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Der Einfluss der Digitalisierung und Industrie 4.0 auf die Individualisierung von Geschäftsprozessen

Title: Der Einfluss der Digitalisierung und Industrie 4.0 auf die Individualisierung von Geschäftsprozessen

Seminar Paper , 2015 , 22 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jeanine Biene (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Im Zuge der Digitalisierung und der zunehmenden Geschwindigkeit des technologischen und wirtschaftlichen Wandels stehen Unternehmen vor der Herausforderung, schnell auf Markt- und Nachfrageänderungen zu reagieren. So sind auf Konsumentenseite gestiegene und individuellere Ansprüche neben einem hohen Qualitäts- und Preisbewusstsein zu konstatieren.

Um Wettbewerbsvorteile zu generieren und den veränderten Kundenwünschen besser zu entsprechen, bietet sich unter dem Stichwort Industrie 4.0 ein potenzieller Lösungsweg: Durch zunehmende Vernetzung und intelligente, selbststeuernde Systeme soll der hohen Komplexität der neuen Geschäftsprozesse hinsichtlich Leistungsfähigkeit, Geschwindigkeit und Flexibilität begegnet werden. Es werden Potenziale und Chancen zur effizienteren Gestaltung individualisierter Geschäftsprozesse bezüglich neuer Produktionsmöglichkeiten und Prozessoptimierungen anhand der einzelnen Industrie 4.0-Komponenten vorgestellt.

Dabei werden die Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette betrachtet: Neben der Nutzung autonomer Technologien innerhalb der Unternehmung werden auch neu entstandene Schnittstellen zu Konsumenten und Zulieferern vorgestellt. Demgegenüber werden die Risiken und Herausforderungen aufgezeigt, denen sich Unternehmen bei der Implementierung von Industrie 4.0 und Geschäftsprozessindividualisierung stellen müssen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Individualisierung als Ziel der Geschäftsprozessgestaltung

3. Beitrag der Industrie 4.0 zur Geschäftsprozessgestaltung

3.1. Merkmale der Industrie 4.0

3.2. Chancen durch Industrie 4.0-Konzepte

3.3. Herausforderungen der Implementierung von Industrie 4.0

4. Diskussion und Implikationen für die Geschäftsprozessgestaltung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung des Einflusses der Industrie 4.0 auf die Gestaltung von Geschäftsprozessen, um ein tieferes Verständnis für deren Individualisierung zur gezielten Befriedigung von Kundenwünschen zu entwickeln.

  • Digitalisierung und technologischer Wandel
  • Individualisierung von Geschäftsprozessen
  • Konzepte der Industrie 4.0 (CPS, IoT, IoS)
  • Flexibilität, Transparenz und Qualität in der Produktion
  • Herausforderungen bei der Implementierung

Auszug aus dem Buch

3.1. Merkmale der Industrie 4.0

Bei Industrie 4.0 handelt es sich um die digitale Vernetzung entlang der kompletten Wertschöpfungskette mithilfe von Informations- und Kommunikationssystemen (vgl. Spath et al. 2013, S.22). Die zentrale Vision der Industrie 4.0 ist ein sich selbst organisierendes Produktionsnetzwerk, das auf intelligente Art und Weise Mensch, Maschine und Objekte über verschiedene Schnittstellen verknüpft (vgl. Bauer et al. 2014, S.17). Dadurch soll eine Verschmelzung der realen mit der virtuellen Welt erfolgen (vgl. Kagermann 2014, S.603). Im Mittelpunkt stehen bei dem noch recht jungen und vor allem im deutschsprachigen Raum verwendeten Begriff (vgl. Hermann et al. 2015, S.5f.) die Konzepte der cyber-physischen Systeme (CPS), die smart factory bzw. intelligente Fabrik, das Internet of Things (IoT) sowie das Internet of Services (IoS) (vgl. ebd., S.8).

