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Erfassung von Intensivpflegeaufwand. Ein Zusammenhang von Aufwandspunkten nach OPS-Code 8-980 und Leistungsminuten nach LEP-Methode

Title: Erfassung von Intensivpflegeaufwand. Ein Zusammenhang von Aufwandspunkten nach OPS-Code 8-980 und Leistungsminuten nach LEP-Methode

Diploma Thesis , 2017 , 97 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stephan Löffler (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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Anhand der Ergebnisse dieser Diplomarbeit sollen Schlussfolgerungen zulässig sein, die in der Diskussion um eine hochwertige und (personal)aufwändige Intensivbehandlung den Anteil und die Erfordernisse der Pflege objektiv belegen. Dabei könnte ein direkter Bezug zwischen den erfassten Pflegeleistungen nach LEP-Methode und der Quantifizierung des Pflege- und Betreuungsaufwands nach Core-10-TISS unter Berücksichtigung der ermittelten Krankheitsschwere nach SAPS II als etablierten und überdies erlösrelevanten Scoring-Instrumenten in der Intensivmedizin Argumente liefern, ökonomischen Bedürfnislagen zu Ungunsten der Pflege entgegenzutreten.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Arbeitsbelastungssituation der Pflege im nationalen und internationalen Kontext

2.2 Berücksichtigung der Pflege im G-DRG-System

2.3 Mittelverwendung in deutschen Krankenhäusern

2.3.1 Zuweisungen an die Pflege im G-DRG-System

2.3.2 Pflegebudgets und Ausblick

2.4 Möglichkeiten zur Personalbemessung in der Pflege

2.4.1 Internationale Ansätze

2.4.2 Versorgungsbereich der Intensivpflege in Deutschland

2.5 Gegenwärtige Pflegeaufwandserfassungssysteme

2.5.1 PPR-Regelung als Verrechnungsinstrument

2.5.2 Aufwandspunktesystem PKMS

2.5.3 LEP-Methode

2.6 OPS-Code 8-980 Intensivmedizinische Komplexbehandlung

2.6.1 SAPS II-Score

2.6.2 Core-10-TISS-Score

3 Methodische Vorgehensweise

3.1 Beschreibung der Einrichtung

3.2 Problemspezifische Festlegung der Stichprobe

3.3 Einschluss- und Ausschlusskriterien

3.4 Fallparameter

3.5 Datenanalyse

4 Ergebnisse

4.1 Einflussfaktoren im Erfassungszeitraum

4.1.1 Patientenalter und -geschlecht

4.1.2 Körpergewicht und Body-Mass-Index

4.1.3 Aufnahmezeitpunkt

4.1.4 Hauptdiagnose

4.1.5 Verweildauer

4.1.6 Entlassungsbemerkung

4.2 OPS-Code 8-980 Intensivmedizinische Komplexbehandlung

4.2.1 SAPS II-Punkte Behandlungstag

4.2.2 Core-10-TISS-Punkte Behandlungstag

4.2.3 Tagessummen SAPS II + Core-10-TISS

4.2.4 Gesamtsumme SAPS II + Core-10-TISS

4.2.5 Zusammenhänge zwischen SAPS II / Core-10-TISS und weiteren Aspekten

4.3 LEP-Methode

4.3.1 LEP-Minuten Pflegetag

4.3.2 LEP-Minuten Verweildauer

4.3.3 Subjektiver Faktor

4.3.4 Zusammenhänge zwischen LEP-Minuten / Subjektivem Faktor und weiteren Aspekten

4.3.5 Verlaufsformen

4.4 Zusammenhänge zwischen LEP-Methode / SAPS II und Core-10-TISS

4.5 Zusammenfassung der Ergebnisse

5 Diskussion

5.1 Methodenkritik

5.2 Ergebnisdiskussion

5.2.1 Zusammenhänge von Pflegeaufwand

5.2.2 OPS-Aufwandscores und LEP-Pflegeaufwand

5.2.3 Leistungsspitzen Verweildauer

6 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die Zusammenhänge zwischen dem dokumentierten Intensivpflegeaufwand nach der LEP-Methode und den erlösrelevanten Scoring-Instrumenten SAPS II (Krankheitsschwere) sowie Core-10-TISS (Interventionsaufwand) zu analysieren, um die Pflegeintensität in der Intensivmedizin objektiv zu begründen.

  • Analyse der Arbeitsbelastungssituation in der Pflege
  • Gegenüberstellung von Personalbemessungsinstrumenten
  • Evaluation von OPS-Code 8-980 und dessen Scoring-Komponenten
  • Untersuchung von Korrelationen zwischen Pflegeaufwand und Krankheitsschwere
  • Diskussion der Eignung von Scores zur Personalbedarfsermittlung

