Bildungsungleichheit und Ansätze zur interkulturellen Pädagogik. Schüler mit Migrationshintergrund in Deutschland


Hausarbeit, 2015
22 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Migration in Deutschland
2.1 Migration im Schulsystem
2.2 Institutionelle Diskriminierungen

3. Schulerfolge von Kindern mit Migrationshintergrund
3.1 Pädagogisches Taktgefühl im Umgang mit Migrationskindern
3.2 Partizipation der Schüler im Unterricht

4. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In der vorliegenden Hausarbeit geht es dem Autor um eine kurze Darstellung der Schüler mit Migrationshintergrund in Deutschland und wie ein stetiger Wandel innerhalb der letzten 60 Jahre im Schulsystem hierzu stattfindet. Dazu ist es zwingend notwendig sich als erstes die allgemeine Migration anzuschauen. Hierfür verwendet der Autor Statistiken und Fakten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.[1] Ebenso konnte Petrus Han mit seinem Werk Soziologie und Migration entscheidende Zahlen und Aussagen liefern. Im zweiten Kapitel schaut sich der Verfasser die Migration im Schulsystem an. Es ist immer noch erstaunlich, dass trotz intensiver Forschung und Kenntnis des Problems Schüler mit Migrationshintergrund hinter denen der Schüler ohne Migrationshintergrund stehen.[2]

Hier soll ebenfalls klar gemacht werden, dass Unterscheidungen gemacht werden müssen, zwischen außer- und innerschulischen Aspekten, welche die Ungleichheit in der Bildung bedingen.[3] Gerade die soziale Herkunft (Familie) und damit die außerschulische Seite, darf in diesem Kontext nicht unterschätzt werden. Die Bundeszentrale für politische Bildung lieferte hierzu interessante Ansätze. Auch Lisa Britz mit Ihrem Aufsatz über Bildungsungleichheit und Ansätze zur interkulturellen Pädagogik wertete der Autor aus. Dabei ging es auch stets um die Institutionelle Diskriminierung welche in Deutschland leider immer noch weit verbreitet ist. Diese unterscheidet sich in zwei Merkmalen auf die der Autor im Kapitel selbst näher eingehen wird. Auch beantwortet er damit die Frage, warum es so schwer ist die indirekte Diskriminierung zu bekämpfen.[4]

Um aber einen knappen Gesamtüberblick über diese Thematik zu bekommen war es ebenso notwendig sich die Schulerfolge von Kindern mit Migrationshintergrund anzuschauen.[5] Wie groß sind die Unterschiede gegenüber Schülern ohne Migrationshintergrund? Welche Bildungsabschlüsse erreichten Migrantenkinder? Wie hoch ist ihr Anteil an Gymnasien und Realschulen? Auch die Frage nach der Hauptschule als „Ausländerschule“ soll im dritten Kapitel Beantwortung finden. Georg Auernheimer wird ebenso zitiert, wie auch Karim Fereidooni, welcher sich explizit mit der Thematik Schule-Migration-Diskriminierung auseinandersetzte und die Ursachen der Benachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund näher beleuchtete.[6] Dass bei den Bildungserfolgen der Schüler auch stets die Lehrkörper eine entscheidende Rolle spielen, möchte der Verfasser im Kapitel über das pädagogische Taktgefühl im Umgang mit Schülern mit Migrationshintergrund aufgreifen. Der Autor kam zu dem Schluss, dass es sich beim pädagogischen Taktgefühl um eine Lehrerkompetenz handeln sollte, welche die didaktische wie auch erzieherische Kompetenz darstellt. Hier werden honorige Autoren wie Hermann Giesecke, Wolfgang Nieke und Katja Gramelt Erwähnung finden.[7]

Im letzten Kapitel schaut der Autor sich einmal an, wie eine Partizipation der Schüler im Unterricht stattfinden könnte. Nicht nur die etappenhafte Wandlung von der Ausländerpädagogik in den 60iger Jahren bis zur heutigen Integrationspädagogik wird Erwähnung finden, sondern auch wie Kultur und Sprache im Bildungssystem wirken. Hier bedient sich der Verfasser eines Stadtinternen Beispiels, nämlich der Gesamtschule Kirchdorf. Thomas Geisen, Ingrid Gogolin und Rudolf Leiprecht befassten sich intensiv mit der Thematik und sollen hier zitiert werden. Abschließend wird der Autor ein kurzes Fazit geben.

