Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Psychologie - Psychologie cognitive

Circadiane Phasenlage und kognitive Fähigkeiten. Gibt es einen Zusammenhang?

Titre: Circadiane Phasenlage und kognitive Fähigkeiten. Gibt es einen Zusammenhang?

Thèse de Bachelor , 2013 , 29 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Lisa Pagel (Auteur)

Psychologie - Psychologie cognitive
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die folgende Studie überprüft an einer studentischen Population die Fragestellung, ob es einen systematischen Zusammenhang zwischen der circadianen Phasenlage eines Individuums und seinen kognitiven Fähigkeiten gibt. Besonderes Augenmerk wird auf mögliche geschlechtsspezifische Unterschiede in diesem Zusammenhang gelegt. Verbale Intelligenz wurde gesondert von allgemeiner Intelligenz erfasst und betrachtet.

Für die Gesamtstichprobe konnten weder für verbale Intelligenz noch für allgemeine Intelligenz eine signifikante Beziehung zum Chronotyp gefunden werden. In der weiblichen Stichprobe trat jedoch eine signifikante, positive Korrelation zwischen Morgenorientierung und allgemeiner Intelligenz auf (r = -.64). Als mögliche Gründe für diesen unerwarteten Zusammenhang werden Einflüsse vom Persönlichkeitsfaktor Gewissenhaftigkeit diskutiert. Implikationen der Befunde für weitere Forschungen in diesem Bereich werden dargelegt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Innere Uhr und externe Einflüsse

Erfassung mittels Selbstbeurteilungsfragebögen

Zusammenhänge zum Chronotyp

Alter und Geschlecht

Zusammenhang zu Persönlichkeitsvariablen

Zusammenhang zu akademischen und kognitive Leistungen

Fragestellung und Hypothesen

Methoden

Stichprobe

Erfassung des Chronotypen

Erfassung der verbalen und allgemeinen Intelligenz

Auswertung und Ergebnisse

Ermittlung des Chronotypen

Auswertung der Intelligenzaufgaben

Zusammenhang zwischen Chronotyp und Intelligenzleistungen

Diskussion

Überprüfung der Hypothesen

Zusammenhang zu Alter und Geschlecht

Betrachtung der Messinstrumente des Chronotyps

Limitationen

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob ein systematischer Zusammenhang zwischen der individuellen circadianen Phasenlage (Chronotyp) und kognitiven Fähigkeiten bei Studierenden besteht, wobei insbesondere geschlechtsspezifische Unterschiede beleuchtet werden.

  • Zusammenhang zwischen Chronotyp und kognitiver Leistungsfähigkeit
  • Einfluss von Persönlichkeitsfaktoren auf die circadiane Rhythmik
  • Vergleich verschiedener Methoden zur Erfassung des Chronotyps (MEQ vs. MCTQ)
  • Analyse geschlechtsspezifischer Differenzen bei der Intelligenzleistung
  • Diskussion des Synchrony-Effekts auf akademische Leistungen

Auszug aus dem Buch

Innere Uhr und externe Einflüsse

Verantwortlich für unsere innere Uhr scheint vor allem der Suprachiasmatische Nucleus (SCN) im ventralen Hypothalamus zu sein. Von hier werden verschiedene physiologische Vorgänge gesteuert, die circadianen Rhythmen folgen (Takahashi & Zatz, 1982). Durch eine direkte Verbindung zwischen Retina und SCN werden Informationen über Helligkeit direkt weitergegeben. Der SCN steuert u. a. mithilfe dieser Information viele biologische Funktionen, die auf einen circadianen Rhythmus synchronisiert werden. Eine wichtige davon ist die Melatoninausschüttung, welche ihr Maximum (Acrophase) in der Nacht zeigt. Melatonin scheint außerdem die Körpertemperatur direkt zu beeinflussen, wobei hohe Melatoninausschüttung mit niedrigerer Körpertemperatur einhergeht (Cagnacci, 1997).

Aufgrund der direkten Verbindung zwischen Retina und SCN ist Tageslicht der potenteste externe Zeitgeber. Roenneberg und Merrow (2007) fanden heraus, dass der Chronotyp bis zu einer Stunde früher wird, wenn bis zu zwei Stunden pro Tag unter freiem Himmel verbracht werden, verglichen mit gar keiner Zeit unter Tageslichteinfluss. In ländlichen Gebieten, wo Menschen mehr Zeit draußen verbringen, gibt es mehr frühe Chronotypen als in städtischen Gebieten. Ein weiterer Beleg für den Einfluss von Tageslicht ist der Befund, dass es einen systematischen Zusammenhang zwischen der Zeit des Sonnenaufgangs (innerhalb einer Zeitzone) und dem Chrontoyp gibt (Borisenkov, Perminova, & Kosova, 2010; Roenneberg & Merrow, 2007) und dass der Chronotyp auch mit dem geographischen Breitengrad variiert (Borisenkov, 2010).

