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360 Grad Feedback und Coaching

Título: 360 Grad Feedback und Coaching

Ensayo , 2016 , 8 Páginas

Autor:in: M. Sc. Alexander Scherz (Autor)

Psicología - Trabajo, Empresa, Organización
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Das auf eine Sitzung beschränkte Interpretations- und Coachinggespräch, im Anschluss an ein 360-Grad-Feedback, ermöglicht dem Mitarbeiter, sein individuelles Ergebnis mit einem Coach zu besprechen. Es ist kein Ersatz für ein umfassendes, klassisches Coaching, es kann jedoch ein erster Schritt in Richtung eines persönlichen Entwicklungsprozesses sein, wenn der Coach seine Chance nutzt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. 360-Grad-Feedback: Mit Coaching wird die Sache rund

2. Ist das schon Coaching?

3. Weitere Besonderheiten im Coaching zur 360-Grad-Feedback Ergebnisbesprechung

4. Die Chance: Distanz überwinden und echtes Interesse wecken

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die methodische Gestaltung und die Herausforderungen von Coaching-Gesprächen, die unmittelbar an ein 360-Grad-Feedback anschließen, und definiert deren Rolle als ersten Schritt in einem persönlichen Entwicklungsprozess.

  • Struktur eines Coaching-Gesprächs nach einem 360-Grad-Feedback
  • Abgrenzung zwischen Interpretationsgespräch und klassischem Coaching
  • Die Rolle des Coaches beim Umgang mit unterschiedlichen Motivationstypen (Kunde, Klagender, Besucher)
  • Herausforderungen der Ergebnisbesprechung und Zielformulierung in einer einzigen Sitzung

Auszug aus dem Buch

Ist das schon Coaching?

Diese Art des Coachings scheint keine wesentlichen Unterschiede zu einem längeren Coachingprozess aufzuweisen. Dass dem nur bedingt so ist, wird deutlich, wenn man die Phase der Lösungserarbeitung genauer betrachtet. In der Regel geht es im klassischen Coaching nicht nur darum, neue Wege zu entwickeln, sondern auch, diese Wege in der Praxis zu testen. Im "normalen" Coaching wird die Brauchbarkeit der angedachten Problemlösungen in so genannten Verhaltensexperimenten im Alltag erprobt. Zur klassischen Beschreibung dieser Veränderungsarbeit nutzt man das so genannte T - O - T - E-Modell aus der Verhaltenstherapie oder dem NLP: Ein gegenwärtiger Zustand wird mit einem gewünschten Zustand verglichen (Test 1). Ergibt dieser Vergleich ein zufrieden stellendes Ergebnis, entsteht kein Handlungsbedarf. Ergibt dieser Vergleich jedoch einen aktuellen Handlungsbedarf, so gilt es, Aktionen zu erproben (Operate), die uns dem gewünschten Zustand näher bringen. Das Ergebnis dieser Aktionen - Hausaufgaben oder wie auch immer man diese Massnahmen nennen möchte - wird wiederum mit dem gewünschten Zustand verglichen (Test 2). Die Phasen "Test" und "Operate" wechseln sich in der Praxis so lange ab, bis der gewünschte Endzustand erreicht wurde, so dass der Veränderungsprozess zum aktuellen Thema beendet werden kann (Exit).

Es ist leicht einzusehen, dass das Zusammenspiel von Test, Operate, Test, Operate ... und die Reflexion der einzelnen Phasen einen zentralen Stellenwert in jedem Coachingprozess einnehmen. In der einen (!) Coachingsitzung nach dem 360-Grad-Feedback kann es jedoch nur zu der ersten Test-Phase kommen, in der der aktuelle Zustand mit einem möglichen Soll-Zustand verglichen wird und ein möglicher Handlungsbedarf erkannt wird. Deutlich werden die Möglichkeiten und Grenzen einer einmaligen Coachingsitzung insbesondere in der grafischen Darstellung eines vollständigen Coachingprozesses und der Markierung der Phasen, die in einer 360-Grad-Feedback-Ergebnisbesprechung nicht behandelt werden können (siehe Abbildung "8 Phasen im Coachingprozess").

