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Schmerztherapie bei geriatrischen Tumorpatienten. Lösen andere Opioide allmählich das Analgetikum Morphin ab?

Título: Schmerztherapie bei geriatrischen Tumorpatienten. Lösen andere Opioide allmählich das Analgetikum Morphin ab?

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2013 , 68 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Sabrina Detz (Autor)

Ciencias de la enfermería - Otros
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Das Augenmerk dieser Arbeit soll auf der Schmerztherapie geriatrischer Tumorpatienten liegen. Vor allem soll untersucht werden, aus welchen Möglichkeiten die Tumorschmerztherapie schöpfen kann, um eine Schmerzreduktion zu erzielen. Hierzu gesellt sich die Frage, wie im klinischen und außerklinischen Alltag eine gute Schmerzversorgung gewährleistet werden kann und welche Medikamente bei der komplexen Behandlung von Tumorschmerzen eine hohe Anwendungshäufigkeit finden.

Gibt es Nebenwirkungen, welche die Patienten beeinflussen und welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung diesen entgegen zu wirken? Stellen dabei biologische Veränderungen im Organismus eine zusätzliche Anforderung an das Schmerzmanagement dar?

Zudem wird eine Studie aus dem Jahr 1995 mit aktuellen Beobachtungen des klinischen Alltages auf der Palliativstation der Thoraxklinik Heidelberg verglichen. Im Fokus hierbei stehen die Fragen, ob sich, im Zeitraum von acht Jahren, Veränderungen im Nebenwirkungsspektrum bei Opioid-Gabe zeigen und ob es heute eine veränderte und zugleich verbesserte Tumorschmerztherapie gibt und überhaupt geben kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Epidemiologie und Inzidenz geriatrischer Krebserkrankungen

3. Was ist Schmerz?

3.1 Neurophysiologie des Schmerzes

3.2 Schmerzformen

3.2.1 Akuter Schmerz

3.2.2 Chronischer Schmerz

3.2.3 Somatischer Schmerz

3.2.4 Viszeraler Schmerz

3.2.5 Neurogener Schmerz

3.2.6 Somatoforme Schmerzstörungen

3.3 Ätiologische Klassifikation maligner Tumorschmerzen

3.3.1 Tumorbedingter Schmerz

3.3.2 Therapiebedingter Schmerz

3.3.3 Tumorassoziierter Schmerz

3.3.4 Tumorunabhängiger Schmerz

3.4 Pathophysiologische Klassifikation

3.4.1 Neuropathische Schmerzen

3.4.2 Nozizeptorschmerzen

3.5 Gate-Control-Theory

4. Was bedeutet Schmerztherapie?

4.1 Ziele der Schmerztherapie

4.1.1 Schmerzanamnese und Schmerzdiagnose

4.1.2 Schmerzverlauf

4.2 Dokumentation - Schmerzerfassungsinstrumente

4.2.1 Subjektive Schmerzerfassung

4.2.2 Objektive Schmerzerfassung

4.3 Grundprinzipien medikamentöser Schmerztherapie

4.3.1 Leitfaden der medikamentöse Therapie

4.4 Das WHO - Stufenschema

4.5. Arzneimittel in der Tumorschmerztherapie

4.5.1 Schmerztherapie mit Nicht-Opioiden Analgetika

4.5.2 Schmerztherapie mit Opioid-Analgetika

4.5.3 Schmerztherapie mit Nicht - Opioiden Analgetika

4.5.4 Adjuvanzien und Koanalgetika

4.5.5 Nebenwirkungsspektrum bei Opioidtherapie

5. Altersphysiologische Veränderungen

5.1 Multimorbidität

6. Veränderte Pharmakokinetik und Pharmakodynamik im Alter

6.1 Pharmakodynamik im Alter

6.2 Erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen im Alter

7. Morphin – heute noch „Goldstandard“ bei älteren Patienten?

8. Studie zur „Langzeittherapie von Tumorschmerzen“ von Wieth

9. Medikamentöse Schmerzbehandlung auf der Palliativstation der Thoraxklinik

10. Schlussbetrachtungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Schmerztherapie bei geriatrischen Tumorpatienten mit dem primären Ziel zu klären, ob klassisches Morphin zunehmend durch andere Opioide oder alternative Therapieansätze abgelöst wird, um eine optimale Lebensqualität am Lebensende zu gewährleisten.

  • Schmerzphysiologie und Klassifikation bei Tumorpatienten
  • Einfluss altersphysiologischer Veränderungen auf die Pharmakokinetik
  • Vergleich der Wirksamkeit und Nebenwirkungsprofile verschiedener Opioide
  • Analyse klinischer Daten und Studien zur Tumorschmerztherapie
  • Ganzheitliche Ansätze in der Palliativpflege und Schmerzdokumentation

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Unter Schmerzen kommen wir auf die Welt, unter Schmerzen müssen wir wieder von der Welt gehen? Ist diese Aussage zutreffend? Unbestritten ist, dass eine Mutter bei der Geburt ihres Kindes Anstrengung und Schmerzen erfährt, die sie ihr Leben lang nicht mehr vergisst. Ist es aber auch notwendig Schmerzen am Lebensende verspüren zu müssen?

Was sagt Schmerz eigentlich aus, wodurch und wie entsteht er und ist Schmerz gleich Schmerz? Werden Schmerzen möglicherweise von verschiedenen Faktoren beeinflusst? Was bedeutet es am Lebensende Schmerzen zu haben? Welche Möglichkeiten stehen der modernen Medizin zur Verfügung die letzte Lebensphase lebenswert zu gestalten? Gibt es ein Mittel der Wahl oder ist eine Neuorientierung in der Schmerztherapie zu erkennen?

