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Sportliche Aktivität und Stressregulation. Grundlagen, Wirkmechanismen und Studienbeispiel

Titre: Sportliche Aktivität und Stressregulation. Grundlagen, Wirkmechanismen und Studienbeispiel

Élaboration , 2013 , 17 Pages

Autor:in: Niclas Niemann (Auteur)

Psychologie - Psychologie biologique
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Um die Effekte von Sportaktivität auf die Stressregulation zu beurteilen, bedarf es zunächst einer Definition von Stress und Sportaktivität. In der vorliegenden Ausarbeitung wird zunächst das Thema Stress und die damit zusammenhängende Stressreaktion genauer betrachtet und anschließend näher auf das Thema Sportaktivität eingegangen.

Dieser Überblick ist Voraussetzung und Grundlage der darauf folgenden Betrachtung des Einflusses von sportlicher Aktivität auf die Stressreaktivität und -regulation. Neben inhaltlichen Ergebnissen stehen auch methodische Aspekte der Stressmessung im Fokus, wobei auf die Messung des Speichelkortisols vertiefend eingegangen wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Grundlagen zu Stress

2.1 Stress und Stressreaktion

2.2 Exkurs: Physiologische Stressreaktion

2.3 Stressmessung

3. Allgemeine Grundlagen zu sportlicher Aktivität

3.1 Definition sportlicher Aktivität

3.2 Messung sportlicher Aktivität

4. Effekte und Wirkmechanismen von Sportaktivität auf Stress

4.1 Die Cross-Stressor-Adaptation-Hypothese

5. Beispielstudie zum Thema Sport und Stress (Rimmele et al., 2007)

6. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das stressregulative Potenzial von sportlicher Aktivität, beleuchtet die physiologischen Wirkmechanismen und veranschaulicht anhand einer Beispielstudie, wie sportlich aktive Personen auf psychosoziale Stressoren reagieren.

  • Grundlagen der Stressforschung und Definition von Stress
  • Physiologische Stressreaktionen und deren Messmethoden (insbes. Speichelkortisol)
  • Differenzierung zwischen körperlicher Aktivität und Sportaktivität
  • Wirkungsmodelle von Sport auf die Stressregulation (u.a. Cross-Stressor-Adaptation-Hypothese)
  • Empirische Evidenz durch den Vergleich von Leistungssportlern und untrainierten Personen

Auszug aus dem Buch

2.3 Stressmessung

Um Stress messen zu können, muss zunächst eine Form von Stressinduktion erfolgen. Der Trier-Social-Stress-Test (TSST) ist ein standardisiertes Verfahren um Personen mit einer psychosozialen Belastungssituation zu konfrontieren (Kirschbaum, Pirke & Hellhammer, 1993). Um gleichzeitig mehrere Personen dieser Stressinduktion zu unterziehen, wurde von von Dawans, Kirschbaum und Heinrichs (2011) eine Gruppenversion dieses Tests entwickelt, der TSST-G. Als Stressor dient die intensive Bewertungswahrnehmung der Teilnehmer, welche vor einem Gremium meist ein Bewerbungsgespräch sowie eine Kopfrechenaufgabe absolvieren müssen.

Der TSST(-G) induziert zuverlässig subjektive und physiologische Stressreaktionen wie Angst, Unruhe, Anstieg von Kortisol, ACTH, Noradrenalin und Adrenalin, sowie ein Anstieg der Herzrate (Kirschbaum & Heinrichs, 2011).

Zu standardisierten Zeitpunkten (vor, während und nach dem Test) werden neben subjektiven psychischen Stressparametern wie Angst und Unruhe (in Form von Fragebögen) auch Parameter der physiologischen Stressreaktion, sowohl der Sympathikus-Nebennierenmark-Achse in Form von Herzrate (bei Stress erhöht), als auch der HHNA z.B. durch Kortisol-messung im Blut oder Speichel erhoben (Kirschbaum & Heinrichs, 2011). Diese Parameter ermöglichen somit eine Beurteilung der Stressreaktion hinsichtlich Intensität und Verlauf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein und definiert den Fokus der Arbeit auf die stressregulativen Effekte sportlicher Aktivität sowie die methodischen Aspekte der Stressmessung.

