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Latente Steuern. Ursachen und bilanzielle Behandlung nach HGB und IFRS in mittelständischen Unternehmen

Titre: Latente Steuern. Ursachen und bilanzielle Behandlung nach HGB und IFRS in mittelständischen Unternehmen

Thèse de Bachelor , 2014 , 54 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anke Höhmann (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Die folgende Arbeit befasst sich neben den Ursachen und bilanzieller Behandlung von latenten Steuern, nach HGB und IFRS, auch mit den Folgen für mittelständische Unternehmen. Es soll die Frage beantwortet werden, ob die derzeitige Behandlung latenter Steuern für mittelständische Unternehmen wirtschaftlich tragbar ist, oder ob ihre Anforderungen aufgrund zu hoher Komplexität nicht erfüllt werden können. Des Weiteren, ob Deutschland durch die Einführung des BilMoG und der Annäherung im Bereich der latenten Steuern an die IFRS-Vorschriften, für mittelständische Unternehmen eine gute Alternative bietet und ob das beibehaltene Wahlrecht aktiver latenter Steuern eine wirkliche Vereinfachung darstellt.

Eine zunehmende Globalisierung von Unternehmenstätigkeiten, sowie verstärkte Inanspruchnahme ausländischer Kapitalmärkte, führte zu dem Wunsch nach einheitlichen internationalen Rechnungslegungsvorschriften, damit vor allem Kapitalmarktteilnehmer ihre Anlageentscheidungen zuverlässig und vergleichbar treffen konnten. Aus diesem Grund erließ der europäische Gesetzgeber im Juni 2002 eine Verordnung über die Anwendung der internationalen Rechnungslegungsstandards: Die International Accounting Standards (IAS). Diese werden heute von den International Financial Reporting Standards (IFRS) ersetzt und vom International Accounting Standards Board (IASB) weiterentwickelt. Sie verpflichteten kapitalmarktorientierte Muttergesellschaften mit Sitz in der Europäischen Union, ab 2005 zu einem Abschluss nach internationalem Recht und beinhalteten ein zusätzliches Wahlrecht für andere Gesellschaftsformen, welches auf nationaler Ebene geregelt werden sollte. Deutschland führte dieses Wahlrecht für Informationszwecke ein, von dem in den letzten Jahren zunehmend mehr Unternehmen Gebrauch machten und freiwillig ihre Abschlüsse nach IAS/IFRS oder den US-amerikanischen Rechnungslegungsstandards (U.S. GAAP) aufstellten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Gang der Untersuchung

1.2 Historische Entwicklung

2. Der deutsche Mittelstand

3. Latente Steuern

3.1 Definition

3.2 Entstehung

3.2.1 aktive latente Steuern

3.2.2 passive latente Steuern

3.3 Bilanzierungskonzepte zur Abbildung latenter Steuern

3.3.1 Überblick beider Konzepte

3.3.2 Das Temporary-Konzept

3.3.3 Das Timing-Konzept

3.4 Arten von Differenzen

3.4.1 permanent

3.4.2 quasi-permanent

3.4.3 temporär

3.4.4 erfolgswirksam und erfolgsneutral

3.5 Ansatz in der Bilanz

3.5.1 Liability-Methode

3.5.2 Deferred-Methode

3.6 einige Besonderheiten

3.6.1 Steuersatz

3.6.2 Abzinsung

3.7 Ziele latenter Steuern

4. Latente Steuern nach HGB

4.1 Anwendungsbereich

4.2 Abweichungen von Handels- und Steuerbilanz

4.3 Bilanzierung latenter Steuern

4.3.1 Behandlung von aktiven und passiven latenten Steuern

4.3.2 Verlustvorträge

4.3.3 Behandlung in der Gewinn- und Verlustrechnung

5. Latente Steuern nach IFRS

5.1 Anwendungsbereich

5.2 Abweichungen von IFRS-Abschlüssen und Steuerbilanz

5.3 Bilanzierung latenter Steuern

5.3.1 Behandlung von aktiven und passiven latenten Steuern

5.3.2 Verlustvorträge

5.3.3 Behandlung in der Gewinn- und Verlustrechnung

6. Gemeinsamkeiten und Unterschiede

6.1 Gemeinsamkeiten

6.2 Unterschiede

7. IFRS für kleine und mittlere Unternehmen

7.1 IFRS for SME´s

7.2 Latente Steuern im Vergleich zum Full-IFRS

8. Fazit - Bedeutung für den Mittelstand

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Ursachen und die bilanzielle Behandlung latenter Steuern nach HGB und IFRS im Kontext mittelständischer Unternehmen, mit dem Ziel zu klären, ob die derzeitigen Anforderungen für diese Unternehmen wirtschaftlich tragbar sind und ob das HGB eine praxisgerechte Alternative darstellt.

  • Analyse der gesetzlichen Grundlagen und Konzepte latenter Steuern (Temporary- vs. Timing-Konzept).
  • Vergleich der bilanziellen Behandlung unter HGB (nach BilMoG) und IFRS.
  • Untersuchung der spezifischen Problematiken für KMU hinsichtlich Kosten und Komplexität.
  • Diskussion der Bedeutung von Ansatzwahlrechten und Verlustvorträgen im Mittelstand.
  • Kritische Würdigung der internationalen Vergleichbarkeit versus praktischer Umsetzbarkeit.