2. Migration in Deutschland

Innerhalb der letzten 60 Jahre ist aus Deutschland, einem Gastarbeiterland, ein Zuwanderungsland geworden. Viele multiethnische Gruppen haben hier ihr neues zu Hause gefunden und sind international immigriert. Bei der Migration unterscheidet das zuständige Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zwischen internationaler und innerer Migration.[8] "Von Migration spricht man, wenn eine Person ihren Lebensmittelpunkt räumlich verlegt. Von internationaler Migration spricht man dann, wenn dies über Staatsgrenzen hinweg geschieht“, sagt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Jahr 2006.[9] Im Folgenden soll es aber um einen internationalen Migrationshintergrund von SchülerInnen in Deutschland gehen. Daher ist es von Wichtigkeit, sich einen Gesamtüberblick über die Bevölkerung mit Migrationshintergrund zu verschaffen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61646/migrationshintergrund-i

Die vorhergehende Grafik verdeutlicht, dass im Jahr 2011 bei einer Gesamtbevölkerungsanzahl von 81,75 Millionen Einwohnern in Deutschland, 15,96 Millionen Menschen einen Migrationshintergrund hatten. Von diesen waren 7,19 Millionen Ausländern und 8,77 Millionen Deutsche. Dieses entspricht einem Anteil von 19,5%. Vergleicht man diese Zahlen mit dem Jahr 2005, wird erkennbar, dass der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund noch bei 17,9% lag, was einer Zahl von 14,8 Millionen Menschen entspricht.[10] Die Zahlen sind laut Bundesamt für Migration für Flüchtlinge zustande gekommen, da der Bevölkerungsanteil ohne Migrationshintergrund um 1,34 Millionen zurückgegangen und die Bevölkerung mit Migrationshintergrund durch Geburten und Zuzug um 1,18 Millionen angewachsen ist. Seit Kriegsende 1945 kam es zu einer politisch-territorialen Neuordnung Europas.[11] Diese hatte zur Folge, dass es in den 50iger Jahren bis Mitte der 70iger Jahre, eine erhebliche Zuwanderung von Menschen aus südlichen Teilen Europas nach Deutschland gab. Zu einem großen Teil waren es angeworbene Gastarbeiter aus der Türkei, Italien und Spanien, die dem Aufruf der wieder aufgebauten Unternehmen folgten. Doch auch die Behörden warben gezielt um diese Menschen. Erst mit dem Anwerberstopp und einer neuen Konsolidierung der Ausländerbeschäftigung änderte sich dieses in der damaligen BRD.[12] Für die DDR kann gesagt werden, dass sich die Einwanderer aus Menschen der befreundeten Bruderländer zusammensetzten. Mit dem Bau der Mauer entwickelten sich jedoch neue Zuwanderungsformen für Ost- und Westdeutschland. Der Autor, welcher selbst einen afghanischen Familienhintergrund hat, legt sein Hauptaugenmerk in dieser Arbeit jedoch auf die Zeit nach dem Fall der Mauer im Jahr 1989, da es ansonsten den Rahmen sprengen würde.[13]

2.1 Migration im Schulsystem

Wie im vorangegangenen Kapitel kurz beschrieben, kam es in mehreren Wellen, aus unterschiedlichen Gründen, zu einer großen Einwanderung von Menschen nach Deutschland. Diese haben eben auch Kinder, welche in Deutschland nach Klärung aller Aufenthaltsbestimmungen, beschult werden müssen. Da aber jedes Bundesland sein Bildungssystem selbst definiert und über Schulformen/ Bildungsabschlüsse etc. entscheidet, ist es, gerade für Kinder nicht einfach sich im deutschen Schulsystem zu recht zu finden. Hier spricht man in Wissenschaftskreisen von einer unzureichenden Förderung und institutioneller Benachteiligung der Schüler, die sich in den letzten Jahren weiter verschärft hat.[14] Darauf wird der Autor aber in den jeweiligen Kapiteln zurückkommen. Die Ursachen der Benachteiligung in den Bildungsverläufen von Schülern mit und ohne Migrationshintergrund sind sehr vielfältig. Dabei kann klar gesagt werden, dass eine wesentliche Unterscheidung zwischen inner- und außerschulischer Beeinträchtigung gemacht werden muss. Während sich die innerschulischen Aspekte auf die Schule selbst, die Organisation oder die Didaktik des Unterrichts, wie auch die Qualifikation und Kompetenz des Lehrkörpers beziehen, sind die außerschulischen Seiten, wie bspw. die Familie nicht zu unterschätzen. Es kommt jeweils individuell darauf an, welche Bildungsvoraussetzungen die SchülerInnen mit Migrationshintergrund mitbringen und welche Unterstützungsmöglichkeiten von Seiten der Familie vorhanden sind.[15] Der Wandel im Bildungswesen lässt sich auch dadurch ablesen, dass immer mehr Kinder aus Zuwanderungsfamilien stammen. Im Jahr 2006 waren es jeder fünfte 15-jährige und jeder vierte Viertklässler. Dieses stellt Deutschland und sein Bildungssystem vor besondere Herausforderungen. Die Aufgabe sollte daher in der Integration dieser Schüler, in den Kern der Bevölkerung sein um nach einem gelungenen Schul-/Studienabschluss die multiethnische Herkunft dauerhaft in einer globalen Wirtschaft nutzen zu können.

