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Schule im Medienzeitalter. Die Einbringung von Medien im Unterricht am Beispiel von Hörtexten

Mit Unterrichtsverlauf (1. Klasse, Grundschule)

Title: Schule im Medienzeitalter. Die Einbringung von Medien im Unterricht am Beispiel von Hörtexten

Term Paper , 2012 , 18 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Ich werde mich in meiner Arbeit hauptsächlich mit Hörtexten als auditivem Medium befassen, da dieses Medium meiner Einschätzung nach noch sehr wenig zu schulischen Zwecken genutzt wird.
Zunächst werde ich auf die heutige Mediennutzung von Kindern eingehen, um noch einmal zu verdeutlichen, welche Rolle Medien im Leben der Kinder spielen. Dabei werde ich zu der KIM-Studie Bezug nehmen. Zum einen werde ich auf den Gerätebesitz der Kinder (2010) und zum Anderen auf die Themeninteressen (2008) eingehen. Hier sei schon einmal vorweggenommen, dass das Medium Buch bei den Themeninteressen der Jungen und Mädchen keine große Beliebtheit findet. Auch der Gerätebesitz der 6 - bis 13-jährigen Kinder ist sehr interessant für meine Themenstellung, da vor allem die auditiven Medien bei den Kindern einen hohen Stellenwert haben.
Im Hauptteil werde ich zunächst darauf eingehen, welche Vorteile es für Kinder gibt, wenn sie früh mit Hörmedien in Kontakt kommen. Danach werden die Medien Buch und Hörbuch gegenübergestellt, somit auch die Lesefähigkeit und der Hörsinn. Darauf folgt die intermediale Arbeit mit dem Hörbuch und dem Buch, hier werde ich intensiver auf die Möglichkeiten der Leseförderung eingehen.
Daran anschließend folgt ein Unterrichtsverlauf für eine erste Klasse einer Grundschule. Dazu habe ich einen Hörtext aus der Reihe „Leselöwen spitzt die Ohren“ des Jumbo Verlags ausgewählt. Der Unterrichtsverlauf ist gegliedert in Vorarbeit, Durchführung und Didaktische Überlegungen. Abschließend folgt das Fazit, in dem ich unter anderem auf eine spiralcurriculare Einbindung von Hörmedien in der Schule eingehe.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mediennutzung von Kindern heute (KIM - Studie)

3. Hörtexte in der Primarstufe - Vorteile

3.1 Buch versus Hörbuch - „altes“ gegen „neues“ Medium

3.1.1 Lesefähigkeit und Hörsinn

3.1.2 Buch und Hörbuch - intermedial

4. Beispiel - „Leselöwen spitzt die Ohren- Detektivgeschichten“ (Primarstufe, Klasse 1)

4.1 Vorarbeit

4.2 Durchführung

4.3 Didaktische Überlegungen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Hörtexten als auditivem Medium im Grundschulunterricht, um Fördermöglichkeiten gegenüber einem rein buchorientierten Unterricht aufzuzeigen und die Lesemotivation sowie Medienkompetenz bei Kindern zu stärken.

  • Aktuelle Mediennutzung von Kindern (KIM-Studie)
  • Vorteile und Potenziale von Hörmedien in der Primarstufe
  • Intermediale Arbeit: Die Kombination von Buch und Hörbuch
  • Praktische Umsetzung im Unterricht am Beispiel von Detektivgeschichten
  • Hörerziehung und Leseförderung als pädagogische Handlungsfelder

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Lesefähigkeit und Hörsinn

Lesen und Hören unterscheiden sich durch die Differenzierung von Sinn und Fähigkeit. Lesen ist eine Fähigkeit, die erlernt und trainiert werden muss, wohingegen der Hörsinn angeboren ist.

Trotzdem, wie schon zuvor erwähnt, gibt es viele verschiedene Arten des Hörens, welche erlernt werden müssen, um sie richtig nutzen zu können.

Zuhören ist demnach kein passiver Vorgang, sondern setzt eine motivationale und kognitive Aktivität des Rezipienten voraus. Im Hörprozess gilt es Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, dem Gehörten eine Struktur zu geben, den Sinnzusammenhang zu erkennen und zu guter Letzt das Gehörte zu strukturieren. Im Gegensatz zum Lesen eines Textes ist die Ablenkungsgefahr beim Hören eines Textes sehr viel höher, da es dort keine Fokussierung durch die Schrift gibt. Hinzu kommt, dass man sich dem Tempo des Vorlesenden anpassen muss. Einen Text auditiv aufzunehmen bedeutet also auch immer eine Schulung der Konzentrationsfähigkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung von Medien im Lebensalltag von Kindern dar und begründet das Ziel, Hörtexte als unterrichtliches Medium zur Leseförderung stärker zu etablieren.

2. Mediennutzung von Kindern heute (KIM - Studie): Auf Basis der KIM-Studie wird das Mediennutzungsverhalten von 6- bis 13-Jährigen analysiert, wobei besonders der hohe Stellenwert auditiver Medien hervorgehoben wird.

3. Hörtexte in der Primarstufe - Vorteile: Dieses Kapitel erläutert die kognitiven und emotionalen Vorteile von Hörmedien und stellt das intermediale Arbeiten mit Buch und Hörbuch als effektives Mittel zur Leseförderung vor.

4. Beispiel - „Leselöwen spitzt die Ohren- Detektivgeschichten“ (Primarstufe, Klasse 1): Hier wird ein konkreter Unterrichtsverlauf entworfen, der durch die Einbettung von Detektivgeschichten die Hörfähigkeit schulen und als Lesemotivation dienen soll.

5. Fazit: Das Fazit fordert eine spiralcurriculare Integration der Hörerziehung in den Schulalltag und weist auf die notwendige technische und didaktische Professionalisierung der Lehrkräfte hin.

Schlüsselwörter

Hörtexte, Grundschule, Medienkompetenz, Leseförderung, Hörbuch, KIM-Studie, Intermedialität, Hörerziehung, Unterrichtsgestaltung, Sprachkompetenz, auditives Medium, Lesemotivation, Grundschulunterricht, Medienpädagogik, Detektivgeschichten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Hörtexten und Hörmedien als sinnvolle Ergänzung zum klassischen, buchorientierten Unterricht in der Grundschule.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Mediennutzung von Kindern, die Vorteile des auditiven Lernens, der intermediale Vergleich von Buch und Hörbuch sowie die didaktische Umsetzung im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Hörtexte die Sprachkompetenz und Lesemotivation von Grundschülern fördern können und welche didaktischen Möglichkeiten dies bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Auswertung aktueller Studien wie der KIM-Studie sowie auf eine Literaturanalyse zur Mediendidaktik und Leseförderung.

Was ist Gegenstand des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Hördidaktik, vergleicht Buch und Hörbuch und präsentiert einen praxisnahen Unterrichtsverlauf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Aspekte sind Medienkompetenz, Leseförderung, Hördidaktik und der intermediale Ansatz im Deutschunterricht der Grundschule.

Warum wird für das Praxisbeispiel gerade eine Detektivgeschichte gewählt?

Detektivgeschichten bieten durch ihre Rätselstruktur einen hohen Anreiz zum aufmerksamen Zuhören und aktiven Mitdenken, was sowohl Jungen als auch Mädchen motiviert.

Welche Herausforderungen bei der Umsetzung von Medien in der Schule werden genannt?

Neben technischen Voraussetzungen und Wartung wird insbesondere die didaktische Unsicherheit vieler Lehrkräfte im Umgang mit neuen Medien als Hürde hervorgehoben.

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Details

Title
Schule im Medienzeitalter. Die Einbringung von Medien im Unterricht am Beispiel von Hörtexten
Subtitle
Mit Unterrichtsverlauf (1. Klasse, Grundschule)
College
University of Dortmund
Grade
2,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2012
Pages
18
Catalog Number
V333980
ISBN (eBook)
9783668242043
ISBN (Book)
9783668242050
Language
German
Tags
schule medienzeitalter einbringung medien unterricht beispiel hörtexten unterrichtsverlauf klasse grundschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2012, Schule im Medienzeitalter. Die Einbringung von Medien im Unterricht am Beispiel von Hörtexten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/333980
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