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition

Latente Steuern werden in der Handelsbilanz bzw. im IFRS-Abschluss gebildet und stellen Abweichungen zur Steuerbilanz aufgrund unterschiedlicher Bewertungs-vorschriften von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten dar. Sie zeigen zukünftige Steuerlasten oder -vorteile auf, die zwar rechtlich noch nicht entstanden sind, aber durch Geschäftsvorfälle bereits begründet wurden und sich in der Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgleichen werden. Passive latente Steuern bilden ergebene Steuerbelastungen und aktive ergebene Steuerentlastungen ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt die Problemstellung und den Gang der Untersuchung dar, beleuchtet die historische Entwicklung und motiviert die Relevanz des Themas.

2. Der deutsche Mittelstand: Definiert den Mittelstand nach qualitativen sowie quantitativen Kriterien und verdeutlicht dessen wirtschaftliche Bedeutung.

3. Latente Steuern: Vermittelt Grundlagen zu Entstehung, Bilanzierungskonzepten, Differenzarten sowie Bewertungsmethoden latenter Steuern.

4. Latente Steuern nach HGB: Erläutert die spezifische Bilanzierung und Behandlung gemäß den aktuellen deutschen Vorschriften nach dem BilMoG.

5. Latente Steuern nach IFRS: Beschreibt die internationalen Bilanzierungsvorschriften nach IAS 12 sowie deren Anwendung und Darstellung.

6. Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Gegenüberstellung der beiden Rechnungslegungsvorschriften zur Verdeutlichung ihrer Divergenzen bei der Behandlung latenter Steuern.

7. IFRS für kleine und mittlere Unternehmen: Analysiert das Regelwerk für KMU und vergleicht die Anforderungen der IFRS for SME's mit dem Full-IFRS.

8. Fazit - Bedeutung für den Mittelstand: Kritische Zusammenfassung der Ergebnisse und Bewertung der wirtschaftlichen Auswirkungen für mittelständische Unternehmen.

Schlüsselwörter

Latente Steuern, HGB, IFRS, BilMoG, Mittelstand, KMU, Bilanzierung, Temporary-Konzept, Liability-Methode, Steuerabgrenzung, Verlustvorträge, Ansatzwahlrecht, Steuerquote, Rechnungslegung, Bewertungsdifferenzen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Thematik der latenten Steuern und deren bilanzielle Abbildung in deutschen Unternehmen, unter besonderer Berücksichtigung der Unterschiede zwischen den Vorschriften des HGB und der IFRS.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Entstehung von Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, die Bilanzierungskonzepte (Temporary- und Timing-Konzept), Bewertungsmethoden sowie die spezifischen Auswirkungen auf mittelständische Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, ob die aktuelle Behandlung latenter Steuern für mittelständische Unternehmen eine wirtschaftlich tragbare Lösung darstellt oder ob die Anforderungen eine zu hohe Komplexität aufweisen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine rechtsvergleichende und analysierende Methode, indem sie die gesetzlichen Grundlagen von HGB und IFRS gegenüberstellt und die praktische Anwendung sowie deren Folgen für den Mittelstand kritisch diskutiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung latenter Steuern, die detaillierte Darstellung der Behandlung nach HGB und IFRS, eine vergleichende Analyse sowie eine spezifische Betrachtung der IFRS for SME's für kleine und mittlere Unternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Latente Steuern, BilMoG, HGB, IFRS, KMU, Temporary-Konzept und Ansatzwahlrechte.

Wie unterscheidet sich das HGB vom IFRS bei aktiven latenten Steuern?

Nach HGB besteht ein Ansatzwahlrecht für einen Aktivüberhang, während die IFRS-Rechnungslegung grundsätzlich eine Ansatzpflicht vorschreiben, was die unterschiedlichen Zielsetzungen bezüglich Gläubigerschutz und Informationsfunktion verdeutlicht.

Warum stellt der Mittelstand besondere Anforderungen an die Rechnungslegung?

Mittelständische Unternehmen verfügen oft über begrenzte Ressourcen für externe Beratung. Komplexe Regeln wie jene zu latenten Steuern führen hier zu einem hohen Kostenaufwand, der in keinem angemessenen Verhältnis zum Nutzen der Informationsgewinnung für externe Adressaten steht.

Hat sich das BilMoG positiv auf die Vereinfachung ausgewirkt?

Laut der Arbeit konnte das BilMoG die Komplexität nicht signifikant reduzieren, da Unternehmen zur Entscheidung über Wahlrechte ohnehin eine Ermittlung der latenten Steuern vornehmen müssen, was den Aufwand eher erhöht als gesenkt hat.

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Résumé des informations

Titre
Latente Steuern. Ursachen und bilanzielle Behandlung nach HGB und IFRS in mittelständischen Unternehmen
Université
University of Kassel
Note
1,7
Auteur
Anke Höhmann (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
54
N° de catalogue
V367883
ISBN (ebook)
9783668467972
ISBN (Livre)
9783668467989
Langue
allemand
mots-clé
Steuern HGB IFRS Unternehmen Bilanzen Latente Steuern IAS IASB GAAP
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anke Höhmann (Auteur), 2014, Latente Steuern. Ursachen und bilanzielle Behandlung nach HGB und IFRS in mittelständischen Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/367883
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Extrait de  54  pages
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