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Förderung von Medienkompetenz mit Hilfe von historischem Filmmaterial im Unterricht

Am Beispiel des Kinoseminars „Nationalsozialistische Filmpropaganda“ in einer gymnasialen Oberstufe in NRW

Título: Förderung von Medienkompetenz mit Hilfe von historischem Filmmaterial im Unterricht

Trabajo Escrito , 2015 , 19 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Petra Drewitz (Autor)

Pedagogía - Pedagogía de los medios
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Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit der Einsatz historischer Propagandafilme im Geschichtsunterricht die Kompetenz der Schüler, Propaganda in aktuellen Medien zu erkennen und kritisch zu beurteilen, fördert.

Die Möglichkeiten Filme zu sehen sind heute sehr vielseitig. Das Kino, das Fernsehen und das Internet bieten eine große Auswahl von Filmen an. Für Jugendliche sind Filme Bestandteil ihrer Medienwelt, sie gehören zu ihrem Alltag. Ihre Funktion ist nicht nur zu unterhalten, sie tragen auch zur Sozialisation der Jugendlichen bei. Es ist wichtig, dass Jugendliche einen bewussten Umgang mit dem Medium Film erlernen, sprich Medienkompetenzen für das Medium Film erlangen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Begriffsbestimmungen

2.1 Medienkompetenz

2.2 Medienbildung

2.3 Das Verhältnis von Medienkompetenz zu Medienbildung

2.4 Filmkompetenzen und Filmbildung als Aspekt der Medienkompetenz und Medienbildung

3. Medienbildung in der Schule

3.1 Länderkonferenz Medienbildung: Filmbildung

3.2 Der Film im Geschichtsunterricht

4. Kinoseminar „Nationalsozialistische Filmpropaganda„

4.1 Die Filmvorführung in einer gymnasialen Oberstufe in NRW

5. Bildungswissenschaftliche Umsetzung zum Umgang mit aktueller Propaganda

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit der Einsatz historischer Propagandafilme im Geschichtsunterricht die Kompetenz von Schülern fördert, Propaganda in aktuellen Medien zu erkennen und kritisch zu beurteilen.

  • Grundlagen der Medienkompetenz und Medienbildung
  • Stellenwert der Filmbildung im schulischen Kontext
  • Analyse des Kinoseminars „Nationalsozialistische Filmpropaganda“
  • Praktische Untersuchung einer Filmvorführung an einer gymnasialen Oberstufe
  • Übertragbarkeit historischer Erkenntnisse auf aktuelle Propagandastrukturen

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Filmvorführung in einer gymnasialen Oberstufe in NRW

Im Herbst 2015 wird der Film „Jud Süss“ im Rahmen des Geschichtsunterrichts erstmals an diesem Gymnasium in Nordrhein-Westfalen gezeigt.. An der Veranstaltung nehmen ca. 75 Schüler aus den Geschichtskursen der Oberstufe teil. Für die Schüler ist es eine Pflichtveranstaltung. Jährlich finden ca. 80 Veranstaltungen dieser Art in Schulen statt (Informationsgespräch mit dem anwesenden Lehrpersonal).

Gezeigt wird der Film „Jud Süss“. Es handelt sich hierbei um einen antisemitischen „Hetzfilm“ aus dem Jahre 1940 von dem Regisseur Veit Harlan auf Unterhaltungsebene (Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen).

Der Referent des Institutes für Kino und Filmkultur stellt sich und die Stiftung vor und erklärt den Terminus „Vorbehaltsfilm“. Der Film „Jud Süss“ wird vorgestellt sowohl hinsichtlich seines zeithistorischen Kontexts, seiner Entstehungsgeschichte und seines Inhalts. Der Film wird 1939 vom damaligen Reichspropagandaleiter Joseph Goebbels in Auftrag gegeben. Es handelt sich um einen historischen Kostümfilm, angelehnt an die wahre Geschichte von „Joseph Süss Openheimer“ und soll auf die antisemitischen Maßnahmen der Nationalsozialisten vorbereiten. Der Film hat 22 Millionen Besucher und wird nicht nur im Kino, sondern auch in den Schulen, Kasernen und in Sondervorstellungen gezeigt, um möglichst viel Publikum zu erreichen. Es folgt ein Abriss über Propaganda in Unterhaltungsfilmen. welcher Instrumente sie sich bedient und wo sie heute noch zu finden ist. Propaganda wird überwiegend über Emotionen und Gefühle sowie die Filmgestaltung vermittelt. Es werden aktuelle Beispiele für Propagandafilme genannt, wie der Film „American Sniper“ oder die Serie „24“.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Mediums Film für Jugendliche ein und skizziert die Fragestellung bezüglich der Wirksamkeit historischer Propagandafilme im Unterricht.

2. Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Medienkompetenz und Medienbildung sowie deren Verhältnis zueinander im bildungswissenschaftlichen Kontext.

3. Medienbildung in der Schule: Es wird die Rolle der Filmbildung im schulischen Rahmen sowie deren spezifische Bedeutung im Geschichtsunterricht beleuchtet.

4. Kinoseminar „Nationalsozialistische Filmpropaganda„: Dieser Abschnitt beschreibt das Konzept und die Durchführung von Filmseminaren zu NS-Propagandafilmen und dokumentiert eine spezifische Vorführung.

5. Bildungswissenschaftliche Umsetzung zum Umgang mit aktueller Propaganda: In diesem Kapitel wird die pädagogische Umsetzung analysiert und die Forschungsfrage anhand der gewonnenen Erkenntnisse beantwortet.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Eignung des historischen Materials zur Förderung der Medienkritik im Umgang mit heutigen Propagandamedien.

Schlüsselwörter

Medienkompetenz, Medienbildung, Filmkompetenz, Filmbildung, Geschichtsunterricht, Propaganda, Nationalsozialismus, Vorbehaltsfilm, Jud Süss, Medienkritik, Filmanalyse, Politische Bildung, Medienpädagogik, Ideologie, Propagandaerkennung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie historische Propagandafilme im Unterricht eingesetzt werden können, um bei Schülern die Kompetenz zu fördern, aktuelle Propagandamedien kritisch zu hinterfragen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind Medienpädagogik (Medienkompetenz/Medienbildung), die didaktische Einbettung von Filmen in den Geschichtsunterricht und die Analyse der „Vorbehaltsfilme“.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, inwieweit der Einsatz historischer Propagandafilme die Kompetenz von Schülern stärkt, Propaganda in modernen Medien zu erkennen und kritisch zu beurteilen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung medienpädagogischer Begriffe sowie eine teilnehmende Beobachtung einer Filmvorführung an einem Gymnasium zur Analyse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Begriffsbestimmungen, die Darstellung der schulischen Filmbildung und eine detaillierte Analyse eines Filmseminars zum Thema „Nationalsozialistische Filmpropaganda“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Medienkompetenz, Filmbildung, NS-Propaganda, kritische Medienanalyse und politische Meinungsbildung.

Warum wird der Film „Jud Süss“ als Fallbeispiel gewählt?

Der Film dient als paradigmatisches Beispiel für einen „Vorbehaltsfilm“, der aufgrund seiner antisemitischen Hetze eine spezifische medienpädagogische Begleitung erfordert, um seine manipulative Wirkung zu entlarven.

Welche Bedeutung haben „Vorbehaltsfilme“ für die heutige Bildungsarbeit?

Diese Filme sind nicht verboten, unterliegen aber Auflagen, da sie der kritischen politischen Erziehung vorbehalten sind, um Distanz zum Gesehenen aufzubauen und historische Zusammenhänge zu verstehen.

Zu welcher Schlussfolgerung kommt die Autorin?

Die Autorin schlussfolgert, dass die Arbeit mit historischem Material erfolgreich auf die aktuelle Medienwelt übertragen werden kann und Schüler so dazu befähigt, manipulative Strukturen in heutigen Medien kritischer zu durchschauen.

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Detalles

Título
Förderung von Medienkompetenz mit Hilfe von historischem Filmmaterial im Unterricht
Subtítulo
Am Beispiel des Kinoseminars „Nationalsozialistische Filmpropaganda“ in einer gymnasialen Oberstufe in NRW
Universidad
University of Hagen  (Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften)
Calificación
2,0
Autor
Petra Drewitz (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
19
No. de catálogo
V346940
ISBN (Ebook)
9783668364301
ISBN (Libro)
9783668364318
Idioma
Alemán
Etiqueta
Medienkompetenz Propagandafilme Geschichtsunterricht Medienwelt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Petra Drewitz (Autor), 2015, Förderung von Medienkompetenz mit Hilfe von historischem Filmmaterial im Unterricht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/346940
Leer eBook
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