In dieser Hausarbeit wird die journalistische Form der Reportage am Beispiel Günter Wallraffs unter die Lupe genommen. Dabei werden seine Recherchen in Buch- und Filmform untersucht und miteinander verglichen.
Die Reportage ist die bekannteste und vielfältigste journalistische Darstellungsform. Sie kann als Zeitungs- oder Zeitschriftenartikel, Film, Buch, Podcast usw. erscheinen. Doch was verändert sich, wenn das Medium gewechselt wird? Welche journalistischen Praktiken kommen zum Einsatz, wie verhält sich der Berichtende zum Berichteten? Diesen und weiteren Fragen wird sich diese Hausarbeit widmen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Reportage im Buch
- 13 Unerwünschte Reportagen
- Ganz Unten
- Die Reportage im Film
- Bei Anruf Abzocke
- Wo Arbeit weh tut
- Vergleich und Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Vergleich von journalistischen Reportagen in Buch- und Filmform. Am Beispiel ausgewählter Werke von Günter Wallraff wird untersucht, wie sich die journalistischen Praktiken und die Berichterstattung in den verschiedenen Medienformen unterscheiden.
- Vergleich der journalistischen Praktiken in Buch- und Filmreportagen
- Analyse der Berichterstattungsstile von Günter Wallraff
- Untersuchung des Einflusses des Mediums auf die Berichterstattung
- Bedeutung von Recherche und Inszenierung in Reportagen
- Ethische Aspekte und Kritikfähigkeit in der Reportage
Zusammenfassung der Kapitel
Die Reportage im Buch
Der Abschnitt beleuchtet die Unterschiede in der journalistischen Herangehensweise zwischen den Reportagen "Asyl ohne Rückfahrkarte" aus "13 Unerwünschte Reportagen" und "Essen mit Spaß" oder der letzte Fraẞ" aus "Ganz Unten". Es wird deutlich, wie Wallraff die Ereignisse und Erfahrungen in den beiden Büchern unterschiedlich präsentiert, von der bloßen Nacherzählung in "Asyl ohne Rückfahrkarte" bis hin zur sorgfältigen Recherche und Einarbeitung von Hintergrundinformationen in "Essen mit Spaß" oder der letzte Fraẞ".
Die Reportage im Film
Dieser Abschnitt konzentriert sich auf die filmischen Reportagen von Günter Wallraff, insbesondere auf "Bei Anruf Abzocke". Hier wird die Zielsetzung der Reportage sowie die Rolle der Videomaterialien im Vergleich zu den Buchreportagen betrachtet.
Schlüsselwörter
Günter Wallraff, Reportage, Buch, Film, Journalismus, Vergleich, Medienform, Berichterstattungsstil, Recherche, Inszenierung, Kritikfähigkeit, Ethische Aspekte.
Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheiden sich Reportagen in Buch- und Filmform?
Die Arbeit untersucht am Beispiel Günter Wallraffs, wie sich journalistische Praktiken, Recherchestile und die Beziehung zum Berichteten je nach Medium verändern.
Welche Werke von Günter Wallraff werden analysiert?
Analysiert werden die Bücher „13 Unerwünschte Reportagen“ und „Ganz Unten“ sowie die Filme „Bei Anruf Abzocke“ und „Wo Arbeit weh tut“.
Welche Rolle spielt die Inszenierung in Wallraffs Reportagen?
Besonders in den Filmen wird untersucht, wie Videomaterial und verdeckte Ermittlungen als Mittel der Kritikfähigkeit und Beweisführung eingesetzt werden.
Was ist das Besondere an Wallraffs Berichterstattungsstil?
Sein Stil ist geprägt von tiefgehender Recherche, oft unter falscher Identität, um Missstände von „ganz unten“ aus der Perspektive der Betroffenen aufzudecken.
Welche ethischen Aspekte werden in der Arbeit diskutiert?
Die Hausarbeit widmet sich den moralischen Fragen verdeckter Recherchen und der Verantwortung des Journalisten gegenüber den gezeigten Personen.
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- Farsin Marzban (Autor), 2017, Die Reportage in Buch und Film, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/364781