextualisierung theoretischer Erkenntnisse für die zukünftige Lehrerrolle

Auszug aus dem Buch

b) Essay II: Psychologie des Lehrens und Lernens

Die Diskussion im voranstehenden Essay über Handlungswissen und Problemlösestrategien lässt sich in diesem Essay, in dem es um die Förderung der Lernmotivation gehen soll, nahtlos fortführen. Zu dieser Erkenntnis kam ich nach der Lektüre der Ausführungen von Gerd Mietzel (2003) zu eben diesem Thema. Dort wird eingangs behauptet, dass es nicht ausreiche, Schülerinnen und Schüler Informationen lediglich darzustellen. Ich nehme an dieser Stelle den Begriff der Interessenförderung vorweg. „Lernende, die weitgehend passiv [= desinteressiert (Anmerkung D. Kopplin)] am Unterricht teilnehmen, die eigentlich nur physisch anwesend sind, besitzen ungünstige Voraussetzungen, um vom Lehrer Dargestelltes aufzunehmen, zu verarbeiten, relativ dauerhaft zu behalten und in geeigneten Situationen anzuwenden.“ (Mietzel 2003, S. 323). Ebenso wurde im ersten Essay dieser Arbeit argumentiert. Eine weitere Aufgabe eines Lehrers liegt nach meiner Auffassung darin, dass Interesse seiner Schüler zu wecken und zu erhalten, indem er seinen Unterricht entsprechend gestaltet.

'Motivation' ist ein Gegenstandsbereich der Psychologie des Lehrens und Lernens, der auf vielfältige Weise analysiert und diskutiert werden kann. Da mich aber im Wesentlichen die Fragen interessieren, welche die These dieses Essays aufwerfen, beschränke ich mich auf die Auseinandersetzung mit den Begriffen der extrinsischen und intrinsischen Motivation im Zusammenhang der Interessenförderung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird der Rahmen der Modulabschlussprüfung sowie das Ziel der Reflexion von Seminarinhalten und der eigenen Lehrerpersönlichkeit dargelegt.

2. Essays: Dieser Abschnitt behandelt in drei Unterkapiteln theoretische Grundlagen der Erziehungswissenschaft, insbesondere die Bedeutung von Problemlösestrategien, Motivationskonzepten und Entwicklungsphasen für den Unterricht.

3. Positionsbestimmung: Der Autor reflektiert seine persönliche Entwicklung im Lehramtsstudium und setzt die erarbeiteten Theorien in den Kontext seiner künftigen Tätigkeit als Lehrer.

Schlüsselwörter

Erziehungswissenschaft, Kognitivismus, prozedurales Wissen, aktives Problemlösen, Motivationspsychologie, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Interessenförderung, Entwicklungspsychologie, Lehrerrolle, Heterogenität, Unterrichtsgestaltung, Selbstbestimmtheit, Handlungskompetenz, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt eine Modulabschlussprüfung für das Basismodul „Grundlagen der Erziehungswissenschaft“ dar, in der der Autor die Inhalte des Seminars reflexiv aufbereitet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Wissenspsychologie, die Motivationspsychologie sowie die Entwicklungspsychologie, jeweils bezogen auf die praktische Umsetzung im Schulunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Seminarinhalte in einen Gesamtzusammenhang zu bringen und auf Basis dieser Theorien die eigene Entwicklung als künftige Lehrerpersönlichkeit zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine reflexive Arbeit, die bestehende wissenschaftliche Literatur und Theorien (z.B. von Piaget oder Mietzel) mit praktischen Beispielen und eigenen pädagogischen Überzeugungen verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil besteht aus drei Essays, die sich mit kognitivistischen Ansätzen, der Förderung von Lernmotivation und der Bedeutung der Entwicklungspsychologie für den Lehrerberuf auseinandersetzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie intrinsische Motivation, Lehrerrolle, Problemlösen, Handlungsfähigkeit und Entwicklungspsychologie charakterisiert.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation eine so zentrale Rolle?

Der Autor argumentiert, dass intrinsische Motivation für den langfristigen Lernerfolg essenziell ist, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass extrinsische Anreize in der Praxis des Lehrers ein notwendiges Werkzeug zur Unterstützung und Aktivierung von Schülern sein können.

Welche besondere Bedeutung misst der Autor der Rolle des Lehrers bei?

Der Lehrer wird nicht nur als Wissensvermittler gesehen, sondern als Gestalter von Lernumgebungen, der durch gezielte Aufgabenstellungen und die Berücksichtigung der Heterogenität in der Klasse die Neugier und Selbstbestimmtheit der Schüler fördern muss.

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Résumé des informations

Titre
Psychische Bedingungen und Prozesse in Bildung und Erziehung
Sous-titre
Drei Essays zu den Grundlagen der Erziehungswissenschaft
Université
University of Hamburg  (Fachbereich Erziehungswissenschaft)
Cours
Psychische Bedingungen und Prozesse in Bildung und Erziehung
Note
1,0
Auteur
Dirk Kopplin (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
14
N° de catalogue
V313842
ISBN (ebook)
9783668128460
ISBN (Livre)
9783668128477
Langue
allemand
mots-clé
Intrinsiche Motivation Extrinsische Motivation Prozedurales Wissen Handlungskompetenz Handlungsmotivation Entwicklungspsychologie Heterogenität Anthropologische Grundorientierungen Kognitionspsychologie Piaget Kognition Lehren und Lernen Lehramt Studium Erstsemester
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Citation du texte
Dirk Kopplin (Auteur), 2015, Psychische Bedingungen und Prozesse in Bildung und Erziehung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/313842
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Extrait de  14  pages
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