2. Allgemeine Grundlagen zu Stress: Das Kapitel erläutert das transaktionale Stresstheorie-Modell und beschreibt die physiologischen Mechanismen der Stressreaktion, insbesondere die Rolle des Sympathikus und der HHNA-Achse.

3. Allgemeine Grundlagen zu sportlicher Aktivität: Hier werden Definitionen und Messmethoden von sportlicher Aktivität dargelegt und von allgemeiner körperlicher Bewegung abgegrenzt.

4. Effekte und Wirkmechanismen von Sportaktivität auf Stress: Dieses Kapitel analysiert, wie Sport auf verschiedenen Ebenen in den Stressprozess eingreift und führt die Cross-Stressor-Adaptation-Hypothese als Erklärungsmodell an.

5. Beispielstudie zum Thema Sport und Stress (Rimmele et al., 2007): Die Studie untersucht empirisch den Vergleich zwischen Spitzensportlern und untrainierten Probanden hinsichtlich ihrer physiologischen und psychischen Stressreaktion.

6. Literatur: Auflistung der im Text verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Stressregulation, sportliche Aktivität, Speichelkortisol, Stressreaktivität, Cross-Stressor-Adaptation-Hypothese, Trier-Social-Stress-Test, Herzfrequenz, physiologische Stressreaktion, Psychoneuroendokrinologie, Stresspuffer, Leistungssport, Belastungsstabilität, endokrine Stressparameter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen sportlicher Aktivität und der menschlichen Fähigkeit, auf Stresssituationen zu reagieren und diese zu regulieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den biologischen Grundlagen der Stressreaktion, den verschiedenen Messmethoden von Stressparametern und der Frage, wie Sport das psychische und physische Gleichgewicht stabilisieren kann.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das stressregulative Potenzial von Sport aufzuzeigen und zu erklären, warum sportlich aktive Menschen oft eine geringere Stressreaktivität aufweisen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturübersicht sowie der detaillierten Analyse einer empirischen Beispielstudie (Rimmele et al., 2007), welche verschiedene Stressparameter in einem experimentellen Setting vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Stressmodelle, physiologische Achsen) und die anschließende Analyse der Wirkungsweisen von Sport mittels Modellen wie der Stresspuffer-Hypothese.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Stressregulation, Sportaktivität, Speichelkortisol, Stressreaktivität und die Cross-Stressor-Adaptation-Hypothese.

Wie unterscheidet sich der TSST von herkömmlichen Methoden?

Der Trier-Social-Stress-Test ist ein standardisiertes Laborverfahren, das durch eine Kombination aus sozialer Bewertung (z.B. Bewerbungsgespräch) und kognitiver Belastung zuverlässig physiologische Stressreaktionen induziert.

Welchen Erkenntniswert liefert die Studie von Rimmele et al. (2007)?

Die Studie belegt, dass Spitzensportler eine signifikant geringere physiologische und psychische Stressreaktion auf psychosoziale Stressoren zeigen als untrainierte Kontrollpersonen.

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Résumé des informations

Titre
Sportliche Aktivität und Stressregulation. Grundlagen, Wirkmechanismen und Studienbeispiel
Université
University of Freiburg  (Institut für Psychologie)
Auteur
Niclas Niemann (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
17
N° de catalogue
V334644
ISBN (ebook)
9783668247369
ISBN (Livre)
9783668247376
Langue
allemand
mots-clé
Sportpsychologie Stressreaktivität Stressreaktion Stressregulation Stress Sport Kortisol Sportliche Aktivität Stresspuffer
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Niclas Niemann (Auteur), 2013, Sportliche Aktivität und Stressregulation. Grundlagen, Wirkmechanismen und Studienbeispiel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/334644
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Extrait de  17  pages
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