Zentrales Element für die Industrie 4.0 sind CPS: eingebettete, vernetzte Systeme, die virtuelle und physische Elemente vereinen. Sie erfassen in Echtzeit weltweit verfügbare Daten über die Umwelt mithilfe von Sensoren, welche dann gespeichert und analysiert werden (vgl. Vogel-Heuser 2014, S.37f.). Auf Grundlage dieser Daten können CPS selbstständig miteinander über das Internet kommunizieren, sich selbst optimieren und so Prozesse teilautonom steuern und kontrollieren (vgl. Bauernhansl 2014, S.16; vgl. Kagermann 2014, S.603). Die eigenständige Steuerung erfolgt über Feedback-Loops, über welche sich physische und virtuelle Prozesse gegenseitig beeinflussen (vgl. Lee 2008, S.363).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den durch Digitalisierung getriebenen Wandel und führt in die Fragestellung ein, wie Industrie 4.0 die Geschäftsprozessgestaltung zur Erfüllung individueller Kundenwünsche beeinflusst.

2. Individualisierung als Ziel der Geschäftsprozessgestaltung: Dieses Kapitel definiert Geschäftsprozesse sowie deren Kundenorientierung und analysiert das Dilemma zwischen Massenfertigung und der Notwendigkeit zur kundenindividuellen Differenzierung.

3. Beitrag der Industrie 4.0 zur Geschäftsprozessgestaltung: Der Hauptteil erläutert die technologischen Grundlagen der Industrie 4.0, deren Chancen für Prozessoptimierungen sowie die mit einer Implementierung verbundenen technischen und organisatorischen Hindernisse.

4. Diskussion und Implikationen für die Geschäftsprozessgestaltung: Das Kapitel diskutiert die Ergebnisse der Untersuchung hinsichtlich der Einbettung von Industrie 4.0-Anwendungen in die Unternehmensstrategie und reflektiert die veränderten Anforderungen an die Kooperation zwischen den Akteuren.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung des Einflusses von Industrie 4.0 auf die Individualisierung von Geschäftsprozessen unter Berücksichtigung der Limitationen der vorliegenden Untersuchung.

Schlüsselwörter

Industrie 4.0, Geschäftsprozessgestaltung, Individualisierung, Cyber-Physical Systems, Internet of Things, Internet of Services, Kundenwert, Prozessoptimierung, Digitalisierung, Wertschöpfungskette, Flexibilität, Wandlungsfähigkeit, Smart Factory.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der Digitalisierung und der Industrie 4.0-Konzepte auf die Gestaltung von Geschäftsprozessen in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Möglichkeiten der Prozessindividualisierung, die technologischen Treiber der Industrie 4.0 sowie die Herausforderungen bei der Implementierung dieser neuen Technologien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu schaffen, wie Industrie 4.0-Konzepte genutzt werden können, um Geschäftsprozesse stärker an individuellen Kundenbedürfnissen auszurichten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der theoretischen Einordnung bestehender Konzepte der Geschäftsprozessgestaltung in den Kontext der Industrie 4.0.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Merkmale der Industrie 4.0, zeigt konkrete Chancen für Flexibilität und Transparenz auf und diskutiert kritisch die Herausforderungen bei der technischen und organisatorischen Umsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Industrie 4.0, Geschäftsprozessgestaltung, Individualisierung, Cyber-Physical Systems, Flexibilität und Kundennutzen.

Wie verändern Cyber-Physical Systems (CPS) die Steuerung von Geschäftsprozessen?

CPS ermöglichen eine dezentrale, echtzeitbasierte Kommunikation zwischen Objekten, wodurch Prozesse sich selbst optimieren und schneller auf Veränderungen in der Umwelt reagieren können.

Welches Dilemma müssen Unternehmen laut der Arbeit lösen?

Unternehmen stehen vor dem Zielkonflikt, einerseits individuelle Kundenwünsche durch Differenzierung zu erfüllen und andererseits durch Standardisierung und Massenfertigung Kostenvorteile zu realisieren.

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Details

Title
Der Einfluss der Digitalisierung und Industrie 4.0 auf die Individualisierung von Geschäftsprozessen
College
University of Potsdam  (Marketing)
Course
Digitalisierung und Industrie 4.0 – Auswirkungen auf die marktorientierte Unternehmensführung
Grade
1,7
Author
Jeanine Biene (Author)
Publication Year
2015
Pages
22
Catalog Number
V320880
ISBN (eBook)
9783668200746
ISBN (Book)
9783668200753
Language
German
Tags
Digitalisierung Industrie 4.0 Geschäftsprozesse Technologien Konsumenten Nachfrage Wettbewerbsvorteile
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jeanine Biene (Author), 2015, Der Einfluss der Digitalisierung und Industrie 4.0 auf die Individualisierung von Geschäftsprozessen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/320880
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