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Risikomanagement durch das Nutzen von Derivaten in der Schifffahrt

Titre: Risikomanagement durch das Nutzen von Derivaten in der Schifffahrt

Thèse de Bachelor , 2015 , 71 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Dennis Tamke (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Verfasser dieser Arbeit befasst sich mit dem Wesen derivativer Finanzinstrumente und dessen Eignung als Werkzeug zum Risikomanagement in der Schifffahrt. Es soll herausgearbeitet werden, ob sich Instrumente wie z.B. Forward Freight Agreements (FFA) oder Zinsswaps zum Risikomanagement eignen oder eher einen spekulativen Hintergrund besitzen. Darüber hinaus sollen dem Leser Einsatzmöglichkeiten für Derivate aufgezeigt werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, wurden neben einer Literaturrecherche diverse Gespräche mit Mitarbeitern einer Reederei geführt. Zusätzlich werden verschiedene und praxisnahe Beispiele zur Verdeutlichung der Thematik angewendet. Dabei widmet sich das zweite Kapitel einleitend einigen theoretischen Grundlagen zum Finanzmarkt und gibt eine generelle Einführung zum Thema Derivate. Im dritten Kapitel erläutert der Verfasser die Grundlagen des allgemeinen Risikomanagements und stellt darüber hinaus den Bezug zum Risikomanagement in der Schifffahrt her. Im vierten Kapitel wird der Handel mit Derivaten auf die Schifffahrt übertragen. Des Weiteren werden die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten von derivativen Finanzinstrumenten im maritimen Bereich aufgezeigt und mit Hilfe von diversen Beispielen verdeutlicht. Das fünfte Kapitel beschäftigt sich mit dem Bereich der Frachtderivate und erläutert deren Beitrag zum Absichern von Risiken in einer Reederei. Die Arbeit wird mit einer Schlussbetrachtung des Verfassers abgeschlossen.

Diese Betrachtung verdeutlicht, dass sich klassische Risikomanagementinstrumente wie Zeitcharterverträge, Erlöspools oder CoAs sinnvoll durch derivative Geschäfte ergänzen lassen. Durch eine Kombination aus Grundgeschäft und Wertpapiergeschäft können Marktschwankungen entgegengewirkt werden. Zugleich bieten Derivate dem Reeder eine Möglichkeit bisher kaum beeinflussbare Risiken zu managen. Dieses trifft besonders auf Bereiche zu in denen keine klassischen Instrumente dem Reeder zur Verfügung stehen. Neben wertvollen Vorteilen können Derivate auch Probleme mit sich bringen. Damit eine Reederei von einem Einsatz von Derivaten profitiert, erweist sich aus Sicht des Verfassers eine ausgiebige Beratung bei einem Makler oder Händler für Derivate als besonders sinnvoll. Die individuelle Betrachtung des jeweiligen Risikos und eine richtige Vorhersage der Marktentwicklung sind unumgänglich um einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

1.2. Zielsetzung

1.3. Gang der Arbeit

2. Einführung in die Finanzmärkte und in die derivativen Finanzinstrumente

2.1. Grundlagen des Finanzmarktes

2.2. Grundlagen der Derivate

2.3. Die Klassifikation der Derivate

2.3.1. Die Klasse der Forwards und Futures

2.3.2. Die Klasse der Optionen

2.3.3. Die Klasse der Swaps

3. Grundlagen des Risikomanagements und Einführung in das schifffahrtsbezogene Risikomanagement

3.1. Definition und grundlegendes zum Risikomanagement

3.2. Risikoarten und Gründe für Risikomanagement

3.3. Risikomanagement in der Schifffahrt

4. Übertragung des Derivatenhandels auf die Schifffahrt

4.1. Einsatzbereiche für Derivate in der Schifffahrt

4.1.1. Hedging von Devisengeschäften

4.1.2. Absichern von Kreditzinssätzen

4.1.3. Bunkerhedging

4.2. Generelle Risiken bei Derivaten

5. Risikomanagement mit Frachtderivaten

5.1. Definition und Einführung der Frachtderivate

5.2. Übersicht und Erläuterung der Indizes

5.3. Hedging mit Frachtderivaten

5.3.1. FFAs

5.3.2. Frachtoption

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit derivative Finanzinstrumente als Werkzeuge im Risikomanagement von Schifffahrtsunternehmen geeignet sind, um die hohe Volatilität der Frachtraten und damit verbundene Liquiditätsrisiken zu beherrschen.

  • Grundlagen derivativer Finanzinstrumente und deren Klassifizierung.
  • Methoden des allgemeinen und schifffahrtsspezifischen Risikomanagements.
  • Praktische Anwendungsbereiche von Derivaten (Devisen, Zinsen, Bunkerkosten).
  • Einsatz von Frachtderivaten (FFAs und Frachtoptionen) zur Risikoabsicherung.

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Die Klasse der Forwards und Futures

Die klassischen Termingeschäfte werden Forward oder Future genannt, sie gehören zu den unbedingten Termingeschäften und müssen deshalb grundsätzlich erfüllt werden. Futures und Forwards können sich inhaltlich völlig gleichen hinsichtlich Basiswert, Geschäftsumfang und Lieferzeitpunkt. Sie unterscheiden sich lediglich darin, ob der Handel auf OTC-Basis oder an der Börse durchgeführt wird. Ein Future wird an der Börse gehandelt und ist standardisiert und jederzeit auf andere Investoren übertragbar, wohingegen ein Forward nicht börsenhandelbar ist und oftmals individuell zwischen zwei Vertragspartnern ausgearbeitet wird und ein weitaus größeres Maß an Flexibilität bieten.

