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Anforderungen an die Soziale Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Título: Anforderungen an die Soziale Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Trabajo de Seminario , 2016 , 35 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Anonym (Autor)

Trabajo social
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Seit längerer Zeit fällt die Gruppe der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, gesetzlich geregelt in den Aufgabenbereich der Kinder- und Jugendhilfe. Im Zuge der Konflikte im Nahen Osten hat die Anzahl, der sich in Deutschland aufhaltenden unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, stark zugenommen. Diese Jugendlichen weisen einen besonderen Hilfebedarf auf, aufgrund ihrer soziokulturellen Hintergründe und den oftmals erfahrenen traumatischen Erlebnissen.

In dieser Ausarbeitung wird darauf eingegangen, was genau unter einem unbegleiteten minderjährigen Flüchtling zu verstehen ist. In diesem Zusammenhang wird ebenfalls auf den neu geschaffenen Begriff UMA eingegangen, welcher den Begriff UMF ersetzen soll. Auch werden auf die Ursachen einer Flucht eingegangen sowie Zahlen und Fakten zu diesem Phänomen und zur aktuellen Situation in Deutschland vorgestellt. Darüber hinaus werden die Herausforderungen, die die Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen für die Soziale Arbeit birgt, dargestellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Das Phänomen unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge

1.1. Begriffsbestimmung und Definition

1.2. UMA oder UMF?

1.3. Flucht und Fluchtursachen

1.3.1. Fluchtrouten

1.4 Zahlen und Fakten

2. Clearingverfahren

2.1 Inobhutnahme

3. Sozialisationsbedingungen in den Herkunftsländern

3.1 Lebenswelt der unbegleiteten Minderjährigen

4. Herausforderungen – UMA / UMF in der Jugendhilfe

4.1 Integration

4.2 Trauma

5. Anforderungen an die Soziale Arbeit

5.1 Interkulturelle Kompetenz

5.2 Interkulturelle Pädagogik

6. Auftrag und Ziel der Jugendhilfe in Bezug auf die Arbeit mit UMA/UMF

7.Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die spezielle Lebenssituation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (UMA/UMF) und analysiert die Anforderungen an die Jugendhilfe sowie die Soziale Arbeit in Deutschland. Der Fokus liegt dabei auf der Bewältigung von Traumata, Integrationsherausforderungen und der Schaffung stabiler Strukturen zur Lebensgestaltung.

  • Rechtliche Grundlagen der Inobhutnahme und Clearingverfahren
  • Sozialisationsbedingungen und Fluchtursachen von UMA/UMF
  • Psychosoziale Herausforderungen wie Trauma und Identitätskrisen
  • Integration in der neuen Gesellschaft und strukturelle Voraussetzungen
  • Anforderungen an interkulturelle Kompetenz in der pädagogischen Arbeit

Auszug aus dem Buch

1.1. Begriffsbestimmung und Definition

Grundsätzlich versteht man unter einem „unbegleiteten Minderjährigen“ eine Person, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und ohne die Begleitung der verantwortlichen Person des Jugendlichen in ein EU Land einreist, oder auf der Flucht von dieser Person getrennt wurde. (Vgl.www.bamf.de/DE/Migration/AsylFluechtlinge/Unbegleitete Minderjährige/unbegleite te-minderjährige-node.html )

Drei Elemente sollten folglich gegeben sein: Zum einen „unbegleitet“, dieser Begriff beschreibt den bloßen Tatbestand, dass sich diese Person getrennt von Familie und Bezugspersonen in der Bundesrepublik Deutschland aufhält. Als „Minderjährig“ werden Personen bezeichnet, die das 18. Lebensjahr nicht vollendet haben. Der Begriff des „Flüchtlings“ wird in der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 bestimmt. Eine Person ist als Flüchtling zu bezeichnen, wenn diese aus Furcht vor Verfolgung aufgrund von Rasse, Religion, Nationalität oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe ihr Herkunftsland verlässt und eine Rückkehr in das Herkunftsland ist aus den entsprechenden Gründen nicht möglich ist. (Vgl. STAUF 2012, S.15)

Die Besonderheit der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge ist, dass sie zum einen durch ihren Status als Asylsuchende der Asylverfahrensgesetzgebund unterliegen und zum anderen aufgrund ihrer Minderjährigkeit den Kinder- und Jugendhilfegesetzen, dem SGB VIII. Aufgrund der Tatsache, dass die Jugendlichen unbegleitet ins Bundesgebiet einreisen, muss im Sinne des SGB VIII eine Inobhutnahme und somit eine Unterbringung eingeleitet werden. Dies wird im §42 SGB VIII ausführlich dargestellt. (Vgl. STAUF 2012 S.10 f.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Phänomen unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge: Definition und Einordnung der Begrifflichkeiten sowie statistische Übersicht zur Flucht und den Fluchtursachen.

