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Messung der impliziten Einstellung zum Thema Umweltschutz. Vorschlag einer Messmethodik

Titre: Messung der impliziten Einstellung zum Thema Umweltschutz. Vorschlag einer Messmethodik

Dossier / Travail , 2016 , 28 Pages , Note: 1,8

Autor:in: Beate Höhn (Auteur)

Psychologie - Travail, Entreprise, Organisation
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Menschen haben verschiedene Einstellungen gegenüber einer Thematik, doch oft geben Sie nicht ihre tatsächliche Meinung preis. Die Forschung hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht neben der bewussten (expliziten) Einstellung auch die unbewusste (implizite) Einstellung zu erforschen.

Die vorliegende Hausarbeit stellt zunächst allgemeine Erkenntnisse über die Messung von impliziten Einstellungen dar. Anschließen werden die Rechercheergebnisse zum Thema implizite Einstellungen zum Thematik Umweltschutz (im wesentlichen Bioprodukte) präsentiert und eine Handlungsempfehlung zur Anwendung des impliziten Assoziationstest (IAT) gegeben. Zum Abschluss der Arbeit wird der IAT kritisch beleuchtet und dessen Vor- und Nachteile genannt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Die indirekte Messung von Einstellungen

2. Einstellung zum Thema Umweltschutz

2.1. Nutzen der indirekten Messung

2.2. Aktueller Stand der Forschung zur impliziten Einstellung

3. Vorschlag einer Messmethodik

3.1. Auswahl der Messmethodik

3.2. Der Implizite Assoziationstest (IAT)

3.3. Handlungsempfehlung - IAT zur Messung der Einstellung gegenüber dem Umweltschutz

3.4. Statistische Auswertung der Daten

4. Stellungnahme und Einschätzung der Machbarkeit des Handlungsvorschlages

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der impliziten Einstellungen von Konsumenten gegenüber dem Thema Umweltschutz mittels indirekter Messverfahren. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie unbewusste Einstellungen die Lücke zwischen der expliziten Absicht zu nachhaltigem Konsum und dem tatsächlich beobachtbaren Kaufverhalten erklären können.

  • Grundlagen der impliziten und expliziten Einstellungsmessung
  • Die Diskrepanz zwischen umweltbewusstem Konsum und tatsächlichem Kaufverhalten
  • Anwendung des Impliziten Assoziationstests (IAT) in der Marktforschung
  • Methodik zur Erfassung von Einstellungen gegenüber Bioprodukten
  • Kritische Analyse der Machbarkeit und Validität indirekter Messverfahren

Auszug aus dem Buch

3.2. Der Implizite Assoziationstest (IAT)

Eine zuverlässige Erfassung der impliziten Einstellung ermöglicht der IAT, welcher 1998 von Anthony G. Greenwald, McGhee und Schwartz entwickelt wurde und ursprünglich aus der Sozialpsychologie stammt. Das computerbasierte Verfahren ermöglicht es, durch die schnelle Kategorisierung von Gegensatzpaaren, die implizite Einstellung zu ermitteln. Analysiert wird diese anhand der Zuordnung der Reaktionszeiten, je nachdem kann eine positive oder negative Einstellung gemessen werden (Asendorf & Neyer, 2012).

Gründe für die weite Verbreitung des IATs sind z. B. die hohe Effektstärke im Vergleich zu anderen Verfahren und die meist sehr hohe interne Konsistenz. Zudem stellt der implizite Assoziationstest ein sehr robustes und leicht einsetzbares Verfahren dar, welches auch außerhalb des Labors ohne Probleme eingesetzt und je nach Thema beliebig angepasst werden kann (Gawronski & Conrey, 2004).

Die Analyse der impliziten Präferenz von Weißen gengenüber Schwarzen von Greenwald et al. im Jahre 1998 stellt eine klassische Durchführung des IATs dar. In diesem Versuch ordneten die Teilnehmer so schnell wie möglich Namen oder Bilder von schwarzen und weißen Personen per Tastendruck den Kategorien „schwarz“ oder „weiß“ zu. Zudem wurde eine evaluierte Entscheidungsaufgabe gestellt, in der normativ positive und negative Worte, so schnell wie möglich der Kategorie „positiv“ oder „negativ“ zugeordnet werden mussten. Entscheidend bei diesem impliziten Assoziationstest war die Kombination der beiden Aufgaben. Weiße Teilnehmer mussten in der assoziationskongruenten Kombination auf positive Worte / weiße Personen bzw. negative Worte / schwarze Personen reagieren. In der Assoziationsinkongruenten musste hingegen mit der gleichen Taste auf negative Worte / weiße Personen und positive Worte / schwarze Personen reagiert werden. Der Unterschied der mittleren Reaktionszeit zwischen den beiden Kombinationen wurde als Maß für die automatische Präferenz für Weiße gegenüber Schwarze interpretiert (Gawronski & Conrey, 2004).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Diskrepanz zwischen geäußertem Umweltbewusstsein und tatsächlichem Konsumverhalten und führt in die Notwendigkeit der impliziten Einstellungsforschung ein.

