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Bildung in Indien. Erfolge der indischen Bildungspolitik

Título: Bildung in Indien. Erfolge der indischen Bildungspolitik

Trabajo Escrito , 2016 , 23 Páginas

Autor:in: Igor Spitz (Autor)

Política - Región: Asia del Sur
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik des Zugangs zu Bildung für die unterschiedlichen Bevölkerungsschichten Indiens. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist der Zugang zu Bildung als ein soziales Grundrecht definiert und die Bildungspolitik ist eine wichtige Säule des Sozialstaates geworden. Darüber hinaus ist die Bildungspolitik zu einem wichtigen Bestandteil der Wirtschaftspolitik avanciert.

In Bezug zu Indien soll die Ausbildung einer breiteren Bevölkerungsschicht Teil des wirtschaftlichen Wachstumsprozesses werden. Das Bildungsniveau Indiens bekommt zunehmend auch für die deutsche Wirtschaft größere Bedeutung. Dadurch, dass deutsche Unternehmen stetig in Indien investieren sind derzeit mehr als 400.000 Inder in deutschen Firmen angestellt.

Es ist bewiesen, dass eine gut ausgebildete Bevölkerung unbedingt erforderlich ist für einen wirtschaftlichen Wachstumsprozess. Zu diesem Thema haben die Vereinten Nationen das Milleniumsziel „Education for all“ formuliert, welches insgesamt sieben Unterziele umfasst. Untersucht werden dabei auch die strukturellen und kulturellen Besonderheiten des Subkontinents und die Reformbestrebungen der indischen Regierung. Anhand von ausgewählten Kennzahlen bewertet diese Arbeit die Entwicklung von drei Unterzielen im Zusammenhang mit den Bildungszielen der indischen Regierung. Das Resultat dieser Arbeit soll aussagen, ob in der institutionellen Bildung Indiens diese drei Unterziele bereits erreicht worden sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das theoretische Konzept von „Education for all“

2.1 Das Menschenrecht auf Bildung

2.2 Inhalte und Umsetzung von „Education for all“Bildungssituation

3. Bildungssituation in Indien

3.1 Historische .Ursprünge

3.2 Zentrale Inhalte des Bildungssystems

3.3 Strukturelle Besonderheiten

3.4 Das „Ministry of Human Resource Development“

3.5 Untere Kästen und Stammesbevölkerung

3.6 Mädchen

3.7 Alphabetisierung

3.8 Zukünftige Herausforderungen

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Umsetzung des UN-Millenniumsziels „Education for all“ in Indien. Dabei wird analysiert, inwieweit strukturelle und kulturelle Besonderheiten den Zugang zu Bildung beeinflussen und ob die angestrebten Bildungsziele durch staatliche Reformen bereits erreicht wurden.

  • Menschenrecht auf Bildung als globale Basis
  • Historische und strukturelle Bildungssituation in Indien
  • Einfluss des „Ministry of Human Resource Development“
  • Herausforderungen für benachteiligte Bevölkerungsgruppen und Mädchen
  • Analyse der Alphabetisierungsrate und Bildungsqualität

Auszug aus dem Buch

3.1 Historische .Ursprünge

Die Bildung in Indien ist stark von den Religionen des Landes geprägt. Die größte Religionsgemeinschaft ist die der Hindus. Daher steht ihr Einfluss an erster Stelle. Die ersten Schulen des Landes wurden in den Hindu-Tempeln 1000 Jahre v. Chr. eingeführt. Die anderen Religionen im Land wie Buddhismus und Islam gründeten mit der Verbreitung in Indien auch jeweils ihre eigenen Bildungseinrichtungen.

Einige zentrale Aspekte der heutigen Bildungspraxis in Indien sind auf die Wertevorstellungen aus der vedischen Zeit (6. Und 5. Jahrhundert v. Chr.) angelehnt. Deren Lernmethode bestand aus Auswendiglernen und nicht in einer kritischen Diskussion. Unterrichtsinhalte bestanden in erster Linie aus den religiösen Texten die von den Schülern nachgesprochen wurden. Bildung wurde über die Jahrhunderte vor allem mündlich an die männlichen Mitglieder der höheren Kasten der Brahmanen (Priesterkasten) und Kshatriyas wiedergegeben. Ausgeschlossen waren Mädchen sowie die unteren Kasten (Vaishyas und Shudras) und die „unerhörbaren“ (Dalits/scheduled casts).