Daher ist es eigentlich unverständlich, dass nach einer Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, „[…] Minderheiten schon in Kindergarten und Schule Diskriminierungserfahrungen machen. So bekommen Schüler mit Migrationshintergrund seltener Gymnasialempfehlung und erreichen insgesamt ein niedrigeres Bildungsniveau.“[16] Rainer Geißler bezog sich in seinem Buch, die Sozialstruktur Deutschlands, auf Pierre Bourdieu und kam zu dem Schluss, dass „das erworbene „Bildungskapital“ […] sich in entsprechende Lebenschancen umsetzen und […] gesellschaftliche Risiken wie Arbeitslosigkeit, Armut, Krankheit oder Straffälligkeit bzw. Kriminalisierung minimiert.“[17] Es sollte somit eine Chancengleichheit in der Bildungskarriere aller SchülerInnen, die unabhängig von sozialer Herkunft oder Ethnie ist, garantiert werden. Jedoch muss weiterhin an diesem integrativen Konzept gearbeitet werden, da immer noch starke Unterschiede zwischen Schülern mit deutschem und Migrationshintergrund innerhalb der Schulbildung bestehen. In den folgenden Kapiteln wird der Autor allerdings aufzeigen, wie es um die institutionelle Diskriminierung im Bildungssystem steht und welche Auswirkungen diese auf den Schulerfolg von Kindern mit Migrationshintergrund haben.

2.2 Institutionelle Diskriminierungen

In Deutschland gibt es ein mehrgliedriges Schulsystem, welches nach Gomolla und Radtke die institutionelle Diskriminierung von Kindern mit Migrationshintergrund bereits frühzeitig und nachhaltig begünstigt.[18] Doch was muss man darunter verstehen? Ist es eine absichtliche Benachteiligung von Migrationskindern durch das Lehrpersonal oder ist es ein Erklärungsversuch „das schlechtere Abschneiden von Schülerinnen und Schülern aus Migrationsfamilien […].“[19] Gomolla und Radtke sehen die historischen Ursprünge in einem Konzept zum „institutionellen Rassismus“[20], welche in den 60iger Jahren in den USA entwickelt worden sind. Die Hintergründe dieses Konzepts gehen jedoch weit zurück in die 40iger Jahre und beziehen sich auf die Studie von Gunnar Myrdal „An American Dilemma.“[21] Dieser thematisierte erstmals „in politischer Absicht rassistische Vorurteile und Diskriminierung als Strukturproblem der amerikanischen Gesellschaft.“[22] Doch historisch entscheidend für Deutschland ist eher die aufkommende institutionelle Diskriminierung in Großbritannien. Diese entstand in den 70iger und frühen 80iger Jahren und ist untrennbar mit der antidiskriminierenden Gesetzgebung, welche als „Antirassistische Erziehung“[23] in der Schule Anwendung fand.

