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Filmbildung im Deutschunterricht. Medienkompetenz durch Filme und Videos

Praktische Umsetzung für die Grundschule, Realschule und das Gymnasium

Titel: Filmbildung im Deutschunterricht. Medienkompetenz durch Filme und Videos

Hausarbeit , 2014 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Katjana Schulze (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit befasst sich mit der Filmbildung im Deutschunterricht. Es wird herausgestellt, ob und warum sich Filme für den Deutschunterricht eignen und wie sie sich sinnvoll in den handlungs- und produktionsorientierten Deutschunterricht integrieren lassen.
Zunächst werde ich in der Sachanalyse die Grundlagen des Films beleuchten und die Relevanz der Integration von Filmen in den Schulunterricht darstellen. Anschließend folgt die didaktische Analyse, innerhalb welcher ich Auskunft über die angestrebten Kompetenzen geben werde und den Bezug zum Lehrplan herstelle. Im unterrichtlichen Teil werde ich konkrete Unterrichtsmethoden vorstellen, wobei deutlich wird, dass man Filme nicht nur zur Filmanalyse verwenden kann. Schlussendlich folgen ein kurzes Fazit und das Literaturverzeichnis.

Fernsehen, Video und Kino spielen seit einigen Jahrzehnten eine zentrale Rolle der Sozialisierung von Kindern und Jugendlichen, so sie vom Grunde her im Selbstverständnis mit audiovisuellen Medien aufwachsen. Dennoch findet Filmbildung in Schulen bis heute kaum und nur nachgeordnet statt. In meiner Ausarbeitung zum Seminarthema „Audiovisuelle Texte: Filme und Videoclips“ werde ich einige filmdidaktische Konzepte und praktische Umsetzungsbeispiele für den Deutschunterricht präsentieren; - als werdende Lehrkraft halte ich es für unabdingbar, den Schülerinnen und Schülern den richtigen Umgang mit Medien zu vermitteln sowie sie vor allem des kritischen Hinterfragens von Medien zu befähigen!

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sachanalyse des Themas

3. Didaktische Analyse des Themas

4. Unterrichtlicher Teil

4.1 Das Filmgespräch

4.2 Schreiben zu Filmen

4.3 Szenische Verfahren im Umgang mit Film

4.4 Arbeit mit Filmplakaten und Trailern

4.5 Arbeit mit Standbildern (Frames)

4.6 Arbeit mit ausgewählten Sequenzen (Clips)

4.7 Arbeit mit Bonus-Material

4.8 Arbeit mit der Mehrsprachigkeit: Untertitel und Synchronfassungen

4.9 Arbeit mit literarischen Vorlagen, Filmbüchern und Drehbüchern

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz der Filmbildung im Deutschunterricht und präsentiert vielfältige handlungs- und produktionsorientierte Konzepte, um Schülerinnen und Schüler zu einem kritischen und kompetenten Umgang mit audiovisuellen Medien zu befähigen.

  • Bedeutung audiovisueller Medien für die Sozialisation von Heranwachsenden
  • Theoretische Grundlagen der Film- und Mediendidaktik
  • Darstellung kompetenzorientierter Ziele wie Filmlesefähigkeit
  • Vorstellung praktischer Unterrichtsmethoden (z.B. Filmgespräch, Szenische Verfahren)

Auszug aus dem Buch

4.1 Das Filmgespräch (vgl. ABRAHAM, 1 2009, 78 ff.):

Beim Filmgespräch handelt es sich um eine Art Kulturplausch. Man schaut sich einen Film oder Filmausschnitt an und führt spontan Gespräche über einen im Film thematischen Kontext. Die Gespräche werden vom Lehrer moderiert. Es findet ein Austausch über erste Eindrücke, Beobachtungen, Assoziationen, Fragen und Deutungsvermutungen statt. Dies fördert sowohl den mündlichen Sprachgebrauch als auch den interpretierenden Blick. Um ein Filmgespräch führen zu können benötigt man den Gegenstand (Spielfilm, Kurzfilm, Serienfolge,...) und ein Thema, welches von der Lehrkraft vorgeschlagen wird – kein Film beinhaltet nur ein einziges Thema. Mögliche Einstiegsfragen für Filmgespräche könnten sein: „Was kommt dir als erstes in den Sinn, wenn du an den Film zurückdenkst?“, „Welche Szene hat dich am meisten beeindruckt? Was hast du dabei empfunden?“, „Welche Figuren waren dir sympathisch, welche unsympathisch? Warum?“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin begründet die Notwendigkeit von Filmbildung im Deutschunterricht und skizziert den Aufbau ihrer Ausarbeitung.

2. Sachanalyse des Themas: Dieses Kapitel definiert audiovisuelle Medien innerhalb der Deutschdidaktik und erläutert Besonderheiten sowie Gattungsmerkmale von Kinder- und Jugendfilmen.

3. Didaktische Analyse des Themas: Hier wird das Potenzial von Filmen für den Unterricht hervorgehoben und das Konzept der Filmlesefähigkeit als Zielperspektive erläutert.

4. Unterrichtlicher Teil: Dieser Hauptteil stellt konkrete handlungs- und produktionsorientierte Methoden wie das Filmgespräch oder szenische Verfahren für die Unterrichtspraxis vor.

5. Fazit: Die Autorin fasst die Bedeutung der Filmbildung für die Medienkompetenz zusammen und reflektiert ihre Absicht, die vorgestellten Methoden im zukünftigen Lehrerberuf anzuwenden.

Schlüsselwörter

Filmbildung, Mediendidaktik, Deutschunterricht, Medienkompetenz, Filmgespräch, Handlungs- und produktionsorientierter Unterricht, Kinderfilm, Jugendfilm, Filmlesefähigkeit, Filmanalyse, Szenische Verfahren, Mediensozialisation, Unterrichtsmethodik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Integration von Filmen und audiovisuellen Medien in den Deutschunterricht, um Schülern eine kritische Medienreflexion zu ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die medienpädagogischen Grundlagen, filmästhetische Aspekte, Kompetenzorientierung und vielfältige didaktische Methoden zur Filmarbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Filme über die reine Filmanalyse hinaus handlungsorientiert und didaktisch sinnvoll in den Unterricht integriert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse didaktischer Konzepte und fachwissenschaftlicher Literatur zur Medien- und Filmdidaktik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Vorstellung konkreter Unterrichtsmethoden, darunter Filmgespräche, kreatives Schreiben, szenische Verfahren und die Arbeit mit Filmmaterialien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Filmbildung, Mediendidaktik, Medienkompetenz, Handlungs- und Produktionsorientierung sowie Filmlesefähigkeit.

Warum ist das "Filmgespräch" ein zentrales Element?

Das Filmgespräch dient als niederschwelliger "Kulturplausch", um spontane Eindrücke zu verarbeiten und den interpretierenden Blick der Schüler zu schärfen.

Welche Rolle spielen "Szenische Verfahren" bei der Filmarbeit?

Diese Methoden, wie etwa das "Character Interview", fördern die Empathiefähigkeit, indem sich Schüler intensiv mit den Motiven und Rollen der Filmfiguren auseinandersetzen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Filmbildung im Deutschunterricht. Medienkompetenz durch Filme und Videos
Untertitel
Praktische Umsetzung für die Grundschule, Realschule und das Gymnasium
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Deutsche Philologie)
Veranstaltung
Lese- und Literaturunterricht / Mit Texten und Medien umgehen
Note
1,3
Autor
Katjana Schulze (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
15
Katalognummer
V356348
ISBN (eBook)
9783668428515
ISBN (Buch)
9783668428522
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Film Deutschunterricht Deutsch Filme Filmbildung Audiovisuelle Texte Audiovisuell Videoclips Filmgespräch Szenische Verfahren Standbilder Trailer Sequenzen Frames Clips Filmplakat Filmplakate Medien Medienunterricht medienkompetenz grundschule realschule gymnasium sek 1 sek 2
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katjana Schulze (Autor:in), 2014, Filmbildung im Deutschunterricht. Medienkompetenz durch Filme und Videos, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356348
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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