Weiter von Bedeutung sind die Bildungseinrichtungen der Religion des Christentums. Die von Christlichen Missionen entwickelten „Convent Schools“ waren der Ursprung für die Elite des Landes. Prägend für das heutige Bildungssystem waren die Schulen der ehemaligen Kolonialmacht Großbritannien. Für die Kolonialregierung war das Ziel die Koloniale Verwaltung durch die Bildung zu initialisieren. Die Einflüsse der unterschiedlichen Religionen Hinduismus, des Buddhismus und des Islams sind sehr stark. Die jeweiligen Religionen sind heute noch in der Unterrichtsinhalten und Bildungspraxis präsent.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert Bildung als soziales Grundrecht und beleuchtet die Relevanz der indischen Bildungsentwicklung für die internationale Wirtschaft sowie das Ziel „Education for all“.

2. Das theoretische Konzept von „Education for all“: Dieses Kapitel erläutert das Menschenrecht auf Bildung auf Basis der UN-Erklärungen und beschreibt die globalen Zielsetzungen zur Förderung von Bildungsgerechtigkeit.

3. Bildungssituation in Indien: Dieses Kapitel analysiert detailliert die historische Entwicklung, das aktuelle Bildungssystem, die Rolle der Regierung sowie spezifische Herausforderungen bei der Alphabetisierung und Inklusion in Indien.

4 Fazit: Das Fazit fasst die positiven Entwicklungen hinsichtlich der Alphabetisierung und Inklusion zusammen und stellt zukünftige Handlungsbedarfe zur weiteren Steigerung der Bildungsqualität dar.

Schlüsselwörter

Indien, Bildungssystem, Education for all, Menschenrecht, Alphabetisierung, Millenniumsziele, Ministry of Human Resource Development, Inklusion, Schulbildung, Sozialstaat, Bildungsreform, Untere Kästen, Chancengerechtigkeit, Lehrerbildung, Wirtschaftswachstum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik des Bildungszugangs in Indien unter Berücksichtigung des internationalen Konzepts „Education for all“.

Welche zentralen Themenfelder werden analysiert?

Im Zentrum stehen die historischen Grundlagen des indischen Bildungswesens, staatliche Förderprogramme, soziale Inklusion sowie die messbaren Fortschritte bei Alphabetisierung und Schulabschlüssen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu bewerten, inwieweit die indische Regierung die UN-Bildungsziele umgesetzt hat und ob diese zur gesellschaftlichen Teilhabe beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Kennzahlen und Regierungsberichten zur Bildungssituation in Indien.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?

Der Hauptteil behandelt das theoretische Fundament, die geschichtliche Genese der Bildung, aktuelle staatliche Strukturen wie das MHRD sowie die spezifische Situation von Mädchen und benachteiligten Kasten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit zusammenfassen?

Zu den Kernbegriffen gehören Indien, Bildungszugang, Alphabetisierung, Inklusion, Millenniumsziele und staatliche Bildungspolitik.

Welchen Einfluss hat das Ministry of Human Resource Development (MHRD)?

Das MHRD fungiert als zentrale Behörde, die Berichte erstellt, Bildungsziele in Fünfjahresplänen definiert und die landesweite Umsetzung von Bildungsreformen koordiniert.

Was bedeutet die „demografische Dividende“ für das indische Bildungswesen?

Die demografische Dividende beschreibt das Potenzial Indiens durch seine junge Bevölkerung; eine hochwertige Bildung ist hierbei entscheidend, um dieses Humankapital für das Wirtschaftswachstum nutzbar zu machen.

Final del extracto de 23 páginas  - subir

Detalles

Título
Bildung in Indien. Erfolge der indischen Bildungspolitik
Autor
Igor Spitz (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
23
No. de catálogo
V347020
ISBN (Ebook)
9783668365520
ISBN (Libro)
9783668365537
Idioma
Alemán
Etiqueta
bildung indien erfolge bildungspolitik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Igor Spitz (Autor), 2016, Bildung in Indien. Erfolge der indischen Bildungspolitik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/347020
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