Das Augenmerk dieser Arbeit soll auf der Schmerztherapie geriatrischer Tumorpatienten liegen. Vor allem jedoch aus welchen Möglichkeiten die Tumorschmerztherapie schöpfen kann, um eine Schmerzreduktion zu erzielen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung hinterfragt die Notwendigkeit von Schmerzen am Lebensende und führt in das Thema der Schmerztherapie bei geriatrischen Tumorpatienten sowie die Vergleichsstudie ein.

2. Epidemiologie und Inzidenz geriatrischer Krebserkrankungen: Dieses Kapitel erläutert die steigende Bedeutung von Krebserkrankungen im Alter und die damit verbundenen epidemiologischen Herausforderungen durch den demografischen Wandel.

3. Was ist Schmerz?: Es erfolgt eine grundlegende Definition von Schmerz, unterteilt in Neurophysiologie, verschiedene Schmerzformen, ätiologische Klassifikationen bei Tumorschmerzen sowie die Gate-Control-Theory.

4. Was bedeutet Schmerztherapie?: Dieses Kapitel befasst sich mit den Zielen, der Diagnostik, der Dokumentation und den medikamentösen Grundprinzipien der Schmerztherapie einschließlich des WHO-Stufenschemas.

5. Altersphysiologische Veränderungen: Hier werden die organischen Veränderungen im Alter, die die Schmerztherapie maßgeblich beeinflussen, und das Problem der Multimorbidität detailliert dargestellt.

6. Veränderte Pharmakokinetik und Pharmakodynamik im Alter: Dieses Kapitel analysiert, wie sich der Alterungsprozess auf die Wirkung und Nebenwirkungen von Medikamenten auswirkt und welche Risiken dabei entstehen.

7. Morphin – heute noch „Goldstandard“ bei älteren Patienten?: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle von Morphin im Vergleich zu neueren Opioid-Alternativen in der geriatrischen Onkologie.

8. Studie zur „Langzeittherapie von Tumorschmerzen“ von Wieth: Vorstellung und Diskussion einer wissenschaftlichen Studie, die Buprenorphin und Morphin in der Langzeittherapie gegenüberstellt.

9. Medikamentöse Schmerzbehandlung auf der Palliativstation der Thoraxklinik: Praktische Darstellung der Schmerzbehandlung an einer Palliativstation, ergänzt durch Fallbeispiele und eigene Umfrageergebnisse.

10. Schlussbetrachtungen: Zusammenfassende Auswertung der Ergebnisse hinsichtlich der Eingangsfrage, ob Morphin als Mittel der Wahl abgelöst wird.

Schlüsselwörter

Schmerztherapie, Tumorschmerz, Geriatrie, Opioide, Morphin, Palliativmedizin, Pharmakokinetik, WHO-Stufenschema, Schmerzgedächtnis, Multimorbidität, Nebenwirkungsspektrum, Lebensqualität, Schmerzerfassung, Schmerzanamnese, Schmerzmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Schmerztherapie bei geriatrischen Tumorpatienten und untersucht, inwieweit klassische Medikamente wie Morphin durch neuere Ansätze oder andere Opioide abgelöst werden, um die Symptomkontrolle zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Klassifikation von Tumorschmerzen, den altersphysiologischen Besonderheiten der Patienten, dem Vergleich von Wirkstoffprofilen und der praktischen Anwendung von Schmerzkonzepten im klinischen Alltag der Palliativpflege.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu eruieren, ob Morphin angesichts neuerer Wirkstoffe und der spezifischen Bedürfnisse älterer Patienten noch den unangefochtenen „Goldstandard“ in der Tumorschmerztherapie darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Analyse verwendet?

Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturrecherche, vergleicht bestehende Studien (z.B. von Wieth) und führt eine eigene patientenorientierte Umfrage an der Palliativstation der Thoraxklinik durch, um klinische Tendenzen zu verifizieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Schmerz und Therapie, die Analyse physiologischer Altersveränderungen sowie die detaillierte Vorstellung und Auswertung von Opioid-Therapien und deren Nebenwirkungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Schmerztherapie, geriatrische Tumorpatienten, Opioide, Palliativmedizin, Pharmakokinetik im Alter und das WHO-Stufenschema.

Wie spielt das Alter der Patienten bei der Medikamentenwahl eine Rolle?

Aufgrund von Funktionseinbußen der Organe, wie Niere und Leber, und einer veränderten Pharmakokinetik müssen Dosen individuell angepasst werden, um Wirkungsverlängerungen oder toxische Nebenwirkungen zu vermeiden.

Was ist das zentrale Ergebnis bezüglich des „Goldstandards“ Morphin?

Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass Morphin im stark progredienten Stadium zwar weiterhin einen hohen Stellenwert hat, aber bei weniger fortgeschrittenen oder spezifischen Konstellationen zunehmend durch besser verträgliche Alternativen ersetzt wird.

Final del extracto de 68 páginas  - subir

Detalles

Título
Schmerztherapie bei geriatrischen Tumorpatienten. Lösen andere Opioide allmählich das Analgetikum Morphin ab?
Universidad
University of Heidelberg  (Gerontologisches Institut)
Curso
keine Angaben
Calificación
1,0
Autor
Sabrina Detz (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
68
No. de catálogo
V333845
ISBN (Ebook)
9783668237681
ISBN (Libro)
9783668237698
Idioma
Alemán
Etiqueta
Schmerz Schmerzstörungen Krebs Krebserkrankung Therapie Pathophysiologie Gate-Control-Theory Schmerztherapie Morphin Pharmazie Schmerzmittel Geriatrie Palliativmedizin
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sabrina Detz (Autor), 2013, Schmerztherapie bei geriatrischen Tumorpatienten. Lösen andere Opioide allmählich das Analgetikum Morphin ab?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/333845
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