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Übersicht über die Wohn- und Betreuungsformen älterer Menschen in der Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Betrachtung dementiell Erkrankter

Title: Übersicht über die Wohn- und Betreuungsformen älterer Menschen in der Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Betrachtung dementiell Erkrankter

Research Paper (undergraduate) , 2002 , 39 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Pflegewissenschaftlerin BScN Sabine Fiedler (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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Wie auch andere Industrienationen unterliegt auch Deutschland dem demographischen Wandel der Gesllschaft. Es wird damit gerechnet, dass die Anzahl der älteren Menschen ab 60 Jahren in den nächsten fünf Jahrzehnten von gegenwärtig 19 Millionen auf ca. 25 Millionen ansteigt. In Anbetracht dieser Veränderungen ist davon auszugehen, dass sich die Bedürfnisse innerhalb der Gesellschaft, auch bezüglich der Inanspruchnahme von Pflegearrangements verändern wird. Die Pflegewissenschaft und Pflegepraxis sollte auf die sich verändernden Ansprüche und Bedürfnisse vorbereitet sein.

Die vorliegende Arbeit soll der Frage nachgehen, welche Wohn- und Betreuungsformen bereits vorliegen, welchen Ursprung sie haben und welche es davon in Deutschland gibt.

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Inhaltsverzeichnis

1. Methode und Literaturrecherche

2. Betreutes Wohnen

2.1. Organisationsstruktur der betreuten Wohnformen

2.1.1. Servicemodelle

2.1.2. Betreuungsmodelle

3. Wohngruppen

3.1. Organisationsstrukturen von Wohngruppen

3.1.1. Integrierter stationärer Typ

3.1.2. Ausgegliederter stationärer Typ

3.1.3. Ambulanter Typus mit „Hausmutter“

3.1.4. Ambulanter Typ mit ausschließlicher Versorgung durch ambulante Pflegedienste

4. Cantou

5. Domus-Einheiten

6. Special Care Unit (SCU)

6.1. Pflegeattribute für die Entwicklung der Typologie

6.2. Definition nach Grant

6.3. Konzeptuelle Gestaltung

7. Special Dementia Unit (SDU)

8. Hausgemeinschaften

8.1. Organisationsstruktur von Hausgemeinschaften

8.1.1. Vollstationärer Typ

8.1.2. Hausgemeinschaften Typ (M)

8.1.3. Hausgemeinschaften (Wb)

9. Pflegeheim

9.1. Pflegeheim vollstationär

9.1.1. Definition der Langzeitpflege

9.1.2. Klientengruppe

9.2. Pflegeheim teilstationär

9.2.1. Entwicklung der Zahl der Tagespflegeeinrichtungen

9.2.2. Rechtslage

9.3. Kurzzeitpflege nach SGB XI

9.3.1. Organisationsformen der Kurzzeitpflege

9.3.1.1. Solitäreinrichtungen

9.3.1.2. Kurzzeitpflege im Verbund mit nicht-vollstationären Diensten

9.3.1.3. Verbund mit Betreutem Wohnen

9.3.1.4. Verbund mit vollstationären Einrichtungen

9.3.1.5. Kurzzeitpflege in umgewandelten Krankenhausabteilungen

9.3.2. Rechtslage zur Kurzzeitpflege

9.3.3. Personal

10. Hospize

10.1. stationäre Hospizarbeit

10.2.ambulante Hospizarbeit

10.2.1. Rechtslage

10.3. Palliativmedizin

11. Bewertung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über verschiedene Wohn- und Betreuungsformen für ältere Menschen in Deutschland, wobei ein besonderer Fokus auf die Versorgungssituation von Menschen mit demenziellen Erkrankungen gelegt wird. Ziel ist es, die Vielfalt der existierenden Ansätze darzustellen, ihren Ursprung zu beleuchten und ihre Bedeutung für die gegenwärtige und zukünftige Pflegepraxis und -wissenschaft zu analysieren.

  • Analyse verschiedener Wohnkonzepte (u.a. Betreutes Wohnen, Wohngruppen, Hausgemeinschaften)
  • Untersuchung der spezifischen Bedürfnisse demenziell erkrankter Personen in diesen Wohnformen
  • Evaluation der pflegerischen und organisatorischen Strukturen sowie der rechtlichen Rahmenbedingungen
  • Identifikation von Forschungsbedarfen und Qualitätsstandards in der Versorgung

Auszug aus dem Buch

6.1. Pflegeattribute für die Entwicklung der Typologie

Die Tabelle verdeutlicht die zentralen Kriterien, die zur Abgrenzung und Definition von Special Care Units (SCUs) im Vergleich zu herkömmlichen Pflegebereichen herangezogen wurden.

Als wesentliche Attribute wurden hierbei die Separation der Bewohner, die Reduktion von störenden Stimuli, die Komplexität der angebotenen Aktivitäten sowie die Toleranz gegenüber demenzspezifischen Verhaltensweisen identifiziert. Auch die Beteiligung an strukturierten Gruppenaktivitäten, die gezielte Förderung funktionaler Fähigkeiten sowie spezifische Fortbildungsmethoden für das Personal spielen eine entscheidende Rolle für die konzeptionelle Gestaltung dieser Einheiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Methode und Literaturrecherche: Erläutert den Suchprozess in diversen Datenbanken und Bibliotheken sowie die Kriterien, die zur Auswahl der verwendeten Fachartikel, Altenberichte und Monographien führten.