Weil keine Börse als zentraler Kontrahent zwischen die Handelspartner geschaltet ist, weisen Forwards oftmals ein Erfüllungsrisiko auf. Futures sind börsengehandelt, deshalb tritt hier die Börse als Vertragspartner für sämtliche Käufer und Verkäufer auf. Das Kontrahentenausfallrisiko des Handelsgeschäftes wird hier auf die Börse abgewälzt. Als Ausgleich verlangt die Börse von den Handelsteilnehmern Sicherheiten, sogenannte Margins.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die hohe Volatilität in der Schifffahrtsbranche und definiert das Ziel der Arbeit, die Eignung von Derivaten zur Risikoabsicherung zu prüfen.

2. Einführung in die Finanzmärkte und in die derivativen Finanzinstrumente: Das Kapitel vermittelt theoretische Grundlagen über Finanzmärkte und die Definition, Funktionsweise sowie Klassifikation von Derivaten.

3. Grundlagen des Risikomanagements und Einführung in das schifffahrtsbezogene Risikomanagement: Hier werden die Phasen des Risikomanagements dargelegt und der Bezug zur Schifffahrt hergestellt, inklusive einer Analyse der relevanten Risikoarten für Reedereien.

4. Übertragung des Derivatenhandels auf die Schifffahrt: In diesem Teil werden praktische Einsatzbereiche für Derivate, wie Devisen-, Zins- und Bunkerhedging, anhand von Beispielen detailliert verdeutlicht.

5. Risikomanagement mit Frachtderivaten: Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten von Frachtderivaten, die Rolle der Baltic Exchange und konkrete Hedging-Strategien mittels FFAs und Frachtoptionen.

6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung, dass Derivate eine sinnvolle Ergänzung zu traditionellen Instrumenten darstellen, sofern eine fundierte Marktanalyse erfolgt.

Schlüsselwörter

Schifffahrt, Risikomanagement, Derivate, Forward Freight Agreements, FFA, Hedging, Frachtraten, Zinsrisiko, Währungsrisiko, Bunkerpreise, Volatilität, Baltic Exchange, Finanzinstrumente, Liquidität, Kontrahentenausfallrisiko

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelorarbeit behandelt den Einsatz derivativer Finanzinstrumente zur Steuerung und Absicherung finanzieller Risiken in der Schifffahrtsbranche.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen die Grundlagen von Derivaten, das spezifische Risikomanagement von Reedereien sowie die praktische Anwendung von Instrumenten wie Swaps, Futures, Forwards und Optionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es zu untersuchen, ob derivative Finanzinstrumente ein geeignetes Werkzeug für Reedereien darstellen, um sich gegen Marktschwankungen und unvorhersehbare Kostensprünge abzusichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Verfasser stützt sich auf eine umfassende Literaturrecherche sowie Gespräche mit Mitarbeitern einer mittelständischen Reederei, um die Theorie mit praxisnahen Beispielen zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Einführung in Finanzmärkte, die Grundlagen des schifffahrtsbezogenen Risikomanagements, die Anwendung von Derivaten auf Devisen-, Zins- und Bunkerpreisschwankungen sowie eine detaillierte Analyse von Frachtderivaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Schifffahrt, Risikomanagement, Hedging, Frachtderivate, FFA, Volatilität und Finanzinstrumente.

Warum ist das Risikomanagement in der Schifffahrt besonders wichtig?

Aufgrund der seit Jahrhunderten bestehenden Schifffahrtszyklen und der extremen Volatilität der Frachtraten sind Reedereien anfällig für Liquiditätsengpässe, die schnell zur Insolvenz führen können.

Wie funktioniert ein "Forward Bunker Agreement" (FBA)?

Ein FBA ist ein OTC-Geschäft, bei dem sich Käufer und Verkäufer auf eine Treibstoffmenge zu einem festen Preis an einem zukünftigen Termin einigen, um sich gegen Bunkerpreisvolatilität abzusichern.

Welche Rolle spielt die Baltic Exchange bei Frachtderivaten?

Sie fungiert als wichtiger Indexprovider, der durch das Einholen von Daten bei renommierten Schifffahrtsunternehmen verlässliche Indizes publiziert, die als Basiswert für Frachtderivate dienen.

Was ist der Unterschied zwischen einem FFA und einer Frachtoption?

Während ein FFA eine beidseitige Erfüllungsverpflichtung (unbedingtes Termingeschäft) darstellt, gewährt eine Frachtoption dem Inhaber ein Wahlrecht (bedingtes Termingeschäft) gegen Zahlung einer Prämie.

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Résumé des informations

Titre
Risikomanagement durch das Nutzen von Derivaten in der Schifffahrt
Université
University of Applied Sciences Emden/Leer
Note
1,7
Auteur
Dennis Tamke (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
71
N° de catalogue
V343142
ISBN (ebook)
9783668333413
ISBN (Livre)
9783668333420
Langue
allemand
mots-clé
Schifffahrt Risikomanagement Derivate Hedging
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dennis Tamke (Auteur), 2015, Risikomanagement durch das Nutzen von Derivaten in der Schifffahrt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343142
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