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Internationale Ansätze

In der Krankenhauspflege existieren sowohl national als auch international verschiedene Ansätze zum Umgang mit der Personalbemessungsproblematik. Eine zunehmende Zahl von Wissenschaftlern erforschen nicht nur Nurse-to-Patient Ratios (NtPR) und deren Effekte bzw. Begleiterscheinungen, sondern entwickeln auch Vorschläge zur NtPR-Optimierung. Es gibt schließlich eine wissenschaftliche Evidenz darüber, dass ein geringeres Arbeitspensum der Pflegefachpersonen mit verbesserten Patienten-Outcomes korreliert. In einigen wenigen Ländern hat man verpflichtende, nach oben justierbare Mindest-NtPRs festgelegt oder zumindest begonnen, Gesetze und Regelungen zu entwickeln, um diese verpflichtend zu implementieren (Abb. 13). An den Beispielen wird aber deutlich, dass es beträchtliche Variationen bei den tatsächlichen Quotienten gibt, selbst dann, wenn Begriffe wie „Internistischer“ oder „Chirurgischer“ Bereich verwendet werden (vgl. ICN, 2015). Mit Ausnahme von Belgien sind derartige Regelungen europaweit bislang kaum verbreitet, dort allerdings schon seit 1987. Österreich setzt zumindest in geriatrischen Fachabteilungen eine solche Regelung ein. In Deutschland wäre eine grundsätzliche Einführung zumindest mittelfristig gegeben, vorausgesetzt der Ausfinanzierung von Personalverhältnissen durch das Vergütungssystem (vgl. Thomas et al. 2014: 25).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Personal- und Zeitknappheit in der Pflege und die Problematik der indirekten Erfassung pflegerischer Bedarfe im G-DRG-System.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Arbeitsbelastungssituation der Pflege, die ökonomischen Rahmenbedingungen durch das G-DRG-System sowie verschiedene Instrumente zur Personalbemessung und Aufwandserfassung.

3 Methodische Vorgehensweise: Hier werden die Beschreibung der Einrichtung, die Definition der Stichprobe aus 755 Behandlungsfällen sowie die verwendeten Parameter (SAPS II, Core-10-TISS, LEP) dargelegt.

4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der Einflussfaktoren sowie die Korrelationen zwischen den Pflegeaufwandserfassungsinstrumenten LEP, SAPS II und Core-10-TISS.

5 Diskussion: Die Diskussion reflektiert die methodischen Grenzen der Untersuchung und interpretiert die Ergebnisse hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Objektivierung des Pflegepersonalbedarfs.

6 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Eignung der untersuchten Scores als Marker für den Pflegeaufwand sowie das Fehlen von Einsparmöglichkeiten in der Intensivpflege.

Schlüsselwörter

Intensivpflege, Personalbemessung, G-DRG-System, LEP-Methode, OPS-Code 8-980, SAPS II, Core-10-TISS, Pflegeaufwand, Arbeitsbelastung, Krankenhausfinanzierung, Krankheitsschwere, Qualitätsmanagement, Pflegemanagement, Patientenversorgung, Korrelationsanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie der tatsächliche pflegerische Aufwand auf Intensivstationen objektiv erfasst und durch wissenschaftliche Scores belegt werden kann, um der ökonomischen Personalreduzierung entgegenzuwirken.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die Personalsituation in der Pflege, die Auswirkungen des DRG-Systems auf die Pflege sowie die Validität von Personalbemessungsinstrumenten wie LEP, SAPS II und TISS.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen den Pflegeminuten nach LEP-Methode und den erlösrelevanten Scoring-Instrumenten SAPS II und Core-10-TISS aufzuzeigen, um den Pflegebedarf evidenzbasiert zu untermauern.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Es wurde eine retrospektive, quantitative Datenanalyse von 448 Behandlungsfällen des Universitätsklinikums Halle (Saale) mittels statistischer Software durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte methodische Beschreibung sowie die Ergebnisdarstellung und Diskussion der Korrelationen zwischen verschiedenen Pflegeaufwandsscores.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Intensivpflege, Personalbemessung, G-DRG, LEP-Methode, SAPS II, Core-10-TISS und Pflegeaufwand.

Wie korrelieren LEP-Leistungen mit der Krankheitsschwere?

Die Ergebnisse zeigen einen hochsignifikanten positiven Zusammenhang zwischen der Summe der SAPS II- und Core-10-TISS-Scores und den erfassten LEP-Leistungsminuten.

Beeinflussen demografische Faktoren den Pflegeaufwand?

Nein, Faktoren wie Alter, Geschlecht oder Body-Mass-Index zeigten in der Untersuchung keinen signifikanten Einfluss auf den gemessenen Pflegeaufwand nach LEP.

Gibt es Unterschiede im Pflegeaufwand nach Dienstform?

Ja, die Auswertungen belegen, dass der mittlere Pflegeaufwand nach LEP-Methode in der Nachtschicht höher ausfällt als in der Früh- oder Spätschicht.

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Details

Title
Erfassung von Intensivpflegeaufwand. Ein Zusammenhang von Aufwandspunkten nach OPS-Code 8-980 und Leistungsminuten nach LEP-Methode
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,3
Author
Stephan Löffler (Author)
Publication Year
2017
Pages
97
Catalog Number
V367248
ISBN (eBook)
9783668462281
ISBN (Book)
9783668462298
Language
German
Tags
OPS-Code 8-980 LEP-Methode Core-10-TISS SAPS II Intensivmedizinische Komplexbehandlung Aufwandscores Intensivstation Krankheitsschwere Pflege- und Betreuungsaufwand Leistungsminuten Universitätsklinik Pflegemanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephan Löffler (Author), 2017, Erfassung von Intensivpflegeaufwand. Ein Zusammenhang von Aufwandspunkten nach OPS-Code 8-980 und Leistungsminuten nach LEP-Methode, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/367248
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