2. Betreutes Wohnen: Analysiert den unregulierten Begriff des Betreuten Wohnens, die Vielfalt der Service- und Betreuungsmodelle und die rechtliche Problematik bezüglich lebenslanger Wohnrechte.

3. Wohngruppen: Beschreibt familienähnliche Wohnformen für demenzkranke Menschen, die Wert auf Individualität legen, und unterscheidet vier verschiedene Organisationstypen.

4. Cantou: Stellt das aus Frankreich stammende familienähnliche Konzept vor, das speziell auf die Bedürfnisse demenzkranker Bewohner ausgerichtet ist und das Ziel des Verbleibs bis zum Lebensende verfolgt.

5. Domus-Einheiten: Erläutert das aus England stammende Versorgungsmodell, das durch alltagsnahe Wohnsituationen Defizite ausgleichen und soziale Kontakte fördern soll.

6. Special Care Unit (SCU): Diskutiert das US-amerikanische Konzept separierter Pflegebereiche für Menschen mit Demenz, beleuchtet die Heterogenität der Strukturen und die Problematik einer einheitlichen Definition.

7. Special Dementia Unit (SDU): Beschreibt die Entstehung der SDUs in Anlehnung an Forschungseinrichtungen und betont den Vorteil der frühen Separation demenzkranker Bewohner.

8. Hausgemeinschaften: Definiert Hausgemeinschaften als vollstationäre Heimeinheiten, die durch Präsenzkräfte eine Orientierung am Normalitätsprinzip anstreben.

9. Pflegeheim: Unterscheidet zwischen vollstationärer Langzeitpflege und teilstationärer Tages- oder Nachtpflege und beleuchtet die Rolle der Kurzzeitpflege nach SGB XI.

10. Hospize: Erörtert die Hospizbewegung sowie palliative Versorgungsansätze, die auf die Lebensqualität und psychosoziale Begleitung sterbender Menschen und deren Angehörige fokussieren.

11. Bewertung: Kritisiert die schlechte Datenlage und mangelnde Evaluation der vorgestellten Wohnformen und fordert den weiteren Ausbau von Forschung und Qualitätssicherung.

Schlüsselwörter

Wohnformen, Betreutes Wohnen, Wohngruppen, Demenz, Pflegeheim, Hausgemeinschaften, Special Care Units, Kurzzeitpflege, Hospiz, Palliativmedizin, Pflegequalität, demographischer Wandel, Altenhilfe, Pflegewissenschaft, Versorgungsforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine umfassende Übersicht und Literaturanalyse über diverse Wohn- und Betreuungsformen für ältere Menschen in Deutschland mit einem speziellen Schwerpunkt auf die Versorgung demenziell erkrankter Personen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören das Betreute Wohnen, Wohngruppen, Cantou-Konzepte, Domus-Einheiten, Special Care Units, Hausgemeinschaften, klassische Pflegeheime sowie Hospiz- und Palliativangebote.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den aktuellen Stand der verschiedenen Wohnkonzepte in Deutschland aufzuzeigen, ihren Ursprung zu erklären und aufzuzeigen, welche Herausforderungen und Forschungsbedarfe für die zukünftige pflegerische Versorgung bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der verschiedene Datenbanken (wie GeroLit und CareLit) sowie relevante Altenberichte und Fachliteratur systematisch nach definierten Kriterien wie Bewohnerstruktur, Rechtslage und Pflegekonzepten ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung und Analyse einzelner Wohn- und Betreuungsformen, wobei neben den konzeptionellen Grundlagen auch die jeweilige Organisationsstruktur und die rechtliche Einordnung betrachtet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wohnformen, Demenz, Pflegeheim, Special Care Units, Hausgemeinschaften, Altenhilfe, Pflegewissenschaft und Versorgungsqualität sind zentrale Begriffe.

Inwiefern unterscheiden sich die "Cantou"-Einrichtungen von herkömmlichen Heimen?

Cantou-Einrichtungen sind kleinräumig, familienähnlich strukturiert und basieren auf dem Subsidiaritätsprinzip, wobei der Fokus auf dem Verbleib der Bewohner bis zum Lebensende in einer häuslichen Umgebung liegt.

Warum gibt es laut Autorin Forschungsbedarf im Bereich der Wohnformen?

Die Autorin stellt fest, dass die bisherige Datenlage äußerst schlecht ist, viele Modelle nicht ausreichend evaluiert wurden und die Pflegewissenschaft noch weiterentwickelt werden muss, um evidenzbasierte Qualitätsstandards zu etablieren.

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Details

Title
Übersicht über die Wohn- und Betreuungsformen älterer Menschen in der Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Betrachtung dementiell Erkrankter
College
University Witten/Herdecke
Grade
2,0
Author
Pflegewissenschaftlerin BScN Sabine Fiedler (Author)
Publication Year
2002
Pages
39
Catalog Number
V34086
ISBN (eBook)
9783638344036
ISBN (Book)
9783638687263
Language
German
Tags
Wohn- Betreuungsformen Menschen Bundesrepublik Deutschland Betrachtung Erkrankter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Pflegewissenschaftlerin BScN Sabine Fiedler (Author), 2002, Übersicht über die Wohn- und Betreuungsformen älterer Menschen in der Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Betrachtung dementiell Erkrankter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34086
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