Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Fehlernährung und Umweltgifte. Dabei wird auf die
„Hunza-Gruppe“, den „Vollwert-Papst“ Dr. M. O. Bruker und Kollath eingegangen und der Zusammenhang zwischen Ernährung und psychischen Störungen bzw. abweichendem Verhalten aufgezeigt. Die Autorin vertritt die These, dass eine Ernährungsumstellung psychische Störungen beseitigen kann. Dabei geht sie vor allem auf verschiedene Lebensmittelinhaltsstoffe und Zusätze in unserer Nahrung ein.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Hunza
- Bruker
- Kollath
- Hypothesen
- Lebensmittelinhaltsstoffe
- Vitamine
- Psychische Folgen bestimmter Hypovitaminosen
- Ursachen von Hypovitaminosen
- Toxische Metalle
- Die Denaturierung unserer Nahrung
- Raffination
- Konservierung
- Lebensmittelzusätze
- Aromen
- Phosphate
- Nitrate und Nitritpökelsalz
- Konventionelle Tierzucht und Landwirtschaft
- Tiermast
- Vergleich des Nitratgehalts von ökologisch und konventionell angebautem deutschen Gemüse
- Abweichende Ernährung > Abweichendes Verhalten
- Kriminalität
- Ursachen psychischer Störungen (lt. Prochazka)
- Hyperaktivität
- Eine heile Psyche in einem gesunden Körper
- Ausblick
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert den Einfluss von Ernährung auf die menschliche Gesundheit und das Verhalten. Sie untersucht, inwiefern Veränderungen in der modernen Ernährung zu Zivilisationskrankheiten und psychischen Störungen beitragen können.
- Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit
- Auswirkungen von Mangelernährung und toxischen Stoffen
- Verhaltensänderungen durch Ernährungsumstellungen
- Zivilisationskrankheiten und ihre Ursachen
- Bedeutung natürlicher Lebensmittel
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet die Parallelen zwischen dem Verhalten von Mäusen in einem überbevölkerten Terrarium und der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft. Es wird die These aufgestellt, dass Mangelernährung und Umweltverschmutzung zu einem allmählichen Niedergang menschlicher Fähigkeiten führen können. Anschließend wird die Hunza-Gruppe, ein Volk mit bemerkenswerter Vitalität, als Beispiel für die Bedeutung einer naturnahen Ernährung vorgestellt. Im Anschluss daran werden die Erkenntnisse von Dr. Bruker zu ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten und die Forschungsarbeiten von Kollath, die den Zusammenhang zwischen Ernährung und dem Verhalten von Tieren belegen, zusammengefasst. Die Arbeit stellt die Hypothese auf, dass die in den Studien beobachteten ernährungsbedingten Verhaltensänderungen auch auf den Menschen übertragbar sind.
Das zweite Kapitel widmet sich den Lebensmittelinhaltsstoffen und insbesondere den Vitaminen. Es wird die Bedeutung von Vitaminen für das Nervensystem und die Unterschiede zwischen wasser- und fettlöslichen Vitaminen erläutert. Das Kapitel behandelt auch das Thema Hypovitaminose und deren Auswirkungen auf den menschlichen Organismus.
Schlüsselwörter
Ernährung, Zivilisationskrankheiten, Verhaltensstörungen, Mangelernährung, Umweltverschmutzung, Vitamine, Hypovitaminose, natürliche Lebensmittel, Raffination, Lebensmittelzusätze, Tierzucht, Landwirtschaft.
Häufig gestellte Fragen
Wie hängen Ernährung und psychische Störungen zusammen?
Die Arbeit vertritt die These, dass Fehlernährung und Mangel an Vitaminen zu Verhaltensstörungen und psychischen Erkrankungen wie Hyperaktivität oder Aggressivität führen können.
Wer war Dr. M. O. Bruker?
Dr. Bruker war ein bekannter Verfechter der Vollwerternährung, der den Zusammenhang zwischen industriell verarbeiteter Nahrung und modernen Zivilisationskrankheiten untersuchte.
Welche Rolle spielen Lebensmittelzusätze?
Zusätze wie Aromen, Phosphate und Nitrate stehen im Verdacht, das Nervensystem zu beeinflussen und abweichendes Verhalten zu begünstigen.
Was ist Denaturierung von Nahrung?
Damit ist die industrielle Bearbeitung (Raffination, Konservierung) gemeint, die natürliche Lebensmittel ihrer lebenswichtigen Inhaltsstoffe beraubt.
Was ist das Besondere an der Hunza-Gruppe?
Die Hunza sind ein Volk, das für seine außergewöhnliche Gesundheit und Langlebigkeit bekannt ist, was in der Forschung oft auf ihre naturnahe, unverarbeitete Ernährung zurückgeführt wird.
- Arbeit zitieren
- Alina Kulik (Autor:in), 2005, Fehlernährung und Umweltgifte als Verhaltensdeterminanten. Eine heile Psyche in einem gesunden Körper, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/366867