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Herausforderung Komplexität. Warum Organisationen oft an komplexen Problemen scheitern und wie ihnen der Umgang mit Komplexität besser gelingen kann

Titre: Herausforderung Komplexität. Warum Organisationen oft an komplexen Problemen scheitern und wie ihnen der Umgang mit Komplexität besser gelingen kann

Thèse de Master , 2015 , 55 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Ulrich Mann (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Komplexität der vernetzten Welt hat ein enormes Maß angenommen und nimmt noch mehr zu. Komplexität ist abzugrenzen von Einfachheit und Kompliziertheit. Sie hat eine Reihe bestimmter Merkmale und Eigenschaften. Entwicklungen in komplexen Zusammenhängen verlaufen anders als in linearen und nicht-rekursiven. Komplexe Probleme und die Planung in komplexen Zusammenhängen brauchen eine andere Herangehensweise. Das Thema Komplexität wird hier unter besonderer Bezugnahme auf Organisationen und menschliches Verhalten definiert und beschrieben.
In komplexen Situationen zu scheitern ist einfach. Unsere Herangehensweise an komplexe Situationen leidet unter unzulänglichen Methoden der Wahrnehmung, der Zielbildung und - insbesondere - der Reduktion von Komplexität. So ist es für uns schwer, das Verhalten von Systemen und Umwelten vorherzusagen und die Überlebensfähigkeit von Organisationen langfristig zu verbessern oder sogar zu sichern. Die Angst vor Komplexität ist groß, die Suche nach einfachen Lösungen deshalb nachvollziehbar. Aber oft passt die einfache Lösung nicht zur komplexen Aufgabe. Verschiedene Wissenschaftler haben sich intensiv experimentell und theoretisch mit den dysfunktionalen Strategien beschäftigt und unterbreiten Verbesserungsvorschläge. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Denkfehlern, die zum Scheitern in komplexen Situationen führen und beschreibt ein strukturiertes zielführendes Konzept für ein (besser) gelingendes Vorgehen .
Eine strategische Grundhaltung der Organisation für einen besser gelingenden Umgang mit komplexen Herausforderungen führt zu nachhaltigeren Erfolgen und sichert längerfristiger das Überleben der Organisation. Entgegen dem üblichen Managementglauben, die Dinge steuern zu können und einfach nur genug vom passenden Wissen haben zu müssen, tut im Umgang mit Unsicherheit ein klares Bewusstsein über die Begrenztheit der eigenen Macht Not. In dieser Arbeit wird die These aufgestellt und begründet, dass Komplexität in der Umwelt am besten durch Komplexität im Inneren der Organisation beantwortet wird.
Den Abschluss der Arbeit bildet die weitere These, dass das Management von äusserer Komplexität nicht nur eine innere Aufgabe der Organisation ist, sondern ganz wesentlich eine innere Aufgabe der Führungspersonen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Systemische Organisationswelt

2.1. Organisationale Differenzierung

2.2. Systemischer Ansatz

2.3. Wandel in der vernetzten Organisationswelt

3. Komplexität

3.1. Abgrenzung von Einfachheit, Kompliziertheit und Komplexität

3.2. Merkmale von Komplexität

3.3. Linearität versus Rekursivität

4. Praktischer Umgang mit Komplexität

4.1. Scheitern im Umgang mit Komplexität

4.2. Gelingender Umgang mit Komplexität

4.2.1. Zielausarbeitung

4.2.2. Modellbildung und Informationssammlung

4.2.3. Prognose und Extrapolation

4.2.4. Planung, Entscheidung und Durchführung von Aktionen

4.2.5. Effektkontrolle und Revision der Handlungsstrategien

5. Strategischer Umgang mit Komplexität

5.1. Emergenz ist die eigentliche Herausforderung

5.2. Komplexität kann nur durch Komplexität gemeistert werden

5.3. Organisationale Kompetenz

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Masterarbeit untersucht den systemischen Charakter unserer vernetzten Organisationswelt und die damit einhergehende Herausforderung durch wachsende Komplexität. Ziel ist es, typische Denkfehler beim Umgang mit komplexen Situationen zu identifizieren und ein strukturiertes Handlungskonzept zu entwickeln, das Organisationen und Führungskräften einen nachhaltigeren, kompetenteren Umgang mit Unsicherheit und emergenten Entwicklungen ermöglicht.

  • Systemtheoretische Grundlagen und die Bedeutung der organisationalen Differenzierung
  • Differenzierung von Einfachheit, Kompliziertheit und Komplexität
  • Analyse von Denkfehlern im komplexen Kontext
  • Methoden zur Zielausarbeitung und Modellbildung in sozialen Systemen
  • Strategische Aspekte der Emergenz und der Aufbau organisationaler Kompetenz

Auszug aus dem Buch

4.1. Scheitern im Umgang mit Komplexität

Erster Denkfehler: „Probleme sind objektiv gegeben und müssen nur noch klar formuliert werden.“

Im Rahmen des systemischen Ansatzes ist wieder Abschied zu nehmen vom Konzept der allgemeingültigen Objektivität. Es ist ein Fehler, anzunehmen, dass die Wirklichkeit klare und eindeutige Strukturen und Abläufe hätte und sich damit in einer objektiven Beschreibung wiederfinden könnte. Wir haben es in der Regel und gerade im Zusammenhang der sozialen Systeme nur mit eigenen und fremden subjektiven Deutungen zu tun. Jede Problemdarstellung ist die Interpretation einer Situation durch einen Menschen auf der Basis seiner individuellen Erfahrung, seiner Einstellungen, Werte, Wünsche, etc. Jede Interpretation ist aus einer individuellen Perspektive heraus gemacht worden. Und jede Situation ist von verschiedenen Perspektiven her sichtbar und zu betrachten.

Nicht umsonst heißt es: „Des einen Freud´, des anderen Leid.“ Jede menschliche Darstellung der Wirklichkeit ist subjektiv. Es gibt keine Objektivität.

Zweiter Denkfehler: „Jedem Problem liegt eine einzige Ursache zugrunde.“

In der Regel ist es Zufall, wenn ein Problem nur eine einzige Ursache hat. Gerade in komplexen Situationen gibt es praktisch keine Faktoren, die nicht mehrere Beziehungen zu anderen Faktoren hätten und nicht Teil von mehreren oder sogar vielen Wirkungsschleifen sind. Ursachen können inhaltlich und zeitlich an Stellen wirken, die sich erst auf den zweiten Blick oder nur auf Umwegen erschließen. Es ist regelmäßig anzunehmen, dass ein Problem mehr als eine Ursache hat und diese nicht unbedingt im Vordergrund der Betrachtung liegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in den systemischen Charakter der Organisationen ein und begründet die Notwendigkeit, Komplexität als zentrale Herausforderung für Führung und Organisation zu begreifen.

2. Systemische Organisationswelt: Es werden die Grundlagen der organisationalen Differenzierung sowie der systemische Ansatz erläutert, um Organisationen als soziale, vernetzte Systeme zu verstehen.

3. Komplexität: Dieses Kapitel liefert eine präzise Abgrenzung zwischen Einfachheit, Kompliziertheit und Komplexität und untersucht deren Merkmale sowie das Spannungsfeld zwischen Linearität und Rekursivität.

4. Praktischer Umgang mit Komplexität: Ausgehend von typischen Denkfehlern bei der Problembewältigung wird ein strukturiertes Handlungskonzept für den Umgang mit komplexen Herausforderungen vorgestellt.

5. Strategischer Umgang mit Komplexität: Der Fokus liegt auf der Bedeutung von Emergenz und der These, dass Komplexität im Umfeld am besten durch Komplexität im Inneren der Organisation beantwortet wird.

6. Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Bedeutung von Respekt, Demut und innerer Klarheit für ein nachhaltiges Management in einer unvorhersehbaren Welt.

Schlüsselwörter

Komplexität, Systemtheorie, Organisationale Entwicklung, Soziale Systeme, Systemischer Ansatz, Emergenz, Entscheidungsfindung, Denkfehler, Rekursivität, Feedbackkultur, Führungskompetenz, Vernetzung, Unsicherheit, Modellbildung, Strategieentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, die Komplexität der modernen, vernetzten Umwelt innerhalb von Organisationen zu bewältigen und dabei nachhaltig überlebensfähig zu bleiben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Systemtheorie, der Umgang mit Komplexität, die Analyse dysfunktionaler Denkfehler und Strategien zur organisationalen Kompetenzentwicklung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Führungskräften und Organisationen ein strukturiertes Konzept an die Hand zu geben, um durch den bewussten Umgang mit Komplexität und durch die Förderung organisationaler Kompetenz erfolgreich zu agieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein systemischer Ansatz gewählt, der Konzepte der Systemtheorie (u.a. von Niklas Luhmann und Fritz B. Simon) mit der handlungsorientierten Denkweise von Dietrich Vester und Jürg Honegger verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie komplexe Systeme funktionieren, warum Menschen bei deren Handhabung oft scheitern, und wie ein zielgerichteter Umgang – von der Zielausarbeitung bis zur Effektkontrolle – gestaltet werden kann.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Komplexitätsmanagement, Systemrationalität, Emergenz, Kompetenzillusion und organisationale Lernprozesse geprägt.

Was bedeutet der Begriff "Kompetenzillusion" in diesem Kontext?

Die Kompetenzillusion beschreibt das Phänomen, dass Menschen in komplexen Situationen oft blind Maßnahmen ergreifen ("ballistisches Verhalten") und sich gut dabei fühlen, ohne jedoch die tatsächlichen Effekte ihres Handelns zu reflektieren.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen "Kompliziertheit" und "Komplexität"?

Kompliziertheit zeichnet sich durch viele, aber stabile und berechenbare Zusammenhänge aus, während Komplexität durch Eigendynamik, ständige Veränderung der Elemente und Unvorhersehbarkeit gekennzeichnet ist.

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Résumé des informations

Titre
Herausforderung Komplexität. Warum Organisationen oft an komplexen Problemen scheitern und wie ihnen der Umgang mit Komplexität besser gelingen kann
Université
University of Kaiserslautern
Cours
Organisationsentwicklung
Note
1,7
Auteur
Ulrich Mann (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
55
N° de catalogue
V323642
ISBN (ebook)
9783668233287
ISBN (Livre)
9783668233294
Langue
allemand
mots-clé
herausforderung komplexität warum organisationen problemen umgang
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ulrich Mann (Auteur), 2015, Herausforderung Komplexität. Warum Organisationen oft an komplexen Problemen scheitern und wie ihnen der Umgang mit Komplexität besser gelingen kann, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/323642
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Extrait de  55  pages
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