2. Clearingverfahren: Erläuterung der rechtlichen Grundlagen nach dem SGB VIII und des Ablaufs der Inobhutnahme zur Klärung der Identität und des Hilfebedarfs.

3. Sozialisationsbedingungen in den Herkunftsländern: Analyse der gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründe, die das Verhalten und die Lebenswelt der Jugendlichen prägen.

4. Herausforderungen – UMA / UMF in der Jugendhilfe: Untersuchung der Belastungen wie Trauma und Identitätsdiffusion sowie der Bedeutung von Alltagsstruktur und Beziehungsarbeit.

5. Anforderungen an die Soziale Arbeit: Diskussion notwendiger Kompetenzen, insbesondere im Bereich der interkulturellen Arbeit und der psychologischen Unterstützung.

6. Auftrag und Ziel der Jugendhilfe in Bezug auf die Arbeit mit UMA/UMF: Darstellung der professionellen Handlungsfelder, um Sicherheit und Entwicklungschancen für die Jugendlichen zu gewährleisten.

7.Fazit: Zusammenfassung der wesentlichen Herausforderungen und Notwendigkeit zur weiteren Professionalisierung der Arbeit in diesem Bereich.

Schlüsselwörter

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, UMA, UMF, Jugendhilfe, Inobhutnahme, Clearingverfahren, Interkulturelle Kompetenz, Soziale Arbeit, Fluchtursachen, Trauma, Posttraumatische Belastungsstörung, Integration, Identitätskrise, SGB VIII, Bildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation und Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (UMA/UMF) im deutschen Jugendhilfesystem.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf rechtlichen Verfahren, den soziokulturellen Hintergründen der Jugendlichen, traumatischen Erfahrungen sowie den pädagogischen Anforderungen an Fachkräfte.

Welches primäre Ziel verfolgt die Ausarbeitung?

Ziel ist es, das Verständnis für die besondere Lebenslage der Jugendlichen zu schärfen und aufzuzeigen, wie professionelle Soziale Arbeit effektiv zur Integration und zum Kindeswohl beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Auswertung rechtlicher Bestimmungen (SGB VIII) sowie der Analyse aktueller Statistiken zu Flucht und Asyl.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Phasen des Clearingverfahrens, die psychologischen Herausforderungen (Trauma), die Bedeutung interkultureller Pädagogik und die praktische Gestaltung der Jugendhilfe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Jugendhilfe, Inobhutnahme, UMA/UMF, Trauma, Integration und interkulturelle Kompetenz.

Warum wird zwischen den Begriffen UMF und UMA unterschieden?

Die Umstellung erfolgte, um den behördlichen Status stärker zu gewichten, wobei Fachverbände die ursprüngliche Bezeichnung UMF für die Beschreibung der prekären Lebenslage der Jugendlichen als treffender erachten.

Welche Rolle spielt das Clearingverfahren für die Jugendlichen?

Das Clearingverfahren ist ein zentraler Prozessschritt, in dem rechtliche Perspektiven, gesundheitlicher Bedarf und die Identität geklärt werden, um eine passende Hilfeplanung zu ermöglichen.

Warum ist das Thema Trauma in der Arbeit besonders hervorgehoben?

Traumata infolge von Flucht und Gewalt sind bei UMA/UMF weit verbreitet und stellen eine zentrale Hürde für die soziale Integration und psychische Stabilisierung dar.

Was ist das zentrale Ergebnis der Arbeit?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass neben einer gesicherten Unterbringung vor allem professionelle, interkulturell kompetente Fachkräfte und eine Vernetzung verschiedener Institutionen entscheidend sind, um den Jugendlichen eine erfolgreiche Zukunftsperspektive zu ermöglichen.

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Detalles

Título
Anforderungen an die Soziale Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen
Calificación
2
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
35
No. de catálogo
V340333
ISBN (Ebook)
9783668327887
ISBN (Libro)
9783668327894
Idioma
Alemán
Etiqueta
unbegleitete minderjährige Flüchtlinge UMA UMF Soziale Arbeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2016, Anforderungen an die Soziale Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340333
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