Hierauf basierend, verfolgt Lisa Britz den Gedanken, dass „die Schule als Organisation die Möglichkeit hat, ihre SchülerInnen entlang des Kriteriums „ethnische Zugehörigkeit“ zu unterscheiden“[24], was das schlechtere Abschneiden dieser Kinder erklären könnte. Laut der Antidiskriminierungsstudie aus dem Jahr 2013, fühlte sich jeder 4. Schüler mit Migrationshintergrund diskriminiert, was natürlich differenziert betrachtet werden muss. So gibt es auch die personenbezogene Diskriminierung, welche eine Disparität zwischen Lehrer und Schüler beschreibt und einzudämmen gilt. Hierfür gibt es längst Lösungsansätze in Form von externen Beratungsstellen. Jedoch bezogen auf die institutionelle Diskriminierung sind diese nutzlos, da sie, laut Hopp, nur die Symptome aber nicht die Ursachen der systematischen Benachteiligung im Unterricht bekämpfen.[25] Institutionelle Diskriminierung im Bildungssystem finden wir also bspw. dann vor, wenn Lehrkörper in guter Absicht, einem Schüler mit Migrationshintergrund, eher eine Real-/ Hauptschulempfehlung aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse, jedoch losgelöst von sonstigen schulischen Leistungen aussprechen, obwohl dieser eigentlich eine Gymnasialempfehlung erhalten könnte. Dieses hat selbstverständlich erhebliche Auswirkungen auf den weiteren Lebensweg der Kinder.[26] Zustande kommt dieses ebenfalls durch die frühe Selektion der Kinder im deutschen Schulsystem. Es kann klar gesagt werden, dass es für Kinder mit Migrationshintergrund sehr schwer ist, innerhalb der ersten vier Schuljahre dasselbe sprachliche Niveau zu erlangen, wie ihre deutschen Mitschüler, da ihre Muttersprache eine andere ist. Daher ist auch erklärbar, dass, „offenbar […] die familiäre Sozialisation und das familiäre Unterstützungspotential bei den Übergangsempfehlungen von Grundschullehrern ins Gewicht [fallen].“[27] Natürlich ist jenes auch schon im Kindergarten beobachtbar. Migrationskinder werden zwar oft in einer homogenen Gruppe untergebracht, dessen ungeachtet aber auch zurückgestuft, wenn sie die geforderten Sprachansprüche nicht erfüllen. Dasselbe Problem zieht sich dann wie ein roter Faden durch die gesamte Schullaufbahn der Kinder. Festzuhalten bleibt also, dass es sich bei einer institutionellen Diskriminierung um eine Ungleichbehandlung im Unterricht handelt, welche auch dadurch begründet scheint, dass es an Schulen zwar Englisch- und Spanischleistungskurse gibt, „aber keine Türkisch-, Arabisch- oder Russisch-LKs, obwohl ein erheblicher Anteil der Schüler in Deutschland diese Sprachen als Muttersprache spricht.“[28]

Die institutionelle Diskriminierung unterscheidet sich in zwei Merkmalen von der direkten Diskriminierung. Zum einen ist sehr viel komplexer in ihrer Entstehungs- und Wirkweise als die direkte Diskriminierung und beschreibt eher ein „Netz von Institutionen […], deren Maßnahmen in der Erziehung, der Wirtschaft und Rechtsprechung kumulativ wirken und in der Summe den Zustand rassistischer oder ethnischer Diskriminierung bewirken.“[29] Daher nennt man sie auch indirekte oder versteckte Diskriminierung. Dieses macht es auch so schwer sie zu bekämpfen. Zum anderen „gründet sich die direkte Diskriminierung auf die unterschiedliche Behandlung von Gesellschaftsmitgliedern, wohingegen die institutionelle Diskriminierung ihre negativen Auswirkungen entfaltet, wenn alle Personen, trotz ungleicher Voraussetzungen gleich behandelt werden.“[30] Dieses konnte mit Hilfe von Leistungsvergleichsuntersuchungen von PISA (Programm zur Internationalen Schülerbewertung), OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) und IGLU (Internationale Grundschul- Lese-Untersuchung) an deutschen Schulen festgestellt werden. Laut OECD beruhen die Leistungsunterschiede eben auf die Funktionsweise der Schulen und des Schulsystems selbst und nicht auf der individuellen Leistungsfähigkeit der Schüler.[31] Dieser Gedanke führt den Autor nun zum nächsten Kapitel.

[...]


[1] Vgl.: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. 2006.

[2] Vgl.: Han, Petrus: Soziologie der Migration. Erklärungsmodelle, Fakten, Politische Konsequenzen, Perspektiven. 3. Auflage. UTB, Stuttgart, 2010. S. 85 ff.

[3] Hummitzsch, Thomas: Diskriminierung von Migranten auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. In: MuB 03/14. S. 1.

[4] Vgl.: Vgl.: Britz, Lisa: Bildungsungleichheit und Ansätze interkultureller Pädagogik. http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/56500/bildungsungleichheit. 2007. Bundeszentrale für politische Bildung. S. 1.

[5] Vgl.: Geißler, Rainer: Die Sozialstruktur Deutschlands. Wiesbaden, 2005. S. 280. Ebenfalls in: Konsortium Bildungsberichterstattung [Hrsg.]: Bildung in Deutschland. Bielefeld, 2006. S. 181 ff.

[6] Fereidooni, Karim: Schule-Migration-Diskriminierung. Ursachen der Benachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund im deutschen Schulwesen. VS-Verlag. Wiesbaden, 2011. S. 22.

[7] Vgl.: Giesecke, Hermann: Pädagogik als Beruf. Grundformen pädagogischen Handelns. 4. Auflage. München: Juventa 1993. Ebenfalls in: Nieke, Wolfgang: Kompetenz und Kultur. Beiträge zur Orientierung in der Moderne. VS-Verlag. Wiesbaden, 2012. Ebenfalls in: Gramelt, Katja: Der Anti-Bias-Ansatz. Zu Konzept und Praxis einer Pädagogik für den Umgang mit (kultureller) Vielfalt. VS-Verlag. Wiesbaden, 2010.

[8] Vgl.: Han, Petrus: Soziologie der Migration. Erklärungsmodelle, Fakten, Politische Konsequenzen, Perspektiven. 3. Auflage. UTB, Stuttgart, 2010. S. 85 ff.

[9] Vgl.: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. 2006.

[10] Vgl.: Statistisches Bundesamt. Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Bevölkerung mit Migrationshintergrund. Ergebnisse des Mikrozensus 2012. Statistisches Bundesamt. Wiesbaden, 2013. S. 8 ff.

[11] Vgl.: Wesner, Peter: Migration und Bildungsbenachteiligung. Kinder ausländischer Familien im deutschen Bildungssystem. Hamburg, 2014. S. 5 ff.

[12] Ihne, Hartmut; Vilhelm, Jürgen [Hrsg.]: Einführung in die Entwicklungspolitik. LIT Verlag. Berlin, 2013. S. 210.

[13] Ebd.

[14] Vgl.: Baethge, Martin: Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland. Arbeit und Lebewesen. Verlag für Sozialwissenschaften. Wiesbaden, 2005. S. 351.

[15] Vgl.: Britz, Lisa: Bildungsungleichheit und Ansätze interkultureller Pädagogik. http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/56500/bildungsungleichheit. 2007. Bundeszentrale für politische Bildung. S. 1.

[16] Vgl.: Hummitzsch, Thomas: Diskriminierung von Migranten auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. In: MuB 03/14. S. 1.

[17] Geißler, Rainer: Die Sozialstruktur Deutschlands. Wiesbaden, 2005. S. 280. Ebenfalls in: Konsortium Bildungsberichterstattung [Hrsg.]: Bildung in Deutschland. Bielefeld, 2006. S. 181 ff.

[18] Vgl.: Gomolla, Mechthild; Radtke, Frank-Olaf: Institutionelle Diskriminierung. Die Herstellung ethnischer Differenz in der Schule. VS-Verlag. Wiesbaden, 2009. S. 35 ff.

[19] Ebd. S. 35.

[20] Ebd. S. 36.

[21] Vgl.: Myrdal, Gunnar: An American Dilemma. Volume II. The Negro Problem and modern Democracy. New Jersey, 1944.

[22] Gomolla/ Radtke: S. 35.

[23] Vgl.: http://www.aric-nrw.de/files/pdf/Lehrerhandbuch_Auszug.pdf.

[24] Britz, Lisa: http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/56500/bildungsungleichheit. S. 1.

[25] Vgl.: Hopp, Marcel. In: http://www.migazin.de/2013/08/21/ads-studie-diskriminierung-schule-system/.

[26] Vgl.: Bommes, Michael; Radtke, Frank-Olaf: Institutionalisierte Diskriminierung von Migrantenkindern. Die Herstellung ethnischer Differenz in der Schule. In: Zeitschrift für Pädagogik. 39. Jg., Nr. 3, S. 483-497.

[27] Britz, Lisa: http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/56500/bildungsungleichheit. S. 1.

[28] Fereidooni, Karim: Schule-Migration-Diskriminierung. Ursachen der Benachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund im deutschen Schulwesen. VS-Verlag. Wiesbaden, 2011. S. 22.

[29] Ebd. S. 24.

[30] Fereidooni, Karim: S. 24.

[31] Vgl.: Diefenbach, Heike: Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien im deutschen Bildungssystem. Erklärungen und empirische Befunde. GWV-Fachverlag. Wiesbaden, 2007. S. 136.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Bildungsungleichheit und Ansätze zur interkulturellen Pädagogik. Schüler mit Migrationshintergrund in Deutschland
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
22
Katalognummer
V345648
ISBN (eBook)
9783668357716
ISBN (Buch)
9783668357723
Dateigröße
646 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Migration im Schulsystem, Schüler mit Migrationshintergrund in Deutschland, Pädagogische Taktgefühle, Partizipation der Schüler, Ausländerschule, Migration in der Schule, das pädagogische Taktgefühl, Ausländerpädagogik, Benachteiligung, Institutionelle Diskriminierung, Diskriminierung, Schule für Migranten, Migrationsschüler, Migrationskinder
Arbeit zitieren
Ariya Kouchi (Autor), 2015, Bildungsungleichheit und Ansätze zur interkulturellen Pädagogik. Schüler mit Migrationshintergrund in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/345648

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