1. Die indirekte Messung von Einstellungen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Unterschiede zwischen expliziten und impliziten Einstellungen und deren Bedeutung für die Verhaltensvorhersage.

2. Einstellung zum Thema Umweltschutz: Hier werden aktuelle Forschungsstände und Marktbeobachtungen zum umweltbewussten Konsum sowie der Nutzen indirekter Messungen in diesem Kontext dargestellt.

3. Vorschlag einer Messmethodik: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Anleitung zur Anwendung des IAT, inklusive Versuchsaufbau und Datenauswertung, am Beispiel des Konsums von Bioprodukten.

4. Stellungnahme und Einschätzung der Machbarkeit des Handlungsvorschlages: Eine kritische Betrachtung des IAT hinsichtlich seiner Validität, Anwenderfreundlichkeit und der Grenzen der Reproduzierbarkeit.

5. Fazit: Das Fazit fasst den IAT als effizientes Instrument der Marktforschung zusammen und gibt einen Ausblick auf dessen zukünftige Relevanz bei der Analyse unbewusster Konsumeinflüsse.

Schlüsselwörter

Implizite Einstellung, explizite Einstellung, Impliziter Assoziationstest, IAT, Umweltschutz, Bioprodukte, Konsumentenpsychologie, Markt- und Werbepsychologie, Verhaltensvorhersage, Reaktionszeitmessung, soziale Erwünschtheit, Konsumverhalten, unbewusste Kognition, Messmethodik, Priming.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Messung der unbewussten (impliziten) Einstellung von Menschen gegenüber dem Thema Umweltschutz und Bioprodukte im Kontext der Konsumentenpsychologie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretische Abgrenzung zwischen bewusster und unbewusster Einstellungsbildung sowie die praktische Anwendung psychologischer Testverfahren zur Erforschung des tatsächlichen Kaufverhaltens.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Impliziten Assoziationstest (IAT) als valides und praktikables Werkzeug zu evaluieren, um Diskrepanzen zwischen bekundetem Umweltbewusstsein und dem realen, oft spontanen Kaufverhalten aufzudecken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Literaturrecherche zu psychologischen Testverfahren und detailliert die Durchführung und Auswertung des computergestützten Impliziten Assoziationstests (IAT).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, eine Analyse des Forschungsstandes zum Thema umweltfreundlicher Konsum sowie eine konkrete Handlungsempfehlung für den Einsatz des IAT in der Marktforschung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind implizite Einstellung, IAT (Impliziter Assoziationstest), Umweltschutz, Bioprodukte, Konsumentenverhalten und psychologische Messmethodik.

Warum reicht eine explizite Befragung zur Einstellungsforschung oft nicht aus?

Aufgrund sozialer Erwünschtheit geben Probanden bei direkten Befragungen oft nicht ihre wahre Meinung preis, da sie sich konform zum gesellschaftlichen Ideal verhalten wollen, was zu einer verzerrten Verhaltensprognose führt.

Was unterscheidet den kompatiblen vom inkompatiblen Block beim IAT?

Im kompatiblen Block werden assoziationskongruente Begriffe schneller zugeordnet (z.B. „Bio“ und „Gut“), während im inkompatiblen Block die Kategorien kombiniert werden, die der Proband psychologisch weniger stark verbindet, was zu längeren Reaktionszeiten führt.

Wie trägt der IAT zur Vorhersage von Kaufentscheidungen bei?

Der IAT misst die automatische, unwillkürliche Assoziation, die oft hinter schnellen, habituellen Kaufentscheidungen steckt, und kann somit das Verhalten besser erklären, wenn bewusste Reflexion bei der Kaufentscheidung fehlt.

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Résumé des informations

Titre
Messung der impliziten Einstellung zum Thema Umweltschutz. Vorschlag einer Messmethodik
Université
( European University of Applied Sciences Hamburg )
Note
1,8
Auteur
Beate Höhn (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
28
N° de catalogue
V341441
ISBN (ebook)
9783668317697
ISBN (Livre)
9783668317703
Langue
allemand
mots-clé
Einstellung indirekt implizit Messung Methodik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Beate Höhn (Auteur), 2016, Messung der impliziten Einstellung zum Thema Umweltschutz. Vorschlag einer Messmethodik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341441
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Extrait de  28  pages
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