Zusammenfassung der Kapitel

360-Grad-Feedback: Mit Coaching wird die Sache rund: Dieses Kapitel erläutert den Ablauf des Coaching-Gesprächs nach einem 360-Grad-Feedback, wobei insbesondere auf die Rollenklärung und die erste Analyse der Ist-Situation eingegangen wird.

Ist das schon Coaching?: Hier wird die Abgrenzung zum klassischen Coaching verdeutlicht, indem die zeitliche Begrenzung auf eine Sitzung und die Fokussierung auf die Identifikation des Handlungsbedarfs anhand des T-O-T-E-Modells analysiert werden.

Weitere Besonderheiten im Coaching zur 360-Grad-Feedback Ergebnisbesprechung: Das Kapitel thematisiert die unterschiedlichen Motivationslagen der Teilnehmenden und nutzt das Modell der "Kunden", "Klagenden" und "Besucher" nach Steve de Shazer zur Einordnung.

Die Chance: Distanz überwinden und echtes Interesse wecken: Der Fokus liegt hier auf dem hohen Stellenwert der Situationsbeschreibung und wie durch das gemeinsame Erarbeiten eines Bildes aus dem 360-Grad-Feedback individuelle Ziele für den Coachee entstehen.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein solches Gespräch zwar kein Ersatz für ein umfassendes Coaching ist, aber einen wertvollen Impuls für den Entwicklungsprozess bieten kann, sofern der Coach die Herausforderung der Beziehungsgestaltung annimmt.

Schlüsselwörter

360-Grad-Feedback, Coaching-Gespräch, Systemisches Coaching, Ergebnisbesprechung, Zielformulierung, Ist-Situation, T-O-T-E-Modell, Verhaltensexperimente, Kunden-Besucher-Modell, Steve de Shazer, Handlungsbedarf, Kompetenzentwicklung, Feedback-Prozess, Coaching-Sitzung, Ressourcenorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die professionelle Gestaltung von Coaching-Gesprächen, die als Nachbereitung auf ein 360-Grad-Feedback für Mitarbeiter dienen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die methodische Vorgehensweise in einer einmaligen Sitzung, der Umgang mit der unterschiedlichen Motivation der Coachees sowie die Brückenbildung von der Ergebnisreflexion zur konkreten Zielsetzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein Coach trotz zeitlicher Limitation durch eine gezielte Gesprächsführung einen Mehrwert für den Entwicklungsprozess des Coachees schaffen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt Ansätze des systemischen Coachings und bezieht sich methodisch auf das lösungsorientierte Vorgehen nach Steve de Shazer sowie das T-O-T-E-Modell zur Verhaltenssteuerung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Phasen des Gesprächs, vergleicht diese mit klassischen Coaching-Prozessen und beleuchtet die psychologischen Ausgangslagen der Coachees.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen 360-Grad-Feedback, Coaching-Gespräch, Zielformulierung, Handlungsbedarf, T-O-T-E-Modell sowie die Unterscheidung von Kunden, Klagenden und Besuchern.

Warum wird im Coaching nach 360-Grad-Feedback zwischen "Kunden", "Klagenden" und "Besuchern" unterschieden?

Diese Differenzierung nach Steve de Shazer hilft dem Coach, die jeweilige Haltung und den Grad der Veränderungsbereitschaft des Coachees zu verstehen und entsprechend geduldig und lösungsorientiert auf ihn einzugehen.

Welche Rolle spielt das T-O-T-E-Modell in dieser Arbeit?

Es dient dazu, die Grenzen einer einmaligen Coachingsitzung aufzuzeigen, da in diesem Rahmen meist nur die erste Test-Phase (Abgleich Ist-Soll-Zustand) vollzogen werden kann, während die weiteren Phasen des Operierens und erneuten Testens im Alltag des Coachees liegen.

Final del extracto de 8 páginas  - subir

Detalles

Título
360 Grad Feedback und Coaching
Autor
M. Sc. Alexander Scherz (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
8
No. de catálogo
V346273
ISBN (Ebook)
9783668353985
ISBN (Libro)
9783668353992
Idioma
Alemán
Etiqueta
Coaching Feedback Arbeits- und Organisationspsychologie Human Resources Systemisches Coaching Psychologie 360 Grad Feedback
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
M. Sc. Alexander Scherz (Autor), 2016, 360 Grad Feedback und Coaching, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/346273
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