Zusammenfassung der Kapitel

Innere Uhr und externe Einflüsse: Erläutert die biologischen Grundlagen der circadianen Rhythmik, insbesondere die Steuerung durch den Suprachiasmatischen Nucleus und externe Zeitgeber wie Licht.

Erfassung mittels Selbstbeurteilungsfragebögen: Beschreibt die gängigen Verfahren zur Bestimmung des Chronotyps, namentlich den Morningness-Eveningness-Questionnaire (MEQ) und den Munich Chronotype Questionnaire (MCTQ).

Zusammenhänge zum Chronotyp: Diskutiert den Forschungsstand hinsichtlich der Korrelationen zwischen dem Chronotyp und Variablen wie Alter, Geschlecht, Persönlichkeit sowie kognitiven und akademischen Leistungen.

Fragestellung und Hypothesen: Formuliert die Forschungsfragen zur Beziehung zwischen Intelligenz und circadianer Phasenlage sowie die ungerichteten Hypothesen der Studie.

Methoden: Detailliert die Vorgehensweise der Studie, inklusive der Stichprobenbeschreibung, der eingesetzten Fragebögen zur Chronotypisierung und der Intelligenztests (MWT-A, SPM).

Auswertung und Ergebnisse: Präsentiert die statistische Analyse der Daten und die Befunde hinsichtlich der Zusammenhänge zwischen den Messinstrumenten sowie Intelligenzleistungen.

Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse, stellt sie in den Kontext der bestehenden Forschung und reflektiert über methodische Vorgehensweisen.

Fazit: Fasst die zentralen Erkenntnisse der Bachelorarbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Circadiane Phasenlage, Chronotyp, Morgenorientierung, Abendorientierung, Kognitive Fähigkeiten, Verbale Intelligenz, Allgemeine Intelligenz, MEQ, MCTQ, Synchrony-Effekt, Geschlechtsunterschiede, Persönlichkeitsfaktoren, Gewissenhaftigkeit, Studenten, Schlaf-Wach-Rhythmus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der inneren biologischen Uhr eines Menschen (Chronotyp) und seiner kognitiven Leistungsfähigkeit.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die physiologischen Grundlagen circadianer Rhythmen, die psychologische Erfassung dieser Rhythmen und die Analyse von Korrelationen mit Intelligenzleistungen.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Ziel ist es, zu prüfen, ob systematische Zusammenhänge zwischen Chronotyp und Intelligenz bestehen und ob sich hierbei geschlechtsspezifische Unterschiede zeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine empirische Querschnittstudie an einer Stichprobe von 20 Studierenden durchgeführt, wobei standardisierte Fragebögen (MEQ, MCTQ) und Intelligenztests (MWT-A, SPM) zum Einsatz kamen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Vorgehensweise, die Auswertung der Messergebnisse und eine kritische Diskussion der Befunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Chronotyp, Circadiane Phasenlage, Intelligenzleistung, Morgen- und Abendorientierung sowie die verwendeten Messinstrumente MEQ und MCTQ.

Warum wurden sowohl MEQ als auch MCTQ zur Erfassung genutzt?

Die Autorin wollte die Eignung beider etablierter Verfahren vergleichen, da diese teils unterschiedliche Aspekte (hypothetische Situationen vs. tatsächliche Schlafzeiten) erfassen.

Was ist das zentrale Ergebnis bezüglich geschlechtsspezifischer Unterschiede?

Bei den Frauen konnte in der Stichprobe eine signifikante Korrelation zwischen Morgenorientierung und allgemeiner Intelligenz gefunden werden, was bei den Männern nicht der Fall war.

Fin de l'extrait de 29 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Circadiane Phasenlage und kognitive Fähigkeiten. Gibt es einen Zusammenhang?
Université
Humboldt-University of Berlin  (Psychologisches Institut)
Note
1,3
Auteur
Lisa Pagel (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
29
N° de catalogue
V335238
ISBN (ebook)
9783668253988
ISBN (Livre)
9783668253995
Langue
allemand
mots-clé
Circadiane Phasenlage Intelligenz Morgenorientierung Abendorientierung Chronotyp
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lisa Pagel (Auteur), 2013, Circadiane Phasenlage und kognitive Fähigkeiten. Gibt es einen Zusammenhang?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/335238
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  29  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint